Ja, ich bin so eine Löwen-Mutter! Durch und durch. Und meine Kinder genießen das! :)z :)_ Ich denke mal, seine Kinder bedingungslos zu lieben, sie zu beschützen, sie zu fördern, sie zu inspirieren und zu unterstützen hat nichts mit erdrücken und einengen zu tun. Das ist das andere Extrem zu Vernachlässigung und Entbehrung. Ich hatte das Glück, auch eine Löwen-Mutter zu haben! x:) Es kommt nicht auf die Fehler an, die eine Mutter macht, sondern wie sie damit umgeht! ;-)


    Aber ich denke, dass Frauen oft zur Löwin werden müssen, wenn der Ehepartner sich allzusehr am Naturbeispiel eines Löwen orientiert.... ??sich verdrückt und seiner Wege geht?? :-(

    Zitat

    Ich frage mich, warum jemanden der Rat gegeben wird, sich seiner Mutter anzuvertrauen, wo man recht deutlich aus dem Posting des TE herauslesen kann, dass die Familienverhältnisse reichlich gestört bzw. asozial sind.

    Was beschäftigt dich an dieser Frage so stark?


    Ich habe für diesen Faden schon zwei verschiedene Texte verfasst und wieder verworfen, weil dies was ich schreibe, irgendwie nicht den Kern meiner Meinung nach trifft.


    Ich denke, dass es vielleicht sein könnte, dass Personen die dazu raten, sich nicht so recht vorstellen können, wie sich die einzelnen Konstellationen auswirken können in diesem Familiensystem. Beim Schreiben merke ich aber, dass dies irgendwie abwertend klingt, obwohl ich dies gar nicht abwertend meine! Ich denke dass Personen, denen etwas ähnliches passiert ist, und die ihr eigenes Verhalten sehr gut reflektieren die Zusammenhänge sehr gut nachvollziehen können, warum sich jemand eben nicht der Person anvertrauen kann, der man doch "eigentlich" sehr nahe steht.


    Personen, denen so etwas nicht widerfahren ist, können sich bestimmt nur sehr schwer vorstellen, dass die eigene Mutter nicht das tut, was das Kind doch schützen kann.


    Das sind zwei ganz verschiedene Welten: die Welt von der Person, die nicht davon ausgeht, dass die Mutter einen nicht beschützen kann/will und die Welt die dies gespürt hat und deshalb leider aus Erfahrung spricht. Ich denke beide Erfahrenswelten (wenn ich es jetzt nur auf diese beiden beziehe) existieren und haben das Recht erhört zu werden. Ich würde es schlimm finden, wenn wir jetzt immer und überall davon ausgehen müssten, dass Kindern nur etwas schlimmes widerfährt (dass es echt traurig, sche*** und noch anders wofür ich jetzt keine Worte verwenden möchte, ist, dass es überhaupt so etwas gibt, steht außer Frage) und ich finde es schön, dass es Personen gibt, die sehr viel positives erfahren und aufgrund dessen nicht gleich misstrauisch sind und davon ausgehen nur enttäuscht zu werden (damit meine ich jetzt nicht total blauäugig durch die Welt zu laufen).


    Also: für mich hat es auch etwas schönes zu sehen, dass Personen nicht glauben können, dass sie etwas nicht der Mutter/dem Vater anvertrauen können und deshalb dann auch dies als Möglichkeit in Betracht ziehen.


    Ich finde es echt schwer, dies alles in Worte zu packen, denn wie schon geschrieben, finde ich es traurig, dass Kinder überhaupt solche Erfahrungen machen müssen (jetzt nicht nur auf den anderen Faden bezogen, sondern generell die Erfahrung, dass sich die Eltern nicht ausreichend um ihr Kind kümmern), und weiß auch wie schwer es ist, Vertrauen zu fassen, welches Kinder erleben und erlernen können, die eben andere Erfahrungen machen.


    Was ist nun "gut"/hilfreich?: Menschen, die dieses Vertrauen haben und ehrlich und echt diesen Ratschlag geben, weil ihnen einfach diese widrigen Erfahrungen erspart blieben und so Möglichkeiten in Betracht ziehen können? Menschen, die diesen widrigen Bedingungen ausgesetzt waren/sind und deshalb viel besser nachvollziehen können, weshalb jemand eben grübelt sich der Mutter anzuvertrauen und diese so Verständnis für ihre momentane Gefühlslage erfahren?


