Zitat

    Hier eine Partnerin zu finden, ist nochmal um einiges schwerer.

    Mit Deiner Einstellung wirst Du sowieso nie eine Partnerin finden. Wenn Du keine stationäre Langzeittherapie machst, wirst Du mit 80 genauso weit sein wie jetzt.

    Es zeigt sich immer wieder ein Muster hier – sowohl bei Tatze, als auch bei den Ratgebern. Wenn man Tatze in die Ecke drängt, ihn zu (unangenehmen) Antworten zwingen will und eigene Gedanken und Ideen von ihm erwartet, dann weiß er nicht mehr, was er antworten soll, weiß nicht, was von ihm erwartet wird und rennt im Kreis und widerspricht sich auch zum Teil.

    Deswegen, Bärentatze:

    Dein Verhalten hier ist momentan leider wieder wenig kommunikativ, wenig sozial und vor allem wenig hilfreich für dich selbst. Ich weiß nicht, ob du es nicht besser weißt, oder wieso du dich nicht traust, dich in manchen Fragen genauer zu positionieren und auch dabei zu bleiben. Du erscheinst hier momentan so, als hättest du überhaupt keine Meinung, weder zu einer Therapie, zu deinen Aussichten, noch zu dir selbst. Es schwankt auch permanent – war dein Tag ein bisschen besser, jammerst du nicht so viel, war der Tag schlecht, so wie heute, jammerst du an allem rum und stellst sowieso alles in Frage. Das bringt dich nicht weiter. Entscheid dich mal für einen Weg, gehe ihn und stell dann nach einiger Zeit mal fest, ob dir der Weg was bringt. Momentan drehst du wieder um, bevor du den Weg überhaupt angetreten hast.

    Deswegen, an alle anderen:

    Wer Tatze helfen will, sollte davon absehen, ihn in die Ecke zu drängen. Es wäre wichtig, dass er sich mit gewissen Fragen konfrontiert wird, aber nach ewigen Anläufen sollte doch langsam klar sein, dass es nicht funktioniert, weil er sofort ausweicht. Der Rückzug ins Scheckenhaus ist natürlich immer der leichtere Weg. Aber hilfreich waren die letzten 2-3 Seiten hier leider nicht.

    Rebelution: Was haben den die 57 Seiten davor gebracht? Wo ist der Unterschied zu den letzten drei Seiten?


    Der ganze Thread, ebenfalls all die davor, waren wohl nicht hilfreich.


    Du möchtest also, daß wir so tun, als wäre alles super toll? Tschuldige, daß wird ihm wohl kaum helfen. Er fragt, also bekommt er Antwort. Man kann ihn in Watte packen und ins Regal stellen aber hilft ihm das? Anscheinend nicht, sonst würden wir hier nicht mehr schreiben.


    In einem hast du aber recht: Er muß mal Position beziehen und dann auch dazu stehen. Nicht uns oder irgendjemanden gegenüber sonder sich selbst gegenüber.


    Ich bleibe dabei, ein Forum kann ihm nicht helfen. Auch wenn es für ihn sicher bequemer wäre.

    @ Schuldig,

    In diesem Thread gab es meiner Meinung nach, im Gegensatz zu früheren Threads, immer wieder Fortschritte und zwar genau dann, wenn sich eine konstruktivere Auseinandersetzung zwischen Tatze und anderen Teilnehmern hier ergeben hat. Ich meinte damit nicht, dass wir hier so tun sollten, als ob alles ok wäre, ich weiß auch nicht ganz, wo du das aus meinem Beitrag hernimmst. Die Frage ist, wie man mit Tatze umgeht und wie man ihm etwas näherbringen will. In die Ecke drängen hat noch nie funktioniert, ich kann zwar verstehen, dass man über seine eigene Emotionalität in der Auseinandersetzung immer wieder in diese Richtung gerät, aber die Reaktion der Einsicht und der noch näheren Konfrontation mit seinen Schwächen hat sich bei Tatze dadurch bisher nie gezeigt. Daher frage ich mich, wieso es immer wieder dazu kommt, wenn man davon ausgeht, dass die Menschen, die hier schreiben, die Motivation haben, ihm helfen zu wollen.


    Dass der Thread (oder sonst irgendein Thread von ihm hier) tatsächlich Lösungen bietet, die Tatzes Fragen beantworten, ist uptopisch und trotzdem finde ich die Auseinandersetzung hier wichtig für seine Selbstrefelexion und seine Kommunikation. Was die wirklich produktive Hilfe angeht, sehe ich das nicht anders wie ihr auch – dafür muss eine Therapie her. Aber dafür muss sich Tatze auch erstmal selbst bereit zeigen und da können wir hier durchaus ein wenig drauf einwirken.

    Also jetzt wurde ja erstmal dir Grundlage geschaffen, dass sich was ändern kann. Jetzt gehts darum, nach möglichkeiten zu suchen, sein leben zu gestalten.


    Momemtan ist es leider so, das ich nur zuhause rummsitze. So werde ich auch niemanden kennenlernen.

    Zitat

    Momemtan ist es leider so, das ich nur zuhause rummsitze. So werde ich auch niemanden kennenlernen.

    Das ist etwas, dass du sofort ändern kannst. Aber nicht immer mit dem Hintergedanken, sofort jemanden kennenzulernen. Wie oft denn noch???... So zwanghaft wird das nicht klappen... Wieso machst du ein Praktikum bei einem Gärtner, du wusstest doch, dass du das (angeblich) nicht kannst. Such doch mal ein Praktikum in einem Büro? Zur Not unbezahlt, wenn du dich geschickt anstellst, erhälst du ein gutes Zeugnis! Am Anfang must du vielleicht uninteressantes Zeug machen, wie kopieren, drucken, Internetrecherche, aber so gewinnst du einen kleinen Einblick.

    Ich bin, wie Optimismus, ehrlich gesagt auch mit meinem Latein am Ende.


    Ich glaube, alles, was ich dazu zu sagen habe, habe ich mindestens zweimal schon geschrieben, wenn nicht öfter, und alles, was ich für hilfreich halte (sowohl von mir als auch von anderen geschrieben), wird ja einfach ignoriert. Was soll man da machen? Nichts.


    Daher ein letztes Mal von mir:


    Bärentatze, sieh zu, dass Du in Therapie kommst. Allein kriegst Du das nicht hin. Niemals. Damit bin ich auch raus. *:)

    Es könnte einfach daran liegen, das mein Problem nicht 0815 ist wie anderleuts. Von daher mach ich euch auch keine Vorwürfe, dass ihr mich helfen könnt.


    Nur leider wirds in einer Therapie nicht anders sein.