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    Mit dem Wochenprotokoll meinst du, denke ich, die Diary Card? img7.imageshack.us/img7/7417/diarycard.jpg Sorry, die Version ist qualitativ schlecht und rechts abgeschnitten, das sollte eigentlich "Freude" heissen. Irgendwo habe ich noch eine schönere Version, aber weiss grad nicht wo. ;-D

    Die selbe Diary Card (Wochenprotokoll) habe ich auch da.

    Zitat

    Weiss nicht, ob ich das richtig im Kopf habe, aber ich glaube, man soll bei dieser Kurve seine Spannung stündlich einschätzen, auf der Skala von 0-100. Ich schaue nachher mal, ob ich dazu noch irgendwas finde in meinem DBT-Ordner. Vermutlich nicht, weil es mich ja nicht betraf. :-/

    Man macht stündlich ein Kreuz auf einer Skala von 0-100.


    Von 0-30 ist das der Bereich der Inneren Achtsamkeit.


    Von 30-70 ist es der Bereich Umgang mit Gefühlen, Zwischenmenschliche Fertigkeiten.


    Ab 70 ist das der Bereich der Stresstolleranz


    Unter dieser Kurve macht man noch Notizen:


    Ereignis:


    Gedanken:


    Gefühle:


    körperliche Gefühle


    Ich habe das DBT-Manual von 2006 und allen dazu gehörenden Unterlagen. Zum Teil ausgefüllt von meiner Cousine mit Borderline-Persönlichkeitsstörung und meiner Freundin mit Bulimie.


    Ich finde diese Verhaltenstherapie großartig. :)^

    Positive Verhaltendanalyse

    1. Erfolgreiches Verhalten


    Sie dachten daran, sich zu verletzen, such umzubringen, Drogen zu nehmen oder


    ________________.


    Sie haben ein problematisches Verhalten unterbrochen oder gar nicht erst durchge-


    führt.


    Wie ist Ihnen das gelungen? Beschreiben Sie genau, was Sie taten, wo das geschah und wer noch daran beteiligt war.


    2. Auslöser


    Welche Ereignisse gingen dem Verhalten voraus?


    Was taten, dachten, fühlten oder stellten Sie sich vor, bevor Sie den Drang sich umzu-


    bringen, sich zu verletzen oder das Problemverhalten auszuführen nachgaben?


    Welche Körperempfindungen nahmen Sie wahr?


    Was taten Sie, um sich in dieser Situation besser zu fühlen; Abstand zu bekommen und mit Abstand über das Problem nachdenken zu können??


    3. Unterstützende Faktoren


    Welche Faktoren halfen Ihnen, sich erfolgreich zu verhalten?


    Berücksichtigen Sie die folgende Aspekte:


    Essen, Schlafen


    körperliches Empfinden


    intensive Gefühle, Gedanken


    eigenes voraus gegangenes Verhalten


    Erfahrungen


    unterstützende Erinnerungen


    4. Konsequenzen


    Identifizieren Sie alles, was als Konsequenz aus Ihrem Verhalten folgte. Dies beinhaltet Ihre eigenen Gefühle, Gedanken, Körpersymptome und Ihr Verhalten.


    Welche Folgen hatte Ihr Verhalten für Sie selbst? Welche Wirkung hatte Ihr Verhalten auf Ihre Umgebung?


    5. Zukunft


    Überlegen Sie, welche angewandten Verhaltensweisen auch in späteren Situationen für Sie ganz wichtig sind, um erneute Erfolge bei der Konfliktbewältigung zu erreichen!


    6. Belohnung


    Finden Sie Möglichkeiten, um sich für Ihr erfolgreiches Verhalten etwas Gutes zu tun!


    Ich finde allerdings zur positiven Verhaltensanalyse nichts im Internet. Ich weiß also nicht, wie bekannt diese ist. Vielleicht hat diese ja auch die Rehaeinrichtung in der meine Cousine und meine Freundin waren, selbst formuliert, hergestellt. Beide fanden es sehr gut auch einmal eine positive Verhaltensanalyse zu schreiben. Wenn ihr wollt, könnt ihr diese positive VA auch Psychologen/Therapeuten, Psychologinnen/Therapeutinnen weiter geben.

