Um es klarzustellen:


    Ich bin dafür, dass sich Menschen jeden Tag und jeden Moment mit den kleinsten Wahrheiten üben, auch wenn sie schmerzlich sind, damit sie nicht eines Tages unnötigerweise von einer 'großen Wahrheit' zerschmettert werden.


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    Vielleicht haben alle recht, vielleicht hat niemand recht. Keineswegs halte ich es jedoch für ausgeschlossen, dass die Evolution nicht chaotisch ist und der Mensch dies zu erkennen vermag.

    Fragt sich bloss, was du unter "Chaos" verstehst. Angenommen, man sieht Struktur darin (und in dem Masse eben kein Chaos), dann fragt sich immer noch, wo die Struktur herkommt. War sie "in der Evolution natuerlicherweise angelegt", "durch Selbstorganisation der Beteiligten entstanden", oder "durch den Beobachter hineingesehen"? Oder mehrere davon gleichzeitig.

    Unter Chaos verstehe ich ein reines Zufallsprinzip, also einen 198-seitigen Würfel, der immer wieder aufs Neue fällt, ohne in irgendeiner Weise beeinträchtigt zu werden – gewissermaßen perfekte Mathematik – perfektes Chaos.


    Evolution wiederum würde ich nicht als perfekten Würfel bezeichnen, weswegen ihr mit Mathematik auch nur schwer beizukommen ist.


    Jetzt müsste man Emotionen nur mathematisch darstellen können – dann hätten wir unseren perfekten Würfel.




    Meines Erachtens ist es nicht wichtig, wie irgendetwas im Ursprung einmal war oder irgendwann am Ende sein wird, sondern, wie es jetzt ist.

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    Gedanke: Wenn man den Menschen nicht als abgegrenzt zur Evolution sieht, sondern als Teil derselbigen, dann hat die Evolution durch den Träger Mensch Bewusstsein.

    Netter Gedanke. Aber das macht noch kein Bewusstsein ueber das des Traegers Mensch hinaus.

    Ist denn der Mensch mehr als sein Bewusstsein?