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    Ihr glaubt doch nicht wirklich dass die Tatze einen Verein aufsucht.

    Ein echt konstruktiver Beitrag. Ich hoffe, dass du Mutter bist und dich deinem Kind gegenüber ähnlich verhältst... %-|

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    Ihr glaubt doch nicht wirklich dass die Tatze einen Verein aufsucht.

    Hätte ich vor einem halben Jahr auch schreiben mögen. Aber: Tatze arbeitet! Und das in einem Job, von dem er behauptet hätte, das ginge nicht. Nun liefert er also den Beweis:


    a) Tatze kann arbeiten!


    b) Tatze kann seinen Lebensunterhalt selber verdienen!


    c) Unmögliches wird möglich!


    Das finde ich toll! Und jaa, ich glaube, Tatze kann jetzt einen Verein aufsuchen. :)^

    Wo liegt denn das Problem, einen Verein beizutreten? Ich kann mich entsinnen, das ich 15 Jahre meines Lebens in einem Verein gewesen bin, da Anklang zu finden ist da viel schwieriger, was ich da nicht geschaft habe.


    Das sind halt meine Bedenken, das mir das bei den neuen Vereinen auch passiert. Meine Bedenken sind auch, das ich da auch wieder keine Partnerin finde, ich wüsste nicht, wie das sonst noch funktionieren könnte.


    Die letzten Wochen war ein Tief, es sah schon so aus, als wäre ich wieder arbeitslos geworden, was aber Gott sei Dank wieder aggewendet werden konnte.


    Allerdings hatte ich mich eigentlich dazu entschlossen, wirklich noch mal beruflich was neues zu machen, worin auch aufgehen kann. Ich hatte eigentlich vor, Erzieher zu werden. Nun, jetzt mache ich einen Job, der alles andere als Spaß macht, man aber seinen Lebesnsunterhalt damit verdienen kann.

    Sorry Bärentatze, aber als Erzieher hättest Du eher keine Chancen. Vorallem fehlt Dir dafür der notwendige Schulabschluss. Du benötigst dafür die mittlere Reife oder den mittleren Bildungsabschluss. Dann 1 Jahr Prakrikum, dann 3 Jahre Ausbildung mit Schule, dann 1 Jahr Praktikum. Und in Deinem Alter nimmt Dich da eher Niemand mehr und als Umschulung gibt es den Erzieher nicht.


    Dein Hauptaugenmerk sollte auch nicht auf einer Partnerin liegen, sondern Du solltest erstmal an Deiner Kommunikationsfähigkeit arbeiten. Denn wenn Du keine ansprichst, wirst auch keine finden. Das ist nunmal Fakt. Egal ob Verein, Arbeit, einfach so unterwegs, etc.

    @ Bärentatze

    Auch wenn Dein aktueller Job nicht der Hit ist, aber sieh ihn als Möglichkeit, die Kommunikation zu üben.


    Ich find's übrigens toll, dass Du einen Job hast. :)z


    Nicht, weil ein Mensch nur ein guter Mensch ist, wenn er einen Job hat, sondern weil es zeigt, dass Du ja durchaus etwas kannst. (Auch wenn Du Dir angenehmere Jobs vorstellen könntest.)

    Der Schulabschluss ist wohl das größte Problem, da es allein 2 Jahre dauert, ihn nachzumachen. Den Job den ich momentan mache, werde ich auch nich lange machen können.


    Um eine neue Ausbildung werde ich nicht drumm herum kommen. Für mich ist dieses Jobproblem auch eine enorme psychische Belastung.

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    Um eine neue Ausbildung werde ich nicht drumm herum kommen.

    Meinst du jetzt eine Qualifikation für den Job im Callcenter? Ansonsten, du bist über 30 Jahre alt. Wenn eine neue Ausbildung, dann würde das nur in einem Berufsbildungswerk gehen. Und erinnere ich mich richtig, dass sowas bei dir nicht angesagt ist? Ich meine jetzt nicht den Diskussionsfaden zur Behindertenwerkstatt.

