@ löwin88

    Darf ich fragen, wie du es geschafft hast, das Negative ins Positive umzuwandeln? Hast du eine Methode? Wie hast du es geschafft die Liebe, die dir in der Kindheit gefehlt hat, in dir zu erzeugen? Hattest du Hilfe?

    @ Malegra1

    Puh...das war natürlich wirklich nicht leicht und ein sehr harter Weg. Sagen wir mal so...ich stand metaphorisch auf der Straße und könnte wählen, wählen zwischen 2 Wegen. Der Weg in ein Leben ohne Liebe oder ein Leben in dem ich lieben kann und vorallem darf. Zu jener Zeit war ich wegen einer ES und Depressionen in der psychiatrischen Abteilung des KH. Als ich das KH verließ, bedeutete das automatisch für mich, dass ich bereit bin zu leben. Ein neues Leben beginnen und die Kreuzung mit dem Schild "Liebe" zu nehmen. Allerdings hatte ich noch zusätzliche Hilfe von meinem Therapeuten. Er half zeigte mir den richtigen Weg, aber gehen musste/muss ich ihn allein. Ich weiß nicht wie ich es geschafft habe, ich weiß nur, dass ich den Mut und Wille hatte. Weißt du ihm Grunde genommen, erfahren wir jeden Tag Liebe. Die Natur schenkt uns Liebe. In der Natur fand und finde ich jedesmal zu mir. Man soll nicht nach Liebe suchen, sondern die Augen für die Art Liebe offen halten die schon da ist! Ich fing wie gesagt damit an, mich selbst zu lieben. Mich und meinen Körper (Ein Muss bei den Weg aus einer Essstörung). Dann stellte ich meiner "Angst" und umarmte meine kleine Schwester, küsste sie auf die Stirn oder sagte hier, dass ich sie lieb habe! Vor ihr musste ich keine Zurückweisung fürchten.


    "Durch Kinder gesundet die Seele!"


    Sie gab mir Zuneigung zurück und fortan traute ich mir immer mehr. Ich umarmte meine liebste Freundin, sagte ihr, dass ich sie lieb habe und dankbar bin, dass sie im KH für mich da war. Es kostete Überwindung, aber das wars wert ;-) Was Beziehungen angeht, ist das widerrum eine andere Sache...Das ist etwas schwieriger. Mein erster Freund hatte es nicht leicht mit mir...Aber es geht. Jedoch kann ich nur Gefühle zeigen, annehmen und zulassen, wenn ich meinen Partner vertraue und wahrlich verliebt bin. Das brauch manchmal viel Zeit, aber wenn man geleibt wird, sollte das kein Problem sein.


    Mein Tipp setz dir kleine Ziele. Wie ich mit meiner Schwester anfing, fange auch mit etwas "Leichten" an. Jeder Mensch kann liebe geben und nehmen.

    Zitat

    nicht viel....bemerkt werden.....für andere da sein zu dürfen..........so was halt und du :)_

    anthom

    Mahh und das soll nicht viel sein? Bemerkt werden, ahha. Für andere da sein, ohweh ohweh und wenn sie dich dann nicht bemerken :°(


    Ich brauche mich, nur mich um glücklich zu sein, um mich Liebenswürdig zu finden. Ich muss aufgeräumt, sauber sein. Mich innerlich schön fühlen um dann das nach Aussen zu scheinen.


    Klar ist es schön für andere da zu sein, aber viel schöner ist es für sich da zu sein. Meine Seele und ich danke es mir sofort. Und bemerkt ;-D werde ich so am besten.


    Das was du lebst, da ist Enttäuschung, Manipulation, Aufreibung an der Tagesordnung.


    Lenke deine Energie, deine Gedanken auf dich und in dein Leben, und es ist dir egal was die restliche Welt tut, oder nicht!


    :)_

    ...kommisch man hat mir immer das gegenteil versucht beizubringen....nicht aif sich zu schauen...sich selber vergessen...unwichtig zu sein.......sorum hab ich das noch nie gesehen ":/


    Hey Temmy .....schön von dir zu hören ....und....wasch mir ruhig den Kopf :)_

    Mir wurde auch oft gesagt "nimm dich nicht so wichtig" aber ich glaub das heißt nicht dass man sich vergessen soll sondern dass man sich mit seiner Einstellung sich selbst gegenüber einfach mal entspannen soll, d.h. sich nehmen wie man ist und nicht denken, die Welt ist nur dazu da, um einen doof zu finden. Denn Leute die sich selbst hassen sind auf gewisse Art Egozentriker. Klingt so fies, heißt aber nur dass sie sich extrem mit sich selbst beschäftigen – auf negative Art – und deshalb keine Kapazitäten mehr für andere Menschen haben.


    Egozentrik:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Egozentrik

    Ich erzähle euch mal einen Moment aus meinem Leben. Ich war ein Kind was gerne ich und sagte. Meine Eltern trieben mir das ich gerne aus.


    So ließ ich die aus meiner Familie immer zu erst zugreifen. Wenn meine Mutter mal Teilchen kaufte bliebe als letztes Teilchen dann eine Apfeltasche liegen, die ich aß, und sagte das ich das gerne tue.


    Jahre später maulte ich mal, ob ich nicht auch mal was anderes haben könnte. Ich bekam nichts mehr.


    Vielleicht haben andere mir zu liebe öfters auf diese Apfeltasche verzichtet, damit ich sie essen könnte.


    Das passiert auch wenn man sich aufgibt, und irgendwann mault!