Dilemma mit Citalopram

    Hallo,


    ich nahm etwa 6-7 Jahre 20mg Citalopram, alles war soweit ok.


    Bei einem Routinetermin kam raus, dass irgendwelche Werte im Blut nicht akzeptabel wären und diese am Citalopram liegen würde. Daraufhin wurde ich aufgefordert es abzusetzen. Ich hatte auch zunehmende Blutdruckprobleme.


    Zuerst 6 Wochen von 20 auf 15, dann 6 weitere Wochen von 15 auf 10 usw. Dazwischen kam ein Umzug meinerseits, welcher es mir nicht mehr ermöglicht zum alten Psychiater zu gehen, beim neuen habe ich erst im Januar 2017 einen Termin erhalten.


    Irgendwann habe ich einfach nur noch alle 3 Tage 10mg genommen und gemerkt das es mir an den Tagen ohne das Medikament besser ging. Inzwischen bin ich komplett auf 0mg, seit etwa 8-9 Tagen.


    Naja und das ist das Dilemma, die anderen Symptome sind eigentlich weg, aber diese Enzugserscheinungen machen mich wahnsinnig. Ich bin leider direkt von 10mg alle 3 Tage auf 0.


    Die Frage ist nun, sollte ich wieder 5mg nehmen oder es durchziehen? Ich denke immer, der Körper ist gerade dabei, das Zeug sich abzugewöhnen, wenn ich jetzt doch wieder was nehme und wenns nur 5mg sind, wäre das alles umsonst.


    Wielange könnten die Entzugserscheinungen noch anhalten? Es wird von Tag zu Tag besser, jedoch immer nur ein ganz klein wenig.

  • 1 Antwort

    Sorry, man kann nicht editieren, noch ein Nachtrag:


    Ich kann soweit alles normal machen, arbeiten etc. diese Absetzerscheinungen sind bei mir starke Schlappheit, etwas Verwirrtheit und Probleme mit der Augen-Bewegungs-Koordination und habe ab und zu das Gefühl erbrechen zu müssen, doch das hält nur kurz an und es passiert nichts.


    Bei mir treten die Erscheinungen auch erst nach Mittag so etwa auf, morgens garnicht.