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    Den Job den ich momentan mache, werde ich auch nich lange machen können.

    Ich verstehe dich gut glaube ich. Ich kenne Behinderte, die auch im Callcentern gelandet sind. Einige wenige fühlen sich dort wohl und die Arbeit dort macht denen Freude. Allerdings ist das ein anderes Gebiet als das, welche du hier ansatzweise beschrieben hast. Viele andere waren den Anforderungen dort schon nach kurzer Zeit nicht mehr gewachsen. Im Callcenter kriegst du nichts geschenkt und das noch für nicht viel Geld. Da haben es Behinderte in anderen Jobs schon besser wie Telefonzentralen oder Büros.

    Das wäre auch mein Vorschlag gewesen: Schau Dich um nach einem Job in einer Telefonzentrale.


    Habe gestern zufällig im TV einen kurzen Bericht über einen Blinden gesehen (witzigerweise fahre ich ab und zu mal zusammen mit ihm U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit), der in einer Telefonzentrale arbeitet (mit entsprechendem Computer, der für Blinde eingerichtet ist). Könnte mir vorstellen, dass das auch was für Dich wäre.

    Nein, es geht um eine Ausbildung zum Erzieher. Das Alter sollte nicht dad Problem sein, es werden dringend männliche Erzieher gesucht.


    Was mir Sorgen bereitet, ist echt die Partnersuche, in der Singlebörse wo ich angemeldet bin, gibt es fast keine Frauen, die ich anschreiben könnte, da ein verlieben in sie nicht möglich wäre.


    Auf normalen Wege bekomme ichs garnicht gebacken.

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    Nein, es geht um eine Ausbildung zum Erzieher.

    Hand aufs Herz. Glaubst du wirklich, dass ein Job als Erzieher in deiner Lebenssituation und bei deinen Problemen das Richtige wäre? Ich hatte im Internat damals Erzieher. Da musst du dich schon mal durchsetzen können und den Schutzbefohlenen als Führungsfigut dienen.

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    Was mir Sorgen bereitet, ist echt die Partnersuche, in der Singlebörse wo ich angemeldet bin, gibt es fast keine Frauen, die ich anschreiben könnte, da ein verlieben in sie nicht möglich wäre.

    Unter Umständen wären wir jetzt beim Thema Beuteschema.

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    Ja nur ist Bärentatzes grösseres Problem das mit den Ohren.

    Ach so, hm. Aber jetzt funktioniert das mit dem Telefonieren doch auch, oder?


    Wenn's Vorrichtungen für Blinde gibt, dann doch bestimmt auch für Schwerhörige…?

    Bärentatze,


    neue Ausbildung in Deinem Alter, alles gut und schön. Aber bitte sei dann auch so realistisch, dass Du Dir einen Beruf aussuchst, den Du mit Hauptschule auch machen könntest.


    Erzieher würde bei Dir auch mit Realschulabschluss meiner Meinung nach nicht gehen. Du würdest unheimlich schnell von den Kindern gemobbt werden, da Du Dich wohl eher nicht zur Wehr setzen würdest und da Du ja von Dir aus nicht unbedingt reden würdest.


    Und wie gesagt, die Ausbildung dauert 5 Jahre und die Ausbildungsplätze sind alle voll.


    Wenn neue Ausbildung dann wohl eher im Rahmen einer beruflichen Reha, also Umschulung, über den Rentenversicherer.


    Aber da wirds dann schon wieder schwierig, weil Du den Stoff einer drei- oder dreieinhalbjährigen Ausbildung in nur 2 Jahren lernen musst. Und die Praxis bleibt da, je nach Beruf, ziemlich auf der Strecke.


    In so Berufsförerungswerken, ich hab auch in so einem meine Umschulung gemacht, gibt es auch viele Frauen.


    Allerdigs merke ich auch schon, dass Du Dein Hauptaugenmerk auf eine Partnerin legst.