    Vielleicht macht es auch erst die "Mischung" und die ist hier in einem Forum gegeben: also hier treffen sehr viele Erfahrenswelten aufeinander und je weiter diese auseinander gehen, desto unverständlicher könnte es werden, aber vielleicht ja auch nicht, wenn "beide" Seiten offener für einander werden. Also ich selbst merke bei mir auch, dass es Phasen gibt, in denen ich mich total unverstanden fühle und wenn ich dann merke, dass der andere eigentlich überhaupt gar nicht mitreden könnte, weil er dies gar nicht nachempfinden kann, da er gar nicht diese oder ähnliche Erfahrungen gemacht hat, stoppe ich da auch teilweise. Warum? Hmm Schutz? Eifersucht? Neid? Vielleicht ein Misch aus allem? Ich bin dann dieser Person nicht offen gegenüber und es gibt auch Phasen in denen ich diese Person für etwas bestraften will, wofür sie nichts kann: sie kann nichts dafür, dass sie nicht dies oder jenes von mir erleben musste. Ich bin dann nicht offen für sie und kann auch ihre Tipps und Ratschläge nicht aufnehmen und manchmal ist dies vielleicht sogar schade, heißt ja nicht, dass ich alles umsetzen muss, aber mir für mich vielleicht teilweise etwas herauszuziehen, wäre vielleicht auch gar nicht so schlecht.


    Ich denke aber auch, dass dies sehr schwer ist, in Phasen in denen der Leidensdruck sehr groß ist, dies so betrachten zu können. Aber etwas anderes bleibt allen nicht übrig, eben weil es hier ja kein richtig und kein falsch gibt (also es hilft denke ich mal niemandem, wenn es nur Lösungsvorschläge/Hilfeangebote in eine Richtung gibt, bei der sich der Hilfesuchende total abhängig macht und vielleicht auch merkt, dass es ihm gar nicht so entspricht). Aus diesem Grund finde ich die verschiedenen Ansätze, aus denen sich der Hilfesuchende dann für sich etwas herauszieht günstiger, denn keiner steckt eben in der Haut desjenigen der den Hilfeschrei sendet / einen Faden eröffnet.


    Ich weiß jetzt nicht ob du dies mit deiner Frage in Verbindung bringen kannst, Schwarzes Blut:-/:-).

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    Was beschäftigt dich an dieser Frage so stark?

    Das ist eine gute Frage. Ich denke mittlerweile, wenn ich eure Antworten so lese, dass ich es ein bisschen zu verbissen sehe oder interpretiere. Ich selber bin ja auch recht geprägt in die negative Richtung. Ich möchte nicht sagen, dass ich von mir auf andere schliesse. Aber vielleicht lese ich etwas mehr oder intensiver in manchen Posts, bzw. wäge zu sehr ab. Klar, jemand der eine gute Beziehung zur Mutter hat, für den ist das wohl der erste Gedanke. Es hat mich einfach sehr erstaunt, dieser Rat.


    Ich fühlte mich unverstanden, nicht angegriffen. Ich versuche meinen Gedankengang nochmals zu erklären.


    Ich habe nicht in erster Linie mit meinen eigenen Erfahrungen verglichen, mit nichten. Aber tritt eine solche Thematik wie Missbrauch in einer Familie auf, dann ist die Institution Familie in einer argen Schieflage, um nicht zu sagen total gestört, darum geht es mir. Eine aufmerksame und genug sensibilisierte Mutter, bekommt mit, wenn so etwas passiert, ohne dass das Kind etwas sagt. Die Frage ist nun, wie reagiert diese, bzw. warum reagiert sie nicht. Doch aus der eigenen Unzulänglichkeit vor Problemen die Augen zu verschliessen. Die Mutter ist ja auch Ehefrau.

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    Aber ich suche nicht nach der Erklärung, warum die Mutter unzulänglich gegenüber dem Kind ist. Meine Frage zielt auf etwas anderes ab. Vielleicht ist die Fadenüberschrift schlecht gewählt. Ich formuliere es noch mal um.

    Verabschiedet euch vom Mythos "Die Mutter als Löwin."

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    Aber tritt eine solche Thematik wie Missbrauch in einer Familie auf, dann ist die Institution Familie in einer argen Schieflage, um nicht zu sagen total gestört, darum geht es mir. Eine aufmerksame und genug sensibilisierte Mutter, bekommt mit, wenn so etwas passiert, ohne dass das Kind etwas sagt. Die Frage ist nun, wie reagiert diese, bzw. warum reagiert sie nicht.

    Ist jetzt deine Frage, warum viele nicht zu checken scheinen, dass die Mütter nicht immer eine gute Anlaufstelle für Ihre Kinder sind oder ist die Frage, warum das so ist?


    Traumaforschung ist noch recht jung in D und hat eine recht vertrackte Dynamik. Trauma werden von der Psyche abgespalten und unbewußt über Generationen weitergeben. Und dummerweise kann man, wenn man drinsteckt, eine schlimme Erfahrung gar nicht als solche erkennen (weil ja die Gefühle dazu abgespalten wurden), sondern die Psyche sorgt lange Zeit dafür, dass man sich auch äußerst schlimme Umstände schön guckt. Die wunderbare Welt der Verleugnung, Verdrängung, Bagatellisierung etc.. Alles Abwehrmechanismen, die einem Menschen wortwörtlich helfen zu überleben - deswegen sind die auch so stark.


