Revision 2 des Frühstücks: Roggenvollkornbrot und Bergkäse aus dem Bio-Laden. :-q


    Ja, ich lerne dazu, denn Ernährung und die damit verbundene Gesundheit ist ein wesentlicher Bestandteil des Glücklichseins.


    Mehr Abwechslung und Gemüse wären sicherlich besser, aber dafür habe ich ja noch die anderen 2-4 Mahlzeiten des Tages, und außerdem bin ich nicht so perfektionistisch veranlagt bzw. auch gerne mal faul.

    Zitat

    Roggenvollkornbrot und Bergkäse aus dem Bio-Laden. :-q

    Zugegeben, diese Bio-Sachen sind teu(r)er, aber auch natürlich, gesund und wertig. Ganz im Gegensatz zu dem ernährungstechnischen Schrott, den man sich im Supermarkt in den Einkaufswagen packt. Da gab es mal einen mehr oder weniger bekannten Mann, der unterschied zwischen Ernährungsmitteln und Lebensmitteln.


    Es ist nicht die ganze Wahrheit, aber es ist wahr:


    Man ist, was man isst.


    Zudem wäre körperliche Ertüchtigung nicht schlecht. Ich finde Laufen ganz gut, weil man es zu jeder Zeit und an jedem Ort der Welt machen kann. Mizuno zum Beispiel produziert sehr gute Laufschuhe, und die braucht man, um seinen Körper auf harten Laufflächen nicht zu schädigen, sondern zu trainieren.


    Das Körperliche auf einem akzeptablen Niveau zu halten, ist sicherlich nicht einfach, aber sehr übersichtlich. Gesunde Ernährung und ein vernünftiges Training verrichten ihren Teil.


    Wie sieht es jedoch mit dem Rest der Ernährung und dem Training aus? Was bekommt der Geist? Auch dieser will gefüttert und trainiert werden, und zwar mit sprachlichen Qualitäten und Logik.

    Gestählter Körper und gestählter Geist

    Das Eine ist durch eine gute Ernährung und Ertüchtigung zu erreichen, das Andere durch gute Bildung.


    Wenn man nun beides auf einem akzeptablen Niveau hat, was folgt dann?


    Sicher, Geld bzw. der Mangel daran, könnte schon das eine oder andere verhindert haben, und bei vielen Menschen dieser Welt ist das so, aber auf die meisten der geneigten Leser trifft das nicht zu. Sie alle haben einen gestählten Körper und Geist, oder hätten die Möglichkeit dazu.


    Wer weder seinen Körper, noch seinen Geist gestählt hat, der muss sich keine Fragen stellen, doch der Stählerne muss sich fragen, was der nächste Schritt ist.


    Ein Teil des Glücklichseins beruht darauf, weder körperlich, noch geistig schwach zu sein, doch das ist erst der Anfang.

    tex42

    Zitat

    wie wärs mit weitermachen? ;-)

    Exakt!


    Es kann ja nie und nimmer schaden, die Gewohnheit anzunehmen, durchgehend für die Gesundheit von Körper und Geist zu sorgen.


    Im Gegenteil, ist es sogar ein hinreichender Grund, unglücklich zu sein, wenn man mit seinem Körper oder Geist nicht zufrieden ist, was man allerdings meist erst realisiert, wenn man nicht mehr mitkommt – sei es körperlich oder geistig – bei Partner, Freunden, Familie oder Gesellschaft.


    Wenn man sich schwach fühlt, nix versteht, nix tun kann, und sich dadurch ausgeschlossen fühlt, dann ist das ein ziemlich unangenehmes Gefühl, welches weit von Glück entfernt ist.


    Allein aus diesem Grund sind körperliche und geistige Gesundheit ein Grundbaustein des Glücks.


    Und hier noch eine kleine Nachtmusik für Elise.


    Auch dafür muss man wohl sein ganzes Leben geben.

    Zitat

    Wenn man sich schwach fühlt, nix versteht ...


    und wie soll man denn alles VERSTEHEN, verstehe ich nicht :-(

    Es gibt ziemlich viel zwischen nix verstehen und alles verstehen. Jeder findet dort irgendwo sein Plätzchen. Ist auch immer die Frage, was man verstehen will. Mehr als das, was man verstehen will, muss man auch nicht verstehen.


    Und wichtiger als der Grad von Verständnis und Verstand ist wohl die Frage, wofür es überhaupt gut sein soll, etwas zu verstehen.


