Mirtazapin nehme ich auch, es ist ein schlafauslösendes Antidepressivum, was auch auf die Botenstoffe Serotonin und Noradrenakin wirkt.


    Man nimmt es Abends, und am nächsten Tag hat man davon keinerlei Müdigkeit.


    Meine Mutter nimmt es als alleiniges AD und ist seitdem wie ausgewechselt.


    Gut gelaunt, bei vollem Verstand und schläft sehr gut davon.


    Ist deine Mutter frei von Depressionen. Oder wie stark sind diese? Bei leichten Depressionen kann man mit Laif 900 (Johanniskraut) zu Recht kommen. Bei mittleren bis schweren eher nicht.

    Zitat

    Ist deine Mutter frei von Depressionen. Oder wie stark sind diese?

    naja wie schon geschrieben:


    //Sie jammert einfach nur viel zu viel... einmal das Problem das Ihr nichts mehr schmeckt, sie hat einfach keinen Geschmack mehr, bekommt Würgreiz beim essen, isst nicht viel daher und nimmt dadurch immer mehr ab und jammert dann als nächstes wieder über Ihren Körper der so eingefallen wirkt, die Haut hängt weil Sie bei der starken Gewichtsabnahme kein Sport macht (hat keine Lust dazu), dann jammert Sie über den Garten das alles liegen bleibt, kann sich aber auch nicht dazu aufraffen mal was großartig drin zu machen, jammert über Sachen die mein Vater irgendwo liegen lässt dabei bin ich der Meinung hat sie selber viel zu viel kram.


    Sie steht sich entweder dauernd im Weg um was zu ändern oder jammert über Kleinigkeiten...


    Sie weis eigentlich das es andere viel schlimmer haben, die wirkliche Probleme haben wenn dann nicht dieses ABER wäre.... Dann fängt wieder das ganze von vorne an und Sie meint Ihr geht es auch überhaupt nicht gut weil Sie was mit dem Magen hätte das Sie kein geschmack mehr hat und so aber will natürlich sich da auch nicht mal gründlich Untersuchen lassen aus Angst und bequemlichkeit//

    Zitat

    Bei leichten Depressionen kann man mit Laif 900 (Johanniskraut) zu Recht kommen

    Das bekommt man auch einfach so in der Apotheke?


    Ich habe vorhin nachgefragt, das was sie sich geholt aus heisst: Felis 425mg. Das hat Sie heute aber auch nicht genommen....

    xsisix


    Ich kann gut verstehen, dass das Verhalten/die Art deiner Mutter, so wie sie derzeit ist, Aggressionen auslöst. Natürlich ist es eine Krankheit und diese nimmt ihr viel von den Möglichkeiten, die sie normalerweise zur Verfügung hat. Und die Krankheit macht egozentrisch. Aber auch trotzdem hilft manchmal das Wissen darum, dass es eben "krank" ist, nicht, um nicht doch auch wütend zu werden. Auch bei bester Auseinandersetzung mit dem Krankheitsbild der Depression. Es ist aufreibend und macht aggressiv, wahrscheinlich aufgrund der Hilflosigkeit, mit der man einer solchen Situation gegenüber steht. Insofern finde ich, dass die Gereiztheit deines Vaters an manchen Tagen oder die Wut deines Bruders eine menschlich normale Reaktion ist. Und auch du hast ein gutes Recht, dich abzugrenzen. Mir würde es auch schwerfallen, mir immer und immer wieder die gleichen Klagen anzuhören.


    Deine Mutter ist in ihren Gedankeninhalten momentan eben sehr sehr eingeengt auf das Negative. Ich glaube nicht, dass Reden da viel hilft. Man kann ihr die Dinge nicht ausreden! Deswegen könnte es auch sein, dass Entspannungs- und Atemübungen (was sie in der Therapie macht) gar nicht mal so schlecht sind. Ich würde mich auch nicht zu sehr einlassen auf die Gespräche mit deiner Mutter, denn die sind wohl ein Kampf gegen Windmühlen. Viel eher kann es helfen, etwas gemeinsam zu tun, im Sinne von Ablenkung. Z.B. Spaziergänge, irgendetwas Kreatives, Bewegung. Es geht darum, zumindest sie kurzfristig dazu anzuregen, aus ihrem Gedankenkreisen rauszukommen und etwas anderes zu erleben.