    Ich kenne das auch von meiner Mutter, was verzwickt da beschrieben hat. Nur habe ich ewig gebraucht, bis ich mir wirklich eingestanden hab, dass sie eben so ist. Ich wollte und konnte nicht glauben, dass sie so ist und hab so oft aufs Maul gekriegt dafür, dass ich immer wieder gehofft und versucht und gemacht hab. Vollkommen vergeblich. Ich hätte sooo gerne das gute Bild von meiner Mutter behalten. Hätte so gerne eine Lösung gefunden, ein gutes Ende. Aber es gibt keines.


    Wie dem auch sei, ich weiss, wie schwer es sein kann, die Illusion von etwas aufzugeben und lieber in einer verklärten Sicht auf Situationen zu leben.


    Es ist soo mühsam, wieder Zugang zu seiner eigenen Wahrnehmung zu finden, wenn dir von Kleinauf Lügen übergestülpt werden und dir die eigene Wahrnehmung aus dem Leib misshandelt wird.


    Es kostet unglaubliche Kraft, sich aus diesen Mustern zu lösen. Meist macht auch der Rest der Familie nicht mit und derjenige, der sich befreit, steht vor den anderen als Verräter da.


    Aus der Ferne kann ich anerkennen, dass Menschen, in dem Fall Mütter, den Weg aus ihrem Drama nicht herausgefunden haben. Bei meiner Mutter kann ich das auch nicht, weil es zu dicht an mir dran ist. Vielleicht hätte ich es auch nicht gekonnt, wenn ich an ihrer Stelle gewesen wäre. Vielleicht doch. Keine Ahnung, ich weiss nicht woran es liegt, dass manche es schaffen und andere nicht. Fakt ist, diese psychische Arbeit erfordert unglaubliche Kraft. Das weisst du ja vielleicht auch selbst. Aber viele werden es auch nicht wissen weil sie es selbst nicht erlebt und erfahren haben.


    Und jemand, der das nicht erlebt hat, ist meist nicht in der Lage, es zu sehen oder zu erkennen. Viele Dinge sind auch für nicht Traumatisierte erstmal nicht vorstellbar und werden oft auch nicht geglaubt. Nicht unbedingt aus böser Absicht - sondern als Abwehrverhalten der Psyche, die sich vielleicht einfach so fiese Dinge garnicht vorstellen mag.


    Ich hätte gern einen Link eingestellt zu Traumavererbungsmechanismen, aber die Seite ist leider off.


    Übrigens kann man inzwischen auch nachweisen, dass erlebte Traumata die Gene verändern und auch auf dieser Ebene weitergegeben werden.

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    Ist jetzt deine Frage, warum viele nicht zu checken scheinen, dass die Mütter nicht immer eine gute Anlaufstelle für Ihre Kinder sind oder ist die Frage, warum das so ist?

    Das warum hast du ja wunderbar erklärt und ich kann diese Zusammenhänge erkennen, weil ich sie so erlebt habe. Aber meine Frage bezieht sich darauf das viele nicht verstehen können, das die Mutter u.U. kein guter Ansprechpartner ist. Aber vielleicht ist das der Grund:

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    Und jemand, der das nicht erlebt hat, ist meist nicht in der Lage, es zu sehen oder zu erkennen. Viele Dinge sind auch für nicht Traumatisierte erstmal nicht vorstellbar und werden oft auch nicht geglaubt. Nicht unbedingt aus böser Absicht - sondern als Abwehrverhalten der Psyche, die sich vielleicht einfach so fiese Dinge garnicht vorstellen mag.

    Letztlich muss ich sagen, bei Abwägung beider "Glaubensparteien, es ist ein Hopp oder Topp. Wer den Zonk zieht hat Pech.

    So siehts aus. Meist sogar doppelt Pech weil der 1. Zonk von Täterseite kommt und der 2. von denen, die nicht wahrhaben wollen, was einem passiert ist und das Erlebte abtun um es nicht an sich herankommen zu lassen. Den 2. Zonk habe ich auch schon bei "professionellen" Helfern gezogen. :(v

    Schwarzes Blut


    Ich weiss nicht, was in dem anderen Faden war, auf den du Bezug nimmst, aber in diesem Faden wuerde ich dir einerseits bei so ziemlich allem zustimmen, was du sagst, aber andererseits wundere ich mich auch, wie stark du reagierst. Es wird ja im Forum den lieben langen Tag viel Unfug geschrieben und es kommen ueberall oft Ratschlaege von Leuten, die sich entweder gar nicht so richtig in die Situation hereindenken oder -fuehlen koennen oder bezueglich aller Themen davon ausgehen, dass ihre persoenliche Erfahrung das Mass aller Dinge ist. "Ratschlaege" muss jeder mit grosser Vorsicht geniessen und fuer sich selber pruefen, bevor man sie annimmt. (Wobei ich irgendwie nicht glaube, dass ich dir hier gerade was schreibe, was dir neu waere... aber wie gesagt, der Aufhaenger dieses Fadens hat mich etwas verwundert.)

