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    Was ist denn hier passiert? Irgendwie sind ein paar Beiträge verschwunden. ":/


    Hmm... dann muss ich mich auf nicht mehr vorhandene Beiträge beziehen.

    1/all

    Ich habe mir mal die von dir empfohlene Seite angeschaut und das zusammenfassende PDF, so gut es ging, überflogen.


    Die umfangreichen wissenschaftlichen Aussagen sind meines Wissens nach alle richtig. Die daraus abgeleiteten Ansichten sind nur bedingt die meinigen und erinnern sehr stark an die Verkündigung einer universalen Religion, nur mit dem Unterschied, dass "Gott" durch "ES" ersetzt wird.


    Wie ich vor einiger Zeit schrieb, ist meine persönliche Wahrheit, dass es eine absolute Wahrheit gibt, die ich Naturprinzipien nenne – zum einen, weil der Begriff nicht definiert ist, und zum anderen, weil er für mich zwei wichtige bzw. liebgewonnene Begriffe enthält – eben Natur und Prinzip.


    Was ich jedoch ebenso sagen kann bzw. gelernt habe, mitunter durch diesen Faden, aber auch das med1 Forum im Allgemeinen, und natürlich das Leben selbst, ist, dass es die Wahrheit nicht gibt, sondern nur Wahrheiten. Alles andere wird uns so unterschiedlichen Menschen mit so unterschiedlichen Erfahrungen, und in so verschiedenen Lebensphasen und Lebenssituationen nicht gerecht.


    Dass die vielen Wahrheiten einer großen Wahrheit entstammen oder in einer solchen münden werden, kann man so sehen, muss man aber nicht. Ich denke, es gehört zum Respekt, einer anderen Person und sich selbst gegenüber, die Wahrheit einer anderen Person nicht unhinterfragt für sich zu akzeptieren, genauso, wie es dazu gehört, seine eigene Wahrheit – nach Möglichkeit – als solche zu kennzeichnen oder sogar zu erläutern.


    Nochmal zu dem PDF. Da sind mir ein paar Wörter verhaftet geblieben, welche meines Erachtens eine fragwürdige Herleitung und Implikation haben. Allerdings lese ich Sachen ohnehin immer so, wie sie mir gerade in den Kram passen. :-D


    Zum Beispiel:

    Zitat

    ES IST, wie ES IST.

    Da halte ich doch lieber mit

    Zitat

    Ich tue, was ich tue.

    dagegen. Sagt auch nicht so viel mehr aus, aber ist mir lieber.


    Dann noch:

    Zitat

    Im FEELING liegt die Göttlichkeit, nicht im Denken.

    Da sage ich dann lieber:

    Zitat

    In den Gefühlen liegen die Naturprinzipien, nicht im Denken.

    Voll meine Linie. :-D

    Was deine zusammenfassung angeht scheint in dieser broschüre ja nicht wirklich inspirierendes gestanden zu haben - hab die seite auch besucht aber die blinkenden sterne haben mich nur genervt ]:D - auch nichts neues nur altbekanntes frisch durchgekaut ;-)


    Wahrheit kann man nur im erleben kennenlernen und für sich entdecken....jeder geht seinen eigenen weg.

    Zitat

    Wahrheit kann man nur im erleben kennenlernen und für sich entdecken....jeder geht seinen eigenen weg.

    Yep, YangYin, so sieht's aus.


    Und besonders schön ist es, wenn man Hilfe bekommt und anderen Hilfe gibt, den ganz eigenen Weg zu gehen. Das wiederum, so verstehe ich es, hat ein wenig mit Verstand zu tun, wenig mit Denken, aber sehr viel mit Gefühl. ;-)

    Okay. Das war's.