    Bei uns gab es die zwar, d.h. das Formular war da (wir hatten einen Schrank, in dem diverse Formulare waren, eben auch die verschiedenen Verhaltensanalysen), aber ich habe in den ganzen 3 Monaten nur ein einziges Mal erlebt, dass jemand eine machen musste. Eigentlich schade.

    Finde ich auch. Es ist doch auch wichtig sein positives Verhalten zu analysieren. Damit man lernt wie man es macht. Ist auch gut für das Selbstwertgefühl.


    Meine Cousine und meine Freundin waren in der Reha ein ganzes Jahr im DBT-Programm.

    Hallo.


    Ich habe seit Mai oder April diesen Jahres eine DBT weil ich seit April sehr, sehr aggresiv und depressiv wurde. Meine Therapeutin hat eine Form von Borderline festgestellt, die sich wohl seit dem Frühling sehr ausgeprägt hat. Ich hatte in dieser Zeit wahnsinnig viel um die Ohren.


    Nun geht es mir so, dass ich noch nicht wirklich eine Besserung spüre. Dauert es so lange oder stell ich mich nur so blöd an? Außerdem bin ich teilweise mit Kleinigkeiten überfordert. Ich bin seit einem Monat arbeitslos und bin schon damit überfordert, wenn ich drei Wäschekörbe voll habe oder Geschirr rumsteht und ich dran denke, was noch alles zu tun ist. Ich kann mir im Moment überhaupt gar nicht vorstellen wieder einen festen Job zu haben. Ich frage mich, wie ich das alles schaffen soll. Ich bin freiberuflich tätig also so ganz ohne Arbeit bin ich nicht, aber eben nicht regelmäßig. Ich habe auch überhaupt keinen Kopf mich überhaupt um eine neue Stelle zu bemühen. Wenn ich nur daran denke, frage ich mich, wie soll ich das nur tun. Manchmal kommt dann in mir so eine Depression hoch, weil ich eine Therapie habe. Also die Tatsache, dass ich eine Therapie habe, macht mich fertig. Ich weiß im moment nicht so wirklich weiter.

    Mal wieder was von mir zum Thema DBT... ich musste meine ambulante DBT leider abbrechen, es wollte einfach nicht klappen, werde aber wahrscheinlich nächstes Jahr im April nochmal eine stationäre machen, in der Charité in Berlin.


    Klingt vielleicht blöd, aber ich kann momentan einfach keine DBT machen, wenn ich nur daran denke, oder irgendwas ausfüllen muss (Diary Card und Spannungskurve würden ja noch gehen, aber z.B. das Fertigkeitenwochenprotokoll macht mich fertig) krieg ich total die Panik.

    Hallo Juley,


    diese ganzen Blätter ausfüllen nervt mich auch sowas von. Wenn ich dran denke, dass ich aufschreiben soll, wann ich genau was gefühlt habe und warum. Da muss ich mich jedes mal so anstrengend und mich hineinsteigern um das genau definieren zu können. Meist verfall ich da gleich wieder in die Stimmung die ich eigentlich ja nur aufschreiben sollte. Ich lass schon vieles weg und erzähl es der Therapeutin mündlich, weil es mich so stresst, das jedes mal konzentriert aufzuschreiben.

    Ich komme gerade aus der stationären Therapie, habe mit dem DBT-Programm gearbeitet und muss sagen, dass ich erstmal dachte, dass das ja absolut nichts bringen kann. Nach 2 Monaten (da ich mit Depressionen eingeliefert wurde und die Borderlinestörung erst dort erkannt wurde, deswegen nicht 12 Wochen) muss ich aber doch eingestehen, dass


    es mir bei vielen Dingen geholfen hat. Ich verstehe manche meiner Verhaltensweisen und Gefühle mittlerweile viel besser.


    Natürlich ist noch nicht alles perfekt, aber die Klinik und die Therapeuten haben mir schonmal aus meiner depressiven Phase geholfen.