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    aber andererseits wundere ich mich auch, wie stark du reagierst. Es wird ja im Forum den lieben langen Tag viel Unfug geschrieben und es kommen ueberall oft Ratschlaege von Leuten, die sich entweder gar nicht so richtig in die Situation hereindenken oder -fuehlen koennen oder bezueglich aller Themen davon ausgehen, dass ihre persoenliche Erfahrung das Mass aller Dinge ist. "Ratschlaege" muss jeder mit grosser Vorsicht geniessen und fuer sich selber pruefen, bevor man sie annimmt. (Wobei ich irgendwie nicht glaube, dass ich dir hier gerade was schreibe, was dir neu waere... aber wie gesagt, der Aufhaenger dieses Fadens hat mich etwas verwundert.)

    Ich überlege selbst, warum es mich so reagiere. Und ich finde hier in diesem Faden in jedem Post ein Stück Wahrheit. Bei deinem Post kam mir jetzt folgender Gedanke, vielleicht reagiere ich so, weil meine Freunde, meine Mutter immer besonders toll und aufgeschlossen fanden und ich mich nicht mit ständigen Verboten herumschlagen musste. Vielleicht ist es auch mein kindlicherwachsener (anders kann ich es nicht nennen) Unmut darüber, dass keiner in meinem Umfeld meine verzweifelten Signale verstanden hat. Oder daran, dass meine Mutter mich letztlich dafür abgestraft hat, nachdem ich sie um Hilfe bat, da hat sie kurz mal "hingeschaut" aber sich dann gegen mich entschied. Vielleicht eine Mischung aus allem?

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    Ich fühlte mich unverstanden, nicht angegriffen.

    kommt auch nicht so rüber, keine Sorge

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    Eine aufmerksame und genug sensibilisierte Mutter, bekommt mit, wenn so etwas passiert, ohne dass das Kind etwas sagt.

    das wär schön aber so ist es leider nicht. Ich z.B. hab hierbei, um auf keine Fall durchdringen zu lassen dass zwischen mir und meinem Vater was nicht stimmt, schauspielerische Höchstleistungen erlernt. Es gab zwar trotzdem Hinweise aber da den Missbrauch zu vermuten ist meiner Meinung nach zu viel verlangt (rein rational und emotional mit noch nicht völlig aufgeräumtem Gefühl geschrieben^^). Das scheint mir höchstens möglich wenn man diese Möglichkeit immer und ständig in Betracht zieht (halte ich nicht für erstrebenswert).


    Und direkt zum Thema wahrhaben wollen, da geht es ja nicht immer um die "heile" Welt Familie. (sehr sehr oft natürlich zusätzlich oder manchmal vllt auch alleinentscheidend) Meine Eltern waren z.B. getrennt lebend haben sich zwar ganz gut verstanden was aber als Grund für nicht-wahrhabenwollen nicht ausreicht. Wenn ich also in der Richtung denke (und das kam und kommt natürlich vor^^) dann so dass da viel mehr dranhängen kann. Es wahrhaben zu wollen bedeutet z.B. dass das alles schon passiert ist, d.h. du musst dann mit der Erkenntnis klar kommen dass dein Kind schreckliches erfahren hat und du dein Kind nicht beschützen konntest. Beides Dinge die ich mir nur als ganz schwer wegzustecken vorstelle.


    Nicht dass ich irgendwelche Augenverschlüsse rechtfertigen will, aber es gibt zumindest Erklärungen. In deinem Fall ist das natürlich etwas schwieriger. Ich mein, für meinen Fall, kann ich mir das nun so erklären aber selbst trotz dem kann ich noch nicht 100%ig behaupten hier auf emotionaler Ebene frei von Vorwürfen in der Richtung zu sein. Das Ausmaß wie solche in dir rumoren müssen kann ich mir also annähernd vorstellen.

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    Vielleicht ist es auch mein kindlicherwachsener (anders kann ich es nicht nennen) Unmut darüber, dass keiner in meinem Umfeld meine verzweifelten Signale verstanden hat.

    Warum sollte sich das in dieser Form äußern? Das und das mit der bewunderten Verbotelosigkeit kann ich mir nicht so vorstellen (aber da musst du selbst hinfühlen (dass es zusätzliche Themen sind ist natürlich fast sicher (daher der ausführlichere Absatz aufs letzte Zitat)). Dass dir eben nicht geglaubt wurde, bzw. ignoriert wurde scheint mir rein rational für das Thema der richtigen Ratschläge die bessere Fährte. Ich würde aber auch nicht völlig außer Acht lassen das in manchen Fällen der Rat zur Mutter zu gehen halt eben auch wirklich gute Chanchen darauf hat dass die Traumatisierung noch verschlimmert wird. (anders gesagt: ich find du machst dir gute Gedanken warum deine Reaktion so ist aber sei nicht zu streng mit dir, rein argumentativ ist deine Sichtweise druchaus auch nicht haltlos)

    Sich von Mythos "die Mutter als Löwin" zu verabschieden ist denke ich so ziemlich das schwerste was man als "Kind" tun muss .


