Eigentlich habe ich das Gefühl, dass der TE wirklich nicht versteht, was ihm hier hunderte Leute versuchen nahezubringen. Sein Denken ist so verkürzt, dass schon ein längeres Posting ihn überfordert, ich weiß noch nicht mal, ob ein längeres Posting überhaupt von ihm gelesen wird.


    Hier ist wirklich ein Therapeut mit Durchhaltevermögen gefragt. Such Dir einen Therapeuten, alles, was Du hier schreibst, hält Dich nur ab davon etwas zu tun, was Dich weiterbringt. Rufe Deine Krankenkasse an, lass Dir ein Therapeutenverzeichnis schicken und telefonier das ab.


    Und den Gedanken an eine Partnerschaft sollte man auch wirklich ganz weit nach hinten schieben, ich würde mal sagen, (gelungene) Partnerschaft ist so ziemlich die Königsdisziplin, und die steht nicht am Anfang sondern an einer Stelle, wo man eine gewisse Reife hat. Da kann Dir nur ein Therapeut helfen, niemand sonst.

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    Eigentlich habe ich das Gefühl, dass der TE wirklich nicht versteht, was ihm hier hunderte Leute versuchen nahezubringen.

    Das hat er, zumindest auf meine Postings bezogen, ja schon bestätigt.

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    ich weiß noch nicht mal, ob ein längeres Posting überhaupt von ihm gelesen wird.

    Diese Frage habe ich mir auch schon gestellt. Und wenn er sie tatsächlich lesen sollte, versteht er das meiste offenbar nicht. Vielleicht ist genau das der Grund, warum er keine Bücher liest? Möglicherweise erschliesst sich ihm der Sinn der Inhalte nicht? Dann frage ich mich allerdings, wie er seine beiden Ausbildungen erfolgreich zu Ende bringen konnte....


    Seine emotionalen, wie auch seine intellektuellen Fähigkeiten scheinen erstarrt und eingefroren zu sein. Er ist so fixiert auf den Wunsch nach der perfekten Partnerschaft, dass nichts sonst mehr in seinem Leben Platz zu haben scheint. Nicht mal, dass dafür VORHER gewisse Voraussetzungen geschaffen werden müssen, die aber ihre Zeit brauchen. Ausserdem hat er eine Heidenangst vor der Therapie/psychiatrisch- oder psychologischen Begleitung, da er befürchtet als "bekloppt" oder "irre" abgestempelt zu werden. Menschen, die mich aufgrund meiner eigenen, abgeschlossenen Therapie deswegen so abstempeln oder gar stigmatisieren würden, wären sicher nicht in meinem Freundeskreis. Auf solche Menschen kann ich gut verzichten und wäre mir noch nicht mal eines "Verzichtes" bewusst...

    Er hat ja ein Mädel in der Nikolauspflege kennengelernt. Zu der sollte Bärentatze weiter Kontakt halten. Was sich daraus ergibt? Vielleicht gar nichts. Aber das wäre eine Erfahrung mehr im Leben. Vielleicht eine Freundschaft.

    Sauergurke

    Es wäre zumindest eine Chance. Ich bezweifle allerdings, dass der TE das auch so sieht. Nur eine Freundschaft mit einem "Mädel" ist ihm zu wenig. Das hat er ja auch schon mehr als einmal geschrieben.

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    ...Dann frage ich mich allerdings, wie er seine beiden Ausbildungen erfolgreich zu Ende bringen konnte....

    Ach, da sehe ich überhaupt keine Schwierigkeiten. Gerade im Handwerk gibt es durchaus die Möglichkeit Lernschwache Azubis an die Hand zu nehmen und ihnen Wissen abseits von Büchern zu vermitteln. In der Gesellenprüfung gibt es dann auch nur Multiplechoicefragen und wer das versiebt kann in der Regel nochmal mündlich nachgeprüft werden.


    Und mit Verlaub gesagt: Das Wissen, das benötigt wird um Bäckergeselle zu werden, wird keine Raketenwissenschaft sein.

