@ Tiana,

    die Phasen in denen es einem besser geht hat man. Meine Psychiaterin nennt es Dynamik die in einen Prozess reinkommt.


    Es kann bedeuten, daß du auf dem Weg der Besserung bist, es kann aber auch in die andere Richtung gehen.


    Die Phase die du gerade hast würde ich noch homöopathisch unterstützen mit Laif 900.


    Ich hatte schon Bekannte die kamen da dann wieder voll raus nur mit Homöopathie.

    Was in der jetzigen Phase auch sehr hilfreich ist , wäre ein Vitamin B Komplex Präparat zu nehmen insbesondere Tryptophan.


    Damit der Stoffwechsel immer genug "Glückshormone" bilden kann, braucht er Hilfsmittel wie das Vitamin B1, um Kohlenhydrate vom Einfachzucker in Energie umzubauen. Beim Umbau von Tryptophan zum "Glückshormon" Serotonin sind die Vitamine B6, B12 und Folsäure behilflich.


    Hilft leider nicht in einer akuten Depression aber in deiner jetzigen Phase könnte es durchaus was bringen verbunden mit viel Sonnenlicht. Das kannst du dir mit der Lichttherapie Lampe von Phillips "Daylight" auch künstlich reinziehen um dieses dunkle Jahreszeit.


    Die Lichttherapie ist ein nachgewiesen wirkendes Heilmittel. Insbesondere in Skandinavien haben diese Lampe die Leute auf dem Tisch.

    Danke euch...für die vielen Ratschläge und Hilfen. Habe mir einiges notiert.


    Das mit dem Licht und den vitaminen ist eine gute Idee Richard. Bekomme ich diese Vitamine in der Apotheke?


    Heute war wieder ein guter Tag, geschlafen, gegessen...war viel draußen in der Sonne. Nur meine Wahrnehmung und Gedanken ist noch nervend. Ich merke, irgendwas stimmt nicht aber hab den Tag gut genießen können. Die letztem 3 Wochen waren einfach zu heftig. Das kann ich nicht so schnell vergessen und da ist die Angst, das es wieder kommt...


    Ihr kann gar nicht genau sagen, in welchen Phasen es schlimmer ist..genauso kann ich nicht sagen, was es auslöst. Meiner Meinung nach, habe ich keine traumatischen Erlebnisse gehabt, keine schlechte Kindheit, keine angstzustände, also alles ganz normal...ich war zufrieden mit meinem Leben, jetzt bin ich es aber nicht mehr..ich hab mich verändert. :(v


    Für euch @:) :)- :)* danke

    So...die letzte Woche war wirklich gut. Fast alle Symptome weg...herrlich, zwar noch nicht zu 100% Aber das macht Hoffnung. Freitag war ich bei meiner Neurologin ubd sie war sehr verständnisvoll. Ich habe wohl eine schwankende Depressionen, die phasenweise sehr stark ist. Zur Vorbeugung soll ich citalopram 10mg nehmen. Meine Angst ist nun aber, das ich damit die Depression wieder hoch hole weil es zu Beginn ja heftige Nebenwirkungen haben kann?! Wer hat Erfahrung mit dem Medikament? Meine Neurologin meinte, es sei das beste auf dem Markt mit den wenigstens Nebenwirkungen und was am meisten verschieben wird.

    Jo, da hat sie schon recht. Ist weit verbreitet und wohl auch gut verträglich. Wenn Du erstmal keine "Chemie" willst wäre auch Johanniskraut einen Versuch wert (nach Rücksprache mit ihr), allerdings sollte man so ein Medikament immer nur begleitend mit einer Psychotherapie nehmen, die sich mit den eigentlichen Ursachen beschäftigt. So ein Medikament ist ja nur eine Krücke, eine Gehhilfe, aber nicht die eigentliche Lösung.

    Also von Psychotherapie haben meine Neurologin und auch mine Hausärztin erstmal nichts gesagt. Meine Neurologin meinte, das es bei mir eher eine körperliche(?) Depression ist, die durch übelkeit, erbrechen, derealisation, schlaflosigekit, kribbeln...zu erkennen ist. Sie stellte mir ja auch fragen...nach ängsten, panik, probleme im alltag, ob ich schwer aus dem bett komme,.. Das konnte ich alles mit NEIN beantworten. Im Moment geht es mir ja auch wieder gut...ich verstehe es selber nicht.. ein paar körperliche Untersuchungen folgen noch..ob es nicht doch was anderes ist..aber denke mal nicht.


    Jetzt überlege ich, ob ich mit dem Citalopram nach weihnachten anfangen soll, weil viele ja in den ersten 2-4Woche so probleme haben und das wäre genau in der Weihnachtszeit..und dann wäre meine Ärztn ja auch nicht da...beginnt ja nun überall die Urlaubszeit. Hm...schwierig das ganze..wenn ich es nicht nehme, dann hab ich angst, das diese Phase wieder kommt aber selbst mit Citalopram kann das ja auch passieren... Ach ist das alles kompliziert... Nehmen werde ich es dann früher oder später auf jeden fall, hab zwar auch negatives gehört aber überwiegend positives mit nebenwirkungen, die für mich erträglich wären.


    Liebe Grüße an euch...

    Ok, dann nehme es ruhig, normal macht es (fast) keine Schwierigkeiten und Langzeitfolgen sind auch keine bekannt.


    Mir hilft es gegen Zwänge, Ängste, Panik, Depressionen, demotiviert sein, sozialphobie


    Nebenwirkungen sind Probleme beim einschlafen, daher nehme ich abends opipramol , ansonsten hab ich keine Nebenwirkungen.

    So...mir geht es zwar so ganz gut aber Phasenweise habe ich wieder leichte Augenprobleme und Schwindel und da ich die Einnahme von Citalopram immer wieder verschoben habe, habe ich HEUTE endlich die erste Tablette genommen. Es war eine Überwindung aber was solls, ich will wieder 100%ig Leistungsfähig sein und in den letzten Wochen war ich es nur 80-85%...im November war es ja so extrem, da war ich ja zu gar nichts mehr in der Lage.


    Also mal schauen...


    Fragen:


    Ich nehme 10mg Citalopram, wie schleiche ich das dann aus?


    Ab wann kann ich mit Nebenwirkungen rechnen...bzw.wenn ich in den ersten 10 Tagen keine Nebenwirkungen bekomme (oder nur leichte) dann hab ich doch mit keinen weiteren Nebenwirkungen zu rechnen oder können die noch extrem nach Wochen/Monaten auftreten?


    Danke.

    Nach einer Daumenregel soll man ADs nach dem Verschwinden der letzten Symptome noch 6-12 Monate weiternehmen, um Rückfälle möglichst zu vermeiden. An diese Regel hast Du Dich nicht gehalten. Das Problem dabei: Je häufiger Rückfälle auftreten, desto schlechter lassen sie sich in den Griff bekommen. Im übrigen liegst Du mit 10 mg unterhalb der empfohlenen Citalopram-Dosis (niedrigste wirksame Dosis 20 mg/Tag).