    In unseren Kulturkreis ist es doch so, dass die eigene Mutter für Geborgenheit , Heimat, Vertrauen usw. steht (keine Ahnung wie es in anderen Kulturkreisen ist)


    Hier ist in der Regel die Mutter zuhause und kümmert sich ums Kind. Ist allein dadurch schon die absolute Bezugsperson. Welches Kind kann schon auf den Vater warten ,wenn der nach Stunden (für ein Kind eine Ewigkeit) nach Hause kommt.


    Von Natur aus hat auch nur die Frau die Fähigkeit ein Kind zu ernähren , sprich am Leben zu erhalten.


    Wenn man den Rat bekommt sich seiner Mutter anzuvertrauen dann liegt das vielleicht daran dass jeder und wirklich jeder im Grunde seines Herzens doch wünscht dass eine Mutter eben eine Löwin ist .


    Wer wünscht sich nicht die Geborgenheit und das Verständnis bei der eigenen Mutter.


    Genau darauf zu verzichten ist so unendlich schwer.

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    Wenn man den Rat bekommt sich seiner Mutter anzuvertrauen dann liegt das vielleicht daran dass jeder und wirklich jeder im Grunde seines Herzens doch wünscht dass eine Mutter eben eine Löwin ist .

    Ich würde diesen Wunsch aus nicht abstreiten. Ich weiss, dass ich diesen im Schlaf sehr wohl habe. Aber der Wunsch bleibt der eines Kindes, zumindest für mich. Ein Kind hat nicht so viele Möglichkeiten wie ein Erwachsener. Ein Kind hat eigentlich nur die Möglichkeit sich mit der Situation zu arrangieren.

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    Wer wünscht sich nicht die Geborgenheit und das Verständnis bei der eigenen Mutter.

    Da bin ich mir nicht sicher, zumindest wenn es um die eigene Mutter geht. Der Wunsch ist unbestreitbar ganz klar, aber die Erfüllung einzig allein durch die eigene Mutter bezweifele ich. So ging ich selbst jahrelang durch mein Leben, täglich mit dem Vorsatz:"Heute suche ich mir eine neue Mami!" Es gab einige wenige Moment der Geborgenheit und Wärme, aber nicht von der Mutter, sondern von anderen Frauen. Diese habe ich versucht stets zu halten. Und man kann tatsächlich Jahre von diesen kleinen Momenten zehren.

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    Genau darauf zu verzichten ist so unendlich schwer.

    Es kann schon innerlich zerreissen in Zeiten wo es einem zu allzu bewusst ist. Es lässt sich halt nicht nachholen.

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    Ich find man kann nicht sagen ob das ein generell richtiger oder falscher Rat ist (kann aber auch nicht rauslesen ob du das sagen willst), ich persönlich würde es intuitiv entscheiden.

    Ja vielleicht ist es genau dass, die Intuition. Dieser ist ja durchaus unterschiedlich, weil jeder Mensch seine eigenen Erfahrungen gemacht hat und demnach nach ihnen handelt und schöpft. Aber man kann auch Intuition und Verstand kombinieren, denke ich. Aber vielleicht verlange ich da auch etwas, was ich mir selbst garnicht zugestehe. Vielleicht ist meine Sicht in erster Linie von Verdunkelung geprägt. Und ich schliesse von A auf mich und seltener auf B. Ja, vielleicht ist das auch ein Punkt, wo ich mich selbst um Horizonterweiterung bemühen muss.

    *:)

    Zitat

    Aber man kann auch Intuition und Verstand kombinieren, denke ich. Aber vielleicht verlange ich da auch etwas, was ich mir selbst garnicht zugestehe.

    Ich schreibe jetzt mal, was mir beim Lesen deiner Beiträge so durch den Kopf geht. Denn genau dieser Punkt, der über diesem Satz steht, war auch in meinen Gedanken. Einerseits erklärst du sehr klar, was du über dieses Thema denkst, was es für Zusammenhänge geben könnte usw. und dann klingen öfter Sätze durch, bei denen ein ganz anderer Teil spricht, nämlich deine eigenen Erfahrungen dazu, auch wenn du betonst, dass du dies in erster Linie gar nicht mit deinen eigenen Erfahrungen vergleichst. Vielleicht bist du da ein bisschen zu streng mit dir, falls es gefühlsmäßig eben doch in diese Richtung geht?

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    Vielleicht ist meine Sicht in erster Linie von Verdunkelung geprägt. Und ich schliesse von A auf mich und seltener auf B. Ja, vielleicht ist das auch ein Punkt, wo ich mich selbst um Horizonterweiterung bemühen muss.

    Ist es "schlimm", wenn du auf dich schließt? Kannst du denn so stark auf B schließen? Ist dies möglich? Deshalb schrieb ich im ersten Beitrag, dass die verschiedenen Sichtweisen ihre Berechtigung haben - oder wie es wallisii schrieb, dass es da keinen richtigen oder falschen Rat geben kann.


