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    Des Weiteren wäre eine Einrichtung wirklich gut, wo man fast rund um die Uhr einen Therapeuten zur Seite gestellt bekommt, der einen auf Tritt und Schritt begleitet und der einen bei der Integration unterstützt.

    Nein. Hättest du wohl gerne. Der Wunsch nach einem permanenten Betreuer, der dir quasi alles Unangenehme abnimmt und dich überall bei der Hand nimmt, ist doch eigentlich schon Eingeständnis der Faul- und Feigheit. Es gibt so viele Dinge, die kannst du nur alleine erleben, erfahren und erlernen. Aber genau vor diesen Erfahrungen läufst du bisher weg. Deswegen behaupten hier auch alle immer wieder, dass du dich drückst und auf dem Rücken der Gesellschaft ausruhst.

    Ich bin gerade zuhause, somit könnte ich mich erst nächste Woche drumm kümmern. Jedoch muss ich nächste Woche auch arbeiten und somit wird dafür zunächsts auch kaum Zeit bleiben.


    Also in Zwei Wochen ist es wohl möglich.

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    Die Befürchtungen könnten allerdings sein, das jegliche Vortschritte wieder für die Katz sind, wenn ich wieder nachhause muss.

    Prima für dich, damit entziehst du dich wieder jeglicher Verantwortung. Wieso bist du jetzt gerade "zu Hause"?

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    Wer soll denn deinen Rund-um-die-Uhr-Therapeuten deiner Meinung nach bezahlen? Deine weltfremde Anschauung macht mir ehrlich Angst.

    Das ist natürlich noch ne andere Sache, jedoch ist es die einzige Möglichkeit, vielleicht doch noch ein normales Leben fürhren zu können.

    Zitat

    Des Weiteren wäre eine Einrichtung wirklich gut, wo man fast rund um die Uhr einen Therapeuten zur Seite gestellt bekommt, der einen auf Tritt und Schritt begleitet und der einen bei der Integration unterstützt.

    DAS würde dafür sprechen, dass Du Dich mal für einen längeren Zeitraum in eine psychiatrische Klinik zur stationäre Behandlung begibst. DORT hast Du rund um die Uhr jemanden, der mehr oder weniger da ist (hat ja noch andere Patienten), da es ein 24-Stunden-Betrieb ist.

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    Der Wunsch nach einem permanenten Betreuer, der dir quasi alles Unangenehme abnimmt und dich überall bei der Hand nimmt, ist doch eigentlich schon Eingeständnis der Faul- und Feigheit.

    Ich würde es eher als Eingeständnis der eigenen Handlungsunfähigkeit sehen.

    Zitat

    Nein ich meine mehr einen Therapeuten sprich einen Psychologen der mich unterstützt, selber machen muss ich es ja. Nur so könnte man es noch hinbekommen.

    Eben – Stationäre Behandlung.


    :)*

    Du stellst Dich hier echt hin, als hättest Du die schlimmste psychische Störung, die je ein Mensch auf der Welt hatte, als wärest Du der einzige mit Kommunikationsproblemen bzw. den schlimmsten vorstellbaren, als wärst Du ein vollkommenes psychisches Wrack.


    Ich halte das für totalen Quatsch. Dein Problem ist nicht unlösbar. Dein Problem ist eigentlich nicht das Kommunikationsproblem; das ist höchstens die Folge. Dein Problem ist, dass Du auf einer bestimmten Ebene auf dem Stand eines kleinen Kindes stehengeblieben bist, aus dessen Augen sich die ganze Welt nur um es selbst dreht. Egozentrisch nennt man sowas. Bei Kindern normal. Bei Erwachsenen nicht. Ob Du was dafür kannst oder nicht, steht auf einem ganz anderen Blatt (vermutlich kannst Du nichts dafür), aber darum geht es auch nicht.


    Du benötigst dringend psychologische Hilfe, kümmere Dich darum! Und ja, notfalls auch stationär. Das klingt alles handfest depressiv bei Dir, ich denke, da hättest Du in einer entsprechenden Klinik gute Chancen. Tu endlich was!

