Die ersten Tage im April waren nicht so gut aber es verging schnell und ich war wieder ganz gut dabei aber seit dem Wochenende ist es wieder so komisch...der kopf so wirr und Benommenheit und leichter Schwindel und immer dieses grübeln,.. Hoffentlich vergeht es wieder so schnell, morgen verreisen wir...


    Citalopram nehme ich immer noch, 10 mg aber werde beim nächsten Neurologen Termin fragen, ob ich erhöhen soll...weil optimal ist es ja immer noch nicht.. Therapie Platz habe ich evtl ab Mai, das erfahre ich nächste Woche,..ich frage mich nur, wie eine Therapie bei Schwindel und Benommenheit und derealisation helfen soll...aber ich versuche es..


    Liebe Grüße an euch..

    So...melde ich mich mal wieder...


    Ende April hatte ich ja paar Tage, die nicht so gut waren...jetzt Im Mai ist es wieder besser...zum Glück...die letzten 3 Wochen waren ziemlich okay und ich habe nun endlich einen Therapieplatz. Bin gespannt, die erste Sitzung war schon mal interessant, ich musste ja viel erzählen bzw wurde viel gefragt...und die Therapeutin meinte, das klinge auch etwas nach Angststörrung..hm, das nächste mal woran wir darüber weiter reden...

    Mensch...jetzt hab ich wieder ein Tief...kann doch nicht wahr sein.So schlimm wie jetzt, war es das letzte mal im Januar...am heulen, innere Unruhe, appetitlos, übelkeit, freudlos, müde, mir ist wirklich ALLES egal, ich hab zu nichts lust..keine kraft/energie..benommenheit...blöde gedanken im Kopf...und das alles von einem Tag auf den anderen...wo kommt das denn nur her? Ich verstehe das nicht....plötzlich bin ich wieder wie Tod..gehört das alles zu einer Depression?


    Mittwoch gehe ich zu meiner neurologin und werde fragen, ob ich von 10mg citalopram auf 20mg erhöhren soll...auch wenn ich davor angst habe. Aber so kann es nicht wetergehen.Freitag hab ich wieder therapie...die vielen fragen...

    Hallo Tiana,


    habe mit Interesse deinen Beitrag gelesen.


    War wegen Entgiftung (Alkohol) freiwillig in der Psychiatrie,


    (vom 23.01. bis 28.02) nach ca. 5 Tagen kamen dann die (für)


    mich schlimmsten Depression, die ich jeh durchgemacht habe,


    mußte regelrecht um ein Antidepressiva kämpfen, die wollten aber nur mit Beschäftigungstherapien usw.


    mich therapieren, nach drei Wochen bekam ich Citolapram 10mg später 30mg , war fast 6 Wochen in der


    Pschiatrie, als ich entlassen wurde, ging es mir immer noch ziemlich schlecht,


    erst Ende März geht's mir endlich wie relativ gut.


    Das Medikament hat endlich seine volle Wirkung entfaltet.


    Nun habe ich ein neues Problem, bin tagsüber müde und kann erst morgens nach 3 Uhr einschlafen, muß aber um 6 Uhr aufstehen, meine Hausärztin hat mich an meine Neurologin überwiesen mit der Diagnose Narkolepsie (Schlafkrankheit) und meine Werte (Diabetis Typ 2) sind wieder schlechter geworden, Bluthochdruck und Vorhofflimmern und Herzrhythmusstörungen...


    Gruß Jürgen. :°_

    Hallo Jürgen


    DA hast du ja auch schon einiges durchgemacht.


    Ich bin zu Beginn auch gut mit citalopram 10mg klar gekommen aber die Wirkung hat jetzt leider nachgelassen . Morgen hab ich einen Termin bei meiner Neurologin und werde mit ihr besprechen ob ich erhöhe. Ist ja schon mal positiv, das dir 30mg helfen. Das mit der Müdigkeit kenne ich auch nur zu gut, vormittags ist es schrecklich aber ab Nachmittag geht es dann und ich werde munter und kann dann aber trotzdem nachts gut schlafen. Meld dich doch mal wieder, was bei dir die Ärzte noch gesagt haben.


