Energya

    Ich finde deine Gedanken grundsätzlich höchst interessant und wertvoll, und ich gebe dir in Vielem Recht. Allerdings frage ich mich auch an manchen Stellen, ob du möglicherweise eigene Erfahrungen und Bedürfnissse zu direkt auf Funkelsteins Situation überträgst?


    Und hier erhebe ich ganz entschieden Einspruch:

    Zitat

    So gesehen ist die Verliebtheit des Dich spiegelnden Therapeuten eine Reaktion auf Deine analytische Übertragung. Sie spiegelt etwas zurück, was Du ausgesandt hast. Ich vermute, es ist eben Dein rationaler Umgang mit höchst intimen Gefühlen, ein enormer Widerspruch von Logik und (gefühlter) Authentizität. Dein Therapeut ist authentisch und Du bist es nicht.

    O je. Ganz schön wild spekuliert, und munter psychoanalytische Terminologie auf eine VT übertragen (sic!). Weder ist dieser Therapeut "kühl und unbeteiligt wie ein Spiegel", so wie Freud es bekanntlich forderte, noch glänzt er aktuell durch Authentizität, wie zumindest die letzte "Therapie"stunde zeigte.


    Es mag ja was dran sein an dem was du sagst, aber was ich daran höchst problematisch finde, ist der indirekt enthaltene Freispruch des Therapeuten, die stillschweigende Unterstellung, Funkelstein habe diesen Verlauf letztlich selbst zu verantworten; der Therapeut spiegele ja nur wider, was von ihr komme. Das geht so nicht. Mich erinnert das – man verzeihe mir den drastischen Vergleich – fatal daran, dass manche vergewaltigte Frau sich hinterher anhören muss, sie habe es ja selbst herausgefordert.


    Funkelstein hat als Schutzbefohlene in diesem Verhältnis grundsätzlich weitgehende "Narrenfreiheit" – in keinem Fall kann sie für Grenzüberschreitungen des Therapeuten verantwortlich gemacht werden, selbst wenn sie "einladende" Signale ausgesendet haben sollte. Ob sie das getan hat, ist durchaus betrachtenswert, aber wenn, dann allein aus Gründen der Selbsterkenntnis, und nicht um den Therapeuten zu entlasten.


    Energya, ich sage nicht, dass du es mit der Verantwortlichkeit so gemeint hast. Aber allein die Tatsache, dass man deine Worte so lesen kann, ist mir Grund genug, es nicht so stehen lassen zu wollen.

    @ Individualist:

    Das mit der Verantwortlichkeit habe ich tatsächlich NICHT so gemeint. Meine Schwester wurde Missbrauchsopfer. Sie dachte, sie habe irgendetwas falsch gemacht. Ich hab das natürlich entschieden klargestellt, dass sie keineswegs schuld hatte. – Aber die Situation bei Funkelstein ist nun wirklich eine andere, sie wurde ja nicht sexuell belästigt, zumindest las ich nichts davon. Ich halte gerade aufgrund meiner Familiensituation mit einem Missbrauchsopfer nichts davon, voreilig von Missbrauch zu sprechen, damit tut man den wirklichen Missbrauchsopfern sehr Unrecht. Also bitte lassen wir diese Thematik da raus. Bisher hat ein Therapeut nur seine Gefühle bekannt und eine E-Mail geschrieben, nichts weiter. Lassen wir die Kirche im Dorf.

    Irgendwie bestätigst du meinen Eindruck, persönliche Erfahrungen allzu direkt auf diese Diskussion zu übertragen. Wie kommst du nun auf Missbrauch? :-o


    Nicht mit dem geringsten Hauch einer Andeutung habe ich dem Therapeuten irgendwas in Richtung Missbrauch unterstellt. Ich habe von Grenzüberschreitung gesprochen, nicht mehr und nicht weniger. Und ja, das ist es ohne Zweifel, wenn man professionelle Maßstäbe anlegt.

