Zitat

    Vielleicht hilfs du mir auf die Sprünge?

    Kann ich nicht... ich habe keine Meinung, ob du ein schlechter Mensch bist... (oder besser gesagt, das Konzept "schlechter Mensch" liegt mir allgemein nicht... ich weiss nicht, ob es das nach meinen Kriterien ueberhaupt gaebe.)

    @ Lewian *:)

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    Die Maske fallen zu lassen und dafuer Ignoranz oder Verachtung zu ernten. Wenn man das erlebt hat, dann die Kraft und das Vertrauen zu haben, es dennoch wieder zu tun, das ist sehr schwer.

    Ja. Das ist sehr schwer. :)z


    Habe mal im Geiste grob überschlagen, dass mir dies öfter passierte als das verstanden werden. Interessanterweise war mir dies bis zu Deinem Beitrag nicht mehr bewußt, denn die Menschen, die sich dann auch geöffnet haben und mir ihr wahres (ebenfalls verletzliches) Ich gezeigt haben, wiegen im Jetzt betrachtet viele der negativen Erfahrungen mehr als auf (für mich). Haben also in der Erinnerung mehr Gewicht. ":/


    Diese Menschen sind das, was letztlich mit meinen Halt ausmacht und dauerhaft Bestand hat. All die anderen sind nach absehbarer Zeit wieder "Geschichte". Wirklich verletzen können mich nur Menschen, die mir viel bedeuten. Und das ... autsch ... tut irre weh. Aber das Risiko ist es mir wert (mit entsprechender Vorsicht natürlich 8-) ).


    Wieviele dieser Menschen, die wirklich verstehen, "braucht" man, um zufrieden/glücklich/ausgefüllt (wie auch immer im Einzelfall) zu sein? Ich bin froh, dass ich überhaupt erfahren durfte, verstanden zu werden. Und ich hoffe natürlich darauf, dass dies noch öfter geschieht.


    Ich bleibe also dabei. ;-)


    Wir können nur gewinnen, wenn wir es versuchen. :-)

    @ Jestem *:)

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    weiß du was? Auch die eigene Verletzlichkeit muss man suverän vertreten (sich nicht dafür schämen). Man DARF sensibel sein. Man darf für sich bestimmte Bereiche als sensibel erklären; allerdings nur, wenn man genug Kriterien, die das Verletztheitsgefühl rechtfertigen, gefunden hat.

    Im ersten Teil stimme ich Dir absolut zu. Und ich "gönne" mir inzwischen diese Eigenschaft, wenn es gerade nunmal so ist. Ich bin ich und ich fühle, wie ich fühle.


    Dies ist ja keine unbewegliche Materie. Es gibt Tage (Zeiträume), da bin ich stark und es gibt Tage (Zeiträume), da bin ich aufgrund bestimmter Umstände wesentlich sensibler. Warum also so tun, als wenn es nicht so wäre. Ich mag mich nicht selbst verleugnen. :|N


    Warum aber glaubst Du, dies müßte gerechtfertigt werden? Vor wem? Warum?


    Wenn ich verletzlich bin bzw. sensibel, dann bin ich dies eben. Sobald ich dafür Rechtfertigungen suche, bin ich nicht mehr souverän. ;-)

    Chance

    Zitat

    Warum aber glaubst Du, dies müßte gerechtfertigt werden? Vor wem? Warum?

    Ich meinte damit, dass wir immer abwägen sollen, in wie weit wir uns Das gegenüber Dieser Person und in Dieser Situation "gönnen" können. Es kann nämlich auch sein, dass die Verhältnismäßigkeit nicht stimmt: unser Gegenüber wird gerade damit überfordert und zu sehr belastet oder verletzt. Es gibt so unheimlich viele Aspekte, die man beachten müsste, um mit der eigenen Verletzlichkeit niemanden Anderen weh zu tun und zusätzlich den Respekt gegenüber sich selbst zu bewahren.

    Zitat

    Sobald ich dafür Rechtfertigungen suche, bin ich nicht mehr souverän.

    Kann man unbegründet suverän sein?!

    Zitat

    Ich bin ich und ich fühle, wie ich fühle.

    Und wie bist du? Warum fühlst du so wie du fühlst? Wann bist du so wie du bist und wann fühlst du entsprechend?


    Wir haben auf der letzten Seite über Wandel gesprochen. Wir sind plastisch. Wir sind frei.