    Gruß tiana

    Hallo Tiana,


    war heute bei der Nervenärztin,


    siwe meine, das ich keine Narkolepsie hätte,


    aber erstmal abwarten, ob ich wieder Atemaussetzer habe .


    Da für bekomme ich ein Messgerät mit nachhause,


    welches diese Aussetzer aufzeichnet.


    Wenn in dieser Hinsicht alles in Ordnung ist,


    will sie mich in ein Schlaflabor schicken.


    Übrigens die normale Tagesdosis bei Citolapram ist 40mg,


    10mg ist ja fast nicht.


    Wirst sehen, wenn die Dosis beispielsweise auf 30 mg erhöht wird,


    sollte es in dir schon in einer Woche besser gehen.


    Kannst mir auch eine PN schicken, damit ich nicht immer suchen muß.


    Gute Nacht – Gruß Jürgen.


    :)_

    Mein Vater hatte auch diese Aussetzer Im Schlaf und war auch im Schlaflabor und muss nun mit so einer Maske schlafen, seitdem schläft er auch sehr viel besser..vielleicht wäre das ja auch bei dir die lösung?!


    Ich war heute bei meiner neurologin und ich soll nun 20 mg nehmen. Werd die tage damit anfangen aber hab auch angst davor...


    heut ist wieder ein blöder tag...ich bin sooo müde und mir tut mein ganzer körper weh...kopf..rücken...


    wenn es mir besser geht, schreib ich dir pn.


    liebe grüße

    Hi Tiana,


    ich habe mal hier reingesehen um zu schauen wie es dir geht. Tut mir leid, dass du wieder ein paar doofe Tage hattest :( Vielleicht ist es gut, auf 20 mg zu gehen (hast du schon begonnen?). Wenn ein AD wirkt, aber nicht genug, ist der nächste Schritt die Erhöhung. Ich wünsche dir sehr, dass es dir wieder besser geht.


    Ich habe ja nun den neuen Job und da haben sich relativ schnell neue Perspektiven ergeben, aber sicher ist noch nichts. Fakt ist, ich arbeite zur Zeit so 20 Stunden in der Woche und mir geht es super damit. Am Anfang war ich seeehr müde, so dass ich mich kaum konzentrieren konnte und antrieblos, das hatte ich gar nicht verstanden, denn der Job macht mir echt Spaß. Ich konnte mich kaum aufraffen und den ganzen Tag haben meine Augen gebrannt als hätte ich die Nacht durchgemacht. Also war ich nochmal beim Arzt, da kam aber nichts raus. Ich habe dann mit einem Vitamin B-Komplex, Zink und Vitamin C angefangen. Da ich in der Zeit auch keinen Appetit hatte und durch den Stress bei der Arbeit wenig gegessen hatte, dachte ich mir, dass das evtl Vitaminmängel sein könnten. Denn meine Haut wurde plötzlich sehr sehr trocken, und riss ein, meine Nägel sahen ganz komisch aus und ich war einfach fix und fertig.


    Nach 10 Tagen war meine Haut wieder besser und ich war wieder voller Energie! Ich hatte meine Opipramol-Tablettendosis erhöht, weil ich erst wieder an die Psyche dachte, aber es half nichts. Nie hätte ich gedacht, dass ein Mangel so viel ausmachen kann, ich weiß zwar nicht, was es nun war davon, aber es hat auf jeden Fall sehr geholfen. Ich schreib dir das nur als Hinweis, dass es manchmal auch zusätlich etwas körperliches sein kann :-)


    Ich habe meine Medikamente ausgeschlichen und bin nun seit 3,5 Wochen ganz ohne :-) und mir geht es super, ich fühle mich wieder wie früher.