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    Es wäre zumindest eine Chance. Ich bezweifle allerdings, dass der TE das auch so sieht. Nur eine Freundschaft mit einem "Mädel" ist ihm zu wenig. Das hat er ja auch schon mehr als einmal geschrieben.


    Optimismus

    Tja, es gehört zum Leben dazu. Und warum sollte es ein Nachteil sein. Durch eine gute Freundin könnte sich für Bärentatze eine von vielen Möglichkeiten ergeben, widerum deren Freundinnen kennenzulernen. Muss nicht sein, kann aber. Eine blutige Nase muss er sich allerdings bei der Partnersuche mal holen. ;-D

    Rois Louis

    Das kann ich nicht beurteilen. Ich habe diese Ausbildung nicht gemacht und die theoretischen Fächer nicht unterrichtet. Was ist denn mit der Ausbildung zum Bürokaufmann, die er gemacht hat? Da müsste er doch die Rechtschreibung beherrschen, eine andere Ausdrucksweise haben. Er schreibt aber konsequent die gleichen Wörter immer wieder (falsch), obwohl er darauf hingewiesen wurde. Wo sind also die Fähigkeiten der Ausbildung hin verschwunden? Verkümmert? Ich weiss, dass man Intelligenz auch am Leben halten und trainieren muss, sonst gehen gewisse Fähigkeiten in der Tat verloren, aber beim TE müsste dieser Verlust dann ja sehr markant sein und das Mass des Üblichen bei weitem überschreiten. Oder unterliege ich jetzt gerade einem gewaltigen Irrtum?

    @ Rois Louis

    Bei uns damals in der Schule im Werkunterricht, da fing der Lehrer mal mit Matheformeln an. Wer die nicht drauf hatte, konnte die gestellte Aufgabe nicht lösen. Und ganz ehrlich gesagt, ich bin zwar ein Bürohängst mit bestandener Prüfung. Damals im Werkunterricht habe ich nicht wirklich auch nur die leichtesten Dinge allein fertig bekommen. Hut ab vor denen, die das können.

    Sauergurke

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    Tja, es gehört zum Leben dazu. Und warum sollte es ein Nachteil sein. Durch eine gute Freundin könnte sich für Bärentatze eine von vielen Möglichkeiten ergeben, widerum deren Freundinnen kennenzulernen. Muss nicht sein, kann aber. Eine blutige Nase muss er sich allerdings bei der Partnersuche mal holen.

    Ja, mein lieber Sauergurke – so ist es. Was glaubst Du, wie lange wir ihm das schon beizubringen versuchen – leider bis jetzt erfolglos.... Wenn ein "Mädel" nicht auf ihn anspringt, wendet er sich ab und lässt sie quasi wie eine heisse Kartoffel fallen. Dazu müssen sie noch nicht mal wirklich kommuniziert haben. Es reicht, dass der blosse Blickkontakt nicht gereicht hat, dass SIE ihn anspricht. Er gesteht dann zwar ein, dass er es nicht geschafft hat. Damit hat es sich aber auch schon. Es würde vermutlich auch nichts nutzen, wenn ich dem TE schreiben würde, dass meine jetzige Ehe eine Vorlaufzeit hatte, in der wir "ganz artig" radeln waren, uns beim Kaffee/Tee unterhalten haben, etc. pp. Er will eine richtige Partnerschaft mit allem und das bitteschön dieses Jahr. Ich hoffe, er schafft es zumindest, dieses Jahr weiter in Therapie zu gehen... Es wäre ein Anfang, denke ich.

    Zitat

    Was ist denn mit der Ausbildung zum Bürokaufmann, die er gemacht hat?

    Das war doch nur eine Umschulung? Hat er da einen Abschluss?


    Vielleicht wäre Bärentatze so freundliche uns detailliert über seine Qualifikation zu informieren.


    Ich selbst habe auch im Handwerk eine Ausbildung gemacht und weiß wie das ablief. Der Beruf war sogar verhältnismäßig anspruchsvoll und in der Berufsschule gab es einige Papnasen, wo ich mich gewundert habe ob die ihre Schuhe selbst zugebunden haben. Und selbst die kamen durch.