    Sehen – Update


    Ich wurde heute – wie gewohnt – sehr aufmerksam und sehr zuvorkommend bedient ??inkl. Drehen am Preis für ziemlich hochwertige Gläser, dass ich fast schon ein schlechtes Gewissen habe??. Übrigens kann ich KRASS Optik jetzt doch nicht empfehlen – vielleicht für Normalfälle, aber nicht für Spezialfälle, wie mich. Letzen Endes hängt es aber (für mich) immer sehr stark von der Person ab, nicht von dem Schriftzug, den man am Laden lesen kann. Da sind wir dann schon wieder bei Gefühlen – zumindest meinen. ;-)


    Wie dem auch sei. Habe mein neulich, woanders erworbenes Gestell abgegeben, und nach kurzem (provisorischen, sicherheitshalber) Testen und Messen meine hart erarbeiteten Werte angesagt. Kein Murren, kein Zucken, durfte meinen Werdegang über die letzten Wochen und Monate kurz erläutern, und wenn (mir hilfreiche) Verbesserungsvorschläge möglich gewesen wären

    , wären sie gekommen. Ja, da hatte ich einen Optiker meines Vertrauens vor mir, der diese Bezeichnung auch verdient.


    Das war nun meine letzte Order. Es sind keine Lagergläser, sondern Gläser, die extra für mich hergestellt werden müssen – zumindest das eine von den beiden. Diese Brille, diese Gläser, haben mich fünf harte Jahre meines Lebens gekostet. Was letzten Endes daraus wird, kann man nicht wirklich wissen. Ich sagte meinem Optiker schon, dass ich kurz vor einem Nervenzusammenbruch stehe. Wer weiß,

    vielleicht sind die dunkelsten Zeiten im Leben, die, in denen alles klarer wird. Vielleicht. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass es mit aller Hilfe, die ich bekommen habe, auch hier im Faden, das Beste ist, was ich tun kann.

    Aus dem Verkehr gezogen


    Ich kann nicht mehr. Die Dauerbelastung ist erdrückend. Meine Nerven und Kreislauf sind am Arsch. Kann nicht mehr denken, nicht sprechen. Will eigentlich nur noch die Augen zu machen und schlafen. Ich war eben beim Arzt. Er hat mich für die nächsten 2 Wochen krankgeschrieben. Mir ist gerade danach, diese zwei Wochen durchzuschlafen. Ich weiß gar nicht, was ich machen soll, fühle mich auch gar nicht in der Lage, irgendwas zu tun. Nun ja, ich schreibe, schreibe meine Geschichte auf, wenigstens etwas. Ich kann ja nicht garnichts tun. Ich fühle mich gerade ausgelaugt und leer. Die Vergangenheit interessiert mich nicht, die Zukunft nicht, noch nicht mal das Jetzt.


    ???

    Hoffnung


    Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Wort Hoffnung mag. Eher nicht. Es klingt für mich irgendwie nach Nichtstun. Mir ist es lieber, etwas zu tun, und dann zu akzeptieren, was bzw. wie es ist.


    Vielleicht habe ich Glück und kann schon innerhalb der 2-Wochen-Frist meine neuen Gläser bekommen. Hoffe ich, dass es gut wird? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich mit viel Hilfe das für mich maximal denk- und vorstellbare, in Bezug auf die Gläser, getan habe. Das fühlt sich nicht so schlecht an. Mit dem Ergebnis werde ich leben. Das ist dann kein Aufgeben, sondern ein Akzeptieren. Ob bzw. wie es wird, das wird die Zeit zeigen.

    Gefühle

    Puuh, schwieriges Thema. Laut Wikipedia ist der aktuelle wissenschaftliche Stand bezüglich Gefühlen wie folgt:

    Zitat

    In der Gegenwart ist die Situation hinsichtlich des Gefühls- und Emotionsbegriffs eher unübersichtlich: Zahlreiche Ansätze versuchen Charakter und Gesetzmäßigkeiten des Fühlens zu bestimmen, allerdings ohne eine Übereinkunft zu erzielen [...]. Der amerikanische Philosoph Robert C. Solomon stellte angesichts der Verschiedenartigkeit der Deutungen unlängst fest: "Was ist ein Gefühl? Man sollte vermuten, dass die Wissenschaft darauf längst eine Antwort gefunden hat, aber dem ist nicht so, wie die umfangreiche psychologische Fachliteratur zum Thema zeigt." (Robert C. Solomon: Gefühle und der Sinn des Lebens, Frankfurt am Main 2000, S. 109).

