Hallo ... Nach jahrelangen forum lesen informationen etc. traue ich mich nun selbst auch einmal über meine emetophobie zu berichten ...


    Ich leide seid meiner kindheit seid ich etwa 9 bin an emetophobie ... Für mich gibt es nichts schlimmeres ... Man kann sagen das ich die angst im allgemeinen eig ziemlich gut im griff habe ... aber trotzdem bestimmt es mein leben ... ich bin 21 jahre und nun in 18. woche schwanger ... trotz starker angst vorm ** wollte ich mir mein traum eines babys verwirklichen ... am anfang hatte ich totale panik jeden tag die ersten 3monate frühs aufzuwachen und *


    ** zu müssen ... aber toi toi toi nichts Gott sei dank ... Nun habe ich momentan ein problem ... ih war beim Frauenarzt zur untersuchung, wo festgestellt wurde das ich chlamydien habe & das es bei schwangeren frauen öfter vorkommt diese infektion ... der arzt verschrieb mir antibiotika erythromyin 4x 1 tablette also alle 6 stunden ... leider muss ich gestehen das ich aus ansgt vor den starken nebenwirkungen noch keine einzige eingenommen habe ... jedes mal habe ich es wieder versucht und mir gesagt du musst es machen für dein baby ... aber immer wieder hat der innere schweinehund gesiegt :( ich weiß nicht mehr was ich machen soll ... ich krieg es einfach nicht übers herz dieses antibiotikum zu schlucken aus angst ich müsste mich davon übergeben ... diese angst behrerrscht sogar meine schwangerschaft :°( Ich habe wirklich keine ahnung was ich tun soll ... Hat jemand von euch villt einen rat ?


    lg olliknolli

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    Hallo!


    Nun mir ging es gleich.. ich litt ungefähr 5 Jahre an emetophobie. niemand kannte diese krankheit und ich war noch zu jung um darüber mit jemanden ernsthaft zu reden.. diese zeit war einfach die reinste hölle. andere kinder in meinem alter spielten, gingen schwimmen oder trafen sich ganz einfach. und ich war zu hause und bettete dass ich mich nicht übergeben muss. es war einfach schrecklich ich konnte auch nichts mehr essen. und meine mitmenschen nahmen, das so auf, als ob sie mir sagen müssten was ich zu essen hatte. und dann ging es los: mein hals schnürte sich zu, ich fang an zu zittern und mir wurde plötzlich ganz heiß. meine mutter sprach mich einmal darauf an und ich sagte ihr dass mir ständig schlecht sei. sie ging mit mir zu verschiedenen ärzten doch die verstanden mich verständlicherweiße nicht. nun diese krankheit ging so weiter, worüber ich allerdings bis heute froh bin ist dass es mir in der schule mehr oder weniger immer gut ging.


    dann nach diesen 5 jahren fuhr ich mit meiner familie zu einem ganz normalen urlaub. und siehe da ich aß in diesen 4 tagen normal. nun normal ist ein wenig übertrieben, aber ich aß mehr als ich mir zu hause jemals vorstellen konnte. und ich weiß nicht wieso, aber es war die heilung für mich. plötzlich konnte ich wieder essen, anfangs nur alleine dann auch wieder mit familie und freunden. diese heilungsphase hielt bis ich 17 jahre alt war an. in dieser zeit übergab ich mich auch – was für mich überhaupts kein problem war. ich nahm auch an gewicht zu und hatte in dieser zeit einfach nur spaß. ich konnte sogar nach england mit meiner schulklasse reisen, ich hatte diese krankheit schon vergessen.