    Kann es sein, dass du für dich vielleicht überprüfen willst, warum du diesen Rat geben willst und nicht den anderen? (nur blind gefragt).


    Ich habe bei wallisii etwas rausgelesen, wo ich bei dir den Eindruck habe, dass du da vielleicht sehr hart mit dir umgehst:

    Zitat

    Ich mein, für meinen Fall, kann ich mir das nun so erklären aber selbst trotz dem kann ich noch nicht 100%ig behaupten hier auf emotionaler Ebene frei von Vorwürfen in der Richtung zu sein. Das Ausmaß wie solche in dir rumoren müssen kann ich mir also annähernd vorstellen. [WALLISII]

    Vielleicht verlangst du von dir emotionsfreier zu sein, als es in dir aber ist? Ist es ein Ziel da emotionslos zu werden? Ich kann es mir nur recht schwer vorstellen, dass dies "wirklich" möglich ist:-/.


    Anmerkung: ich schreibe dies nicht um dich zu kritisieren, ich merke nur wie stark dich dies beschäftigt und da wollte ich dir meine Gedanken dazu mitteilen, vielleicht kannst du ja etwas damit anfangen und wenn nicht, eben nicht;-):-)@:).

    Zitat

    Ist es "schlimm", wenn du auf dich schließt?

    Nein, schlimm überhaupt nicht. Letztlich steckt in jedem Ratschlag auch die eigene Erfahrung, mal mehr, mal weniger. Ich glaub ganz zu trennen ist es nicht. Vielleicht lässt es sich eher mit den Begriffen Subjektivität und Objektivität beschreiben. In einer Diskussion sollte aber mehr Objektivität sein und so habe ich es versucht, denke aber mittlerweile es ist mir nicht gelungen. Find ich jetzt nicht dramatisch. Ich setzte mich wenigstens damit auseinander, sprich hinterfrage auch mich selbst.


    Nach wie vor denke ich, in einer stabilen Familiensituation wo jeder weiss, wo sein Platz ist, kommt so etwas wie Missbrauch garnicht vor. Und daraus resultierend entsteht bei mir die Skepsis, die Mutter als Helfer zu sehen. Um eine Schieflage zu erkennen braucht es einfach mehr Selbstreflektion, und wer gesteht sich selbst einen Fehler ein.

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    Vielleicht verlangst du von dir emotionsfreier zu sein, als es in dir aber ist? Ist es ein Ziel da emotionslos zu werden? Ich kann es mir nur recht schwer vorstellen, dass dies "wirklich" möglich ist

    Nein, emotionslos möchte ich nicht werden. Und das würde auch nicht funktionieren, wir sind ja keine Roboter.


    Genauso merke ich manchmal in Fäden, die eine ähnliche Thematik haben, dass der/die TE noch so gefangen ist (im übertragenen Sinn), dass jeder Rat unfruchtbar bleibt. Weil sich der/die TE nur über Mitleid der anderen identifiziert. Nur daraus folgt kein Fortschritt. Es bringt nichts (meiner Meinung nach) wenn ich mir immer nur anhören muss, wie arm dran ich doch bin. Und das der/die Te auf Ratschläge wie z.B. geh zu einer Beratungsstelle überhaupt nicht reagieren. Sie reagieren nur auf Posts, in denen ihr Leid bestätigt wird.

    Zitat

    Anmerkung: ich schreibe dies nicht um dich zu kritisieren

    So kommt das bei mir auch nicht an. Im Gegenteil. Jede Meinung ist willkommen, auch wenn ich nicht mit jeder einher gehe. Ich will ja meinen Blickwinkel auch u.U. verändern.

    Schwarzes Blut

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    Vielleicht lässt es sich eher mit den Begriffen Subjektivität und Objektivität beschreiben. In einer Diskussion sollte aber mehr Objektivität sein und so habe ich es versucht, denke aber mittlerweile es ist mir nicht gelungen.

    Ich glaube, dass es ein Irrtum ist, dass sich so eine Diskussion ueberhaupt objektiv fuehren laesst. Das ganze Thema laesst sich ja letztlich immer auf die Gefuehle und Verhaltensweisen der beteiligten Personen zurueckfuehren. Es gibt keine hoehere Instanz (sei es nun "goettlich", "natuerlich" oder "wissenschaftlich"), die entscheiden koennte, wie die Dinge in den ganzen individuellen Geschichten "richtig" haetten laufen sollen. Man kann ja die beteiligten Menschen nicht austauschen. Von daher ist jede Aussage, die irgendjemand zu diesem Thema macht, notgedrungen persoenlich und ihre Verallgemeinerungsfaehigkeit ist sehr fragwuerdig. Deswegen sage ich auch: Letztlich muss man immer selber die Verantwortung uebernehmen dafuer, was man tut und laesst und was man glaubt; anderer Leute Ratschlaege koennen jemanden anregen und weiterbringen, (oder auch nicht), aber einem diese Verantwortung nicht abnehmen.

