Hey ChiQuitaa,


    mir geht es sehr ähnlich wie dir, optisch ebenfalls keine Probleme (mehr), aber psychisch noch ziemlich labil.


    Ich unternehme Dinge, wenn sich mir die Gelegenheit bietet, sprich wenn andere auf mich zukommen, aber von selber kann ich diesen Antrieb (noch) nicht entwickeln.


    Ich erkundige mich momentan nach Psychologen und versuche einen zeitnahen Termin zu vereinbaren, das kann ich dir auch nur raten.


    Aus dieser Depression kommst du allein wahrscheinlich nicht raus, ich kenne das, bin selber seit Jahren depressiv. (bipolar)

    @ ChiQuitaa

    Kommt mir alles sehr bekannt vor. Gerade auch Gedankengänge wie diese:

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    Ich bin schuld daran, dass alles so ist WIE es ist. Manchmal denke ich ich brauche eine Gehirnwäsche. Oder jemand macht schnipps und ich bin ein anderes – besser...

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    Ich bin schlecht und minderwertig. Kein Mensch interessiert sich wirklich für mich usw. wie soll ein Psychologe mich davon überzeugen das es falsch ist? In meinem Kopf ist es für mich die Wahrheit. Kann mich da irgendwie auf keine andere Meinung einlassen, weil es für mich so offensichtlich ist :/

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    Oder ich fühle mich durch Personen die meiner Meinung nach "über mir stehen" verängstigt.

    Ich kann mich im Prinzip a.fish anschließen und Dir eine Therapie ans Herz legen. Ich war auch depressiv und hatte extreme Minderwertigkeitskomplexe, genau wie Du. Und mit den Männern ging es mir auch wie Dir: Habe durchaus welche kennen gelernt (meine Optik ist okay), aber wenn sie dann feststellten, dass ich so still bin, haben sie die Kurve gekratzt. Gut, da sage ich mir aus heutiger Sicht:


    1. Es waren die falschen,


    2. Ich war damals noch nicht soweit wie heute und deshalb konnte es sowieso nicht gehen.


    Und ein Therapeut soll Dir nicht eine gegenteilige Meinung eintrichtern, sondern Dir helfen, so zu werden, dass Du Dich magst.

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    Könnt ihr mir sagen, was für eine Therapie ihr gemacht habt ?? Bitte wäre mir sehr wichtig, ich kenne mich da nicht aus. Ist es ausreichend mit einem "normalen" Psychologen einfach nur zu sprechen oder so etwas wie eien Verhaltenstherapie?

    Gesprächstherapie + Medikamente. Bei konkreten Problemen, z.B. im Umgang mit anderen, ist eine Verhaltenstherapie aber wahrscheinlich hilfreicher.


    Es macht aber nichts, dass Du Dich da nicht auskennst! Ich weiß, es ist ein blödes Gefühl, aber Du musst das nicht im Vorfeld wissen, Du hast das ja eben nicht studiert, sondern der Therapeut und daher ist es seine Aufgabe (!), zu ermitteln, welche Therapieform für Dich geeignet ist. Die meisten Therapeuten bieten verschiedene an und das ist eh alles nicht so strikt getrennt – man muss halt alles irgendwie benennen, um es für die Bürokratie (Krankenkasse usw.) bearbeitbar zu machen.

    Falls es euch interessieren sollte, ich hab vergangenge Woche bei ein paar Psychologen angerufen und, Oh wunder, sogar einen gefunden der für mich kommenden Dienstag schon einen Termin ausgemacht hat. Da hab ich aber Glück gehabt :-).


    Danke an euch, glaube ohne eure Zursprüche hätte ich es so schnell nicht geschafft @:)

    Hallo ich melde mich auch mal wieder :)z


    :)z Also ich bin jetzt wie schon gesagt seit Februar in Therapie. Heute war ich bei einem Psychiater, der hat mir nun ein Medikament verschrieben. Laut meinem Psychologen hab ich eine Sozialphobie und leichte Depression.


    Ich habe jetzt das Medikament Paroxetin Neuraxpharm verschrieben bekommen. Ich habe schon gegoogelt und überhaupt nichts positives darüber gelesen. Eher nur negatives was mich ziemlich schockiert. Ich hätte die Packung eben schon fast in den Müll geworfen. Kennt sich jemand damit aus??? Bin wirklich am zweifeln ob ich mir das echt antun soll...