• Die Logik vom Glücklichsein - Teil 2

    Hallo alle miteinander! Ich habe gestern mit einem Freund über das Glücklichsein gesprochen. Ich habe behauptet, dass Menschen glücklich sein wollen, aber sich nicht besonders viele Gedanken darüber machen, sondern sich den lieben langen Tag mit Dingen beschäftigen, die nichts mit Glücklichsein zu tun haben, und sie auch nicht darauf hinarbeiten. Um sich…
  • 748 Antworten
    Violetta22 schrieb:

    "Glücklich" ist man nur ein Moment lang dann fängt der Mensch wieder an, an irgendeinen Problem herumzunagen. Du siehst doch, immer ist irgendwas fängt ja schon bei den Nachrichten an. Der Mensch muss sich immer Probleme suchen die er dann lösen kann oder darüber meckern kann. Du wirst nie von jemanden hören das alles super ist und in der Arbeit alles gut läuft und mit der Familie, Gesundheit alles passt. Gibt es nicht! Klar, kommt es auf die Sichtweise an, aber sehr oft ist man nur ein Moment lang glücklich bis das nächste Problem sich heranschleicht...

    Ja, da stimme ich vom Grundsatz her vollkommen zu. Denn "glücklich zu sein" ist ja nicht zuletzt auch ein Gefühl - bspw. korrelierend mit Dopamin, Serotonin oder Oxytocin. In aller Regel kann der Körper bzw. Körperchemie das nur für einen begrenzten Zeitraum auf einem gewissen Niveau aufrechterhalten. Das heißt, dass das "Glück" natürlichen Schwankungen unterliegt.


    Nichtsdestotrotz ist die Sichtweise bzw. Einstellung eines Menschen nicht unbedeutend. So mögen sich Nachrichten, äußere Umstände und andere Menschen sehr stark auf das Gemüt eines Menschen auswirken, und andere wiederum lässt es vollkommen "kalt". Zum einen ist das auch ein "Automatismus", und zum anderen die Frage, mit welcher Einstellung und Handlungsmaximen man dieser Welt bzw. dem Leben begegnet. Würde ich zumindest so meinen.

    Quarantäne


    Wir befinden uns ja gerade in einem sog. Lockdown. Und da würde ich sagen, dass man die Gelegenheit am Schopfe packen sollte. Also nicht nur Netflix-Binge-Watching und Online-Gaming. Man kann den "Urlaub", wer ihn denn hat", auch dazu nutzen, sein Leben zu reflektieren, die Vergangenheit, die Zukunft, wer man war, ist und sein will. Könnte auch interessant sein. Vielleicht Neuorientierung, neue Methoden und Strategien.


    Gleichfalls ist mir natürlich klar, dass das alles für viele eine gewaltige Belastung ist, für viele, die jetzt nach wie vor "im Dienst sind", wie auch für alle, die jetzt eventuell um ihre wirtschaftliche/finanzielle Existenz bangen, oder auch um ihre körperliche oder psychische Gesundheit. Und ich wünschen allen, dass es für sie möglichst gut ausgeht.


    Mir selbst geht es allerdings nicht so viel anders als so manchen anderen. Ich befinde mich aus gesundheitlichen Gründen schon seit etwa 15 Jahren in einem Lockdown. Für mich ganz persönlich ist das Aktuelle also recht "normal". Wollte das jetzt nur erwähnt haben, damit vielleicht verständlich(er) ist, "woher ich komme", bzw., warum ich nicht selten "so komisch spreche".

    Leben und sterben


    Ja, obwohl ich mich meiner Meinung nach mit deutlich mehr beschäftigt habe, kann ich nur von meiner eigenen Warte aus sprechen. Soll heißen, dass ich nichts klein- oder großreden will, auch wenn es vielleicht den Anschein erweckt.


    Vor etwa 10 Jahren war es schlimm, mir war es egal, ob ich lebe oder sterbe, und ich habe weiter gearbeitet. Vor etwa 5 Jahren war es noch schlimmer, ich wollte nicht mehr leben, und ich habe weiter gearbeitet. Nun arbeite ich seit ein paar Jahren nicht mehr, und es geht mir besser, aber ich habe noch ganz schön zu knabbern.


    ~~~


    Na ja, gaaanz weit assoziativ:


    Ein richtiger Hamster.

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    "Und, Tsunami, hast du deine Logik vom Glücklichsein gefunden?"


    Ja, könnte man so sagen:


    Ich möchte den Rest meiner Tage in Frieden verbringen.


    ~~~


    "Und wie genau soll das im Detail aussehen?"


    Das könnte eine sehr lange Geschichte werden.


    Es hat, wie zuvor angesprochen, etwas damit zu tun, wer ich war, bin und sein werde.

    Nun, so wie ich das sehe, gibt es Prinzipien und Nicht-Prinzipien - auf dieser Welt. Und jeder Mensch, gar ein jedes Lebewesen, ist eine Ausformung dessen.


    Wenn man recht oberflächlich betrachtet, kann man vielleicht zwischen normal und abnormal unterscheiden, gut oder schlecht, richtig oder falsch, aber das ist aus meiner Sicht recht kurzsichtig. Und das hat aus meiner Sicht einen bedeutenden Einfluss darauf, wer man ist, wie man lebt, und darauf, was einen glücklich macht oder nicht.

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    Gut, mal einfach eine vollkommen frei gestellte Frage, bzw. eine, die man vollkommen frei beantworten kann:


    Was macht alle Menschen unglücklich?

    Tsunami_168 schrieb:

    Gut, mal einfach eine vollkommen frei gestellte Frage, bzw. eine, die man vollkommen frei beantworten kann:


    Was macht alle Menschen unglücklich?

    Ich meine, klar, wir können viele Geschichten darüber schreiben, aber mit einem einzigen Wort ausgedrückt?

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    Ich denke, ich sollte so allmächlich und endgültig diesen Faden beenden. Ich denke, es ist an der Zeit.


    Vielen Dank an die Zuleser. Jede Geschichte findet ihr Ende.

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