    und dann ende der sommerferien kam sie wieder ganz schleichend. mir wurde beim mittagessen schlecht und ich konnte nicht weiteressen. und da war sie wieder. es hatte sich jedoch auch geändert dass mir in der schule schlecht wurde. ich saß z.B. während mathe in der klasse und fing an zu schwitzen. ich suchte mir aber auch immer einen platz wo ich mich, notfalls übergeben konnte. nun dieser notfall tritt natürlich nicht auf. und dann zu allem übel noch dazu, kam dass ich eine verdorbene pizza aß. mir war 3 tage übel – ich wollte mich aber keinesfalls übergeben. ja diese "krankheit" ist ein witz und ich wusste gar nicht dass es wirklich menschen gibt die auch davon betroffen sind. ich werde mir, wenn sich an dieser krankheit in den nächsten wochen nichts ändert, psychologische betreuung holen. denn ich weiß wie es sich anfühlt gesund zu sein und genau das will ich wieder erreichen!! @:)

    Ich bin heute das erste Mal auf diese Seite gestossen und bin sehr erstaund das es für das was ich fühle eine Erklährung gibt. Leider sehe ich das die Beiträge sehr alt sind und hoffe das ich noch jemanden finde. Ich habe schreckliche Angst vor dem Erbrechen und hatte schon gedacht das ich die einzige wäre....... Leider, leide ich zusätzlich noch an einem Reitzdarm der das ganze noch verschlimmert. Wenn ich mal Übelkeit habe, kann ich es aber obenrum nicht rauslassen ich verfalle in eine Panik und atme sehr schnell. Dann kann ich davon ausgehen das es dann auf jeden Fall unten rauskommt.Das wiederum mit dem Reitzdarm zu sehr starken Krämpfen führt und mir alles weh tut.


    Ich weiß nicht mehr was ich sonst noch schreiben soll.


    Lg EmmaHexe

    Hallo...


    ...ich war grad mal wieder dabei im Internet zu stöbern und habe dieses Forum gefunden. Ich bin auch eine, deren Leben von dieser Krankheit bestimmt wird und verschiedene Dinge auch zerstört hat.


    Aber vielleicht fange ich mal von vorne an...


    ...ich bin (fast) 23 und leide seit ca. 5 Jahren an diese sch*** Emo! Jedoch äußert sich diese bei mir nicht so sehr in der Angst vor Viren oder schlechtem Essen. Bei mir ist es eher das das meine Eltern immer sehr viel Wert auf Perfektion gelegt haben und ich jetzt Angst habe in jeglicher Situation mich übergeben zu müssen und somit "schlecht da zu stehen" oder "den Anforderungen nicht zu genügen". Anfangs hat es sich nur geäußert wenn ich in einer Beziehung war. Ich konnte nicht bei meinem Partner schlafen, ich konnte nicht mit ihm essen gehen usw., weil ich immer die Befürchtung hatte mich übergeben zu müssen und er sich daraufhin von mir trennen könnte, weil er mich nicht mehr als "perfekt" ansieht. Ich weiß, dass das absoluter Blödsinn ist, aber ja sind das Angststörungen nicht meistens, wenn man es rational betrachtet? JA egal, auf jeden Fall hat sich das dann immer mehr gesteigert. Kurzzeitig wurde es besser, als ich mit meiner "großen Liebe" zusammen kam. Aber wie der Begriff "kurzzeitig" schon sagt war das nicht von Dauer. Das war vor 4 Jahren. In dieser Zeit habe ich mittlerweile alle Therapiemöglichkeiten durch. Ich habe 4 Therapeuten "verschlissen", war soweit mich in eine Klinik einweisen zu lassen (wo mir aber gesagt wurde, dass sie mich nicht wegen Emetophobie behandeln, sondern wegen einer Essstörung, weil ich einen BMI unter 17,5 hatte :|N ) und nun bin ich bei Medikamenten mit paralleler Psychotherapie angekommen.


    Ich war zwischendurch an dem Punkt, wo ich meine Wohnung nicht mehr verlassen habe, meine Mutter ist für mich einkaufen gegangen, hat alle wichtigen Wege für mich übernommen usw...