    Hallo Ochotonia


    Ach das ist ja schön zu lesen, das es Dir nun so viel besser geht und das macht mir auch Mut. Ich kann aber verkünden, das es mir seit ca 10 Tagen wieder so richtig gut geht und das ohne Erhöhung des Medikamentes. Keine Ahnung woran es liegt aber ich fühle mich besser, vom Kopf her viel Klarer und auch stärker. Hoffentlich bleibt es so. Ich mache nun auch eine Therapie, ich denke, das hilft auch ein wenig.


    Das mit den Vitaminen klingt sehr interessant. Kannst Du mir bitte mal aufschreiben, welche genau Du genommen hast und wo du sie gekauft hast, das wäre lieb. Wie teuer war das dann? Schaden kann es ja nicht, denn mir fehlt es noch an Energie.


    liebe Grüße...

    Hallo miteinander,


    ich habe den Faden mit Interesse gelesen und würde mich gern am Austausch beteiligen. Ich bekomme seit knapp zwei Monaten ADs. Zuerst habe ich Elontril bekommen, aber damit war ich so nervös und überdreht, dass der Arzt mir jetzt Valdoxan verschrieben hat.


    Damit hab ich mich erst recht gut gefühlt, hab wieder ein bischen was machen können, aber seit drei Tagen geht es mir wieder ziemlich mies. Ich weiss auch, dass es nunmal seine Zeit braucht und Höhen und Tiefen normal sind. :-| Aber mittlerweile finde ich die Angst, das es wieder ganz schlimm wird, eigentlich am Schlimmsten. Versteht Ihr was ich meine? Ausserdem steigt die Frustration bei mir, weil es nicht wirklich voran zu gehen scheint.


    ich bin auch schon seit Monaten auf Therapeutensuche. Es ist wirklich schwierig, wenn man eh schon Probleme hat, sich zu irgendwas zu motivieren und dann überall nur zu hören bekommt, dass sie niemanden mehr aufnehmen... %-|


    Tschuldigung, musste grade mal etwas jammern... |-o


    liebe Grüsse

    Valdoxan/bupropion ist ein Noradrenalin hemmer. Steigerung des Antriebes und Unruhe sind typische Nebenwirkungen. Ob agomelatin so das Richtige ist? Gute Erfahrungen gibt es mit Sertralin, cipralex und Citalopram. Google hilft hier.


    Geh mal zu einem guten Facharzt, eine Reihe Ärzte kennen sich mit den Medikamenten nicht sonderlich gut aus.


    Leider kann man in diesem forum keine ernsthafte Unterhaltung führen, da Doc Schüller immer alles löscht, was ihm nicht gefällt und nach belieben alles zensiert. Daher kann ich dir leider nicht mehr Informationen geben.

    Danke für die Antwort. Citalopram hab ich vor ein paar Jahren mal bekommen, war aber wegen der Müdigkeit zu nichts mehr zu gebrauchen. Der Arzt (ein Psychiater) hat sich speziell für ein Medikament entscheiden, was nicht müde macht, da ich MS habe. Da kann man sich wahrscheinlich aussuchen, ob die Unruhe oder die Müdigkeit unangenehmer sind... ":/

    Zitat

    Leider kann man in diesem forum keine ernsthafte Unterhaltung führen, da Doc Schüller immer alles löscht, was ihm nicht gefällt und nach belieben alles zensiert. Daher kann ich dir leider nicht mehr Informationen geben.

    Huch, warum das denn? Aber danke erstmal...

    Sertralin hat eine ganz schwache noradrenerge Komponente, bei weitem nicht so stark wie bupropion. Müdigkeit unter Citalopram gibt es oft.


    Ich glaube Herr Schüller mag es nicht, wenn man die Meinung von Ärzten kritisch hinterfragt. Leider zeigen alle Tests aber, dass Ärzte durchaus auch schon mal irren. Ist in jeder Berufsgruppe so.

    Danke, ich werde es mal nachlesen.

    Zitat

    Leider zeigen alle Tests aber, dass Ärzte durchaus auch schon mal irren. Ist in jeder Berufsgruppe so.

