Eine Geschichte für Bärentatze

    Autobiographie in fünf Kapiteln


    Kapitel 1:


    Ich gehe die Strasse entlang. Im Bürgersteig ist ein tiefes Loch. Ich falle hinein. Ich bin ratlos und hilflos. Ich fühle mich nicht schuldig. Es dauert endlos lang, wieder herauszufinden.


    Kapitel 2:


    Ich gehe dieselbe Strasse entlang. Im Bürgersteig ist ein tiefes Loch. Ich tue so, als ob ich es nicht sähe. Ich falle wieder hinein. Ich kann nicht glauben, dass ich mich wieder in dieser Situation befinde. Aber ich fühle mich nicht schuldig. Es dauert immer noch lange, herauszukommen.


    Kapitel 3:


    Ich gehe dieselbe Strasse entlang. Im Bürgersteig ist ein tiefes Loch. Ich sehe, dass es da ist. Ich falle hinein – es ist schon eine Gewohnheit – aber ich habe meine Augen dabei weit geöffnet. Ich weiss, wo ich mich befinde. Es ist meine Schuld. Ich klettere sofort heraus.


    Kapitel 4:


    Ich gehe dieselbe Strasse entlang. Im Bürgersteig ist ein tiefes Loch. Ich gehe daran vorbei.


    Kapitel 5:


    Ich gehe eine andere Strasse entlang.


    Portia Nelson (aus: There's a bole in my sidewalk)




    Vielleicht regt diese kleine Geschichte ein bisschen zum Nachdenken an. Mir kommt es vor, als hättest Du, Bärentatze sie verfasst – mit dem Unterschied, dass Du noch im Kapitel 2 feststeckst, wie mir scheint.


    :)*

    Ganz so einfach ist es dann doch wieder nicht. Ich glaube erlich gesagt nicht, das du daraus en würdest.


    Bei mir ist es halt so, dass es auf allen ebnem nicht funktioniert.


    Das fängt schon damit an, das ich keine Freundin finden kann, auf Grund meiner kommunikationsschwierigkeiten.


    Beim Job ist es nunmal so, das es Auf grund der zahlreichen Behinderungen kaum möglich ist, etwas zu bekommen.


    Bei versuchen sich einen Freundeskreis auf zu bauen, stellt sich wieder genau die selben Gründe ein.

    Zitat

    Ganz so einfach ist es dann doch wieder nicht.

    Du machst es dir einfach!

    Zitat

    Das fängt schon damit an, das ich keine Freundin finden kann, auf Grund meiner kommunikationsschwierigkeiten.

    Ich dachte, bei dir ist langsam angekommen, dass du das Thema ruhen lassen solltest. Wir haben dir doch lang und breit erklärt, dass dieses Forcieren nur zum Gegenteil führt.

    Zitat

    Beim Job ist es nunmal so, das es Auf grund der zahlreichen Behinderungen kaum möglich ist, etwas zu bekommen.

    Lüge! Es gibt viele Mehrfachbehinderte, die einen guten Job haben. Aber dazu muss man sich (wie jeder Nichtbehinderte übrigens auch) anstrengen (Sich beim BIZ beraten lassen und Bewerbungen schreiben wäre schon mal ein Anfang) und sich ggf. weiterbilden.

    Zitat

    Bei versuchen sich einen Freundeskreis auf zu bauen, stellt sich wieder genau die selben Gründe ein.

    Auch das ist eine Lüge! Aber Egozentriker sind auch nich so mein Ding, egal ob behindert oder nicht.

    In einem Gespräch muss man nicht immer erzählen.


    Fragen zu stellen, bringen ein Gespräch auch in Gang. Aber da Du Dich für nichts und niemanden interessierst, werden Dir wohl auch keine Fragen einfallen.

    Das liegt nun mal daran, dass du nichts tust. Deswegen drehen sich deine Gedanken im Kreis und du blickst nicht über deinen Tellerrand. Wenn ich nur daheim hocke, hab ich auch nichts zu erzählen. Die meisten erzählen eben von ihrem Job/Ausbildungsstelle/Uni etc., das ist ein sehr dankbares Thema.

    Zitat

    Fragen zu stellen, bringen ein Gespräch auch in Gang. Aber da Du Dich für nichts und niemanden interessierst, werden Dir wohl auch keine Fragen einfallen.

    Ja! Das meinte ich ja auch mit Egozentriker! Er meint, er hat das schlimmste Schicksal auf Erden,was wirklich bei weitem nicht stimmt!

    Aberein Problem hinderich daran, ein nprmales leben zu führen.


    Klar, Fragen stellen gehört zur kommunikation dazu, aber man muss auch selbst was zu erzählen haben.


    Das mit dem Job ist leider beiir nicht, also kann ich davon schonmal nichts erzählen. Wäre aber aich langweilig, wennan nur vom Job erzählen würde

    In Grunde genommen hast du recht. Jedoch möchte ich js arbeite um mein eigenes Geld zu verdienen um nicht mehr vom Staat leben zu müssen.


    Die Arbei gehört auch ein Stück weit zur sozialen Integration und vielleicht lernt msn darüber auch seine Partnerin kennen.


    Zumal wenns oben in der Runkel stimmt, so kann man sich mit der Arbeit auch selbst verwirklichen.