Sorry, Bärentatze, ich will mal ganz ehrlich sein: Du nimmst überhaupt nicht wahr, welche Eigenverantwortung du an deiner Situation hast, und das ist 'ne Art natürliche Selbstschutzfunktion, weil es dir anderenfalls noch wesentlich schlechter ginge, wenn dir das bewusst werden würde. Aber genau an dem Punkt musst du ansetzen, wenn du irgendeine Veränderung bewirken möchtest.


    Auf der letzten Seite hast du was von "dummen" Menschen geschrieben – ein gefährlicher Vergleich, wenn du mich fragst, da man aufgrund von "Dummheit" niemals selbst merken würde, dass man überhaupt "dumm" ist. Damit will ich keinesfalls Rückschlüsse auf deine intellektuellen Fähigkeiten ziehen, aber man sollte keine solchen Pauschalurteile über andere fällen, insbesondere, wenn man sich nicht absolut sicher sein kann, dass man dabei nicht selbst im Glashaus sitzt und mit Steinen wirft – und das betrifft jeden von uns.


    Stichwort soziale Integration: Die Gesellschaft kann für dich lediglich Voraussetzungen bis zu dem Punkt schaffen, ab dem du dir selbst weiterhelfen kannst. Andernfalls würde sie dich übervorteilen und das wäre dann nicht mehr sozial, da Vorteil des Einen in solchen Belangen automatisch zum Nachteil anderer wird. Wundere dich also bitte nicht, dass du ohne Job weiterhin im sozialen Hintertreffen bist, denn an diesem Punkt ist ganz eindeutig deine Eigeninitiative gefragt.

    Wenn ich dumm wäre, so würde ich hier nicht schreiben und denken, das meine Situation ganz normal wäre. Genau weil ich weiß, das ich in einem Loch stecke, wo ich wahscheinlich nicht wieder rauskomme werde, gehts mir so schlecht.


    Was den Job anbelangt, klar ist da eigeninitiative gefragt, jedoch nur, wenn es im Rahmen der gesundheitlichen Möglichkeiten liegt und die sind bei mir nicht möglich, leider.


    Von daher muss mal schauen, wie es möglich ist, auch ohne Job sich sozial zu integrieren, was natürlich auch bedeutet, das man es auch irgendwie schaffen muss, ohne Job eine Freundin zu finden.


    Da muss man natürlich auch jemanden finden, der die Situation auch versteht, das man hier jemanden hat, der gerne arbeiten würde, es aber aus gesundheitlichen Gründen nicht kann.


    Daher bleibt nur noch das Ehrenamt.

    Zitat

    Das einzige was ich halt als Problem sehe, ich habe nicht wirklich viel zu erzählen, also könnte ich auch nur immer Themen kommentieren, die von ihr ausgehen, selbst habe ich nicht wirklich Gesprächsthemen.

    Jeder hat Gesprächsthemen. Man muss doch nicht gleich über irgendein wissenschaftliches Thema referieren oder mit seinen Leistungen prahlen können, nur um etwas zu erzählen zu haben.


    Ich kenne einen Mann, den ich absolut nicht für eine Intelligenzbestie halte und der, wenn wir uns über den Weg laufen, eigentlich selten irgendwas hochtrabendes zu erzählen hat – manchmal reden wir schlicht und ergreifend übers Wetter, also absolut nichts bedeutungsschwangeres. Manchmal sagen wir auch einfach nix (wir fahren ab und zu im Bus eine kurze Strecke zusammen). Und obwohl er so von außen betrachtet echt nix Besonderes ist (also auch optisch eher durchschnittlich), hat er eine so liebenswürdige, positive Ausstrahlung, dass ich ihn einfach unheimlich mag. Und mich freue, wenn wir uns mal wieder über den Weg laufen. Unter den gegebenen Umständen könnte ich mir eine Beziehung mit so jemanden durchaus vorstellen, auch wenn alles Schriftliche, was im Privaten so anliegt, dann wahrscheinlich ich erledigen müsste. ;-) Dafür würde er dann vielleicht Möbel für uns zimmern oder so…


    Mit anderen Worten: Das aller-allerwichtigste an einem Menschen ist die Ausstrahlung. Und die kann nur dann positiv sein, wenn man sich selbst gegenüber positiv eingestellt ist. Dafür muss man weder besonders schlau noch besonders redegewandt oder sonstwas sein.


    Eine andere Bekannte, die ein ähnlicher Stummfisch ist wie ich und optisch auch eher durchschnittlich, hat auch einen Mann gefunden, einfach, weil sie etwas liebenswürdiges ausstrahlt.