    Zitat

    In einer Diskussion sollte aber mehr Objektivität sein und so habe ich es versucht

    Über diesen Punkt bin ich auch grad gestolpert. Lewian (@:)) hat schon etwas dazu geschrieben. Mir ging auch noch durch den Kopf, dass ich dies für mich gar nicht festlegen will. Denn bei mir selbst merke ich, wenn ich von der vermuteten Objektivität ausgehe, gar nicht so sehr emotional beteiligt bin und dann vielleicht nur etwas rezitiere. Ich selbst fühle mich damit nicht so wohl, mir reicht dies bei einem Gespräch nicht, weil ich dann denke, dass derjenige auch selbst lesen kann. Wobei ich auch beim Schreiben gerade merke, dass ich es doch nicht so extrem sehe, ich will nur für mich nicht, dies über meine Emotionen stellen, wenn es um ein Thema geht, bei denen Emotionen schon eine Rolle spielen. Meine damit aber auch nicht, dass ich mich durch meine Gefühle dann auch so sehr einschränken lassen will.


    Mir ist es wichtig, dass ich den anderen so annehmen kann und offen für seine Emotionen/ Probleme bin und da Objektivität reinzubringen fühlt sich für mich so an, als ob ich seine Probleme an etwas messe und dann? Zu welchem Ergebnis komme ich dann? Andere Personen gehen mit "diesem" Problem besser oder schlechter damit um, also: reiß dich zusammen oder: barme nicht rum!?

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    Genauso merke ich manchmal in Fäden, die eine ähnliche Thematik haben, dass der/die TE noch so gefangen ist (im übertragenen Sinn), dass jeder Rat unfruchtbar bleibt. Weil sich der/die TE nur über Mitleid der anderen identifiziert. Nur daraus folgt kein Fortschritt. Es bringt nichts (meiner Meinung nach) wenn ich mir immer nur anhören muss, wie arm dran ich doch bin. Und das der/die Te auf Ratschläge wie z.B. geh zu einer Beratungsstelle überhaupt nicht reagieren. Sie reagieren nur auf Posts, in denen ihr Leid bestätigt wird.

    Ich denke da, dass es auf das Maß drauf ankommt und auch in welcher "Phase" sich der TE befindet. Vielleicht erfährt die Person ja hier zum ersten Mal Mitgefühl und braucht es dann auch in dieser Phase, sodass eben die Beratungsstelle bedürfnismäßig in diesem Moment nicht im Vordergrund steht. Ich finde es aber schwer, da überhaupt eine Messlatte anzulegen, weil auch ich hin und wieder auch den Eindruck habe, dass Personen auf der Stelle treten (ist ja nur meine Beobachtung) und da frage ich mich auch, ob es für diese Person hilfreich ist, wenn man ihr "nur" momentanes Mitgefühl zeigt. Aber beim sogenannten Tritt in den Allerwertesten fühl ich mich nicht wohl und das würde nicht "echt" wirken. Deshalb finde ich es eben gut - wie jetzt ein paar mal erwähnt - dass die Ratschläge eben unterschiedlich sind und es in der Verantwortung des Hilfesuchenden liegt, für sich zu gucken, was ihm nutzen könnte.


    Trotzdem kann ich dennoch nachvollziehen, dass du glaubst, dass das Anhören wie arm man doch dran sei, nichts bringt (jedenfalls auf Dauer). Trotzdem sehe ich es nicht zwingend als Fortschritt an, z.B. eine Beratungsstelle aufzusuchen (also dass sich dann gezwungenermaßen daraus der Fortschritt ergibt). Ich denke dass es dann doch darauf ankommt, die Gesamtsituation zu betrachten mit demjenigen der das Problem hat und ihn dann auch entscheiden zu lassen.


    Es ist auch nicht so, dass ich andere Meinungen nicht berücksichtigen will, aber in einigen Fäden habe ich dann doch das Gefühl, dass wenn sich eben gegen einen bestimmten Rat entschieden wird, dass der Ratgeber dann Unverständnis zeigt und meint genau zu wissen, was dies für Folgen hat und bei so etwas habe ich das Gefühl, dass dies für den Hilfesuchenden, dann wiederum zum Missverstehen führen kann. Denn er ist derjenige der dieses Problem hat und nicht der Ratgeber.


    Vielleicht geht es im Endeffekt auch darum, eben die verschiedenen Meinungen da stehen zu lassen, Bedenken zwar zu äußern, aber eben dann trotzdem den Hilfesuchenden die Entscheidung zu überlassen und dies zu akzeptieren und dann nicht noch darüber weiter zu diskutieren (wenn es denn überhaupt eine Diskussion noch ist und keine "Wortschlacht").

    Hm, ich glaube jetzt habt ihr mich missverstanden. Oder ich hab mich nicht klar genug ausgedrückt. Natürlich ist es vollkommen unmöglich mit 100% Objektivität zu reagieren. Aber manchmal ist es besser, wie soll ich sagen, vielleicht eine Situation XY von aussen zu betrachten, wie wenn ich einen Film ablaufen lasse, sonst bin ich Ruck Zuck ein Mitspieler in diesewm Film. Weiss nicht wie es anders ausdrücken soll.