    Vor einem Jahr hat dann meine "große Liebe", wie ich ihn oben schon bezeichnet habe Schluss gemacht, weil er selber psychische Probleme bekam, weil er dieses ganze Chaos mit meinem Kopf nicht verarbeiten konnte und ist jetzt auch noch weggezogen. Wir haben Kontakt, aber es fällt uns beiden so wahnsinnig schwer, weil wir uns nach wie vor lieben, aber es dem anderen gegenüber nicht mehr verantworten können. Es ist schwer....


    Aber im Moment geht es aufwärts bei mir. Ich habe das Gefühl die Tabletten helfen wirklich meine Psyche wieder in ein gesunden Gleichgewicht zu bringen. Seit drei Wochen hatte ich keine Attacke mehr und ich war sogar schon selber wieder auf der Einkaufsstraße. Ich muss jetzt aber wieder lernen, diesem guten Gefühl zu vertrauen und nicht auf die Angst zu lauern. Ich weiß nicht wie ich das erklären soll....mein Kopf ha


    hält eben den Mund, aber mein Verstand muss wieder lernen meiner Psyche zu vertrauen, schließlich hat sie ihn über Jahre hinweg immer wieder unterdrückt. ;-)


    Ich habe viele Momente, wo ich einfach keine Kraft mehr habe zu kämpfen und ich habe auch panische Angst vor dem was mich "nach der Krankheit" erwartet. Zum einen habe ich alle meine Freunde, meine Beziehung durch die Krankheit verloren, ich habe durch diese mit Ach und Krach meinen Ausbildungsabschluss geschafft, aber keinerlei Berufserfahrung sammeln können, musste zweimal den Versuch mein Abi nachzuholen deswegen abbrechen und und und.... Ich habe also keinerlei Perspektive und das alles nur durch etwas, wofür ich nichts kann!!!


    Keine Ahnung was da noch alles kommt, aber ich habe beschlossen all diese Dinge vorerst in den Hintergrund zu schieben. Jetzt ist meine Gesundheit das Wichtigste und wenn das geschafft ist kann ich mir einen Kopf um Arbeit und Beziehungen machen. Klar bin ich auch jetzt schon einsam, aber da muss ich jetzt durch!!!


    Also ich weiß, dass es bergauf geht und ich weiß auch, dass es jeder von euch schaffen kann. Das Wichtigste ist aber, dass ihr es für euch macht und in eurem Tempo. Lasst euch nicht von anderen unter Druck setzen, denn dann wird es niemals langfristig sein. Achso und ganz ganz wichtig ist auch, dass man lernt die kleinen Schritte als wichtig anzusehen. Ich bin schon singend und tanzend durch meine Wohnung gesprungen, weil ich alleine meinen Müll runter gebracht und die Post geholt habe.... :)=


    Ich wünsche euch alle viel viel Kraft und werde euch auf dem Laufenden halten, wie es bei mir weiter geht!!! Ich hoffe gut. Morgen steht ein Sonntagsspaziergang mit meine Schwester und ihrem Mann an.....also Drückt mir die Daumen.... :-D


    LG VICA

    hallo zusammen,


    ich bin jetzt 17 jahre und leide seid ich 9 bin an der Emo ..


    ich musste wegen Fehlstunden die 9te Klasse wiederholen und jetzt bin ich auf einer Berufsschule wo es die ersten 2 Monate gut geklappt hat aber seid November geh ich unregelmäßig bis garnicht mehr hin ..


    Meine Mama ist schon verzweifelt und ich weiß auch nicht mehr was ich machen soll ...


    Ich habe richtig panik in die Schule zugehen.


    Erstmal das ich erbrechen könnte und dann auch noch weil ich mich in der Schule mit den anderen Schülern nicht wohl fühle.


    Arbeit finde ich auch keine und ich war schon 3mal in Stationärer Behandlung ... das erste mal hat es 2 Monate geholfen und danach musste ich wieder in die Kinder und Jugendpsychatrie und dann hat es fast 1 Jahr geholfen.