    Das war wegen Deinem Vergleich mit der Vergewaltigung. Meine Schwester wurde brutal vergewaltigt mit 14, ich finde solche Vergleiche sehr heikel, vor allem wenn Du gar nicht von Missbrauch geredet hast. Das war sehr unglücklich gewählt als Beispiel, finde ich.

    Mag sein. Ich hatte allerdings gehofft, durch den entschuldigenden Hinweis auf den drastischen Vergleich genügend Sicherheitsabstand gegen Fehlinterpretationen eingelegt zu haben, aber das war wohl nicht der Fall.
    Deshalb nochmal explizit: Selbstverständlich wollte ich die Grenzüberschreitung des Therapeuten nicht auf die Stufe eines Verbrechens stellen! :|N Es ging mir bei dem Vergleich lediglich um die Ähnlichkeit der Denkmuster, um anhand eines prägnanten Beispiels deren Unzulässigkeit deutlich zu machen!


    Von dieser meiner Kernaussage möchte ich mich nun auch nicht weiter ablenken lassen.


    Für deine Schwester, und was sie erleben musste, tut es mir sehr leid. Ebenso auch für die Gefühle, die ich aufgrund dieser Erlebnisse ungewollt bei dir ausgelöst haben mag. :)*

    Funkelstein

    Zitat

    Das sind keine Flirts, ich meine das nicht unbedingt auf diese Ebene bezogen. Das ist mehr ein dem Gegenüber vorschnelles, verbales Nahekommen. Es kommt nicht sehr oft vor. Meistens bin ich, wie bereits geschrieben, sehr kontrolliert.

    Was verstehst Du darunter, dass Du kontrolliert bist? Was kontrollierst Du denn?

    Zitat

    Rückblickend kann ich es natürlich nicht mit absoluter Sicherheit ausschließen, denn manchmal ist mir nicht bewusst, wenn ich von meiner grundsätzlichen Distanziertheit in die Distanzlosigkeit "rutsche". Zumeist merke ich das allerspätestens an der Reaktion meines Gegenübers, aber im Falle des Therapeuts gab es hierfür keinerlei Hinweise.

    Was verstehst Du unter Distanz? Spielst Du Distanz oder fühlst Du einfach in bestimmten Situationen bzw. bezüglich anderer nichts?

    Zitat

    Ich habe zu männlichen Personen, nicht nur zu männlichen Therapeuten, generell einen ganz anderen, vermutlich besseren Zugang als zu weiblichen. Dem liegen persönliche Erfahrungen zu Grunde und darum ziehe ich männliche Therapeuten auch weiblichen vor, ja. Ob das alleine aber Verliebtheit in dem Therapeuten auslöst bzw. auslösen kann?

    Sagen wir, es steigert die Wahrscheinlichkeit.

    Zitat

    Jein. Obwohl ich mich auf Grund der Vertrauensbasis (auf rein therapeutischer Ebene) zwischen ihm und mir zwar "fallenlassen" und inhaltlich, manchmal auch emotional öffnen kann, impliziert das nicht automatisch, dass ich mich ihm gegenüber distanzlos verhalte. Siehe meine Antwort an PeeKlee. Ich unterscheide da zumindest zwei Ebenen. Wie er das für sich empfindet und handhabt weiß ich allerdings nicht.

    Seit wann ist er Dein Therapeut?

    Energya

    Zitat

    Dein Therapeut ist ein eigener Mensch. Ob er diese Deine Unterscheidung, die eine rein innere darstellt, nämlich eine sozusagen neutral an ihn gewandte Erzählung von Intimitäten für ihn selbst ebenso neutral empfangen wird, sei dahingestellt. Offenbar nicht.

    Ich stimme mit dir auf jeden Fall überein, dass mein Therapeut (wie auch jeder andere auch) ein eigener Mensch mit eigenen Gefühlen ist. Ebenso weiß ich, dass Gefühle nicht rational begründbar und steuerbar sind. Und ja, du hast sicherlich recht: meine Unterscheidung der Beziehungs- und Gefühlsebene ist meines, ich bzw. man kann und sollte nicht voraussetzen, dass dies auch für andere gilt. In dem Fall waren meine Erwartungen wahrscheinlich zu hoch.