    Und sie gleichzeitig doch immer wieder dazu ermutigen, doch ein Medikament zu nehmen.


    Ich glaube, mehr kann man als Angehöriger nicht tun.


    Ich finde es äußerst wichtig, auch als Angehöriger die eigenen Grenzen zu spüren und sie zu beachten. Irgendwer hat das vorher schon geschrieben: Sich nicht zum Verbündeten der Krankheit machen! Auch das ist ein wichtiger Punkt. Es gibt so eine Art Co- Abhängigkeit bei psychischen Erkrankungen, nicht nur bei Sucht.


    Und was noch gut wäre: Es gibt auch professionelle Hilfe für Angehörige.

    Zitat

    Ich kann gut verstehen, dass das Verhalten/die Art deiner Mutter, so wie sie derzeit ist, Aggressionen auslöst. Natürlich ist es eine Krankheit und diese nimmt ihr viel von den Möglichkeiten, die sie normalerweise zur Verfügung hat. Und die Krankheit macht egozentrisch. Aber auch trotzdem hilft manchmal das Wissen darum, dass es eben "krank" ist, nicht, um nicht doch auch wütend zu werden. Auch bei bester Auseinandersetzung mit dem Krankheitsbild der Depression. Es ist aufreibend und macht aggressiv, wahrscheinlich aufgrund der Hilflosigkeit, mit der man einer solchen Situation gegenüber steht

    Das stimmt, auch ich werde Ihr gegenüber aggressiver, sage manchmal Sachen die mir gleich danach schon wieder Leid tun und ich es eigentlich gar nich so meinte aber man wird einfach wütend und man fühlt sich hilfslos. Es ist einfach traurig zu sehen wie eine so eigentlich liebenswerte Person, welche immer für andere da war zu sehen wie Sie aus diesem Teufelskreis nicht raus kommt und sich aber auch nicht helfen lässt weil Sie nichts annimmt (Der Weg in ein wieder besseres Leben ist zu schwer für Sie) Sie sagt immer wieder wie gerne Sie wieder so wäre wie letztes Jahr als Sie so glücklich war aber sie denkt wohl das kommt von alleine alles wieder...

    Zitat

    Insofern finde ich, dass die Gereiztheit deines Vaters an manchen Tagen oder die Wut deines Bruders eine menschlich normale Reaktion ist.

    Meinen Vater verstehe ich da auch und ich finde es schade das meine Mutter Ihm auch ein glückliches Leben so verbaut durch Ihre eigenen Probleme.


    Allerdings habe Ich kein Verständniss für mein Bruder. Er war schon immer so – wenn man nicht seiner Ansicht ist dann sind die anderen doch blöd und er hat irgendwie Spaß daran einen auflaufen zu lassen. Er ist einfach knallhart mit seinen Einstellungen...

    Zitat

    Deswegen könnte es auch sein, dass Entspannungs- und Atemübungen (was sie in der Therapie macht) gar nicht mal so schlecht sind.

    Ich glaube auch das die nichtmal ganz so schlecht sind nur Ihr Psychologe.. ich weis nicht. Er mag nett sein, ist aber auch schon sehr alt (mitte 80 ca) und er ist letztens sogar ein paar mal kurz eingenickt während meine Mutter bei Ihm war.


    Ich glaube jemand jüngeres wäre vielleicht besser....

    Zitat

    Viel eher kann es helfen, etwas gemeinsam zu tun, im Sinne von Ablenkung. Z.B. Spaziergänge, irgendetwas Kreatives, Bewegung. Es geht darum, zumindest sie kurzfristig dazu anzuregen, aus ihrem Gedankenkreisen rauszukommen und etwas anderes zu //erleben.