    Vor 2 Wochen bin ich auch in der Tagesklinik entlassen worden und bin seither 1mal in die Schule. Letzte Woche waren ja Ferien *gott sei dank*


    Ich weiß nicht mehr was ich machen soll, ich habe auch kein Halbjahreszeugnis bekommen weil ich so oft gefehlt habe/fehle und weiß nicht wie ich so eine Ausbildung bekommen soll.


    Da ich bis 18 noch Schulpflichtig bin, weiß ich nicht was ich machen soll ... mittlerweile leidet auch meine Freizeit wieder unter der Emo, ich geh nicht mehr weg und bleib nur daheim.


    Dann macht mir auch noch zuschaffen das sich meine Eltern trennen und ich schreckliche Depressionen habe.


    Ich liege nachts wach im Bett und weine und ich weiß nicht mal wieso ...


    Das zieht mich alles total runter ...


    weiß vielleicht jemand von euch, wie ich es machen soll wenn ich kein Halbjahreszeugnis bekommen habe, eine Ausbildungsstelle zu bekommen? Bzw wie ich mich da bewerben soll ..?


    Ich kann mit meinen Freunden und mit meiner Familie nicht über die Emo reden ... alle halten sie mich für verrückt ...


    ich find es gut das es einige gibt, die mich verstehen.


    Glg kleine94 :-)

    Ich leide seit ca. 6 Jahren auch unter emetophobie. Dank meiner Mutter habe ich rausgefunden, dass ich sehr viele Nahrungsmittelunverträglichkeiten habe. Ich kann nur jedem empfehlen sich darauf mal testen zu lassen, weil es echt viel bringt. Es ist zwar schwer weniger freiheit darin zu haben was man essen darf, aber es geht einem sehr viel besser. Bei mir wird jetzt auch bald eine Hypnose gemacht und ich bin sehr zuversichtlich. Der Mann der das bei mir macht ist sich auch ziemlich sicher, dass danach meine Phobie weg sein wird. Ich kann mir zwar noch nicht wirklich vorstellen, dass es so leicht ist, aber ich lasse mich von der methode überzeugen. In Stuttgart gibt es einen sehr guten, der heißt Alexander Hartmann, schreckt zwar etwas ab, weil er auch mal im Fernsehn war, aber er macht einen ziemlich guten eindruck und braucht anscheinend auch nur eine sitzung um die Phobie seines Klienten zu verbannen. In Berlin gibt es einen, der hat sich auf Emetophobie spezialisiert. Ich finde es ist einen Versuch wert.


    Lg Malin

    mir wurde Heute in der Klinik wo ich zur Zeit bin gesagt das ich mir Videos anschauen sollte wo sich Leute übergeben :-o :-o nur so könnte ich die Angst wenn zb. andere Menschen brechen überwinden!


    Ich hatte vor Wochen wieder eine Magen Darm Grippe!


    Zum Glück nur 1 Tag! Aber mit vollem Programm!


    Dann hatte ich letztes JAHR auch eine, auch von 1-2 Tagen!


    Komisch, ich hatte 9 JAHRE Ruhe, und seit letztem Jahr ist der Wurm drinne.... :-o


    hat einer von euch diesen Tip auch bekommen?


    Mit der Konfrontation was andere Menschen betrifft?


    lg Merain

    Hallo :)