    Allerdings sehe ich folgendes

    Zitat

    Also irgendwo scheint es offenbar doch nicht so einfach zu sein. Therapeuten bleiben eben Männer und können sich selbst nicht komplett neutralisieren für die therapeutische Situation. Das war schon bei Freud ein Thema und Ergebnis war letztlich die Erkenntnis, dass der Therapeut sich seiner Gegenübertragung stellen soll als therapeutisches Mittel. Seine Gegenübertragung habe mit der Problematik des/der PatientIn zu tun.

    Zitat

    So gesehen ist die Verliebtheit des Dich spiegelnden Therapeuten eine Reaktion auf Deine analytische Übertragung. Sie spiegelt etwas zurück, was Du ausgesandt hast. Ich vermute, es ist eben Dein rationaler Umgang mit höchst intimen Gefühlen, ein enormer Widerspruch von Logik und (gefühlter) Authentizität.

    ganz anders.


    Ich finde, dass ich als Patientin gewisse Anforderungen und Erwartungen an einen Therapeuten haben darf und es Teil seines Berufs ist unter gewissen Bedingungen zu arbeiten. Meine persönliche Anforderung ist beispielsweise ein gewisses Maß an fachlicher Kompetenz sowie professionelles Verhalten auf verschiedenen Ebenen.


    Ich weiß nicht, ob ich deinen Beitrag missverstanden habe, aber ich empfinde deine Kernaussage folgendermaßen: der Patient muss – trotz der Profession des Therapeuten – jegliches (Fehl-)Verhalten seinerseits auf Grund dessen Auch-nur-Mensch-seins akzeptieren. Grenzüberschreitendes Verhalten ist möglicherweise oder vermutlich eine Reaktion auf das Verhalten des Patienten. Im Kontrast dazu, soll der Patient sein Verhalten (u. a. aus Rücksichtnahme auf den Therapeuten?) durchaus reflektieren, in Frage stellen und als Grund für unpassendes Handeln des Therapeuten wahrnehmen.


    Bitte entschuldige, meine Formulierung ist vielleicht ein wenig überspitzt gewählt, aber ich finde es sehr schwierig, wenn man Anforderungen und eine Verantwortung, die in meinen Augen zum Großteil (- nicht ausschließlich!) bei dem gelernten, qualifizierten, professionellem Part eines Therapeuten-Patienten-Verhältnisses liegen, auf den Patienten, den Laien, überträgt.


    Zum Beispiel sehe ich dich hier

    Zitat

    Da ich meine Gefühle mimisch nicht zeigen kann, überlege ich mir genau, wie ich sie in Worte fasse, damit er sich genug als Mensch "geliebt" fühlt trotz meiner rationalen Kälte. Er wirkte oftmals verunsichert, weil ich ein Pokerface habe.

    überhaupt nicht in der Verantwortung. Weder betrifft es dich, ob er sich als Mensch geliebt fühlt, noch ist es deine Aufgabe, dafür zu sorgen. In keiner Weise. Das ist seines. Du bist wegen deinem hier. Du bist Patient, er Therapeut. Eure Aufgabenbereiche in diesem "Arbeitsverhältnis" wiegen nicht gleich. Seine Aufgabe ist es primär, für dich da zu sein und auf dich einzugehen. Nicht umgekehrt. So sehe ich das.

    Zitat

    Dein Therapeut ist authentisch und Du bist es nicht.

    Sehr heikel, das aus der Ferne beurteilen zu wollen. Ich sehe aber deinen Punkt und gewissermaßen hast du zum Teil wohl schon recht.


    Als Mensch verhielt sich mein Therapeut mit seiner Offenbarung sicherlich authentisch. Als Therapeut allerdings nicht, denn Teil von dessen beruflicher Authentizität ist nun einmal auch ein gewisser Grad an Professionalität.


