Ich weiß, wenn ich rational denke, dass ich nur meinem Wunsch nachgegangen bin und es ok ist. Mein Wunsch sagt mir auch, dass ich gerne noch eines haben möchte. Meine Angst sagt mir aber, dass ich nur zwei Arme habe, um meine zwei Kinder zu tragen, wenn ich weglaufen müsste... Willkommen in meinem Gedankenzirkus!

    Das ist neben dem Führerschein mein nächster Schritt. Ich will mich sicher fühlen. Und klar kann mein Mann auch noch zwei tragen. Aber ich bin den Großteil des Tages alleine. Von Morgens bis Abends. Also bleiben wir bei meinen zwei Händen.

    Gerade die Weihnachtszeit zeigt immer wieder, das ich keine Familie mehr habe. Ich habe meine Kinder, die ich auch wirklich liebe und meine familie sind. Aber meine Mutter, mein Vater, Geschwister etc. Das alles fehlt mir sehr.

    Ich will da auch eigentlich nicht dran denken. Ich dachte es sei schon viel besser. Aber gerade dieses Jahr schlägt es gefühlt wieder voll zu. Ich habe immer wieder Panikattaken. Weihnachtsstimmung will irgendwie nicht so richtig aufkommen...

    So klappt das aber nicht. Ich bin viel alleine und habe damit viel Zeit über vieles Nachzudenken. Lange war es gut und Ok. Das ich dieses Jahr meinen 25. Geburtstag sehr überschaubar gefeiert habe und es so garnicht gut lief, war ok. Aber innerlich fühle ich mich immer häufiger wirklich schlecht. Meine Ehe ist sehr holperig geworden, ich weine jeden Abend weil ich denke, dass ich nicht gut bin für meine Kinder. Wir hatten vor ein paar Tagen unseren Hochzeitstag und ich bin traurig darüber, wie er gelaufen ist. Ich bin nonstop angespannt. Fühle mich eingesperrt und traue mich gleichzeitig nicht auszubrechen. Ich habe wieder Panikattaken und das meistens Abends. Bald haben wir 2016 und Anfang 2017 soll er raus kommen. Wie soll ich das ertragen? Niemand hat mich davor gewarnt. Ich bereue es Kinder zu haben, weil ich sie in diese Situation bringe.


    Alles was ich schreibe klingt so wirr.

    So denke ich leider sehr häufig. Naja bereuen ist vielleicht das falsche Wort. Mir tut es im Herzen weh, dass ich nicht vorher daran gedacht habe, dass ich diese Ängste in diesem Ausmaß entwickeln könnte. Und nun sind hier zwei so unschuldige kleine Wesen die auf mich angewiesen sind. Und ausgerechnet ich als Mutter bringe sie in dieses Umfeld. Das ist so falsch.

    Und manchmal ergeben sich die so, wie sie es vielleicht sollten. Man geht nicht davon aus, dass er das Gefängnis nochmal verlassen wird.


    Nach 26 Jahren bin ich das erste mal wirklich frei in meinem Leben. :�(

    Hallo HolliWood ,


    Sei mal lieb gedrückt HolliWood , ja das Leben ist kein Rosengarten, zumindest nicht für alle.


    Das mag jetzt ein wenig makaber klingen, "die eigenen Truppen wieder sammeln und wieder kämpfen", trifft es aber ganz gut.


    Das ganze leben ist doch so, aber ruhigen zufriedenen Zeit braucht man !


    Opa du hast mich lieb x:)

    , es gibt einem Kraft.


    :)_ *:) @:) :)* :)^