Zitat

    Faszinierend ist, dass der Mensch sehr genau weiß, was ihn selbst oder andere unglücklich macht, er aber, im Umkehrschluß, anscheinend nicht darauf kommt, und nicht tut, was ihn glücklich macht.

    das ist doch gar keine absolute Tatsache, verdammt oft weiß man net so recht (oder will net wissen^^) was einen grad unglücklich macht und oft weiß man doch sehr wohl was einem grad die Endorphine ins Gehirn haut.

    Zitat

    das ist doch gar keine absolute Tatsache, verdammt oft weiß man net so recht (oder will net wissen^^) was einen grad unglücklich macht und oft weiß man doch sehr wohl was einem grad die Endorphine ins Gehirn haut.

    Ja, sicher. Man kann es auch so sehen.


    Irgendwie erinnert mich dein Beitrag an guten Sex in einer schlecht laufenden Beziehung.

    YangYin

    Zitat

    Ist es vielleicht so das der mensch sich im leid wohler fühlt als im glück... ??? ?

    Ich denke, ich kann es erklären.


    Erstmal das Naturprinzip: Nichts erhält sich von selbst.


    So sehr es für eine Blume oder ein Tier noch gelten mag, so wenig gilt es für einen Menschen.


    Wer nichts tut oder sehr wenig, der wird dem Verfall zu Teil und wird unweigerlich leiden. So ist das Gesetz des Lebens.


    Nichts zu tun, und somit zu leiden, ist sehr einfach.


    Etwas zu tun, um glücklich zu sein, ist sehr viel schwieriger.


    Leiden ist einfach.

    Sehen – Update


    Nicht viel Neues zu berichten. Da ich eh' nichts Besseres zu tun hatte, habe ich nach der Arbeit noch einen Sehtest eingeschoben – zugegeben, ungünstige Zeit. Dementsprechend hatte ich auch nur einen Visus von ca. 90, was mir allerdings in jeglicher Hinsicht ausreichen würde. Hauptsache, das Sehen ist nicht mehr so anstrengend. Alle Abweichungen/Modifikationen, auch kleinste, von meiner favorisierten Glaswertekombination machten das Sehbild nur noch schlechter und/oder unangenehmer, was eigentlich ein gutes Zeichen ist. Ich denke, tagsüber bzw. wenn ich ausgeruht bin, dürfte der Visus bei 100 liegen und ausreichend angenehm sein. Morgen werde ich mir bei einer der KRASS Optik Filialen einen Optiker suchen, bei dem ich das Gefühl habe, dass er/sie kompetent ist und mich auch gut betreut. Anfangen werde ich mit der Filiale, wo mich die eine Dame sehr gut betreut hat und die andere mich irgendwie nur abfertigen wollte. Der Unterschied ist einfach nur das vorhandene bzw. nicht vorhandene Zuhören. Wer nicht zuhört, der versteht auch nix. Und wer nix versteht, bei dem fühle ich mich nicht gut aufgehoben. Und bei wem ich mich nicht gut aufgehoben fühle, da werde ich mir bestimmt keine für mich so wichtige Sache, wie eine Brille, machen lassen. Mal sehen, vielleicht habe ich ja Glück, und muss keine halbe Weltreise durch meine Stadt machen.

    Die Regeln anderer


    Manchmal ist das Leben ganz schön kompliziert. Gar nicht so sehr oder gar nicht wegen mir selbst, sondern wegen den anderen. Ich habe keine großen oder hochtrabenden Pläne für mein Leben, obwohl das natürlich reine Ansichtssache ist. Doch andere scheinen sehr viele Erwartungen an mich zu haben, welche ich nicht teile. Grundsätzlich ist es mir zu eigen geworden, die Erwartungen anderer komplett zu ignorieren, wenn ich damit nichts anfangen kann. Doch was ist mit meiner Familie? Ich habe auf der anderen Seite der Welt eine gigantisch große Familie, und diese vielen Menschen haben Erwartungen und Forderungen an mich, wie ich sein und was ich tun soll, und ich habe in sehr großen und vielen kleinen Dingen schon kläglich versagt. Ich mag sie alle und ich weiß, dass sie alle nur das Beste für mich wollen, doch ich werde ihren Regeln einfach nicht gerecht. Wäre es nicht das Einfachste, meiner Familie komplett den Rücken zu kehren? Dann müsste ich nur noch meinen eigenen Erwartungen gerecht werden, und das kann ich ganz bestimmt schaffen – ich schaffe es jetzt schon.


    Wirklich schwierig für mich – mit den Regeln anderer zu leben. Doch was handle ich mir ein, wenn ich diese Menschen alle abschiebe?


    Da ist auch keine wirkliche Diskussionsgrundlage – sie haben ihre Regeln, ich meine. Ich kann ihre Regeln zwar akzeptieren, aber sie meine nicht. Sollte ich lügen oder sollte ich für meine Regeln, welche mich zur Folge haben, einstehen? Sollte ich als einzelner Mensch versuchen, an einem Kompromiss zu arbeiten – ein Einzelner gegen hundert oder Hunderte? Ich könnte mit allen Verlusten leben, doch könnte ich ertragen, dass ich die Erwartungen von so vielen Menschen – meiner Familie – enttäuscht habe.


    Schwierig, schwierig.

    @ _Tsunami_

    Ja du hast recht LEIDEN IST EINFACH


    Die Erwartungen anderer zu erfüllen insbesondere der eigenen familie ist eine extrem schwierige sache.


    Warum werden überhaupt erwartungen gestellt ?


    Ist es der geheime wunsch man möge die ideale erfüllen die der andere/familie nicht erfüllen können oder wollen so dass wir diese ideale verwirklichen müssen?