    Ich möchte jetzt nicht sagen, dass ich froh bin, jemanden gefunden zu haben, dem es genauso geht wie mir. Aber es ist doch schon schön zu wissen, dass man nicht die Einzige ist, die unter der Brechangst leidet. Ich bin 17 Jahre alt und habe schon circa 5 Jahre lang die Angst davor, mich zu übergeben. Zum Glück habe ich es bisher immer geschafft, das zu umgehen. Ich halte mich generell von kranken Menschen fern. Vor allem, wenn diese sagen, dass sie die ganze Nacht erbrochen haben oder sagen, dass ihnen schlecht ist. Ich habe sogar Angst, meinem Bruder zu nahe zu kommen, weil ich mich nicht anstecken möchte. Ich kann nicht auf Weihnachtsmärkte gehen, weil ich Angst habe, die Menschen dort könnten sich übergeben. Über das Erbrechen sprechen, kann ich selbst schon. Jedoch halte ich es nicht aus, wenn andere darüber reden. Hört sich vielleicht bescheuert an, aber ist so. Wenn sich Menschen um mich rum übergeben und ich es mitbekomme, bekomme ich eine richtige Angstattacke. Essen, welches ich nicht kenne, esse ich nicht, weil ich nicht weiß, ob ich es vertrage oder mich eventuell davon übergeben muss. Ich glaube, dass ich den Grund meiner Angst sogar kenne, aber weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich möchte nicht unbedingt zu einem Therapeuten. Das ist mir selbst irgendwie unangenehm. Ich habe oft versucht, mit meinen Mitmenschen über mein Problem zu reden. Doch alle sagten nur, ich bilde mir etwas ein und habe einen zu starken Willen, dass ich mir nicht eingestehen möchte, dass es nur Einbildung ist. Aber, dass ich wirklich davor Angstattacken bekomme, hat mir niemand bis auf meine Mama geglaubt. Wenn mir schlecht ist, bekomme ich Zitterattacken und sowas wie eine Erstarrung. Ich kann mich nicht bewegen und bin nur sehr schwer wieder zu beruhigen. Zudem kann ich die ganze Nacht nicht oder nur sehr schwer einschlafen. Ich habe heute dann mal im Internet gesucht, was es damit auf sich hat und habe herausgefunden, dass es eine "Krankheit" ist und keine Einbildung. Jetzt bin ich schon mal erleichtert, dass ich nicht rum Spinne. :-)

    *mich meld*


    Also so extrem ist es bei mir nicht, allerdings fliehe ich wenn jemand sagt mir ist schlecht und bekomm auch Panik und heule rum, wenn jemand erbrechen muss.. da hilft nur Augen und Ohren zu und aushalten... Ich meide kein Essen, ich trinke Alkohol und ich nehme keine Tabletten ;-) Also es geht bei mir einigermaßen, allerdings kann ich auch nicht mit meinem Freund in einem Zimmer schlafen, wenn es ihm nicht gut geht :(v Das ich mich anstecke ist mir egal, da ich mich sowieso nicht übergebe, die Gewissheit ist zu 100% da, da ich weiß wie man es vermeidet und umgeht. Ein Übelkeitsgefühl macht mir an sich auch keine Angst, es passiert ja nichts... Schlimmer sind andere da ich die nicht einschätzen kann. Ich geh zum beispiel nicht auf private Partys wo ich Leute nicht kenne, kann ja sein das die mir einfach beim Reden auf die Schuhe xxx :-X

    @ Emmi:

    Bitte verate mir mal wie du das Erbrechen umgehst?


    Ich hatte zb. vor Wochen ne heftige wohl kurze Magen Darm Infektion, und so sehr ich mich bis zum Schluß versuchte zu wehren, irgendwann kam es quasi einfach von alleine hoch....da war wirklich NIX mehr zu machen!


    Wie kann man das erbrechen an sich vermeiden? zb. bei einem Virus!


    danke in vorraus!

    Ich habe mich das letzte mal vor circa 6 Jahren übergeben *auf holz klopf*. Und bin mehr als nur froh darüber. Auch, wenn du Emmi nach der Antwort gefragt hast, denke ich es kann ja nicht verkehrt sein, auch darauf zu Antworten. Ich mache es so, dass ich, wenn mir schlecht ist, mich hinlege und einen Fenchel-Anis-Kümmel Tee oder einen Kamillentee trinke. Das hilft bei mir gut. Ich bleibe dann solange liegen, bis es mir besser geht. Und die letzten sechs Jahre hatte ich Glück, dass ich keinen Magen-Darm Virus bekam. Habe mal Schnupfen und Husten, aber das ist ja auszuhalten.


