YangYin und Tsunami: Sehr schoene Diskussion am 9.7. ueber Kritik, Richten und Urteile. :)^


    Ich glaube, ich moechte gar nicht mehr "Ich verurteile..." sagen (weiss nicht, wie lange es her ist, dass ich das zum letzten Mal gesagt habe), sondern nur noch "Das gefaellt mir nicht."


    Setzen6: Sehr interessanter und einleuchtender Satz am 10.7. ueber Geheimnisse.


    Philosophie: Man sollte vielleicht die Finger vom Philosophieren lassen, wenn man glaubt, man lebt nicht, waehrend man philosophiert. Wenn man aber auch waehrend des Philosophierens bewusst lebt, haelt es einen in keiner Weise vom bewussten Leben ab, und damit ist das Problem hinfaellig. (Dasselbe gilt fuer Diskussionen in Internetforen.)

    Danke Lewian @:)


    Philosophie ist immer sehr lebendig..............wenn man das geschriebene auch aktiv lebt dann ist eine theoretische diskussion im internet eine bereicherung mit gleich"gesinnten" erfahrungen und anregungen für das aktive leben auszutauschen....... :)_

    Es gibt Tage, die sind so beschissen, dass man sie am liebsten streichen würde. Zugleich sind das auch die Tage, an denen man spürt, dass man wirklich da ist.


    Ich denke über den Tod nach und komme zu keinem Schluss. Ich weiß, was ich bezüglich meines eigenen Todes denke, nämlich: Nicht viel. Wenn er kommt, kommt er und ich hoffe es geht so schnell, dass ich mir vorher nicht noch lange Sorgen über nicht bezahlte Rechnungen, den Verbleib meiner Tiere und die noch nicht korrigierten Klausuren mache. Ich mag mein Leben, aber ich wäre auch bereit es abzugeben, da ich der Überzeugung bin, das danach sowieso nicht mehr betrauern zu können.


    Aber der Tod anderer ist so mystisch. Das verwirrt mich und reibt mich auf.


    Überhaupt: Das alles reibt mich auf.


    Ich bin so unendlich müde und erschöpft von diesem Leben. So, als hätte ich zu lange gelebt, dabei kann das doch gar nicht sein.


    Es ist einer der Tage, an denen ich das -völlig irrsinnige- Gefühl habe, schon alles gesehen, genug gelebt und alles versucht zu haben.


    Ich möchte nicht mehr lieben und nicht mehr hoffen.


    Dadurch bin ich eigentlich zu sterben wert.


    Aber morgen um 6 klingelt der Wecker und ich werde aufstehen – selbstverständlich.