Frage zu Ausschlag in Verbindung mit Elontril

    Hallo Ihr Lieben,


    ich habe ein Medikamentenproblem.


    Schon mal vorweg: ich weiß, dass das keiner für mich lösen kann und ich das letzten Endes werde mit meiner Ärztin besprechen müssen. Ich studiere selbst Medizin und weiß, dass Fern- / Selbstdiagnosen immer schwierig und unbeliebt sind.


    Meiner Ärztin geht das nur alles auch langsam auf den Keks mit meinen Theorien – die möchte das gerne auf irgendeine dermatologische Diagnose abwälzen, von daher dachte ich, ich frage hier mal in die Runde und überlege dann, ob es überhaupt Sinn hat, die These in den Raum zu stellen.


    Ich habe seit ein paar Monaten mit einem Hautausschlag zu kämpfen. Initial war das wirklich ausgeprägt und auch sehr stark juckend, allerdings sehr schnell rückläufig.


    Ursprünglich hatte ich das auf das Quetiapin zurück geführt (war damals gerade erhöht worden und auch von einem anderen Hersteller) und als ich das weg gelassen habe, ging es auch wirklich besser. Das Problem ist – so hundert prozentig ist der Ausschlag nie weg gegangen. Mittlerweile ist er zwar nur noch sehr dezent, aber immer noch da. Es schränkt mich nicht großartig ein, nervt mich aber langsam unfassbar, weil ich eben nicht weiß, was es wirklich ist. Nur am Quetiapin liegt es ja scheinbar nicht.


    Ich habe nochmal nachgelesen und festgestellt, dass Hautausschläge gar nicht mal so selten auch beim Elontril vorkommen, das ich auch noch nehme und zu dem Zeitpunkt aber auch schon einige Wochen genommen hatte. Und bevor ich ihr jetzt vorschlage einen Auslassversuch zu starten: Gibt es hier jemanden, der diese Nebenwirkung schon hatte?


    Natürlich sind die Verläufe da auch sehr individuell, aber es interessiert mich, ob da jemand dabei ist, der das auch erst nach einigen Wochen hatte und dann auch nur nach einem einmaligen Schub so dezent?


    In der Packungsbeilage steht das relativ weit vorne aufgelistet und ich weiß nicht, ob es - wenn es auftritt - dann gleich hoch dramatisch sein muss. Denn das ist es bei mir ja nicht.


    Klar – es kann auch tatsächlich etwas dermatologisches sein. Die Dermatologin hatte sich seinerzeit aber keine große Mühe gegeben und gesagt, dass es von allergische Reaktion bis Parasitenbefall so ungefähr alles sein könnte und mich damit nur noch verrückter gemacht. Aber sonst muss ich es dort nochmal versuchen...


    Alles Liebe


    Flying

  • 4 Antworten

    Elontril macht häufig Hautausschlag ja. Gesehen hab ich es schon häufig bei Patienten. Manchmal tauchte dieser erst nach mehreren Wochen auf.


    Vielleicht solltest du doch mal einen Auslassversuch anregen.


    Du musst halt den Nutzen abwägen, solltest du ansonsten sehr gut vom Elontril profitieren.

    Ich habe ein paar Tage nicht mehr rein gesehen - bin gerade voll in der Vorbereitung für meine letzte Klausur vor dem Examen ;-)


    Ich habe inzwischen mit meiner Ärztin geredet. Begeistert war sie nicht von meiner Idee - vor allem, weil ich dann wenige Monate nach der Klinik komplett ohne Medikamente unterwegs bin - aber sie trägt die Entscheidung mit und meint, wir beobachten es mal unter der Vorraussetzung, dass ich mich sofort melde, wenn etwas ist.


    Mittlerweile nehme ich es seit Mittwoch nicht mehr und es ist auf jeden Fall schon viel besser geworden mit der Haut. Ich hoffe, dass es jetzt wirklich endgültig weg geht und ich dann endlich - nach wochenlangen Rätseln, was da los ist - Ruhe habe.


    Und vielleicht geht es ja auch wirklich ohne Medikamente - das wäre echt schön. :)z

    Und was so den Nutzen angeht... ich merke tatsächlich, dass ich morgens etwas länger brauche, um aus dem Tee zu kommen, aber das würde ich mal noch unter "normal" verbuchen. Wer steht schon morgens eine Minute nach dem Wecker klingeln auf? Früher - als ich noch vier Stunden am Tag gependelt bin - hat jede Minute gezählt, aber jetzt muss ich das ja nicht mehr so eng sehen.


    Bisher muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich noch von keinem Medikament so richtig profitiert habe und ich gebe so langsam die Hoffnung auf, dass wir mal etwas für mich finden, das wirklich hilft. Bisher hatte ich immer nur die Nebenwirkungen am Hals - von daher kann ich auch nicht behaupten, dass sie gar nichts tun; aber eben nicht das, was sie sollen...