    Also, Bärentatze, arbeite an Deinem Verhältnis zu Dir selbst.

    Du drehst dich permanent im Kreis. Wir haben schon vor Wochen/Monaten/Jahren mehrmals erläutert, dass es herzlich wenig bringt, sich ständig darüber Gedanken zu machen, wie man interessant auf andere wirkt und was man denn so zum Besten geben könnte. Ein Gespräch bzw. dessen Richtung ist etwas, das spontan verlaufen sollte, alles andere wirkt aufgesetzt und unecht.


    Lies dir mal das hier durch:


    http://www.spiegel.de/panorama…elkrankheit-a-833324.html

    Also erstmal zu den Links, ich habe sie mir durchgelesen und fragte mich gerade, was du damit meintest?


    Zu der Geschichte, klar solche Menschen tun mir wirklich leid, zumal sie das ganze Leben noch vor sich hätten. Ein Stück weit bin ich aber auch in meinem Körper gefangen, ich könnte so ziemlich alles und kanns trotzdem nicht, da ich halt diese kommuninikative Ebene nicht habe und somit nicht in Gesellschaft ankomme.


    Somit lebe ich immer allein, obwohl ich es gar nicht will.

    Hast du den Link von petite_scandaleuse wirklich gelesen? Und auch verstanden? Dann solltest du kapieren, dass es wirklich schlimme Schicksalsschläge gibt. Aber die Leute jammern nicht so und machen das Beste draus. Gegen die Frau in dem Beispiel bist du echt super dran.


    Es gibt immer Sachen die man nicht kann und gern hätte. Ich hätte zB auch gern den Führerschein gemacht, ein normales Leben geführt halt. Ging aber alles nicht. Ich habe mich trotzdem durchgebissen, habe mich durch die Schule gekämpft, Abi gemacht. Heute studiere ich. Nur mal so als Anstoß. Denk mal drüber nach.

    Aber sicher hat er den Link gelesen und auch verstanden: Die Frau hat es geschafft ein Buch zu schreiben. Sie hat Themen, worüber sie sich unterhalten kann. DAS kann Bärentatze nicht – ergo ist die Frau doch um Welten besser dran als er. Sie hat etwas, was er nicht hat: Sie hat das Zwischenmenschliche.

    Zitat

    klar solche Menschen tun mir wirklich leid, zumal sie das ganze Leben noch vor sich hätten. Ein Stück weit bin ich aber auch in meinem Körper gefangen, ich könnte so ziemlich alles und kanns trotzdem nicht, da ich halt diese kommuninikative Ebene nicht habe und somit nicht in Gesellschaft ankomme.

    Deine Art ist widerlich. Dein Beitrag beweist abermals deine fast schon krankhafte Ich-Bezogenheit und auch deine Unfähigkeit dich in andere Menschen hineinzuversetzen. Dies werden die Hauptgründe sein, weshalb du keine Partnerin findest.

    Ja, es stimmt in der Tat, ich möchte so nicht leben wollen. Für mich ist das auch kein Leben, aber jeder sieht das auch anders.


    Und ja, ich kann mich durchaus in diese Person reinversetzen. Weshalb ich keine Freundin finde, habe ich hier auch schon öffters geschrieben. Mein Aussehen, meine Unfähigkeit nicht kommunizieren zu können und der nicht vorhandene Freundeskreis, da das ganze Leben nur Ausgrenzung stattfand, weshalb auch kein Freundeskreis entstand.

    Zitat

    Deine Art ist widerlich. Dein Beitrag beweist abermals deine fast schon krankhafte Ich-Bezogenheit und auch deine Unfähigkeit dich in andere Menschen hineinzuversetzen. Dies werden die Hauptgründe sein, weshalb du keine Partnerin findest.

    petite_scandaleuse

    Das finde ich schon sehr hart was du schreibst. Bärentatzes Art ist nicht widerlich. Seine Außensicht ist nur getrübt. Er kann das Leid anderer nicht so sehen wie wir. In allem Leid anderer glaubt er Dinge zu sehen , die ihm so sehr fehlen.


    Optimismus hat es auf den Punkt gebracht

    Zitat

    Aber sicher hat er den Link gelesen und auch verstanden: Die Frau hat es geschafft ein Buch zu schreiben. Sie hat Themen, worüber sie sich unterhalten kann. DAS kann Bärentatze nicht – ergo ist die Frau doch um Welten besser dran als er. Sie hat etwas, was er nicht hat: Sie hat das Zwischenmenschliche.