    Leider finde ich nicht wirklich viele Therapeuten, die auch ambulant mit dem DBT arbeiten %-|

    Ich mache gerade DBT und es ist bisher wirksamer als alle anderen Therapiemethoden, durch die ich mich die letzten Jahre gekämpft habe. :)^


    geht insgesamt 16 Wochen, lohnt sich aber auf jeden Fall! :)


    Um die Methoden einer solchen Therapie immer wieder ins Gedächtnis zu rufen empfiehlt sich auf jeden Fall der Beitritt in eine Skills-Gruppe.


    Viel Erfolg an alle, die es auch probieren (wollen) @:)

    Bei uns gibts leider keine Skills-Gruppe mehr... es wurden immer weniger Teilnehmer, bis wir am Ende nur noch zu zweit oder manchmal ich alleine dort waren... dann musste ich in die Klinik und die andere ging auf Reha und dann wurde die Gruppe geschlossen :(v :(v :(v Gibt zwar noch amb. DBT, doch dafür beträgt die Wartezeit ca. 2 Jahre und ich habs letztes Jahr schon mal versucht, musste aber abbrechen weil das gar nicht ging :-(

    Juley, gibt es vielleicht eine Möglichkeit, selbst eine Skillsgruppe zu organisieren? Kennst du andere Betroffene, die da mitmachen würden? Ist die Frage, warum so wenige Teilnehmer in der vorherigen Gruppe waren – weil tatsächlich kein Bedarf bestand oder weil die Gruppe nicht bekannt genug war? Könntest du allenfalls mal die Leiter der DBT-Gruppe anfragen, ob ihre Patienten bereit wären, zusätzlich zur DBT an so einer Gruppe teilzunehmen? ":/

    Silber @:) @:) @:) @:) *:) Schön dich zu sehen, wie gehts dir??


    Tja, ich glaube es lag u.a. daran, dass die Gruppe Dienstags vormittags um 8.30 Uhr war, viele Leute gehen arbeiten und konnten deshalb nicht teilnehmen (als ich noch berufstätig war, hab ich eben an diesem Tag Spätdienst gemacht, aber das ist ja nicht in vielen Berufen möglich). Sonst weiß ich nicht, warum es immer weniger Teilnehmer wurden, denn anfangs war die Gruppe echt gut besucht. Aber dann wurde sie immer unbeliebter, manche stationäre Patienten (die Gruppe war in der Institutsambulanz einer Klinik) wurden sozusagen "gezwungen" diese Gruppe zu besuchen, sonst hätten sie nicht mehr stationär kommen dürfen.


    Wie soll ich das selbst organisieren? Wer soll die leiten? Die alte Gruppe wurde von einer Ärztin und einer SozPäd geleitet, die SozPäd ist gleichzeitig auch eine Leiterin der DBT-Gruppe, und wenn man in der DBT-Gruppe ist, durfte man an dieser Skill-Gruppe nicht teilnehmen, also schließt sich das auch wieder aus. Wäre wohl auch etwas verwirrend, also ich hätte das nicht gekonnt, an beiden Gruppen teilzunehmen, amb. DBT war anstrengend genug, wenn ich mir vorstelle, dazu noch parallel an einem anderen Thema zu arbeiten, dort auch Hausaufgaben zu haben usw... da hätte ich mich nicht 100% auf beide Sachen konzentrieren können... Aber ich kann trotzdem mal anfragen, ob etwas in dieser Art wieder geplant ist, denn diese SozPäd ist zufälligerweise auch "meine" SozPäd ;-)

    Hallo, ich habe zwei Durchgänge in der Charite Berlin gemacht und bin so begeistert davon, meine Lebensqualität hat sich bei weitem verbessert und wenn man bereit ist sich mit dem allem auseinander zu setzen kann man dort wahnsinnig viel lernen und für sich mit nehmen... Nur zu empfelen, da auch das Personal und die Therapeuten absolut klasse sind... Verständnissvoll bis zum letzten und immer da... Wirklich, das beste was ich an Therapie in meinem Leben je gemacht habe, mit nichts zu vergleichen... :)^