    Mal angenommen, man hätte ALLES VERSTANDEN, was dann?

    Ich dachte eigentlich, dass wir alle verpflichtet sind alles zu verstehen oder mindestens danach zu streben.


    Irgendwelche "Plätzchen" dazwischen zu finden und sich da drin einnisten ... ? ... :-|


    Was und wofür willst du, Tsunami, verstehen?

    Zitat

    Dann hätte man eine neue Stufe der Selbsterfüllung und des inneren Friedens erreicht.

    Das klingt wirklich verlockend. Und nun stelle man sich vor, dass man nicht nur auf bestem Wege ist, sondern auch noch einen Partner findet, der diese Ambition mit einem teilt, was wäre dann nicht alles möglich?


    Eine Welt für dieses Königreich. 8-)

    Dass der frueher zitierte Text aus der Unabhaengigkeitserklaerung der USA war, macht vieles klarer. Insbesondere ist das nicht so ein pseudo-weiser Lebensphilosophietext, sondern ein Beschluss einer Versammlung, und "wir" sind nicht wir alle, sondern die Leute, die das damals beschlossen haben. Das macht mir den Text viel eingaengiger. (Wie gesagt, wenn ein Text "wir" benutzt, muss man wissen, wer ihn geschrieben hat, so dass man weiss, wer mit "wir" gemeint ist.)


    Uebrigens ist mir erstmals das Wort "gestaehlt" in "gestaehlter Koerper" aufgefallen. Ist das eigentlich eine glueckliche Assoziation, "wie Stahl sein wollen"? Stahl lebt nicht...

    Lewian

    Ich verstehe deine Kritik nicht ganz, denn wenn von "wir" gesprochen wird, dann geht es sehr oft um "wir alle". Bewußt und/oder unbewußt durchläuft jede einzelne "wir-Aussage" bei mir diesen strengen Filter. So gesehen, ist es oftmals unerheblich, wer oder welche (eventuell hoch angesehene) Gruppe eine Aussage trifft. Wichtiger scheint mir der Wahrheits- bzw. Nutzgehalt einer Aussage, und da scheint mir die "Unabhängigkeitserklärung" überdurchschnittlich wertvoll, ganz unabhängig davon, wer oder wieviele die Verfasser waren.

    Zitat

    Mal angenommen, man hätte ALLES VERSTANDEN, was dann?

    -Dann wäre es interessant, wie sich die Welt einem darstellte, denn man hätte dann das komplette Bild vor sich.


    -Dann wäre man vielleicht traurig, weil "alles" keinen Sinn ergäbe (?).


    -Dann müsste man auf jeden Fall verschiedene Wahrheiten gleichzeitig denken können.


    -Dann bliebe immer noch der riesige Bereich des "Könnens". Man könnte dann z.B. eine Kunst erlernen, und hätte die große Ruhe, sich dem ganz zu widmen, da der Wissensdurst schon gestillt ist.


    Nur ein kurzer Besuch von mir, aber die Frage hat mich unheimlich angesprochen... |-o

    Jestem

    Ich habe deine Frage gelesen und absichtlich nicht beantwortet, aus einem einfachem Grunde, weil mir nichts Rechtes dazu einfiel. Die einfache Sache ist, dass man sich selbst am Besten beantworten kann, was und wofür man verstehen will.


    Wenn man jedoch einem anderen diese Dinge erklären will bzw. sich erklären will, dann muss man unweigerlich den nicht-sprachlichen Bereich betreten, und dafür ist ein auf Worten basierendes Forum nicht besonders gut geeignet.

    Nichtsdestotrotz ein Versuch.

    Zitat

    Was und wofür willst du, Tsunami, verstehen?

    Was?


    Alles.


    Wofür?


    Um mit den Worten von Thoreau zu sprechen:


    Damit ich nicht irgendwann feststellen muss, dass ich nicht gelebt habe.

    Zitat

    Ich dachte eigentlich, dass wir alle verpflichtet sind alles zu verstehen oder mindestens danach zu streben.

    Vielleicht gibt es diese Verpflichtung tatsächlich (--> im Sinne von Naturgesetz), doch eher bin ich geneigt, zu denken, dass es für nichts und niemanden irgendeine Verpflichtung gibt, ausser jene, die man sich selbst auferlegt.


    So gesehen, gibt es noch nicht mal eine Verpflichtung zum Glücklichsein. ;-)