Hake bei Deiner Betreuerin nach. Geh ihr echt auf die Nerven mit dem Wunsch zur Weiterbildung. Versuche ihr klar zu machen, dass Du nur mit dieser Weiterbildung eine Chance auf dem Arbeitsmarkt hast und dass das Arbeitsamt dieser Weiterbildung ja schon zugestimmt hatte. Das im Bewerbungstraining erworbene kannst Du ja dann trotzdem brauchen.


    Ist denn der PC oder der Monitor so groß und schwer, dass Du die Dinger nicht im Zug transportieren kannst? Wie siehts denn aus, wenn Du Dir die Dinger per Hermes Versand in die Niko schickst? Meinen PC habe ich damals kurzerhand in einen Koffertrolley gepackt und Monitor hab ich mir vor Ort einen ganz billigen Röhrenmonitor gekauft. Hast Du diese Möglichkeit nicht?


    Hey Junge, versuch doch auch mal etwas positiv zu sehen.


    Also tret Deiner Betreuerin am Montag bezüglich der Weiterbildung mal ordentlich auf die Füsse und stell mal bei deiner KK einen Antrag auf stationäre Therapie. Vielleicht erstmal in Bezug auf die Essstörung. Denn in einer guten Essgestörtenklinik hast Du ja auch Psychotherapie.


    Und wende Dich ruhig mal an die Lebenshilfe. Die sind wirklich gut und ich denke echt, dass die mehr Möglichkeiten haben als die Niko. Einen Versuch ist es doch auf jeden Fall wert.

    Also das mit dem Transport im Zug würde absolut nicht gehen. Dieser Rechner ist sehr groß und sehr schwer und das Display ist auch sehr groß. Ich hätte son Trolly auch gar nicht. Außerdem wäre das nur möglich, wenn ich mit dem ICE fahren würde.


    Das Verschicken wäre momentan die einzige Lösung und die würde um die 42 Euro kosten, wobei ich auch richtiges Verpackungsmaterial brauchen würde, damit die hochempfindlichen Sachen auch heil ankommen.

    Wäre vielleich auch ganz gut, wenn ich mal ein generelles Gespräch fordere, da ich auch das mit der Unterbringung geklärt haben möchte.


    Es kann doch nicht sein, das sowas abgebrochen wird, weil sie mich nicht weiter unterbringen können, welche Gründe möchte ich hier nicht nennen, jedoch wäre damals aus der Wohnung nicht ausgezogen, so könnte ich dort auch noch ein paar Jahre wohnen bleiben, bis ich was gefunden habe.

    Ich stelle fest – wir sind wieder 4 Schritte zurück gegangen... Der TE denkt nun doch nicht mehr, dass er möglicherweise eine Aspergerpersönlichkeit sein könnte, obwohl ihm der Gedanke vor geraumer Zeit auch schon mal gekommen ist. Dann kann er sich nicht bewerben, da er die Weiterbildungs-, bzw. die Auffrischungskurse (noch) nicht gemacht hat – und die macht er nicht, weil er nicht weiss, wie er sich bewerben kann. Ich habe eine Liste mit über 200 Psychotherapeuten/Psychiatern in Stuttgart gepostet, aber keiner von denen hat grad aktuell oder in nächster Zeit einen Platz frei... Und von selber einen angeboten hat ihm auch niemand einen... Hauptproblem ist eine Wohnung zu finden, was er nicht kann, da er keinen PC zur Verfügung hat. Den hat er nicht zur Verfügung, weil der zu Hause steht und nicht transportabel ist.


    Ich frage mich, wie all die anderen Menschen, die irgendwelche Probleme haben und NICHT in Stuttgart wohnen, überhaupt klarkommen können. Offenbar ist das der einzige Ort in ganz Deutschland, wo es solche Möglichkeiten gäbe, wenn sie einem denn geboten würden – was aber im Falles unseres TE nicht der Fall ist. Eine wahrlich äusserst verzwickte Situation. Habe ich etwas ausgelassen?


    __________________________________________

    Bärentatze

    Bitte beantworte mir eine einzige Frage (sollte die für Dich unklar formuliert sein, frage bitte nach, dass ich sie anders stellen kann):


    Hast Du das Gefühl, vor einem Berg zu stehen und nicht drüber schauen zu können, weil es so viel ist, was Du eigentlich solltest/müsstest und darum keinen Anfang des Weges finden kannst?

