Ich sehe alle drei Begriffe als durchweg positiv, nicht per se, sondern als beruhend auf den Leistungen, die ein Mensch in seinem Leben erbringt und dem Verhalten, welches er seinen Mitmenschen entgegenbringt.

    sehe ich auch so..... :)z


    nur kann es manchmal sein das man entscheidungen trifft die die mitmenschen aus egoistischen motiven vor den kopf stösst.....obwohl man weiss das es für einen selbst die würdevollste entscheidung wäre......die frage ist die :


    Warum bekomme ich Würde,Ehre und respekt ?

    Ein Paar Schritte zu Würde, Ehre und Respekt:


    1) Wenn man vor einer bestimmten Handlung schon ahnt, dass man es hinterher bereut, sollte man


    alles erst noch einmal überdenken. Manche nennen das Bauchgefühl, bei mir ist das eher Gedankenkalkulation. Impulsivität ist für mich meistens ein schlechter Wegweiser.


    2) Zuversicht: Kopf hoch, Gesicht in den Wind, Sonne suchen. Bei jedem Weg, den man geht.


    3) Nie vergessen, dass andere ebenso empfindsam sind, wie man selbst.


    4) Sich immer wieder dazu ermutigen, über den jetzigen Moment hinaus zu sehen. Gedanklich "über den Tellerrand schauen".


    5) Ab und an mal sich selbst fragen: "Wer bin ich? Wo? Wieso? Wohin?"


    6) Sich selbst beobachten und sich selbst fragen: Würde ich eine Person achten, die so ist, wie ich es bin? Sich selbst spiegeln.


    7) Sich der eigenen Macht bewusst werden und auch ihre Grenzen zu kennen.


    8) Schlechte Erfahrungen nicht zu vergessen.


    Respekt, Würde und Ehre wachsen meines Erachtens daraus, dass man sich selbst reflektiert, Schwachstellen erkennt, versucht sie geringfügig werden zu lassen (was nicht immer gelingt!), offen für die Kritik anderer zu sein und gleichzeitig auch abwägen zu können, welche Kritik konstruktiv und angemessen ist.


    Ich wünsche mir, dass andere mir sagen, was ich falsch mache, damit ich


    a) auf diese Dinge aufmerksam werde


    b) sie verändere


    oder


    c) lerne, diese Entscheidungen zu verteidigen


    Es ist wichtig, aufmerksam zu sein.

    Aufmerksamkeit sowohl im Außen als auch im Innen.


    Was passiert mit mir in diesem Moment?


    Die Veränderungen innerlich gehen dann äußerliche Veränderungen nach. Auch die Reaktionen anderer auf mein Verhalten, spiegeln mein Inneres weider.


    Würde? Die Würde ist unantastbar, heißt es und doch probieren es viele zu tun. Doch oft verwechseln wir Würde mit Ego.


    Was macht es aus, wenn jemand schlecht über uns denkt? Was macht es aus, wenn manche einen nicht leiden können? Können sie dann mich als Person nicht leiden oder ist es ein bestimmtes Verhalten, dass sie selbst an sich nicht mögen?

    Interessanter Satz:

    Zitat

    Die Würde ist unantastbar

    Bei dieser Thematik im Sozialkundeunterricht fragte ein Schüler mich zu Recht:


    "Heißt das, dass die Würde nicht angetastet werden kann oder nicht angetastet werden darf?"


    Vermutlich ist damit eher zweiteres gemeint.

    Zitat

    und doch probieren es viele zu tun

    :)z

    Zitat

    Doch oft verwechseln wir Würde mit Ego.

    :)z


    Schwierig. Würde definiert jeder anders. Was ist Würde eigentlich für mich? ":/


    Vielleicht etwas wie das: Dinge zu (er)tragen, die ich nicht ändern kann und dies mit einer gewissen Aufrichtigkeit.


    Ob ich Würde habe? Ich würde dies verneinen, ganz subjektiv, für mich.

    Zitat

    Ob ich Würde habe?

    Würde ist der Teil des Egos, der nicht angreifbar ist. Wobei das Ego sich ständig bedroht fühlt, also ist dann Würde etwas unangreifbares, denn man erträgt unvorstellbare Dinge. Erinnern wir uns an sehr dunkele Momente der Menschheit, in der Menschen trotz unerträglichen Umständen ihre Würde behielten und die Umstände akzeptieren ohne sich an ihnen zu verlieren.