    Das mache Ich auch, spielen des öfteren Gesellschaftsspiele zusammen in letzter Zeit und hin und wieder kommt es vor das Sie mal ein Lächeln dabei im Gesicht hat... manchmal ärgert Sie sich leicht aber auch wenn Sie verliert....


    Das mit dem Lächeln fällt Ihr glaube ich aber gar nicht richtig auf. Als ich letztens sagte das Ihr Gesichtsausdruck sich etwas verändert während des Spiels und sie ja zeitweise sogar kurz lächelte, streitet sie das immer ab und meint mir käme das nur so vor...

    Zitat

    Ich finde es äußerst wichtig, auch als Angehöriger die eigenen Grenzen zu spüren und sie zu beachten.

    Das mache ich nun auf jeden fall. Habe gemerkt das mich das ganze zu sehr runtergezogen hat und halte das ganze nun etwas von mir ferner.

    Hierzu nochmal:

    Zitat

    Viel eher kann es helfen, etwas gemeinsam zu tun, im Sinne von Ablenkung. Z.B. Spaziergänge, irgendetwas Kreatives, Bewegung. Es geht darum, zumindest sie kurzfristig dazu anzuregen, aus ihrem Gedankenkreisen rauszukommen und etwas anderes zu //erleben.

    Das ist allerdings schwer. Abgesehen davon das wir halt manchmal ein Spiel zusammen spielen, lässt Sie sich nicht großartig ablenken. Sie hat an allen was Ihr mal Spaß gemacht hat die Freude verloren.

    Zitat

    Ich glaube auch das die nichtmal ganz so schlecht sind nur Ihr Psychologe.. ich weis nicht. Er mag nett sein, ist aber auch schon sehr alt (mitte 80 ca) und er ist letztens sogar ein paar mal kurz eingenickt während meine Mutter bei Ihm war.


    Ich glaube jemand jüngeres wäre vielleicht besser...

    Ein Psychologe mit Mitte 80? Das ist ja witzig... naja, warum nicht. Aber du hast Recht, man könnte sich überlegen, ob es Sinn macht, zu jemand anderen zu gehen. Nur wird es schwierig werden, weil deine Mutter vermutlich nichts Neues will. Und wenn sie zu ihm schon mal Vertrauen hat, dann ist es besser, sie bleibt dort. Was auch immer deine Mutter gut findet, daran sollte sie bleiben. Denn Neues wird aller Wahrscheinlichkeit nach zunächst mal misstrauisch und negativ besetzt werden. Kann sein, muss aber natürlich nicht sein.


    Ich möchte nochmal den Punkt den Angehörigenhilfe aufgreifen. Ich weiß nicht wo du wohnst, aber kannst du rausfinden, ob es in deiner Nähe wo eine Stelle gibt, wo Angehörige psychisch kranker Menschen hingehen können? Dort, wo ich wohne, gibt es solche Stellen- und zwar kostenlos. Es gibt auch Treffen, da geht es um den Austausch. Und es kann schon helfen, zu hören, wie andere Angehörige mit einem solchen Problem umgehen, welche Wege sie gefunden haben.

    Zitat

    Ein Psychologe mit Mitte 80? Das ist ja witzig... naja, warum nicht.

    Er war früher mal Allgemeinmediziner und als er in Rente ging hat er dann als Psychotherapeut weiter gemacht...

    Zitat

    Aber du hast Recht, man könnte sich überlegen, ob es Sinn macht, zu jemand anderen zu gehen. Nur wird es schwierig werden, weil deine Mutter vermutlich nichts Neues will. Und wenn sie zu ihm schon mal Vertrauen hat, dann ist es besser, sie bleibt dort. Was auch immer deine Mutter gut findet, daran sollte sie bleiben.

    Genau, sie wo anders hin zu bewegen wird schwierig... da muss Sie ja wieder von vorne anfangen was Sie gar nicht gerne macht...