    Ich stelle fest – wir sind wieder 4 Schritte zurück gegangen... Der TE denkt nun doch nicht mehr, dass er möglicherweise eine Aspergerpersönlichkeit sein könnte, obwohl ihm der Gedanke vor geraumer Zeit auch schon mal gekommen ist. Dann kann er sich nicht bewerben, da er die Weiterbildungs-, bzw. die Auffrischungskurse (noch) nicht gemacht hat – und die macht er nicht, weil er nicht weiss, wie er sich bewerben kann. Ich habe eine Liste mit über 200 Psychotherapeuten/Psychiatern in Stuttgart gepostet, aber keiner von denen hat grad aktuell oder in nächster Zeit einen Platz frei... Und von selber einen angeboten hat ihm auch niemand einen... Hauptproblem ist eine Wohnung zu finden, was er nicht kann, da er keinen PC zur Verfügung hat. Den hat er nicht zur Verfügung, weil der zu Hause steht und nicht transportabel ist.


    Ich frage mich, wie all die anderen Menschen, die irgendwelche Probleme haben und NICHT in Stuttgart wohnen, überhaupt klarkommen können. Offenbar ist das der einzige Ort in ganz Deutschland, wo es solche Möglichkeiten gäbe, wenn sie einem denn geboten würden – was aber im Falles unseres TE nicht der Fall ist. Eine wahrlich äusserst verzwickte Situation. Habe ich etwas ausgelassen?


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    Bärentatze

    Bitte beantworte mir eine einzige Frage (sollte die für Dich unklar formuliert sein, frage bitte nach, dass ich sie anders stellen kann):


    Hast Du das Gefühl, vor einem Berg zu stehen und nicht drüber schauen zu können, weil es so viel ist, was Du eigentlich solltest/müsstest und darum keinen Anfang des Weges finden kannst?

    Andere Leute haben in der Tat nicht das Problem, weil sie auch nicht diese Behinderung haben. Was ist denn so schlimm daran, das ich festgestellt habe, das ich mit meiner Behinderung in Stuttgart weitgehenst gut leben kann?


    Andere Menschen können überall wohnen und somit braucht es nicht gerade die teuerste Stadt Deutschlands zu sein.


    Das Problem mit den Rechner hätte es ja nicht gegeben, wenn ich aus der Wohnung ausgezogen wäre und die ganzen Klamotten mit Rechner nicht wieder nachhause gekommen wären.


    Um deine Frage zu beantworten, nein ich weiß schon, wie die Wege verlaufen müssen, das wichtigste wäre jetzt erst mal die Wohnung, damit die anderen Sachen folgen können.


    Gut beruflich sehe ich schon, das da ein gewisser Berg ist, wo ich so wirklich drüber schauen kann. Das geht aber vielen so, die ich auch kenne. Viele Sehbehinderte im kaufmännischen Bereich bekommen keinen Job.


    Wenn ich zumindest den Bürokaufmann noch machen könnte, da wäre ich zumindest so weit, das ich eine gute Berufsausbildung hätte. Aber so ist das ganze wat fürs Gesäß.

    Du bist in gewisser Weise überheblich, das ist wirklich ekelhaft.Du nimmst dich viel zu wichtig! :-/


    Dass Sehbehinderte keine Jobs bekommen, das stimmt nicht! Früher mag das so gewesen sein, aber an meiner Fakultät gab es mehrere Blinde, die arbeiten heute alle in sehr guten Jobs. Eine hat sogar eine eigene Firma.

    Da muss ich dir allerdings rechtgeben, Sehbehinderte mit Akademischen Abschlüssen haben auch gute Chancen, einen guten job zu bekommen, jedoch nicht, wenns diese normalen Lehrberufe sind, die jeder gelernt hat wo selbst nichtbehinderte keinen Job bekommen, weil das ganze überlaufen ist.


    Es sei denn natürlich, sie haben eine Ausbildung in einem namenhaften Unternehmen gemacht und werden übernommen.


    Wieso bin ich überheblich?

    Zitat

    Viele Sehbehinderte im kaufmännischen Bereich bekommen keinen Job.

    Mir fallen spontan 3 sehbehinderte Kollegen ein. Von denen, die ich kenne, kenne nicht alle im Haus. Vielleicht sind es noch mehr.


    Sich zu wichtig nehmen: Kindlich-unreife Egozentrik. Sich wichtig nehmen heißt nicht, sich am besten zu finden. Man kann sich auch negativ zu wichtig nehmen.


    In Deinem Fall: Dich für den schwersten aller je dagewesenen Fälle zu halten. Für dein einzig unlösbaren. Den ersten und letzten dieser Art, die es je geben wird.

    Ich kenne aber auch genau so viele, die Arbeitslos sind. Meistens war einfach das Problem, das sie nach der Ausbildung keine job bekamen und somit keine Berufserfahrung sammeln konnten, genau so ist es auch bei mir.