Zitat

    Die Menschen, die es in dieser Welt zu etwas bringen, sind die Menschen, die nach den Umständen suchen, die sie wollen, und wenn sie sie nicht finden, sie erschaffen.

    ...nun ja wenn ich betrachte, ...das wir ja gar nichts suchen brauchen, außer wissen anzuhäufen, damit umzugehen zu haben. Und erschaffen sollte schon gar nicht im "menschlichenGesamtgefüge" implementiert werden. Bis auf das der Mensch die fähigkeit besitzt Bauwerke zu schafft. ...dahingehend lade ich dich ein nochmals darüber nachzudenken, ob dir jetzt nichts fehlen würde.

    Zitat

    Ich denke, dass Mißverständnis liegt darin, dass du nicht wirklich wissen kannst, was ich suche bzw. erschaffen werde.


    _Tsunami_

    nami, ein Mißverständnis ist es in der tat, ...wenn du davon ausgehst ich würde mir diesbezüglich gedanken machen, ...es ist nachwievor deine angelegnheit zu machen und zu lassen, wie es dir beliebt. Ich kann dir nur dahingehend eine hilfe sein in dem ich mein gedankengut mit dir teile und es dir ermöglicht damit was anzufangen.

    Vielleicht hast du mehr gedacht, als ich. Vielleicht hast du mehr gefühlt, als ich. Vielleicht weißt du auch einfach mehr, als ich. Doch letzten Endes läuft es darauf hinaus:


    We shall not cease from exploration, and the end of all our exploring will be to arrive where we started and know the place for the first time.

    1/all

    Zitat

    es ist nachwievor deine angelegnheit zu machen und zu lassen, wie es dir beliebt. Ich kann dir nur dahingehend eine hilfe sein in dem ich mein gedankengut mit dir teile und es dir ermöglicht damit was anzufangen.

    Womöglich könnte ich dir das selbe Angebot machen. Wer sollte jetzt anfangen?

    "Es geht darum, im Orientierungsprozess wie auch im Lernprozess an einen Ort zurückzukehren und ihn als einen Neuen, anderen wieder zu erkennen." Hab ich da richtig nachgeforscht!? ...ist auch nur eine definition, eine möglichkeit. ...orientierung finde ich in meinem handeln, sowie sie bestimmt wird durch meine Lernprozesse. Dazu muß ich aber nicht an einen ort zurückkehren um zu erkennen, das man sich am gleichen ort befindet ihn jedoch anderst bewertet. ...also mich macht diese Einstelleun ein wenig konfus. ...fast schon komme ich zur Behauptung: ...alles doch wieder etwas worüber sich der mensch freut, und seine unzulänglichkeit dahinter verstecken kann. es schein doch schwerer zu sein als es scheint. "...ein gedanke der mir im kopf umherschwirrt." YangYin, wenn du mit kreislauf "Zyklus" meinst stimm ich mit dir überein. Aber auch nur dann ]:D

    Zyklen

    Ich habe gerade mal nach T.S. Eliot recherchiert. Dabei bin ich auf ein Gedicht von ihm gestoßen: //The Love Song of J. Alfred Prufrock – aus dem Jahre 1917. Anschließend bin ich auf eine Hausarbeit von Andrea K. Heil gestoßen – aus dem Jahr 1997.


    Vielleicht wird der eine oder andere verstehen, was ich daran faszinierend finde. Hier der Stein des Anstoßes – ein Auszug aus der Hausarbeit von Andrea K. Heil:

    Zitat

    Obwohl es diesen Widerspruch zwischen persönlichen Bedürfnissen und gesellschaftlichen Zwängen schon seit Anbeginn der menschlichen Kultur gegeben hat, gewinnt er im Laufe der Entwicklung der modernen Gesellschaft für das Individuum zunehmend an Bedeutung. Der Grund hierfür liegt in der Annahme eines individuellen Glücks und der Möglichkeit, diese durch Anstrengung zu erlangen. Es reicht nicht mehr aus, Mensch zu sein und eine vorbestimmte gesellschaftliche Rolle einzunehmen, nein, man muß in der Ausfüllung der Rolle auch noch gut sein, in Wettbewerb mit den anderen Menschen treten. So steht der sensible Mensch in einer Gruppe plötzlich allein, muß gemäß der Konventionen handeln, in Konkurrenz treten, aktiv sein, um einen Eindruck zu hinterlassen, der ihm seine Position in der gesellschaftlichen Rangordnung sichert, kann dies aufgrund seiner psychischen Prägungen und Veranlagungen aber nicht. Kein Wunder also, daß Prufrock sich zurückwünscht in ein evolutionäres Stadium, in dem das Leben einzig durch Triebe weitergeführt wird, in dem das Denken und die Selbstreflektion das Leben nicht belasten.



    Ganz oben im med1 Forum steht öfter mal: Gemeinsam sind wir stärker!


    Ist das wirklich so, und warum eigentlich?




    Schönen Tag allerseits. *:)

    Zitat

    Ist das wirklich so, und warum eigentlich?

    Weil in der Gemeinschaft jeder von den stärken des anderen profitieren kann. Also Energie spart und sich sinnvoller da einbringen kann, wo die eigenen Stärken liegen.


    Aber ist das wirklich so? Passiert das wirklich so? Weniger oft als gut wäre. Um gemeinsam stark zu sein müsste man den anderen ja vertrauen, und sich selbst. Mit dem Vertrauen ist es leider noch nicht so weit.

    Die Gemeinschaft kann Fluch sein und Segen... Wir koennen nicht ohne sie, manchmal gibt sie uns Kraft, und manchmal macht sie uns kaputt.


    Oder man sollte besser sagen, manchmal lassen wir uns Kraft geben, und manchmal lassen wir die Gemeinschaft uns kaputt machen. Bzw. alles teilweise...

    Ich finde den Gedanken, viele hilfreiche, kompetente und vertrauenswürdige Menschen um mich zu haben, sehr schön. So ließe sich das eine oder andere Problem, oder schwierige Situation, sicherlich besser lösen bzw. verarbeiten. Damit das aber auch nur ansatzweise eine Realität sein kann, setzt es voraus, dass der eine oder andere hilfreich, kompetent und vertrauenswürdig wird, wenn er/sie das nicht schon ist.

    Lewian

    Zitat

    Warum ist es so schwer fuer uns, uns innerlich unabhaengig zu machen? Wir muessten doch nicht notwendig leiden, nur weil jemand anders von uns enttaeuscht ist? (Aber ich sage "wir", weil ich das genauso kenne.)


    Natuerlich koennen wir nie "wirklich" unabhaengig sein. Der Mensch ist immer abhaengig von anderen Menschen, und die vielleicht groessten Gluecksgefuehle entstehen auch aus dem "Miteinander". Oder?

    Alles richtig und ein sehr wichtiger Punkt. Es gibt diesen einen Spruch "Ich ziehe es vor, keine Gesellschaft zu haben, als eine schlechte." Die Realität weist jedoch ein ganz anderes Bild auf. Menschen sind Herdentiere. Eine Beziehung oder zumindest eine Gruppenzugehörigkeit hat höchste Priorität. Das ist oft nicht gewählt, sondern ein simpler Instinkt – man möchte einfach nicht alleine sein. Obwohl dieser Gedanke nachvollziehbar und sinnvoll ist, nimmt er in der Realität oftmals kuriose, wenn nicht sogar fragwürdige, Formen an.