    Wer das Feld der Gefühle betritt, betritt also mehr oder weniger Neuland. Spannend. Obwohl es sicherlich viele spannende Dinge über Gefühle zu lesen gibt, finde ich es selbst sehr viel spannender, sich mit seinen eigenen Gefühlen zu befassen – also, hautnah dabei zu sein. Habe auch das Gefühl, dass die Beschäftigung mit den eigenen Gefühlen teils mehr Erkenntnis oder Verständnis bringt, als wissenschaftliche Theorien, welche erklären, was Gefühle sind und wie sie wirken.

    :)* :)*

    Zitat

    Obwohl es sicherlich viele spannende Dinge über Gefühle zu lesen gibt, finde ich es selbst sehr viel spannender, sich mit seinen eigenen Gefühlen zu befassen – also, hautnah dabei zu sein. Habe auch das Gefühl, dass die Beschäftigung mit den eigenen Gefühlen teils mehr Erkenntnis oder Verständnis bringt, als wissenschaftliche Theorien, welche erklären, was Gefühle sind und wie sie wirken.

    Sehe ich auch so.


    "Gefuehlswissenschaft" ist ja auch immer ein bisschen paradox; Wissenschaft will ja so unemotional wie moeglich sein.

    Interessanter Gedanke. Das ist wirklich paradox. Es ist wie, als wollte man mit einem Laser Erdbeeren pflanzen. ":/


    Ich denke, ich habe mich mein ganzes Leben lang schon direkt oder indirekt mit meinen Gefühlen auseinandergesetzt. Und jetzt, wo ich mich etwas intensiver und bewusster damit auseinandersetze, stelle ich fest, dass Gefühle hochfaszinierend sind.


    Alles im Leben ist Gefühl bzw. ein Resultat davon.


    So sehr ich auch versuche, objektiv zu sein, so wenig fällt mir ein Gegenentwurf dazu ein.


    Soweit ich es erkennen und verstehen kann, sind Gefühle extrem machtvoll und intelligent. Um so mehr verwundert es mich – zumindest ein wenig -, dass Gefühle oft als irrational, fehlerhaft oder unberechenbar bezeichnet und in der Folge im gesellschaftlichen Miteinander oft weggeschlossen werden.


    Gefühle sind meines Erachtens substantiell wichtig und intelligent.


    Sie haben meines Erachtens zwei wichtige Facetten, die vielleicht auf den ersten Blick widersprüchlich erscheinen. Zum einen, ist man für seine Gefühle verantwortlich. Und zum anderen, sind Gefühle der beste Mentor und Wegbegleiter, den man sich vorstellen kann. Und das Beste ist, dass jeder diesen persönlichen Mentor stets bei sich trägt.


    Ich denke, dass unter allen Disziplinen im Leben, Gefühle die Königsklasse sind.


    Wenn jemand mit seinen Gefühlen nicht zurecht kommt, dann kommt er/sie mit garnichts zurecht. Wenn man jedoch mit seinen Gefühlen einvernehmlich ist, ...


    Ich denke, Robert C. Solomon, welcher 2007 verstorben ist, hat diesbezüglich Pionierarbeit geleistet – in dem, was er dachte und fühlte. Meines Erachtens wären folgende zwei Bücher von ihm, welche es meines Erachtens nur in englischer Sprache gibt, lesenswert:


    True to Our Feelings: What Our Emotions Are Really Telling Us


    About Love: Reinventing Romance for Our Times

    Guten Morgen.


    Ich fühle mich nach wie vor sehr erschöpft. Kaum die Augen auf gemacht und schon strengt das Sehen wieder enorm an. Noch geht es einigermaßen, aber das wird nicht lange anhalten.


    Ich werde jetzt ein paar kleine Dinge tun, die ich unbedingt zu tun habe. Dann fühle ich mich nämlich besser. :-D


    Schönen Tag allerseits.

    Gefühle haben eine enorme kraft und macht...obwohl man weiss wie sie entstehen fühlt man sich ihnen manchmal machtlos ausgeliefert...das ergibt ein gefühl der ohnmacht...schon wieder gefühl...ich denke das das analysieren der eigenen gefühlswelt oft mehr verwirrung schafft als die blosse akzeptanz ohne zu hinterfragen warum man gerade so fühlt wie man fühlt...weniger wäre mit sicherheit oft mehr...