Warscheinlich ist es mir einfach nicht gelungen, meine Probleme richtig zu schildern.


    Zum Beispiel ist bei mir garnicht die richtiege Ausgangsppsitiom gegeben. Ich wohne zwar gerade in Stuttgart, jedoch muss ich den Stamdort wieder aufgeben, da ich dort wohl keine Wohnung bekommen werde.


    Das kommt halt alles noch zusezlich zu meineneinen Problemen dazu, so das ich garnicht an mir arbeiten kann.

    Zitat

    Zum Beispiel ist bei mir garnicht die richtiege Ausgangsppsitiom gegeben. Ich wohne zwar gerade in Stuttgart, jedoch muss ich den Stamdort wieder aufgeben, da ich dort wohl keine Wohnung bekommen werde.

    Du wohnst jetzt gerade mal seit 1 Woche in Stuttgart und jammerst jetzt schon wieder rum, du würdest dort keine Wohnung finden?


    Du hast doch 3 Monate Zeit und gibst nach 1 Woche schon auf.


    Weisst Du was Tatze?


    Gib auf. Lauf mal wieder vor Dir selbst davon. Aber dann mach wenigstens eins!! Kümmere Dich um eine stationäre Psychotherapie. Aber bitte um eine Langzeittherapie von mehreren Monaten. Denn ohne die, wirst Du IMMER vor dir selbst davon laufen.

    Hi.


    Warum bist du überhaupt nach Stuttgart gegangen? Du hattest geschrieben, daß du es wolltest und dich extra darum bemüht hättest.


    Was du aber schreibst, klingt irgendwie so, als ob du eigentlich nicht wolltest und nur nach Stuttgart gegangen bist, weil man es von dir erwartet. Dieses "ach, bringt doch sowieso nichts" und "ich kann eigentlich auch gleich wieder zurück gehen" klingt nach jemanden, der eigentlich ja sowieso nicht wollte.


    Andersherum müsstest du doch jetzt vor Tatendrang strotzen. Wenn du so lange dahin gearbeitet hast und es dein Wunsch war, dann hast du doch jetzt erstmal das erreicht, was du wolltest und so etwas "wertvolles", was einem viel bedeutet, schmeißt man doch nicht gleich wieder weg. Im Gegenteil!


    Was du tun kannst/solltest wurde dir ja nun schon so oft gesagt, wenn du wirklich wolltest, würdest du es zumindest versuchen, einfach mal so, ohne Zwang zur Perfektion. Aber selbst dies scheint dir ja nicht lohnenswert zu sein.


    Also, wem machst du hier etwas vor?

    Auf die Gefahr hin, dass mein Rat hier vergebene Liebesmüh ist: Beginn mit irgendetwas, Jobsuche, Vereinsuche etc. Entscheidend ist, dass du anfängst. Du kannst nie im Leben alle Probleme gleichzeitig lösen. Aber immerhin einen Anfang suchen.


    Aber weisst du was, Bärentatze? Ich glaube man könnte dir noch so n Tritt in den Arsch geben, es wird nichts geschehen, wenn du von dir aus nichts machst. Du bist noch ein kleines Kind, dass rundum bemuttert werden möchte. Es muss bei dir "klick" machen, sont geht goa nix. Du hast so viele Ratschläge hier gekriegt, aber scheinst es nicht zu begreifen. Und die Opfer- und Selbstmitleiderolle steht dir sehr gut.


    Ich war mal in einer ähnlichen Phase. Anfänglich hatte und war ich nichts. Habe zuerst das Abi nachgeholt und mit Studium begonnen. Habe dann Plakate aufgehängt gegen ein Taschengeld. Das tat mir richtig gut. Habe dann eine andere Stelle angenommen, bin in eine WG (vorher alleine gelebt), dann habe ich meine Freundin kennengelernt, zusammen gezogen. Jetzt besitze ich ein eigenes Auto, stehe kurz vor dem Uni-Abschluss und kann bald eine tolle Stelle beginnen. Es ist wirklich die Eigeninitiative, nichts anderes. Aber das wirst du eh wieder ignorieren und dich lieber in deinen eigenen Sch*** wälzen, voller Mitleid mir dir selber. Peinlich und menschenverachtend deine Einstellung.

    Ich wüsste nicht, was das mit menschenverachrend


    zutun haben sollte?


    Schön für dich, das du diese Perspektiven hattest,ich leider nicht.


    Nach wie vor ist es auch mein Wunsch, in Stuttgart zu bleiben, jedoch die momemtane Wohnsituation muss sich ändern und zwar schnell

    Boah, Tatze! Perspektiven kommen nicht von alleine zu Dir gelaufen. Zu niemandem! Du musst sie Dir schon selbst (er)schaffen. Aber genau daran hakt es. Warte ruhig weiter auf das Silbertablett. Nur wunder Dich nicht, wenn es sich dann irgendwann doch als Holz entpuppt. Das klassische Brett vor dem Kopf. Upps.

