Endlich Glücklich werden..

    Hallo liebe Community,

    Ich hab diese negativität satt! Ich möchte endlich glücklich leben, ohne Gedanken an panikattacken oder irgendwelche diversen Krankheiten, ohne negative Gedanken und und und... Es geht darum eine Therapie ist zur Zeit echt schwer, da es teils wirklich voll ist. Also möchte ich das alles bis dahin selbst in die Hand nehmen. Ich möchte nicht jeden Tag gereizt in die schule gehen und irgendwelche negativen Gedanken haben, ich möchte meine Motivation wieder haben. Die Motivation sich wieder gesund zu ernähren, zum sport zu gehen und für die schule endlich mal wieder etwas zu tun. Ich möchte gut gelaunt durchs Leben gehen und nicht mehr dieses Unwohlsein, diese Unruhe, und diese Angst die ich jeden Tag verspüre sobald ich wach werde.

  • 10 Antworten

    Hallo Angi,

    ich kann dich sehr gut verstehen, denn mir geht es seit längerer Zeit ähnlich. Ich frage mich auch täglich, warum ich nicht einfach unbeschwert durchs Leben gehen kann, wie ich das noch vor einem Jahr etwa konnte. Nicht mehr mit Angst aufwachen, mehrmals am Tag weinen müssen und deprimiert ins Bett gehen. Draußen scheint die Sonne doch irgendwie habe ich das Gefühl, nicht für mich, ich weiß nicht mehr, wie es sich anfühlt, glücklich und positiv zu sein und viel Antrieb zu haben, die Dinge zu tun, die man liebt. Wieder ein Leben führen zu können, das sich zu leben lohnt, das wäre schön. Aber auch ich sehe momentan keinen Ausweg.
    Du bist auf jeden Fall nicht allein, auch wenn einem das in so einer Situation, wenn überhaupt, nur sehr wenig weiterhilft.


    Darf ich fragen, welche Erkrankung deiner Stimmungslage zugrunde liegt, oder bist bzw. warst du diesbezüglich schon in Behandlung?

    lodolu schrieb:

    Hallo Angi,

    ich kann dich sehr gut verstehen, denn mir geht es seit längerer Zeit ähnlich. Ich frage mich auch täglich, warum ich nicht einfach unbeschwert durchs Leben gehen kann, wie ich das noch vor einem Jahr etwa konnte. Nicht mehr mit Angst aufwachen, mehrmals am Tag weinen müssen und deprimiert ins Bett gehen. Draußen scheint die Sonne doch irgendwie habe ich das Gefühl, nicht für mich, ich weiß nicht mehr, wie es sich anfühlt, glücklich und positiv zu sein und viel Antrieb zu haben, die Dinge zu tun, die man liebt. Wieder ein Leben führen zu können, das sich zu leben lohnt, das wäre schön. Aber auch ich sehe momentan keinen Ausweg.
    Du bist auf jeden Fall nicht allein, auch wenn einem das in so einer Situation, wenn überhaupt, nur sehr wenig weiterhilft.


    Darf ich fragen, welche Erkrankung deiner Stimmungslage zugrunde liegt, oder bist bzw. warst du diesbezüglich schon in Behandlung?

    Ich bin ein hypochonder und leide unter panikattacken die mir jeden Tag zu schaffen machen. Ich stehe unruhig auf und gehe unruhig schlafen.. Ich werde demnächst in Behandlung gehen.

    hallo, bei mir hat autogenes training gut geholfen, man braucht allerdings übung darin, das kostet etwas zeit.


    google doch mal nach „zeit zu leben, projekt innere stärke“, das programm hat mir während der depressiven phase sehr geholfen, führe auch noch heute gemüts-tagebuch.


    sport ist eine prima idee, gesund ernähren geht vielleicht nicht so einfach, eventuell an einem ernährungsberater wenden.


    alles gute für dich @:)

    Ich lese eben, dass du Hypochonder bist ... da habe ich durch die "ultimative Therapie" für Dich. Ängste baut man nur effektiv ab, wenn man sich ihnen stellt und sie ihren Schrecken verlieren. Der Hypochonder hat Angst vor dem Sterben. Die Abstraktion über eine Krankheit ist lediglich eine weitere Ebene ... kein Hypochonder hat ja Angst vor heilbaren Krankheiten. Es sind stets solche, die den Tod anbahnen ...


    Und wie ich oben erwähnte, ist der Schlüssel die Angst zuzulassen. Wenn ich Angst vor dem Tod habe, muss ich dazu bereit sein. Wenn ich bereit bin zu sterben, habe ich keine Angst davor. Das klingt makaber, aber ist genau der Schlüssel. Man stirbt ja nicht, aber muss mental die Bereitschaft dazu haben. Ich garantiere Dir, dass du so deine Angst los wirst.

    Zitat

    Ängste baut man nur effektiv ab, wenn man sich ihnen stellt

    Jein, das ist viel zu pauschal. Für Angstpatienten die ihre Angst klar benennen können, Ja. Ich selbst stelle mich meinen Ängsten JEDEN Tag und das verschlimmert das Ganze eher noch.


    Ohnehin ist das perfekte Leben eine Illusion, welcher viele "neumodisch" deppressive hinterher rennen. Ängste, Sorgen, Glück, Leid, Krankheit - das alles gehört unweigerlich zu unserem Leben hinzu. So manch einer, der die Therapieplätze belegt und nur ein wenig seine Anschauung ändert, der merkt plötzlich, das er gar nicht krank ist. (Soll nicht heißen, dass du dazu gehörst TE) Es wird nur mittlerweile viel zu oft und zu schnell mit psychischen Erkrankungen umher geworfen, ist ja auch IN und mittlerweile salonfähig.

    Ob jemand Therapiebedarf hat entscheidet doch der Psychotherapeut.

    Da immer mehr psychisch Kranke eine Therapie machen wollen und müssen und die Plätze die angeboten werden zu wenig sind kann ich mir nicht vorstellen dass jemand therapiert wird der keine Therapie bräuchte.

    Zitat

    Ob jemand Therapiebedarf hat entscheidet doch der Psychotherapeut.

    Dem ist leider ganz und gar nicht so. Der Therspiebedarf wird oftmals vom Hausarzt ermittelt. Den Therapeuten interessiert nur eine Überweisung sowie eine bestätigte Therapie seitens der KK. Ich habe 2 Therapeuten im weiteren Freundeskreis. OTon : Wenn ich nur tief genug bohre finde ich bei sogut wie JEDEM eine Therapieindikation.

    Zitat

    Da immer mehr psychisch Kranke eine Therapie machen wollen und müssen und die Plätze die angeboten werden zu wenig sind kann ich mir nicht vorstellen dass jemand therapiert wird der keine Therapie bräuchte.

    Gängige Praxis, in den Staaten bspw gehört das fast schon zum guten Ton.


    Dem Therapeuten ist es da eher Peng wer vor ihm sitzt, so lange er sich weiterhin 4 x jährlich Urlaub leisten kann und seine Tage keine je 6 Arbeitsstunden überschreiten.


    Ich spreche hier leider von keiner Seltenheit, sicherlich auch nicht von der Regel - aber eben leitet bei weitem nicht von Ausnahmen.