Zitat

    Unsere Erkrankung ist sehr Facetten- und Umfangreich und gleicht sich öfters auch mit "Normalos".

    Das liegt daran, dass wir eben in erster Linie "Normalos" sind. Wir sind Menschen und verhalten uns auch so. Menschlich. Zusätzlich dazu, also zum "Mensch-sein" haben wir eben noch eine psychische Erkrankung, die sich in bestimmten Bereichen mehr oder weniger stark (je nach Schwere der Erkrankung) zeigt.


    Zu der im-Alter-wirds-besser-Theorie:


    Ich glaube nicht, dass das alleine am Alter liegt. Viel eher daran, dass man dann in aller Regel schon eine ziemliche Therapiekarriere hinter sich hat. Auch andere Faktoren spielen eine Rolle (da gibts doch eine Studie zu, wenn ich mich recht erinnere). Aber auch ohne Studie kann man sagen: Je schwerer die Erkrankung zu Anfang war und je mehr Komorbiditäten vorhanden sind (Süchte,...), desto ungünstiger die Prognose.


    Und wenn man sich die Selbsthilfeforen so ansieht, ist es eigentlich recht klar wie es für die meisten Betroffenen endet...

    Hey Leute.


    Ich hab wiedermal ne frage … nachdem ich am Sonntag nen Zusammenbruch gehabt habe, weil mein Ex nun gesagt hat, dass es für uns keine Chance mehr gibt, weil er mich nicht mehr liebt … hab ich morgen einen Termin im Kriseninterventionszentrum.


    Montag kam dann ne sms von ihm, dass er nun an nem Tiefpunkt ist und sich ne neue Lehrstelle suchen muss, weil seine Firma pleite ist und mit Ende September geschlossen wird. Ich hab daraufhin nur "das tut mir leid für dich" geschrieben und mehr eigentlich nicht. Seitdem hab ich nichts mehr von ihm gehört, er ist nicht online und irgendwie mach ich mir Sorgen. Eigentlich total blöd, weil es sollte mich ja nichts mehr angehen, oder wie seht ihr das? :|N

    @ 5up3rn0v4

    Zitat

    Und wenn man sich die Selbsthilfeforen so ansieht, ist es eigentlich recht klar wie es für die meisten Betroffenen endet...

    Nämlich wie?

    @ Navaeh

    Zitat

    Seitdem hab ich nichts mehr von ihm gehört, er ist nicht online und irgendwie mach ich mir Sorgen. Eigentlich total blöd, weil es sollte mich ja nichts mehr angehen, oder wie seht ihr das?

    Ich sehe es inzwischen so, dass er mit der Trennung auf "gesündere" Weise umgeht als Du – aufgrund Deiner ursprünglichen Beschreibungen hatte ich es anders erwartet. Es kommt mir so vor, dass Du evtl. Problematiken, die Du selbst hast, auf ihn projizierst, zumindest zum Teil.

    klar habe ich ein Problem mit der Trennung -.- und Gefühle kann ich auch leider nicht ausschalten. Und fur mich kam die Trennung ja auch aus dem Nichts. Fakt ist aber, dass bei ihm Borderline diagnostiziert wurde. Er war auch der erste mit dem ich so eine intensive Beziehung hatte, also sorry dass es mir momentan schwer fällt -.-

    ich bin auch Borderliner, hab mein erstes Gespräch mti dem Psychater am 27.09... bin ja mal gespannt wie das wird und was er so vorhat. Also stationäre Behandlung kommt für mich auf keinen Fall in Frage.Hoffe da lässt sich ein andere Weg finden :-(

    Guten morgen Kerkel und willkommen in meinem Faden. Ich weiss ja nicht wie dringend das bei dir ist, aber Stationär ist nie verkehrt. klar hat man angst davor, aber dort wird man super therapiert.

    Wie geht ihr eigentlich mit Impulsivität um? Also im gefühlstechnischen bzw. zwischenmenschlichen Bereich. Ich bin sehr schnell äußerst gereizt und kann das einfach nicht unterdrücken, egal wie sehr ich es versuche. Manchmal klappt es eine kurze Zeit lang, aber der Rückschlag ist dann umso heftiger. Das kann es einfach nicht sein... irgendwie muss man das doch in den Griff bekommen können :|N

    Also, ich kann auch sehr impulsiv sein. Bin also sehr schnell auf 100 und dann geht´s rund. D.h. ich schlage meine Faust gegen die Wand oder anderes hartes, aber auch kann ich irgendwelche Gegenstände rumwerfen. Echt schlimm sowas und sehr anstregend. Würde es sehr gerne los werden, nur wie?

    @ manou

    angst dafor hab ich auch nicht aber mit kindern und berufstätig lässt sich das nicht so leicht vereinbaren... :( unser kleiner wird erst 1 jahr und die große wird 5 im dezember.


    mein mann hatte erst urlaub und wir fahren auch im september weg.


    dringend... naja... jetzt habs die ganze zeit schon ohne therapie geschafft da kommt es auf die paar wochen auch nicht mehr an. mein mann weiss ja zum glück was los ist und hat als krankenpfleger selber mal i so einer einrichtung gearbeitet. mein glück wahrscheinlich das er so viel verständnis aufbringt und unsere beziehung/ehe überhaupt so lang gehalten hat.


    ich möchte mir helfen lassen, das auf jeden fall aber es muss einen weg geben der sich mit meinem privatleben vereinbaren lässt. :-|