Hi Leute, ich muss mal Frust ablassen. Ich komm in letzter zeit mit meiner noch Freundin nicht klar, hab das Gefühl das sie sich immer weiter von mir entfernt aber das sieht sie anders, ich bin es der jedes mal den Stress macht. Ich weis bei ihr einfach nicht weiter und die Kraft um sie zu kämpfen geht mir auch so langsam aus. Ich fühle als Borderliner gebrandmarkt, als wenn ich aus dem Knast komme. Immerb bin ich der Schuldige, immer soll ich alles mit absicht machen, dabei mach ich nichts mit absicht. Was kann ich dafür das ich so bin? :°(


    Ich weis nicht was ich machen soll, klar die Therapien fehlen mir, aber wie soll ich so schnell daran kommen? Alle Therapeuten haben nunmal leider eine sehr lange Warteliste. Ich wünschte ich hätte jetzt jemandem mit dem ich reden, der Ratschläge oder Tipps geben kann, aber habe nun mal niemanden. Ich weis nicht was ich machen soll? Wir haben vorhin telefoniert und da hat sie mir gesagt dasv sie mit unserer Kleinen beim Artzt war, klar kann sie da ruhig mitfahren aber ein recht das ich mitkomme habe ich auch oder wie seht ihr das?


    Jedenfalls haben wir uns deswegen wieder in die Wolle gekriegt, sie war beleidigt weil ich wieder leicht sauer reagiert habe weil sie mich auch da nie mitnehmen will. Ich hab echt das Gefühl das sie sich immer mehr von mir entfernt, weis aber auch nicht wie ich dagegen steuern kann.


    Ich hab grad erstmal Atosil zum runterkommen genommen, weil ich mich wieder selbst geschlagen habe. Hatte auch zu dem zeitpunkt auch eine riesige Wut in mir gehabt, hab ich inventar von mir kaputt gemacht. Bin halt wieder total ausgerastet.


    Leute, was soll ich nur machen? Weis so langsam keinen Rat mehr. :°( ?

    Hey Manou,


    kann dir leider keinen rat geben, weiss nur wie du dich fühlst! Mache gerade selber eine therapie, glaube aber nicht das es was bringt. Habe schon mit 19 mehrere gemacht und nichts hat geholfen. Habe selber einen sohn und kann verstehen das du sauer warst, besonders wenn ihr noch zusammen seit. Ich weiss nur eins, wenn man in einer beziehung ist und eine therapie macht, verändert man sich und meistens hält diese beziehung nicht. Wollte dir aber jetzt keine angst damit machen, ist halt meine erfahrung!!! Hoffe dir geht es heute besser:)*


    Viele Grüsse

    Ja ja, Beziehungen mit einem Borderliner ist schwierig. Wir sind Räumlich getrennt, d. h. ich jetzt meine eigene Wohnung und wohne nicht mehr bei meiner Freundin ( Siehe meinen Faden 'Auszug aus geimsamer Wohnung, wegen Räumlichertrennenung'), was für mich nicht so einfach ist. Bin seit über einem Monat aus der Klinik und nicht richtig in Therapie, merke wie ich immer instabiler werde. Habe Montag ein Termin in der Klinik wo ich war, wegen der Intituitons-Ambulanz, hoffe das es was für mich bringt und ich da durch wieder stabiler werde. Meine Freundin und ich haben uns gestern abend noch via icq, ausgesprochen. Hoffe das wir jetzt einen bessern Weg finden, der uns beiden entspricht. :-/

    Hallo,


    ich bin ganz neu hier und hab den Faden gerade entdeckt... ich muss mich auch in die reihe der bordis einreihen... auch wenn ich darauf grad echt gut verzichten könnte.. hoffe euch geht es heute einigermaßen gut :)

    Wasser habe ich auch, Manou *eineFlascheRüberreich*


    Willkommen Intohimo *:)


    Mir geht es heute ganz gut, Manou.


    Noch lacht die Sonne und ich habe nicht so schrecklich geträumt, wie in den letzten Nächten.


    Fühlst Du Dich heute auch etwas besser?


    War Dein Telefonat gestern erfolgreich?


    Alles, Liebe,

    Herzlich Wilkommen bei med.1 und in meinem Forum Intohimo, mir geht's heute besser und das Tel.-gespräch war auch erfolgreich. Senden mir eine Liste mit Therapeuten zu. Du bist gut im Film-Zitate raten Zazie, hut ab, hätte nicht gedacht das es jemand gewust hätte. *:) @:)

    Ich liebe aber auch gute Filme... leider gibt es davon nicht sooo viele...


