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    nur durch fehler lernt man..........was mir leid verursacht das kann ich meiden.........ein durchaus positiver lerneffekt

    Ja, das stimmt. :)_ Man begünstigt dadurch, dass man nicht noch unglücklicher wird. Aber mit dem Glück hat das dann mE noch nichts zu tun.


    Schlaf gut! @:) :)* :)_

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    Da bin ich mir in letzter Zeit nicht mehr so sicher. Ist das nicht viel eher der Versuch, dem Schlechten irgendeinen Sinn beizumessen.

    Etwas Schlechtes ist schlecht, indem wir es als schlecht ansehen. Wenn wir ihm Sinn beimessen, bekommt es Sinn. Da ist nichts Verkehrtes dran, oder?


    Das Problem ist nur, es funktioniert nicht als Rezept. Wir koennen das Schlechte nicht einfach als gut ansehen, wenn wir uns das selber nicht glauben.

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    Etwas Schlechtes ist schlecht, indem wir es als schlecht ansehen.

    Ja, aber etwas anderes als unsere Sichtweise gibt es nicht. Wir können uns noch so sehr um Neutralität bemühen, gelingen wird sie uns doch nie ganz. Deswegen ist es vielleicht gut...

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    Wenn wir ihm Sinn beimessen, bekommt es Sinn.

    Ja, es ist vermutlich gut das zu tun. Aber ob das immer gelingt? Ob es die negativen Aspekte und den Schmerz wirklich mildern / lindern? Alles hat einen Sinn, solange wir ihm Sinn beimessen. Ich kann im Allerschlechtesten Sinn sehen, das ändert aber nichts daran, dass es rein subjektiv das Allerschlechteste für mich ist.

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    Das Problem ist nur, es funktioniert nicht als Rezept. Wir koennen das Schlechte nicht einfach als gut ansehen, wenn wir uns das selber nicht glauben.

    Genau.

    leid ist leiden.........aber man darf nie vergessen das sich alles verändert auch das leid..........indem man am leid festhält vergrössert man dieses.


    spüren......annehmen......für sich benennen.......ziehen lassen. *:)

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    spüren......annehmen......für sich benennen.......ziehen lassen.

    :)z


    Aus aktuellem persönlichen Anlass eine sehr allgemein formulierte, aber für mich wichtige, Frage:


    Welche Rolle spielt Gerechtigkeit bei der ganzen Glücksthematik?

    Es ist erwiesen (mit moeglicherweise fragwuerdigen Methoden 8-)), dass gesellschaftliche Ungleichheit der Gluecklichkeit der Leute in diesen Gesellschaften abtraeglicher ist als absolute Armut.


    Inwiefern gesellschaftliche Gleichheit dasselbe ist wie Gerechtigkeit (oder wenigstens positiv damit zusammenhaengend) sei mal dahingestellt. Im Grunde weiss ja keiner, was "Gerechtigkeit" wirklich ist, bzw. die Leute stellen sich sehr unterschiedliche Sachen darunter vor.


    Staendig Gerechtigkeit fuer sich selber zu verlangen, macht vermutlich ungluecklich, weil die ganze missguenstige Vergleicherei ungluecklich macht. Sich fuer die Gerechtigkeit der Gesellschaft insgesamt einzusetzen, kann aber auch erfuellend und gluecklich machend sein.

    Gerechtigkeit ist Vieles.


    Es ist jedoch nichts, was der Mensch erschaffen hätte oder jemals umformen könnte.


    Eine Armee von 100 Millionen Menschen oder 100 Millionen Jahre würde nicht genügen, geschweige denn, ein Einzelner mit seinen läppischen 100 Jahren.