    Was meine eigene Authentizität angeht: ich spiele keine Rolle. Meinem gesamten Verhalten, selbst bewusst neutralem Verhalten, liegen Erfahrungen, Gründe, Prägungen zu Grunde. Ich verstelle mich nicht. Alles was ich mache ist, manchmal zu entscheiden, bestimmte Gefühle nicht nach außen zu tragen, sondern in mir zu behalten. Ich weiß nicht, ob man Authentizität nur an äußerem Verhalten festmachen kann.

    Kleio

    Zitat

    Das sind keine Flirts, ich meine das nicht unbedingt auf diese Ebene bezogen. Das ist mehr ein dem Gegenüber vorschnelles, verbales Nahekommen. Es kommt nicht sehr oft vor. Meistens bin ich, wie bereits geschrieben, sehr kontrolliert.

    Zitat

    Was verstehst Du darunter, dass Du kontrolliert bist?

    Ich handle rational, nicht intuitiv.

    Zitat

    Was kontrollierst Du denn?

    Meine Intuition. Mein intuitives Handeln, meine intuitives Kommunikationsverhalten.

    Zitat

    Was verstehst Du unter Distanz? Spielst Du Distanz oder fühlst Du einfach in bestimmten Situationen bzw. bezüglich anderer nichts?

    Unter Distanz verstehe ich, mich jemandem gegenüber sehr unverbindlich zu verhalten und in der Kommunikation keinen oder wenig persönlichen Bezug herzustellen. Dass ich nichts fühle ist mehr Ausnahme denn Regelfall. Meistens beruht mein gewollt distanziertes Verhalten aber sehr wohl auf einem Gefühl. Die Distanz ist eine Konsequenz dieses Gefühls, als in meinen Augen notwendige Maßnahme. Die Notwendigkeit kann – abhängig von der Person und/oder Situation – verschiedene Gründe haben. Wieder muss ich Selbstschutz als einen davon nennen, aber ein anderer ist beispielsweise auch Rücksichtnahme auf mein Gegenüber, Schutz meines Gegenübers, etc.

    Zitat

    Seit wann ist er Dein Therapeut?

    12/2011.

    Liebe Funkelstein


    Also nach dem heutigen Tag mit meinem Thera bin ich mir ganz sicher, dass es auch meinen eigenen Part gibt für dieses therapeutische Arbeitsverhältnis. Ich hab meinem Thera nun genau erklärt, was ich fühle, auch wenn man mir an der Mimik nicht ansieht, dass mir die Zusammenarbeit mit ihm sehr viel bedeutet. So fasste er den Entschluss, die Therapie mit mir fortzusetzen, obwohl er selbst gesundheitlich sehr angeschlagen ist und gerade erst operiert wurde. Er ist eben auch nur ein Mensch und nicht Gott. Da mir an diesem Therapeuten liegt, gab ich mir Mühe. Bei einem anderen Therapeuten brach ich ab, weil ich dessen Therapieweg nicht passend empfand. Doch dieser half mir weiter und deshalb war es das wert, meinen Beitrag zu leisten. Es liegt an uns, was wir wollen oder nicht. Wenn Du etwas willst, musst Du selbst auch etwas geben. Sonst gehe weiter. Mit reinem Anspruchsdenken an den Thera ist Dir nicht gedient. Das ist unrealistisch. Dein Thera funktioniert nun mal nicht so, wie Du das haben möchtest. Er fügt sich nicht in Dein Weltbild eines perfekten Theras, also ist er durchgefallen, geh weiter. Er kann Dir nicht genügen. Eine andere Patientin fände das vielleicht nicht so schlimm, würde die Wogen glätten und daraus etwas Positives machen, weil sie den Therapeuten behalten will. Auch eine Entscheidung, weil sie nicht wechseln will. Es kommt eben darauf an, was Dir dieser Therapeut wert ist, wie es bisher lief mit ihm, ob Du aus der therapeutischen Beziehung einen Gewinn ziehen konntest oder nicht. Wäge ab und entscheide logisch, ich würde mich jetzt nicht aufhalten mit Wenn und Aber, wo er nun mal dies alles nicht leisten kann, was Du erwartest. Zumindest war er ehrlich und überlässt Dir die Entscheidung.