    Gut finden tut Sie es nun auch nicht. Insofern halt weil die Termine ja wieder Verpflichtungen bedeutet. Wenns nach Ihr ginge, würde Sie gar nicht mehr hin weil es für Sie keinen Sinn ergibt. Aber sie geht lieber dahin als wo anders wieder neu zu beginnen...

    Zitat

    Ich möchte nochmal den Punkt den Angehörigenhilfe aufgreifen.

    Zurzeit möchte Ich das eher nicht. Hab mich da auch schon etwas mehr gelöst von Ihren Problemen und hier schreiben tut auch schon ganz gut...

    Felis 425 ist auch ein Johanniskrautpräparat. der Unterschied ist in der Dosis , Laif 900 hat 900 mg Felis 425 425 mg.


    Beide sind Nebenwirkungsfrei bis auf Lichtempfindlichkeit.


    Wirken tun sie natürlich nur wenn man sie regelmäßig nimmt.


    Gut wäre ihr eine Tageslichttherapie zu kaufen, z.B. Daylight? von Phillips,


    das ist ein erwiesenes Hilfsmittel gegen Depressionen. Ich lese morgens immer meine Zeitung vor dem Gerät.

    Zitat

    Felis 425 ist auch ein Johanniskrautpräparat. der Unterschied ist in der Dosis , Laif 900 hat 900 mg Felis 425 425 mg.

    Für das Laif 900 braucht man aber kein Rezept wegen der höheren Dosis oder?


    Zeigt das Felis 425 denn keine gute Wirkung im gegensatz zum Laif?

    Zitat

    Beide sind Nebenwirkungsfrei bis auf Lichtempfindlichkeit.

    Ja, nur leider benutzt Sie gerade diese Nebenwirkung- Lichtempfindlichkeit als Ausrede das wieder nicht nehmen zu können weil Sie dann ja so die Sonne meiden muss – dabei liegt Sie sowieso nicht großartig in der Sonne, nur wenn Sie Gartenarbeiten macht (was Sie ja zurzeit eher vernachlässigt auf Grund Ihrer Laune) wäre Sie der Sonne mal mehr ausgesetzt

    Zitat

    Gut wäre ihr eine Tageslichttherapie zu kaufen, z.B. Daylight? von Phillips

    Schau ich mal nach, die Frage ist dann nur wieder ob Sie das auch anwendet -> Bequemlichkeit und mangelnde Einsicht zu Sinn und Zweck von dem ganzen

    http://www.amazon.de/Philips-HF3319-01-Energy-UV-frei/dp/B002ECL2U4/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1404133161&sr=8-1&keywords=lichttherapieger%C3%A4t


    Da kostet es die Hälfte, kannst aber auch eine andere Marke nehmen. Die LUX Zahl sollte die gleiche sein.


    Es ist völlig stressfrei das Ding vor sich hinzustellen, man sollte halt öfter direkt reinschauen.


    Johanniskraut hat bei einer leichten Depression nur hochdosiert eine Wirkung. Psychiater geben 900 mg Präparate, man kann aber auch 2 x 425 nehmen, man soll sie glaub morgens und abends mit der Dosis nehmen, aber schau lieber im BPZ nach. Ich habs schon lange nicht mehr genommen. Das Produkt ist letztlich egal wichtig ist die Dosis. Ob Felis 900 mg hat weiss ich nicht, bei mir hilft leider keine Homöopathie mehr.


    Das ist eine Gefahr von Johanniskraut, es wirkt stimmungsaufhellend, aber nicht auf evtl. vorhandene Symptome. Man merkt dadurch letztlich nicht, daß es einem eigentlich immer schlechter geht.


    Als ich damals Johanniskraut weggelassen habe rutschte ich in eine richtig schwere Depression rein. Vielleicht hätte ich es früher gemerkt ohne Johanniskraut ?

    Zitat

    Johanniskraut hat bei einer leichten Depression nur hochdosiert eine Wirkung. Psychiater geben 900 mg Präparate, man kann aber auch 2 x 425 nehmen, man soll sie glaub morgens und abends mit der Dosis nehmen, aber schau lieber im BPZ nach.