    Vielleicht mal ein Beispiel aus eigener Erfahrung (wie das gerade passt, ne), also:


    Während des Studiums waren auch immer praktische Prrüfungen die absolviert werden mussten. Und kein Dozent ist bei der Bewertung 100% Objektiv, das wäre wünschenswert, ist liegt aber nicht in der Natur vom Miteinander. Bei solchen Prüfungen war ich selbst Proband für einen Mitstudenten und auch Prüfling. Ich hatte also 2 Prüfungen hinter mich gebracht, aber aus verschiedenen Sichtweisen. Bin ich Proband und der Prüfling machr Fehler, die ich durch mein eigeners Wissen natürlich erkenne, habe ich den ersten Vorteil, zumindest wenn ich zuerst Proband bin. Denn einen solchen Fehler werde ich aus der vorangegangen Situation nicht machen. Und trotzdem wird mir dieser Fehler angehaftet, zumindest war es meine Erfahrung, so nach dem Motto: "Ja sie haben den Fehler ja schon mitbekommen, klar dass sie ihn nicht machen. Mit dieser Situation war ich mehr als unzufrieden, ich bin einfach der Meinung, dass dass wenig Objektiv ist. Und man sollte sich zumindest so Objektiv wie möglich verhalten. Dazu gehört auch ein wenig Selbstreflektion. Ich habe die Situation auch nicht einfach hingenommen. Ich habe mir zu Hause beide Prüfungen nochmal vorgestellt und mir aufgeschrieben was gut und was weniger gut war und für mich überprüft, ist die Note gerechtfertigt ja oder nein. Ich kann sagen mit meiner eigenen Note hatte ich weniger ein Problem. Ich bin mir bei einer Prüfung verarscht vorgekommen. Ich habe mich also beschwert, nicht um für mich die Benotung zu ändern, werder meine, noch die des Anderen, sondern ich habe dafür gekämpft, das zukünftige Prüfungen anders bzw. objektiver verlaufen. Ich sehe es nicht ein, dass ein Mitstudent gravierende Fehler macht und ein Sehr gut erntet, mit der Aussage, im Praktikum konnte er es gut. Es sei angemerkt, ich gönne dem Mitstudenten diese Note, er ist ein cleveres Kerlchen und hat sich vor Aufregung vermacht.


    Dann die Überleegung, bei wem beschwere ich mich. Beschwere ich mich beim Prüfer direkt, dann wird es von beiden Seiten ziemlich subjektiv ablaufen. Beschwere ich mich beim Oberhäuptling dem Professor, dann hört er sich das an, ergreift aber unbewusst auch Partei für seine Schäfchen. Ich habe mir jeden Dozent innerlich vor Auge gerufen und abgewägt, wem ich mein Anliegen vermitteln kann, ohne vor dem Problem zu stehen, die Prüfer "für unfähig" dastehen zu lassen. Ich habe mich für Dozent xy entschieden und um ein Gespräch gebeten, mit der Info es geht um eine Beschwerde über 2 seiner Kollegen, ich wollte ihm also die Möglichkeit lassen, dies auch abzulehnen. Hat er aber nicht. Ich habe mir vor dem Gespräch alles auf einem Zettel aufgeschrieben, um möglichst objektiv zu sein und dem subjektiven Ärger über die Situation nicht Vorschub zu leisten. Es war ein ganz ruhiges und faires Gespräch. Der Dozent hat sich erst einmal alles ruhig angehört, sich selbst Notizen gemacht, aber mir auch nicht in allem zugestimmt. Er hat mir schon auch gesagt:"Das siehst du etwas zu verbissen." Und da hat er Recht und er hat mir also auch einen anderen Blickwinkel von aussen gezeigt. Solch ein Gespräch hatten wir nach 2 praktischen Prüfungen. Bei der letzten, der dritten, war für mich alles schick. Ich habe gemerkt, es hat gefruchtet, zumindest bei einem bestimmten Dozenten. Und diesem habe ich auch eine positive Rückmeldung gegeben, nachdem 2 mal eine "negative" kam.

    Zitat

    Ich denke da, dass es auf das Maß drauf ankommt und auch in welcher "Phase" sich der TE

    Das ist es, die Phase. Es stößt mir auf. Aber nicht im Negativen. Ich würde so jemanden lieber rütteln und ihm zeigen, es geht vorbei, wie auch immer. Aber das ist etwas, was ich nicht gut umsetzen kann. Es macht mich unterschwellig aggressiv (aber nicht böse, weiss nicht wie ich sagen soll) und schreib dann lieber nichts mehr oder bitte um Hilfe (ja, hab ich schon gemacht, ich hab z.B.Kleio schon mehrmals um Hilfe gebeten, da ihr die Thematik bekannt ist, sie aber genügend Abstand dazu hat, den ich wohl nicht so ganz habe).