    Oh. Wie lieb, dass ihr nachfragt! @:)


    Ich muss tatsächlich die meiste Zeit arbeiten, darum erstmal nur kurz:


    Das Gespräch verlief nicht gut - ich ging nach etwa 20 Minuten. Ich habe nicht bezahlt und werde nicht mehr hingehen. Am meisten hat mich nicht sein arrogantes und bescheuertes Verhalten geärgert, sondern, dass ich vor seinen Augen heulen musste - vor Wut. Im Auto musste ich dann wegen allem anderen heulen.


    Jetzt bin ich okay bzw. zu beschäftigt und zu weit weg von zu Hause und der Situation, um nicht okay zu sein.


    Ich habe allerdings große Angst, dass ich - sobald wieder zu Hause - einbreche und nicht okay sein werde.


    Hoffentlich nicht. Mal sehen.


    Mehr später.


    Danke euch. Liebe Grüße nach DE und/oder in den Urlaubsort! *:)

    Liebe Funkelstein


    Ich hatte ja auch erst vor kurzem bei einem Therapeuten abgebrochen und wollte danach überhaupt keine Therapie mehr machen, weil mir das alles einfach zu nahe ging. Es war aber gut, dass ich gleich meine anderen Ärzte aufsuchte, wo es bisher gut lief, die haben mich dann wieder aufgebaut. Ich kann Dir das nur ans Herz legen, Dir jetzt Hilfe zu suchen bei Leuten, mit denen Du gute Erfahrungen gemacht hast. Gerade auch Freunde und die Familie sind da auch ein großer Trost.


    Tut mir Leid, dass es bei Dir jetzt so negativ verlief. Ich hätte mir so sehr gewünscht für Dich, dass Dein Thera noch einen Weg da raus findet, aber er hat wohl wirklich ein massives professionelles Problem, sonst hätte er eine Lösung gefunden und hätte Dich als Patientin auffangen und beruhigen können in dieser verfahrenen Situation.


    Es ist ein gesundes Zeichen, dass Du in dieser Situation weinen kannst, obwohl Du ansonsten so kopflastig bist.


    Alles Liebe


    Energya

    Zitat

    ich würde den typen bei der ärztekammer anzeigen!

    Ich weiß nicht, ob ich das will. Viel mehr wünsche ich mir, damit bald abschließen zu können. Nicht zuletzt, weil ich meinen Therapeuten bzw. meine Therapiemöglichkeit verlor und nun nicht vorhabe, nach einer neuen zu suchen. Ich habe mir vorgenommen, diese Situation als Chance und neue Perspektive zu sehen und hoffe, dass es

    klappt.


    In den letzten Tagen war ich sehr beschäftigt und ich hatte kaum Gelegenheit über die Geschehnisse und das letzte Gespräch mit meinem ehem. Therapeuten nachzudenken, nachzufühlen. Es geht mir daher auch ganz gut und vielleicht ist es für mich besser, den nun bereits deutlichen, zeitlichen Abstand dazu anzunehmen und mich nicht mehr zu sehr damit zu beschäftigen.


    Danke für euer Lesen und eure Gedanken. @:)

    Zitat

    Es geht mir daher auch ganz gut und vielleicht ist es für mich besser, den nun bereits deutlichen, zeitlichen Abstand dazu anzunehmen und mich nicht mehr zu sehr damit zu beschäftigen.

    aus erfahrung kann ich dir nur sagen das unverarbeitete dinge immer wieder hochkommen oder konntest du das jetzt alles für dich verarbeiten? ich meine, der therapeut hat sich doch eindeutig unprofessionell verhalten und du hast dadurch deine chance auf therapie verloren.


    ich wünsche dir alles gute @:).