    Also, so ne krasse Realitätsverweigerung ist ja schon fast psychotisch.


    Ich glaube, du wirst hier alle paar Jahre einen Thread eröffnen, über dein Leben klagen und jammern, dass sich nichts tut. Bitte sehr, niemand hindert dich daran. Du scheinst nicht zu begreifen, dass es von DIR aus kommen muss. So lange dir das nicht klar ist, so lange wirst du vor dich hin dümpeln.


    Mein Verdacht ist ja, dass es dir noch nicht genügend schlecht geht. Ansonsten hättest du sicherlich schon Initiative gezeigt. Ich hoffe also irgendwie, dass dir Gelder etc. gestrichen werden, damit du mal den Hintern hochkriegst. Und dafür zahle ich Steuern... Mannomann.

    Also wenn ich Tatze jetzt mit dem Buben vergleiche, der immer bei mir ist (werd schon als Ersatzmama bezeichnet), dann ist der Bub mit seinen 11 Jahren wesentlich reifer als Tatze.


    Ich erzähl einfach mal und nenne den Buben hier mal Martin.


    Ich lernte Martin im Sommer 2010 kennen. Martin hat eine ausgeprägte Lernbehinderung, sprachliche Defizite und eine gestörte Motorik. Als ich ihn kennen lernte, war er 9 Jahre alt, sehr sehr schüchtern, relativ ängstlich, hatte einen sehr geringen und fehlerhaften Wortschatz und war sehr grobmotorisch. Er wohnte im selben Haus wie ich und kennen gelernt haben wir uns über meinen Hund. Mit der Zeit wuchs das Vertrauen und Martin war, weil seine Mutter arbeiten ging, fast den ganzen Tag bei mir und meinem Hund unten. Wir waren viel draußen unterwegs und er spielte unheimlich gern mit dem Hund. Da mein Hund kuschelsüchtig ist, nutzte er das natürlich bei Martin aus. :-) Martin liebte den buschigen Ringelschwanz von Rocky und erzählte auch immer dass ihm der "Swanz" so gut gefällt.


    Ich verbesserte ihn ständig wegen dem "Sch". Irgendwann sagte ich zu ihm, das heisst SCHwanz, wie SCHlange, SCHule etc. So entstand ein Wortspiel. Immer abwechselnd nannten wir einen Buchstaben aus dem Alphabet und dann sagten wir ebenfalls abwechselnd ein Wort mit diesem Buchstaben. Egal welches Wort, hauptsache es begann mit besagtem Buchstaben. So wurde sein Wortschatz viel größer und seine Aussprache viel deutlicher. Was sich natürlich auch in der Schule positiv bemerbar machte.


    Durch das viele Gassigehen, lernte er natürlich auch viele andere Hund und deren Besitzer kennen. So verlor er immer mehr seine "Scheu" vor Fremden.


    Heute ist Martin ein aufgewecktes 11 jähriges Kerlchen mit viel Spaß am Leben. Er spielt inzwischen Fußball im Verein, geht gerne zur Schule, erzählt mir immer, was er Neues in der Schule durchnimmt. Klar hat er seine Lernbehinderung und ich vermute auch eine Legasthenie bei ihm, aber seine Mutter kriegts nicht auf die Reihe ihn dahingehend mal testen zu lassen. Vielleicht red ich mal mit dem Lehrer, bin ja in der Klassenliste als zweiter Ansprechpartner eingetragen. Also wenn irgendwas ist und die erreichen die Mutter nicht, rufen die bei mir an.


    Wenn man viel mit Martin übt, dann bekommt er die Aufgaben, die ihm schulisch gestellt werden auch sehr gut hin. Aber man muss halt mit ihm üben, üben, üben. Und er lernt gerne mit mir zusammen. Ich musste aber auch lernen, mit so einem Kind umzugehen. Er ist nicht dumm, er versteht nur schwieriger. Also mann muss ihm Dinge "anders" erklären und ihm Zeit lassen. Dann klappt das schon und da bin ich anfangs oft an meine Grenzen gestoßen. Aber er lernte von mir und ich lernte auch von ihm.


    Und ich bin richtig stolz auf den kleinen Kerl, was er in der kurzen Zeit, seit wir uns kennen, geleistet hat.


    Ist zwar OT, aber ich wollte es einfach mal erwähnen, eben weil ich so stolz auf den kleinen Martin bin.

    Naja, in dem Alter hätte ich auch noch einiges reißen können. Innerlich hoffe ich ja auch noch, die kurve zu kriegen.


    Es ist halt so das diese Behinderun sehr schwerwiegend ist und wenn man als Kind es nicht geschsfft hat sich zu intgrieren, dann ist es mit 32 fast nicht mehr zu schaffen.