Entschluss sich umzubringen während Kortisonteinnahme

    Ich habe vor zwei Jahren eine schlimme Erfahrung gemacht, die mich im Nachhinein richtig entsetzt.


    Damals hatte ich mit einigen Hörstürzen zu kämpfen, die der HNO-Arzt mit Kortisontabletten zu therapieren versuchte. Es war irgendwie eine Mischung aus hochdosiertem Prednisolon und danach eine Zeit lang Dexamethason. Insgesamt hab ich den Mist 2 Wochen lang genommen.


    In den ersten paar Tagen fühlte ich mich noch gut. Dann passierte etwas, was ich noch nie erlebt habe. Ich bemerkte diffuse psychische Veränderungen, ich war richtig betrübt. Es wurde rasch schlimmer und ich fühlte mich total fremdgesteuert.


    Meine Gedanken wurden immer schlimmer, ich rutschte in eine handfeste Depression.


    Irgendwann hatte ich einfach nur den starken Drang zu sterben und ich informierte mich über die Methoden :|N


    Ich habe schon penibelst eingeplant, wann ich von welcher Brücke runterspringe, wie ich es am besten anstelle und wo ich die Abschiedsbriefe verstecke. Das Datum stand schon fest :-o


    Im Laufe der nächsten Tage reduzierte ich dann das Kortison und dann ging plötzlich wieder die Sonne auf.


    Ich erschrak über mich selbst und kann mir überhaupt nicht erklären, wie ich auf solche schlimmen Gedanken gekommen bin. Ich liebe mein Leben und Suizid liegt mir völlig fern.


    Ich war schon immer ein fröhlicher Mensch, aber unter diesem Medikamteneinfluss war ich total fremdgesteuert!


    Wenn ich dran denke, was hätte passieren können, wenn ich dieses Zeug weiter eingenommen hätte, dann kriege ich richtig Angst. Wenn mir irgendein Arzt in Zukunft mit Kortison kommt, ganz egal ob oral oder intravenös, dann werde ich um mein Leben rennen %:|


    Kennt ihr den Zusammenhang zwischen Kortison und Suizid?

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