    Liebe Grüße :)

    Huhu


    Ich habe seitdem ich ein kleines Kind bin Angst vor dem Erbrechen. Seit ca. 2 Jahren ist diese Angst sehr extrem geworden. Ein Auslöser würde mir so spontan nicht einfallen. Habe mich damals auf der Straße übergeben (Vermutlich MDG). Seitdem habe ich panische Angst davor mich zu übergeben. Ich kann es nicht ab wenn Leute in meinem Umfeld anfangen sich über dieses Thema zu unterhalten. Wenn ich jedoch selbst davon spreche geht es. Gehe seitdem auch nicht mehr ohne VOMEX in der Handtasche aus dem Haus. In Restaurants gehe ich extrem ungern da ich ja nicht sehen kann was mit dem Essen angestellt wird bevor ich es vor mir habe. Wasche mir extrem oft die Hände und achte unterwegs penibel darauf mir nicht ins Gesicht zu fassen (Könnte ja Viren an meiner Hand haben). Irgendwie habe ich das Gefühl dass sich aus der Emetophobie langsam auch Zwangsstörungen bilden. Ich weiß das klingt für außenstehende jetzt völlig bescheuert, aber ich drehe alle möglichen Gegenstände bein ablegen oder hinstellen immer gegen den Uhrzeigersinn (sonst könnte es ja sein dass ich mich übergeben müsste), versuche auf der Straße nicht in diese Lücken der Bodenplatten zu treten oder verbinde Aktionen nach denen ich irgendwann einmal Übelkeit empfunden habe (bei den meisten davon ist es UNMÖGLICH, dass diese zu Übelkeit führen; z.B. meinen alten Mantel anziehen oder an bestimmte Orte gehen) immer wieder damit dass mir ja schlecht werden könnte.


    Bin echt ziemlich froh jetzt rausgefunden zu haben dass das alles eine annerkannte Phobie ist und ich nicht total spinne!


    Liebe Grüße und vielen Dank :)

    Ich habe es zum ersten mal geschafft. Ich war babysitten, weil die Mama des kleinen krank war. Sie hatte wahrscheinlich einen Magen-Darm Virus.. Ich hatte zum ersten mal keine Angst neben jemandem zu stehen, dem schlecht ist. Bei anderen ist es zwar nicht so. Aber eine Person ist für mich schon einmal ein Erfolg. :-)

    Hallo....ich bin so froh dass ich euch im internet gefunden habe...wusste bisher gar nicht,dass das eine krankheit ist.....ich dachte auch immer nur,ich wäre die einzige....ich sehe dass diese beiträge schon älter sind...ist hier noch immer jemand,der darüber spricht??

    Hallo. Ich habe genau das gleiche Problem und ich weiss nicht mehr wie ich damit umgehen soll


    Bei mir hat es als kleines Kind angefangen. Mein Bruder hat sich sehr oft ubergeben müssen und ich musste meiner Mutter immer beistehen. Den Eimer hinhalten oder meinem Bruder zusehen. Jetzt bin ich mittlerweile 24 und mein Ganzes Leben ist ein Chaos. Ich esse eigentlich sehr gerne aber kann nicht so viel essen weil ich Angst habe dass mir danach schlecht wird. Ich esse nicht viel und trotzdem ist mir jedes mal und das ein paar mal am Tag schlecht nach jedem Essen. Draußen verhalte ich mich auch sehr verstört und esse sehr wenig so dass ich meinen Magen nicht belaste und dass mir ja nicht schlecht wird. Nur bilde ich mir jedes mal ein, dass mir übel ist. Ich wache nachts manchmal auf und stelle mir die Frage warum ich jetzt plötzlich wach geworden bin und schon fängt es wieder an. Es hört dann irgendwann auf und ich kann weiterschlafen. Kann mit vollem Magen nicht aus dem Haus und vermeide es draußen zu essen. Habe Angst dass es plötzlich passiert und ich hilflos da stehe. Es ist so schlimm dass diese Phobie mein Leben total unter Kontrolle hat und ea belastet mich extrem. Ich weiss nicht mehr was ich tun soll