    Vor allem wenn sie kaum Zeit zum Zuhören haben (und ich meine jetzt nicht Leidensgeschichte, sondern reine Beschreibung der körperlichen Wirkung) ist es leider auch recht wahrscheinlcih, dass da nicht imner die beste Lösung gefunden wird. :-/ Ich hab mir aber von anderen Betroffenen sagen lassen, dass Wechseln kaum lohnt, weil die alle ähnlich ticken und es war ja schone schwer genug, überhaupt einen Termin beim Facharzt zu bekommen... %-|

    Diese Phasen kenne ich ja auch nur zu gut. Es ist so, als hätte ich zwei Leben, ein gutes und ein schlechtes. Und dann auch immer diese Angst, vor den schlechten Zeiten und ich weiß einfach nicht, was der Auslöser ist. Es kommt und geht einfach so. Ich nehme citalopram und es wirkt Ganz gut aber perfekt ist es nicht.

    Umso länger ich es nehme umso weniger werden die Nebenwirkungen. Zu Beginn hat es die Depression verstärkt. Dann wurde es viel besser und ich hatte noch Müdigkeit und Gewichtszunahme. Das hat sich verringert aber ich hab auch das Gefühl, das die Wirkung nachlässt und ich soll jetzt auf 20 mg gehen.

    Müdigkeit und Gewichtszunahme gehen typischerweise mit einer Erhöhung des Serotonin spiegels einher.


    Antrieb macht nur Noradrenalin.


    Medikamente, die Noradrenalin mit hemmen sind Sertralin, Fluoxetin, duloxetin, Venlafaxin und bupropion (sortiert von schwach nach stark).


    Die beste Verträglichkeit von diesen hat Sertralin, das auch das Gewicht nicht erhöht. Ich habe aus gründen von Müdigkeit und Gewichtszunahme sowie besserer kognitiven Leistungen von Citalopram zu Sertralin gewechselt. Mein Psychiater mag das auch lieber. Hausärzte schwören oft auf Citalopram, es ist halt das bekanntere Medikament. In den USA wird mehr auf Sertralin gesetzt. Es ist letztlich eine Frage, ob Gewichtszunahme, Beruhigung usw. oder eher antrieb, bessere Kognition etc. gewünscht ist. Leider gibt es immer noch das hartnäckige Gerücht, dass alle SSRI den antrieb steigern. Es sind unglaublich viele nicht korrekte Informationen zu Psychopharmaka im Umlauf, selbst in angeblich wissenschaftlichen Quellen.

    @ wissenschaftlich

    Danke erstmal für die Ausführungen.

    Zitat

    Antrieb macht nur Noradrenalin.


    Medikamente, die Noradrenalin mit hemmen sind Sertralin, Fluoxetin, duloxetin, Venlafaxin und bupropion (sortiert von schwach nach stark).

    Das verstehe ich nicht so ganz. Wenn diese Medikamente das Noradrenalin hemmen, müssten sie doch den Antrieb eher senken, oder? ":/ Biochemie war noch nie so meine Stärke... |-o

    @ Tiana17

    Zitat

    Diese Phasen kenne ich ja auch nur zu gut. Es ist so, als hätte ich zwei Leben, ein gutes und ein schlechtes. Und dann auch immer diese Angst, vor den schlechten Zeiten und ich weiß einfach nicht, was der Auslöser ist. Es kommt und geht einfach so.

    Das mit den zwei Leben kann ich gut verstehen. Es wechelt ständig zwischen "das wird schon, ist doch alles nicht so schlimm" und "geht gar nicht mehr". Ich befürchte durch die schlechten Erfahrungen und die Angst, da wieder hinzukommen wird dann teilweise auch einiges als Schlimmer bewertet. Wenn andere halt mal einen schlechten Tag haben und wissen, der geht auch wieder vorbei, kommt bei uns wahrscheinlich gleich die Angst, es könnte wieder schlimmer werden. Ich wünsche Dir auch ganz viel Kraft, den Glauben, dass es wieder besser wird, nicht zu verlieren...