    Du hast doch auch von der Institutsambulanz geschrieben, wo Du in Behandlung gehen könntest.


    Ich kann Dir nur raten, es da zu versuchen, dass hat mehrere Vorteile:


    Therapiestunden bei niedergelassenen Psychologen werden immer in einer begrenzten Stundenzahl bewilligt, in einer Ambulanz kannst Du so viele Stunden in Anspruch nehmen, wie Du benötigst. Also auch durchaus über ein Jahr lang zwei bis dreimal pro Woche.


    Dann hast Du dort meistens die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Therapeuten und Psychiatern zu wählen, wenn Du mit einem nicht klarkommst und hast dann nicht wieder die endlose Warteschlange vor Dir.


    Sollte es Dir schlechter gehen, wird es dort meist gut erkannt und Du kannst schnell wieder in die Klinik.


    Die medikamentöse Behandlung wird zwischen Psychiater und Therapeut besprochen, so dass man bestmöglich eingestellt werden kann.


    Ich bin selber seit einem Entleibungsversuch im August 07 bei uns im Ort in der Ambulanz Patient (nachdem ich dort auch stationär war) und habe im letzten Jahr sehr viel Hilfe und Unterstützung von da bekommen.


    Ich hatte noch nie eine so gute, wenn auch junge Therapeutin.


    Schön ist, dass man auch dort angebotene Zusatzangebote wie Entspannungsgruppen, genussgruppen oder Ergotherapie in Anspruch nehmen kann, ohne zusätzlich etwas dafür bezahlen zu müssen.


    Ich habe dadurch nur Vorteile und seit dem geht es mir auch wesentlich besser, muss ich sagen.

    Das klingt auch für mich sehr interessant.


    Ich muss zugeben, dass ich meine letzte therapie abgebrochen habe. Es ist einfach zu schwer jemanden zu finden, dem man wirklich vertrauen kann, besonders wenn man bei den meisten von Grund auf abgelehnt wird.

    Ich weis Zazie, aber habe in der Klinik leider nur einen Therapeuten und mit ihm komme ich nicht wirklich gut aus. Für die Klinik reichts aber darüber hinaus, was er auch anbietet, aber nicht. In der Ergo habe ich auf Station 2 Körbe geflochten. Die Fr. Velten, die die Ergo auch für die Patienten mit anbietet, hat mir geraten, ich solle was anderes machen. Weil die Ergo ja auch einen fordern soll und ich in der TK in der Klinik nur mit Papier und Pappe gebastelt habe. Da hab ich mich dann für die Körbe entschieden, was mir auch totalen spass gemacht hat. ;-)


    Zu Intohimo, guck mal ob bei dir in der Nähe eine Psychiatrischeklinik ist und dort kannst du dann nach der Anbulanz mal fragen. @:)

    Lieber Manou,


    die Therapeuten, die statinonär arbeiten, sind aber in der Regel nicht in der Ambulanz.


    Dafür haben die überhaupt keine Zeit...


    Du solltest diese Chance wirklich nicht ungenutzt verstreichen lassen...


    Ich habe in der Ergo übrigens zu meinem Hobby "Specksteinbearbeitung" gefunden, welches mir auch therapeutisch jede Menge Hinweise gibt. Das allerdings habe ich erst in meinem neunwöchigen Klinikaufenthalt (Reha) erfahren.


    Aber das Arbeiten an Specksteinen baut bei mir über Stunden sehr starke Spannungen ab...


    Und wenn das Korbflechten Dir gut tut, warum nicht damit weitermachen?


    Alles, Liebe,

    @ Intohimo

    Warst Du denn schon einmal stationär irgendwo?


    Es ist meist nicht einfach, in einer Institutsambulanz angenommen zu werden, wenn man in der selben Klinik noch nicht Patient war...


    Deshalb auch mein Rat an Manou, sich diese Chance nicht entgehen zu lassen ;-)


    Aber wenn Du in Deiner Gegend keinen niedergelassenen Psychologen finden solltest, der Dich behandeln kann, dann stehen Deine Chancen, in einer Ambulanz angenommen zu werden, auch nicht zu schlecht.


    Außerdem gilt immer: Probieren geht über studieren...


    Noch mal zu den Niedergelassenen: Du weißt schon, dass Du bei jedem Psychologen erst einmal mind. 5 Probestunden zur Verfügung hast, bevor Du Dich endgültig für eine Therapie bei ihm entscheiden musst?


    Alles, Liebe,