    Blickkontak ist für Leute mit Augenproblemen in der Tat ein Problem bei der Partnersuche. ich z. B. habe mir erklären lassen müssen welche Rolle das eigentlich wirklich spielt. Da ich aufgrund meiner Sehbehinderung das so ohne Weiteres nicht praktizieren kann, kann ich das auch nur in etwa nachvollziehen. Aber auch Sehbehinderte und Blinde Töpfe finden ihren Deckel.

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    Ausserdem hat er eine Heidenangst vor der Therapie/psychiatrisch- oder psychologischen Begleitung, da er befürchtet als "bekloppt" oder "irre" abgestempelt zu werden.

    Naja, ich empfinde ihn durchaus als stark reifeverzögert, was nun eben mal nicht normal ist. Ob das unter psychisch krank läuft, keine Ahnung. Aber eins ist gewiss: Nur, Dinge sind wie sie sind, egal, ob man sie abstreitet oder nicht. Ein Sprichwort sagt, dass der wahre Wert eines Menschen bei keiner Wahrheit abnehmen kann. Also, was hat er zu verlieren?

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    Er will eine richtige Partnerschaft mit allem und das bitteschön dieses Jahr.

    Das ist einfach nur Verzweiflung, aber auch Trotz. Weil er merkt, dass er nicht bekommen wird, was er möchte. Das Leben ist ein strenger Lehrmeister, das merkt er jetzt, wo er den Kinderschuhen entwachsen ist. Und das Leben wird ihn korrigieren.


    Irgendwann wird er verstehen, dass man kein Haus ohne Fundament bauen kann - auch wenn man so dringend ein Haus möchte. Wenn er kein Fundament legt (Therapie über Jahre), wird er nie ein Haus haben.


    Wenn er diese Tatsache nicht einsehen will, muß er die Konsequenzen tragen - er bekommt keine Freundin.


    Und an dieser Stelle sag ich es noch mal: Es gibt genug erwachsene Menschen ohne Partnerschaft, die ein respektables Leben führen. Mit ein paar Freundschaften, einer sinnvollen Tätigkeit und Hobbies. Vielleicht, wenn er nicht aufholen kann, wird er eben dann diesen Weg gehen (bzw. weitergehen, denn er befindet sich ja mitten auf diesem Weg).

    In meinem Umfeld gibt, bzw. gab es vereinzelt Leute (Männer), die wirklich krampfhaft eine Frau gesucht haben oder suchen. Auch nicht Behinderte. Der eine, der hatte schon mal 2 Verabredungen an einem Abend. Wenn man das so macht, wird das nur sehr, sehr schwer was. Der Energieaufwand ist enorm. Vereinzelt wird das Glück dann tatsächlich gefunden. Meistens kommt dann eine Frau ins Leben, die dem Mann grosse Kompromisse abverlangt. Aber der Herr tut ja alles. Sie alle haben eines gemeinsam. Sie lehnen i. d. R. eine Freundschaft zu den Frauen, die sie haben abblitzen lassen, nicht ab. Es sei denn, die Dame wünscht keinen Kontakt. Und so haben diese Jungs die Mädels die Frauen als normale Freundinnen und Bekannte und gehen denen auf den Keks. :-) Eines haben diese Männer gemeinsam, Einsamkeit ist für sie unterträglich.

    Ich glaube, eine Therapie werde ich nicht mehr anstreben. Es dauert einfach zu lange, um so einen Platz zu bekommen.


    Wenn ich es irgendwie schaffen sollte, einen Job zu bekommen, so würden sich die Probleme von selbst lösen.

    Es ist schön, das es Menschen gibt, die ohne Partnerin leben können, ich gehöre aber nicht dazu.


    Es soll auch Harzkunden geben, die mit der Situation zufrieden sind und noch eine Partnerin haben. Erstrebenswert ist es aber nicht.