    Ja ich glaube im Beipackzettel stand das man davon 1 morgens und 1 Tablette Abends nehmen soll. Dann kommt man ja auf fast 900mg...

    Zitat

    Als ich damals Johanniskraut weggelassen habe rutschte ich in eine richtig schwere Depression rein. Vielleicht hätte ich es früher gemerkt ohne Johanniskraut ?

    Hmm, schwierig... kann man leider nie wissen obs einem wirklich hilft :-/

    Ich habe bei den Kundenbewertungen zu dem von Philips das hier gefunden:

    Zitat

    Wer starke Depressionen hat, Antidepressiva einnimmt, unter Lichtüberempfindlichkeit oder Bluthochdruck leidet, sollte sich vor dem Kauf ärztlich beraten lassen. So steht es im Handbuch und es macht durchaus Sinn, diesen Empfehlungen Folge zu leisten, bevor die Behandlung mehr schadet als sie nutzt.

    Also Bluthochdruck hat sie, ist aber soweit durch Medikamente eingestellt...


    Darf Sie das aber denn überhaupt nutzen bei Einnahme von Johanniskraut wegen der Lichtüberempfindlichkeit?

    Ich halte hobbypsychologische Ansätze für wenig hilfreich. Ganz egal, ob Du ihr Johanniskraut verschreiben möchtest oder eine Lichttherapie, beides ist nicht Deine Aufgabe als Tochter.


    Ich würde es für sinnvoller halten, wenn Du Dir überlegst, was Du noch gerne mit Deiner Mutter zusammen machen würdest. Wenn Du im Augenblick nichts mit ihr zusammen machen möchtest, weil sie Dir zu anstrengend ist, hilfst Du ihr am meisten, indem Du Abstand von ihr hältst. Sie kann dann immer noch entscheiden, ob sie wieder ihr Medikament nimmt, um wunschgemäß zu funktionieren.

    Zitat

    Gespräche um Ihre Probleme versuche Ich aber zu umgehen weil mir das alles zu nahe geht.

    Das finde ich eine gute Einstellung. Meiner Meinung nach solltest Du ihr das auch so klar sagen, wie Du es hier geschrieben hast.

    Zitat

    Ganz egal, ob Du ihr Johanniskraut verschreiben möchtest oder eine Lichttherapie, beides ist nicht Deine Aufgabe als Tochter.

    Ich weis das es nicht meine Aufgabe ist. Wir waren aber auch immer sowas wie Freundinnen füreinander und ich hab bisher immer versucht irgendeine Möglichkeit zu finden das Sie aus dem Teufelskreis wieder raus kommt.... leider ist es diesmal extrem schwierig ihr irgendwie zu helfen...

    Zitat

    Ich würde es für sinnvoller halten, wenn Du Dir überlegst, was Du noch gerne mit Deiner Mutter zusammen machen würdest.

    Einiges. Nur leider hat Sie ja an allem kein Spaß mehr...

    Zitat

    Wenn Du im Augenblick nichts mit ihr zusammen machen möchtest, weil sie Dir zu anstrengend ist, hilfst Du ihr am meisten, indem Du Abstand von ihr hältst. Sie kann dann immer noch entscheiden, ob sie wieder ihr Medikament nimmt, um wunschgemäß zu funktionieren.

    Von alleine würde Sie erst recht nichts einnehmen oder irgendwie anders handeln. Sie braucht einfach jemanden der Ihr immer wieder den richtigen Weg vorgibt.


    Aber Abstand habe ich ja schon genommen, bin nicht mehr so oft bei Ihr und gehe wie gesagt Problem-Gesprächen öfters aus dem Weg

    Zitat

    Meiner Meinung nach solltest Du ihr das auch so klar sagen, wie Du es hier geschrieben hast.

    Habe ich. Sie weis genau wie ich über alles denke, fühle und warum ich entsprechend handel in manchen Sachen

    Zitat

    Ich weis das es nicht meine Aufgabe ist.

