Zitat

    Ich gehe einfach meines Weges, sehe die Straße, die Wiese, einen Baum, einen Menschen. Recht unkompliziert. Sollte ich deswegen eher glücklich oder unglücklich sein?

    Genau das habe ich mich auch schon oft gefragt. Bin zu dem Ergebnis gekommen dass es vollkommen egal ist, es ist unkompliziert wenn man mit den Wiesen, Bäumen, Menschen, Straßen etc. nichts zu zun hat, bzw. sich auf nichts weiteres einlässt, aber es ist in diesen Momenten nicht unbedingt Glück oder Unglück, es ist ein Stück Neutralität, es ist nichts mehr als eine Sichtweise auf all die Dinge die neben einem selber existieren, manche sind für einen pers. wichtiger, andere unwichtiger.


    Einfachheit ist nicht automatisch Glück. Kompliziertheit ist nicht automatisch Unglück. So einfach ist das nicht.

    Zitat

    Einfachheit ist nicht automatisch Glück. Kompliziertheit ist nicht automatisch Unglück. So einfach ist das nicht.

    Vielleicht ist es viel einfacher. ;-)


    Ich denke, Einfachheit ist der ausschlaggebende Faktor für Glück.


    Kompliziertes Glück klingt für mich irgendwie nicht nach Glück.


    Die Hürde ist, das eigentlich nichts einfach ist – man selbst nicht, andere nicht, das Leben nicht. Das fängt an, wenn man nicht mehr Kind ist und alles mit großen Augen bestaunt, wenn man anfängt zu lernen, wie das Leben wirklich ist. Und auf einmal, ist es viel komplizierter, als man sich je bewußt war.


    Jetzt hat man also gelernt, und man fragt sich hin und wieder, was habe ich da jetzt eigentlich gelernt?


    Ja, wahrscheinlich hat man gelernt, dass das Leben sehr kompliziert ist.


    Ist das Leben nun wirklich so kompliziert und so viel anders, als zu dem Zeitpunkt, als man Kind war?


    Eigentlich nicht.


    Was sich verändert hat, sind gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturen. Ist das nun so wichtig oder undurchschaubar? Wahrscheinlich weder das eine, noch das andere.


    Alle Dinge sind einfach, wenn man sie verstanden hat.


    Einfachheit ist allerdings viel mehr als nur das Verstehen kleiner oder großer Sachverhalte.

    Wenn man etwas verstanden hat, ist es nicht nur einfach, es ist vielmehr schlicht "verstanden", und fällt damit aus dem Raster "einfach – kompliziert", da man mit diesem Raster nur die Schwierigkeit des Weges, der zum Verständnis führt, charakterisiert, nicht jedoch das Verständnis als "Ende des Weges" an sich.


    Ich denke auch zu einem gewissen Grade, dass Einfachheit zum Glücklichsein beiträgt. Man kann sich das Leben sehr einfach machen, beispielsweise mit purem Unwissen, was die Wahrscheinlichkeit stark erhöht, glücklich zu sein/zu werden. Meiner Meinung tragen Gedanken und letzten Endes auch das Wissen nicht zu eines Menschen Glückes bei, im Gegenteil, ich denke, wer einen gewissen "Wissensstand" oder "Intelligenzstand" erreicht hat, dem ist es fast unmöglich, wahrlich glücklich zu werden.


    In diesem Sinne: "Selig sind die geistig Armen".

    Ist wie die Zeit im Kindergarten und jetzt, wo ich ein paar Sachen dazu gelernt habe.


    Im Kindergarten habe ich von den Komplizierten Dingen noch gar nix verstanden, und jetzt, wo ich ein paar Jahre in der Schule war, werden komplizierte Dinge einfach. Sie waren eigentlich schon immer einfach. Nur hatte ich noch nicht genug gelernt.

    wow ist hier was los...


    muss ich mir nochmal genau durchlesen.


    aber eines muss ich sofort los werden:


    Drug du schreibst:

    Zitat

    Ich denke auch zu einem gewissen Grade, dass Einfachheit zum Glücklichsein beiträgt. Man kann sich das Leben sehr einfach machen, beispielsweise mit purem Unwissen, was die Wahrscheinlichkeit stark erhöht, glücklich zu sein/zu werden. Meiner Meinung tragen Gedanken und letzten Endes auch das Wissen nicht zu eines Menschen Glückes bei, im Gegenteil, ich denke, wer einen gewissen "Wissensstand" oder "Intelligenzstand" erreicht hat, dem ist es fast unmöglich, wahrlich glücklich zu werden.

    hoffentlich hast du nicht recht! und ich glaube auch ganz einfach nicht, dass du recht hast.


    es liegt doch in jedem selber sich an einfachen Sachen zu erfreuen...


    so wie man sein Leben gestaltet, so fühlt man sich doch auch


    egal wie intelligent man ist.


    je mehr wissen man hat, desto einfacher ist es manches schwierige im leben zu verstehen und auch zu überstehen.


    nur weil man weiß, wie eine pflanze ihre energie aus dem boden saugt, heißt es doch nicht, dass man weniger glücklich ist als ein unwissender.


    auch sozialschwache wissen von den problemen dieser welt genauso wie ein architekt oder arzt...


    vielleicht ist es für sie bedrückender, weil sie sich machtloser vorkommen, als die "wissenden"


    alles vielleicht...


    es kommt doch darauf an, welche erwartungen man an sein leben stellt und was es davon hergibt.


    wenn ein wissender immer nur mehr will, dann ist er unzufrieden.


    wenn ein "dummer" mit minijob 3 kindern und zuverlässigem Partner+guten freunden seine erfüllung gefunden hat, ist er glücklich...

    Crazyleni


    Ich glaube auch, dass es keine Logik des Gluecks gibt. Andererseits glaube ich aber nicht, dass Glueck Taeuschung oder Illusion ist. Denn wenn man sich gluecklich fuehlt, fuehlt man sich gluecklich. Wo waere die "Wahrheit" dahinter, gemessen an der das Taeuschung sein koennte? Wenn Glueck ein Gefuehl ist, koennte das doch nichts anderes sein als ein anderes Gefuehl, was man dann aber auch fuehlen koennte?


    (OK, ich gebe zu, klingt schon ein bisschen nach "Logik".)


    Taeuschung ist vielleicht, wenn man anderen oder sich selber sagt: "Eigentlich bin ich gluecklich, aber..."

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    Ich gehe einfach meines Weges, sehe die Straße, die Wiese, einen Baum, einen Menschen. Recht unkompliziert. Sollte ich deswegen eher glücklich oder unglücklich sein?

    Ist nicht genau das ein kleines Stückchen Glück?


    Wie kann ich unglücklich sein wenn ich an spielenden lachenden Kindern vorbei gehe und in ihre strahlenden Augen schaue?


    Ich denke Glück gibt es nicht als großes Komplettpaket.


    Glück besteht aus vielen kleinen und vielleicht manchmal auch etwas größeren Momenten.