    Levian

    Zitat

    oder besser gesagt, das Konzept "schlechter Mensch" liegt mir allgemein nicht... ich weiss nicht, ob es das nach meinen Kriterien ueberhaupt gaebe

    Wenn du die Kriterien hast, dann muss auch der schlechte/gute Mensch bei dir existieren oder? ":/

    @ Jestem

    Zitat

    Kann man unbegründet suverän sein?!

    Unbegründet sicher nicht. Aber es ging ja hier nicht um eine Begründung sondern um eine Rechtfertigung. Dazwischen liegen für mich Welten. ;-)

    Zitat

    Und wie bist du? Warum fühlst du so wie du fühlst? Wann bist du so wie du bist und wann fühlst du entsprechend?

    Warum ich so fühle, wie ich fühle? Lach. Na wenn irgendjemand für sich selbst eine exakte Antwort darauf findet, wär ich neugierig drauf. ;-) Einiges ist ergründbar, ganz sicher. Und anderes ist eben einfach so, wie es ist. Da interessiert es mich auch nicht, warum es so ist. Man kann sich auch zu tode analysieren. ;-)


    Wie ich bin ... darauf wird jeder "meiner" Spiegel (Menschen, mit denen ich näher zu tun habe) eine andere Antwort geben, inkl. mir selbst. ;-)


    Deine letzte Frage finde ich unverständlich. Ich bin IMMER ich ... und eben so, wie ich nun mal bin.


    Jestem, ich glaube, Du zergrübelst zuviel. Kann das sein? Vergiß dabei das leben nicht. :)*

    Zitat

    Jestem, ich glaube, Du zergrübelst zuviel. Kann das sein? Vergiß dabei das leben nicht.

    Tsunami hat geschrieben, dass das Leben im Kopf statt findent. Meno!


    Jetzt weiß ich überhaupt nix mehr {:(

    Aaahhhhh, endlich Feierabend. :-D

    Zitat

    Tsunami hat geschrieben, dass das Leben im Kopf statt findent.

    Sorry, Jestem, vielleicht habe ich mich irgendwo schlecht ausgedrückt, aber so habe ich das nie geschrieben oder gemeint.

    @ Jestem

    Zitat

    Jetzt weiß ich überhaupt nix mehr

    Horch in Dich selbst. Was für andere gilt, kann, muß aber nicht zwangsläufig für Dich auch gelten.


    Ich drücke mich hier sicher nicht immer super philosophisch aus. Liegt mir einfach nicht. ;-) Aber ist ja auch nicht schlimm. Manchmal bewundere ich Menschen, die das so können, daß klar erkennbar ist, wie sehr sie sich damit auseinandergesetzt haben. Da hat das Geschriebene für mich etwas mit dem realen Leben zu tun.


    Und manchmal denke ich mir: "Was für ein Quark (für MICH und MEIN Leben)." 8-) Wortgulasch ... nichts als leere unbrauchbare, nicht auf mein RL übertragbare Hülsen ohne innere Substanz.


    Was heißt das jetzt? Heißt es, daß der andere wirklich Quark schrieb? Nein. Für den anderen waren es ganz sicher sehr wertvolle Erkenntnisse, sonst hätte er sich ja nicht damit befaßt. Es hat in dem Fall nur nicht das Geringste mit MEINEM Leben / Denken / Fühlen / Erfahrungen zu tun und ist mir deshalb fremd.


    Jestem, ich kann mich täuschen. Aber Du wirkst auf mich so, als wenn Du darauf wartest, daß ein anderer Mensch Deinem Leben Sinn gibt. Es mit Inhalt füllt. Aber das kann niemand außer Dir selbst. Du wirst es nur herausfinden durch Ausprobieren. Lernen. Irrtum und Korrektur. So lange, bis Du selbst eine Definition für Dich gefunden hast.


    Um mal wieder zum Fadenthema zurückzukommen. Du wirkst auf mich nicht glücklich und auch nicht zufrieden. Eher ein wenig rast- und ruhelos. Manchmal fast getrieben. Vielleicht bist Du auch auf der Suche nach etwas Wertvollem, das genau vor Deiner Nase (oder in Dir selbst) ist und Du hast es nur noch nicht entdeckt, weil Du nach etwas ganz anderem suchst? Ich weiß es nicht. Sind reine Vermutungen. @:)


    So. Und jetzt halte ich mich mal wieder ein wenig zurück. ;-) *:)

    Glück bedeutet auch im Hier und Jetzt sein zu können ohne das die gedanken in die zukunft oder gar vergangenheit schweifen....


    Musste ich jetzt mal kurz loswerden weil ich das gerade bei mir merke.