    Stop! Alles, was ich in meinen letzten Posts geschrieben habe, meine ich sehr ernst und nicht mal ansatzweise ironisch. Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass der TE vermutlich weitaus mehr in eine psychische Erkrankung reinschwappt, als es auf den ersten Blick erkennbar ist. Ich arbeite seit geraumer Zeit mit psychisch kranken Menschen in einer Rund-um-die-Uhr-Betreuung. Und immer wieder, wenn ich die Einzelaussagen und Reaktionen von Bärentatze auf andere Postings lese, steigt in mir EIN Begriff auf: Aspergersyndrom im Erwachsenenalter. Es gibt so viele Schattierungen davon, dass er sehr schwer erkenn- und diagnostizierbar ist. Ich will hier bestimmt keine psychiatrische Diagnose in den Faden werfen und alles damit abtun – ich finde dennoch, dass es möglicherweise eine Spur ist, die den Wert hat, weiter verfolgt zu werden... Möglicherweise liegt da der Hund begraben. Und so lange das nicht erkannt (oder auch ausgeschlossen) und somit nicht fachlich entsprechend reagiert wurde, hat der TE wenig Chancen aus seiner Tretmühle rauszukommen. Der Blick war und ist vom TE stets auf das Physische gerichtet, da es dort ja nachweislich Einschränkungen gibt, die den Umgang mit einem möglichen Asperger sicher nicht gerade leichter machen. Er hat aber erkannt, dass ihm das Zwischenmenschliche/Soziale fehlt und er leidet darunter. DAS ist eventuell ein erster, aber sehr wichtiger Schritt. Die Frage bleibt, in welche Richtung. Der TE hat aber irgendwie tierische Angst vor Psychiatern und Psychologen. Ich vermute, er fühlt sich dadurch als "Idiot" oder "Irrer" degradiert, was ja keineswegs zutrifft. Wenn er sich von diesen Vorstellungen lösen kann, "verrückt" zu sein, kann vielleicht eine Heilung (zumindest zu einem gewissen Grad) möglich werden. Aber eben, dazu müsste er sich zu einer entsprechenden Fachperson in eine entsprechende Einrichtung begeben und von DORT aus beginnen, ein sinnvolles Leben, das seinen Fähigkeiten entspricht, aufzubauen. Ich könnte mir vorstellen, dass es dann auch möglich sein kann für den TE, seine wahren Fähigkeiten und Stärken zu entdecken und aufzubauen.


    Einige kleine Literaturempfehlungen meinerseits:


    http://www.aerzteblatt.de/archiv/63173


    http://www.asperger-informatik.ch/asperger/


    Ich will dem TE bestimmt keinen Stempel aufdrücken – und wie schon gesagt, bin ich zu wenig Fachperson – aber dennoch vielleicht genug, um gewisse Muster erkennen zu können.


    Bärentatze – ich hoffe, Du verstehst, dass ich Dir damit eigentlich nur helfen will. Ob Du diese Spur weiterverfolgen möchtest, oder ob Du noch einige Jahre in Deiner jetzigen Welt verbringen magst, bis Dein Leidensdruck gross genug ist, auch andere Wege zu gehen, kann ich nicht sagen. Es wäre zumindest eine Chance für Dich, da mal genauer hinzuschauen, bzw. hinschauen zu lassen. Deswegen hast Du weder einen an der Klatsche, noch bist Du ein Irrer. :)*

    Mit Sicherheit ist in seiner Kindheit durch die Eltern etliches total schief gelaufen. Klar, kann er das Versäumte auch nicht mehr aufholen. Aber er kann an sich arbeiten und das geht ohne psychologische Hilfe nicht. Er muss lernen, sich zu akzeptieren, wie er ist. Erst dann hat er eine Chance, weitere Fortschritte zu machen.


    Das hatte ich ihm ja schonmal versucht deutlich zu machen, aber er hat es einfach ignoriert. Er sieht sein Problem an der falschen Stelle.


    Ich kenne eine Asperger Autistin und ich bewundere diese Frau (Doktor der Mathematik) wie sie ihr Leben meistert. Sie hat es warlich nicht leicht, aber sie pakt die Probleme an und meistert sie äußerst erfolgreich.


    Aber Tatze will es halt einfach nicht einsehen, dass er dringenst psychologische Hilfe benötigt. Die Therapien die er gemacht hat, haben wohl alle am falschen Punkt angesetzt. Aber vermutlich nur deshalb, weil er seinen Fokus auf Freundin und Sex legt.