Ich kann da nur Baird Spaldings Buch empfehlen. Ich würde sagen, hat alles zwei Seiten, auf der einen Seite wird es stimmen mit der Sinnlosigkeit und auf der anderen Seite ganz und gar nicht.


    Für mich sind humorvolle oder eher gleichgültige Betrachtungsweisen, eine Art Selbstschutz, eine Form der Ignoranz, um den nötigen Abstand halten zu können. Dafür spricht in meinen Augen auch der Wunsch nach Gewalt, es doch irgendwie verstehen und ändern zu können und wenn es sein muss mit Kawum. ;-)

    Örg, ich habe gerade mal Amazon bemüht und in den Rezensionen zu dem Buch von Spalding das hier gefunden:

    Zitat

    "Darum ist jemand, der in der Gott-Vibration steht, oft für einen anderen unsichtbar, der sich in einem niedrigeren Schwingungsfelde befindet."


    "Nach der Kreuzigung und der Auferstehung war sein Körper so vergeistigt, dass Jesus genötigt war, das Bewusstsein der ihn Umgebenden so emporzuheben, dass sie instandgesetzt wurden, ihn wahrnehmen zu können, gerade wie wir heute das Bewusstsein der meisten hier Versammelten zu uns erheben müssen."

    Ist ziemlicher Eso-Kram, oder? :-/

    Zitat

    Ist ziemlicher Eso-Kram, oder? :-/

    Kann man so sehen. ;-D


    Unter Eso-Kram fällt ja alles, was man wissenschaftlich im Moment nicht nachweisen kann. Und von diesem Standpunkt aus betrachtet und vor dem Hintergrund, dass man dieses Jenseits weder fühlen noch sehen kann, ist das dann Eso-Kram. Würde ich auch nicht widersprechen.


    Ich habe eine zeitlang mal einige dieser Bücher gelesen, weil ein Bekannter von mir mir hier Erstaunliches berichtet hat, da er sich selbst von einer lebensbedrohlichen Krankheit geheilt hat, durch das Verständnis, was in diesem Buch steht. Er kann seitdem auch das, was manche Aura nennen, fühlen. Das kann man natürlich glauben oder nicht glauben, aber interessant ist es schon. Und ich halte ihn auch für bodenständig. Auch Placeboeffekte haben einen Hintergrund und der kann doch ganz interessant sein.


    Ich denke, es ist einfach ein Forschungsgebiet, wo auch viele Scharlatane sich tummeln. Als die Ärzte zu praktizieren angefangen haben, haben sie auch viel Mist gebaut und erst mit der Zeit, hat sich durch viel Forschungsarbeit etwas herauskristallisiert, was man heute als Standard ansieht. Dabei haben auch einige Leichen ihren Weg gepflastert. Und auch hier wird immer wieder Neues hinzugelernt. So sehe ich diesen Eso-Bereich auch. Also eher ein Schlachtfeld von einigen Möglichkeiten und auch einigen, die viel Schaden anrichten. Das steht außer Frage.


    Das Buch sagt mir etwas mehr zu als andere, weil es keine Dogmen und keine Gurus hier gibt. Ist halt nur ein Weltbild, dass evt. so sein könnte, muss aber nicht sein. Und wenn es nur ein Phantasiegebilde ist, dann hat sich einer wirklich viele Gedanken gemacht. Steht auch die Entstehung des Universums drin. ;-D

    Ich weiß nicht.. vielleicht, weil ich mich lächerlich finde.


    Ich hatte das auch nicht immer, aber vermehrt, nachdem ich mal drogeninduziert einen richtig üblen Horrortrip hatte. Danach fand ich alle Menschen, die auf Drogen waren, lächerlich, das ganze Verhalten, das Liebgehabe und bla, diese Fürsorglichkeit.


    Das strahlt aber immer mehr in mein nüchternes Leben rein...

    Wie meinst du das?


    Ich finde das nicht wirklich als Humor? Mich belastet das teilweise ganz schön, weil es mich aus dem sozialen Leben etwas rauskatapultiert. Zum Glück habe ich meine Impulskontrolle im Griff, zumindest überwiegend, weil manchmal hab ich Einfälle, die mein soziales Umfeld schockieren würden. Ich will das aber nicht...

    Was ich nicht verstehe und in gewisser Weise auch lächerlich finde ist folgendes:


    Ein Kind kommt auf die Welt und sein Lebensweg ist von vornherein schon ziemlich festgelegt.


    Es muss in die Schule. Es muss eine Ausbildung machen, damit es sich ernähren kann, sich eine


    Unterkunft finanzieren kann, Strom, Wasser usw. usw. bezahlen kann.


    Dann muss es als Erwachsener Steuern zahlen, diverse Versicherungen abschliessen (mölichst auch


    eine Sterbeversicherung) , muss an die Rente denken, tja und irgendwann kommt der Tod.


    Und das wars dann auch.


    Ich weiss, in unserer Gesellschaft ist das einfach normal und meine Gedanken sind schräg.


    Aber eigentlich hätte JEDES Lebewesen ein Recht auf Grund und Boden , auf Wasser und auf Luft.


    Die Indianer haben früher gesagt, dass man Land und Wasser nicht kaufen kann.


    Und irgendwie steckt dieser Gedanke auch fest in meinem Kopf. Somit kann ich z.B. mein


    Haus und insbesondere meinen Garten nicht als mein Eigentum betrachten, obwohl ich Geld


    dafür bezahlt habe. Manchmal kommt mir das einfach widersinnig vor.


    Ich mache es nur insofern ein bischen gut, dass ich meinen Garten mit vielen Lebewesen (Tiere)


    teile und so mich nicht als Eigentümer fühle. Alles wurde mir nur für kurze Zeit geliehen.


    Ich weiss nicht, ob mich überhaupt jemand verstehen kann.

    Sicher ist einem alles nur geliehen, ja auch das Leben selbst. Das kann jeder von zwei Seiten betrachten (mindestens): Der eine kann zynisch werden und verzweifeln, kann nur an das Ende denken und sich so jeden Tag selbst vermiesen. Der andere kann die Kostbarkeit jedes einzelnen Tages erkennen, dankbar annehmen und sich am Ausgeliehenen freuen. Da gehts wohl um die Entscheidung.

    Kann ich nachvollziehen, dass man das Leben lächerlich findet. "Das Leben ist eine Komödie für den Denkenden und eine Tragödie für die, welche fühlen." sagte ja schon Hippokrates (oder Oscar Wilde oder wer auch immer) ;-D .


    Ich finde besonders die Diskrepanz zwischen dem öffentlich geteilten Bild von sich selbst und dem Privatleben lächerlich. Nach außen hin ist man der perfekte leistungsstarke Mensch, aber wie sieht es von innen aus? Menschen müssen sche..ßen, pi..en, essen, schlafen, haben jede Menge Körperfunktionen, über die sie gar nicht reden wollen, sind beherrscht von Trieben, die sie nur mühsam kontrollieren können. Nach außen hin wird aber versucht ein sauberes Bild von sich darzustellen. Und das ist nur ein Aspekt der Lächerlichkeit des Lebens...

    Genau.

    Zitat

    sind beherrscht von Trieben, die sie nur mühsam kontrollieren können.

    Das unterschreibe ich sofort. Ich kanns nicht verstehen, gerade den Aspekt finde ich am Schlimmsten. Meistens nur auf mich bezogen, ich wehre mich aber auch vehement dagegen.