    Du weißt es, und Du hältst Dich nicht unbedingt daran. Möchtest Du die Therapeutin spielen?

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    Einiges. Nur leider hat Sie ja an allem kein Spaß mehr...

    Möchtest Du noch etwas mit ihr zusammen machen, auch wenn sie keinen Spaß daran hat?

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    Sie braucht einfach jemanden der Ihr immer wieder den richtigen Weg vorgibt.

    Das sehe ich anders. Ich würde es für richtig halten, wenn ihr sie ihren eigenen Weg gehen lassen würdet.


    Sie braucht zum Beispiel jemanden, mit dem sie besprechen kann, wem sie in welcher Form sagt, dass sie ihr Medikament nicht mehr nimmt.

    Zitat

    Du weißt es, und Du hältst Dich nicht unbedingt daran. Möchtest Du die Therapeutin spielen?

    Nein aber Ich möchte Sie auch nicht im Stich lassen da ich weis das Sie immer jemanden braucht der Sie quasi "an die Hand" nimmt....

    Zitat

    Möchtest Du noch etwas mit ihr zusammen machen, auch wenn sie keinen Spaß daran hat?

    Nein, darum unternehme ich mit Ihr großartig auch nichts mehr, bringt so eh nichts...

    Zitat

    Das sehe ich anders. Ich würde es für richtig halten, wenn ihr sie ihren eigenen Weg gehen lassen würdet.

    Der würde dann weiterhin so aussehen wie jetzt.... trostlos, jammern, verzweifelt, bedrückt...

    Zitat

    Sie braucht zum Beispiel jemanden, mit dem sie besprechen kann, wem sie in welcher Form sagt, dass sie ihr Medikament nicht mehr nimmt.

    Du meinst, jemanden der sich das alles ganz in Ruhe anhört, Ihr nicht Ratschläge gibt- welche Sie eh nicht schafft umzusetzen und so?


    Also ich glaube da gibt es keinen der Ihr nicht direkt sagt was er von dem ganzen hält...


    Aber ja, Sie braucht auf einer Art jemanden der Sie versteht und Ihr keine "klugen Ratschläge" gibt (auch wenn Sie damit nicht weiter kommt).


    Wenn wir Ihr was raten heisst es ja meistens eh nur das wir es nicht nachvollziehen können weil wir nicht in Ihrem Körper stecken und sie Ihre Depression eh nicht wahr haben will weil Sie denkt da steckt was anderes hinter

    Xsisix,


    die Warnungen Tageslichttherapie bei Depression zu nehmen dient dazu, zu verhindern, daß jemand meint mit diesem Gerät könne er eine Depression selbst behandeln. Wenn dann einer mit einer schweren Depression von der Brücke hüpft, werden die verklagt, weil sie nicht davor gewarnt haben, daß es nur eine lindernde aber keine heilende Wirkung hat. Zudem kann auch sein, daß jemand wie ich Bipolar ist und das Gerät in einer Manie benutzt, was man nicht tun sollte.


    Das Gerät hat keine Strahlen die einen Sonnenbrand verursachen, was bei Johanniskraut und Sonnenbädern verstärkt ist. Es hat nur UV A Strahlung, was wichtig ist zur Bildung von Serotonin. Einem Hirnbotenstoff der für gute Laune da ist. Wichtig dabei ist Vitamin B komplex Tabletten zu nehmen, daraus und dem Licht bildet der Körper Serotonin.


    Bluthochdruck nimmt sie sicher ein blutdrucksenkendes Mittel, da macht Johanniskraut nichts aus. Die Tagesdosis sind 900 mg morgens und abends.


    Mit Johanniskraut bewegt man sich im absolut harmlosen Bereich und mein Rat ist, überzeuge sie von der Einnahme von Mirtazapin, der Arzt hat ihr das nicht umsonst verschrieben. Du musst halt etwas Zwang anwenden. Du wirst sehen sie wird ein anderer Mensch, ich kenn es aus eigener Anwendung und von meiner Mutter, die wirklich richtig happy ist und klarer im Kopf als vorher.