• Das Zwischenmenschliche fehlt mir, wie erlernen?

    Hallo, ich frage mich, wie man es schaffen könnte das nicht erworbene zwischenmenschliche doch noch zu erlernen. Ich würde gern umbezwungen und locker mit anderen Leuten ins Gespräch kommen und mich auch etwas länger mit unterhalten. Leider ist es jedoch so, das es mir schwerfällt überhaupt Anschluss zu finden. Wer von euch kennt das auch und hat…
  • 4 Antworten
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    Des Weiteren wäre eine Einrichtung wirklich gut, wo man fast rund um die Uhr einen Therapeuten zur Seite gestellt bekommt, der einen auf Tritt und Schritt begleitet und der einen bei der Integration unterstützt.

    Nein. Hättest du wohl gerne. Der Wunsch nach einem permanenten Betreuer, der dir quasi alles Unangenehme abnimmt und dich überall bei der Hand nimmt, ist doch eigentlich schon Eingeständnis der Faul- und Feigheit. Es gibt so viele Dinge, die kannst du nur alleine erleben, erfahren und erlernen. Aber genau vor diesen Erfahrungen läufst du bisher weg. Deswegen behaupten hier auch alle immer wieder, dass du dich drückst und auf dem Rücken der Gesellschaft ausruhst.

    Ich bin gerade zuhause, somit könnte ich mich erst nächste Woche drumm kümmern. Jedoch muss ich nächste Woche auch arbeiten und somit wird dafür zunächsts auch kaum Zeit bleiben.


    Also in Zwei Wochen ist es wohl möglich.

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    Die Befürchtungen könnten allerdings sein, das jegliche Vortschritte wieder für die Katz sind, wenn ich wieder nachhause muss.

    Prima für dich, damit entziehst du dich wieder jeglicher Verantwortung. Wieso bist du jetzt gerade "zu Hause"?

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    Wer soll denn deinen Rund-um-die-Uhr-Therapeuten deiner Meinung nach bezahlen? Deine weltfremde Anschauung macht mir ehrlich Angst.

    Das ist natürlich noch ne andere Sache, jedoch ist es die einzige Möglichkeit, vielleicht doch noch ein normales Leben fürhren zu können.

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    Des Weiteren wäre eine Einrichtung wirklich gut, wo man fast rund um die Uhr einen Therapeuten zur Seite gestellt bekommt, der einen auf Tritt und Schritt begleitet und der einen bei der Integration unterstützt.

    DAS würde dafür sprechen, dass Du Dich mal für einen längeren Zeitraum in eine psychiatrische Klinik zur stationäre Behandlung begibst. DORT hast Du rund um die Uhr jemanden, der mehr oder weniger da ist (hat ja noch andere Patienten), da es ein 24-Stunden-Betrieb ist.

    Zitat

    Der Wunsch nach einem permanenten Betreuer, der dir quasi alles Unangenehme abnimmt und dich überall bei der Hand nimmt, ist doch eigentlich schon Eingeständnis der Faul- und Feigheit.

    Ich würde es eher als Eingeständnis der eigenen Handlungsunfähigkeit sehen.

    Zitat

    Nein ich meine mehr einen Therapeuten sprich einen Psychologen der mich unterstützt, selber machen muss ich es ja. Nur so könnte man es noch hinbekommen.

    Eben – Stationäre Behandlung.


    :)*

    Du stellst Dich hier echt hin, als hättest Du die schlimmste psychische Störung, die je ein Mensch auf der Welt hatte, als wärest Du der einzige mit Kommunikationsproblemen bzw. den schlimmsten vorstellbaren, als wärst Du ein vollkommenes psychisches Wrack.


    Ich halte das für totalen Quatsch. Dein Problem ist nicht unlösbar. Dein Problem ist eigentlich nicht das Kommunikationsproblem; das ist höchstens die Folge. Dein Problem ist, dass Du auf einer bestimmten Ebene auf dem Stand eines kleinen Kindes stehengeblieben bist, aus dessen Augen sich die ganze Welt nur um es selbst dreht. Egozentrisch nennt man sowas. Bei Kindern normal. Bei Erwachsenen nicht. Ob Du was dafür kannst oder nicht, steht auf einem ganz anderen Blatt (vermutlich kannst Du nichts dafür), aber darum geht es auch nicht.


    Du benötigst dringend psychologische Hilfe, kümmere Dich darum! Und ja, notfalls auch stationär. Das klingt alles handfest depressiv bei Dir, ich denke, da hättest Du in einer entsprechenden Klinik gute Chancen. Tu endlich was!