Mit Tipps wird sich das Problem wahrscheinlich nicht lösen lassen, denn die laufen ja in letzter Konsequenz auf das ansatzweise paradoxe "Sei nicht schüchtern!" hinaus.


    Nein, das Zwischenmenschliche kann man nicht lernen, weil du es im Grunde gar nicht haben willst, es ist da nur das Gefühl, dass das eine Teilkompetenz ist, mit der dann alle andere Probleme verschwinden.


    Ja, man kann therapeutisch-psychiatrisch ergründen, was denn das eigentlich für Probleme sind und was einem denn wirklich abgeht. Wenn das gelingt, passiert das Zwischenmenschliche so und so, auf die eine oder andere Weise.

    Sicher, keiner ist perfekt von uns und wir alle lernen auf diesem Gebiet nie aus. Es ist nur die Frage zu welchem Aufwand man bereit ist. Wenn ich erwarte dass andere mir alles auf dem goldenen Tisch servieren, passiert nichts. Ich selber muss bereit sein, an mir zu arbeiten.

    Ich denke, dass man ein Gespür dafür haben sollte, mit wem man was besprechen kann. Wenn man direkte Gesprächsthemen hat, ist das einfacher. Zum Beispiel man ist in der Uni und redet übers Seminar, der Prof, die Inhalte, Uni allgemein. Beim Verein, z.B. Tischtennis, Batminton usw., ist es ja auch kein Ding, so an die Leute heranzukommen. Der Rest ergibt sich meistens von selbst. :)


    Meiner Meinung nach lernt man am ehesten über Hobbies Leute kennen, weil man dann direkt Gesprächsstoff hat. Die Leute, die ich bisher mal über Hobbies kennen gelernt habe, sind auch meine längsten Kontakte geworden.


    Was eben sonst noch ein ganz guter Faktor ist: wenn man ähnliche Probleme oder eine ähnliche Biographie hat. Das muss aber nicht unbedingt dazu führen, dass man gegenseitiges Wundenschlecken praktiziert., @:)

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    Nehmen wir an, Bärentatze ist, entgegen einiger Unterstellungen hier, bereit, an sich zu arbeiten.


    Was hat er zu tun?


    Versuch eines Algorithmus, der das gewünschte Ziel zu erreichen hilfreich sein könnte; bewusst allgemein formuliert und auf die spezielle Situation anzuwenden:


    1. Ich erwarte nicht von mir ein Gespräch führen zu müssen.


    2. Ich tue jetzt das, was jetzt für mich dran ist.


    3. Komme ich in Kontakt mit einem anderen Menschen, achte ich auf Worte und/oder Gesten dieses Menschen.


    4. Geben mir diese Worte und/oder Gesten Anlass und Gelegenheit, ein Wort, eine Aussage zu äußern? Ich beantworte mir diese Frage.


    5. Lautet die Antwort "Nein", so gehe ich zu Punkt 1 dieses Algorithmus. Lautet die Antwort "Ja", so gehe ich zu Punkt 6 dieses Algorithmus.


    6. Ich überlege, welche sprachliche Äußerung sinnvoll, angemessen, nützlich sein könnte und berücksichtige dabei insbesondere das Wohl dieses Menschen.


    7. Habe ich eine solche Äußerung gefunden, äußere ich sie.


    8. Ich gehe zu Punkt 1 dieses Algorithmus und durchlaufe diesen erneut.

    Also wie man behaupten kann, das ich ohne die Behinderung diese Probleme auch hätte, ist mir ein Rätsel. Daher kam ja nun mal die Ausgrenzung und dadurch hat man seine Kommunikation nie wirklich entwickeln können.