Fragen zu Angstverlust

    Es gibt ja manchmal das Menschen die z.b. überlebende von einem schrecklichen unfall auf einmal keine Angst mehr haben und denken ihnen könnte nicht mehr passieren. Ich suche dafür den Fachgebriff.


    Ka ob es was ähnliches ist. Aber mir ist wärend einer Depression mit Suizidgeanken, meine generallisierte Angstörung abhanden gekommen. Es fehlt eignetlich jegliches Angstgefühl seit 14 Monaten (wären der Depression extrem blöd, hab alleine Deshalb 4-5 Anzeigen bekommen. körperverletzung, wiederstand gegen die Verhaftung, Beleidigung...) seit dem die weg ist hab sowas zumindest unter Kontrolle.


    Das ist wie eine wesensveränderung um 180°, die mir nicht gefällt, fehlt auch irgendwie jetzt ein großer Motivator.


    Gesunder Menschenverstand sagt mir, das ich mit einem 200/110 Blutdruck zum Arzt gehen sollte. Aber faulheit die 500 Meter zu gehen wars mir nicht wert (obowohl ich weiß wie gefährlich das ist). Oder wenn man denkt man hat einen Schlaganfall, den Notarzt rufen (komischer Geruch in Nase, Denkverlust und kurz später schwarz vor Augen und war paar Stunden weg (hatte 5-6 Tage nichts gegessen und "nur" Zuckermangel). Vieleicht hab ich ja doch noch Todessehnsucht...


    Bis auf Schlaf gehts mir aktuell gut, keine Depressionen und Suizidgedanken. Ich wüßte aber mal eine starke Angstreaktion in mir hervorrufen um zuschauen ob es noch Kataplexien auslöst (war vorher mehrmal der Trigger dafür).


    Sowas wie ein Anti-Tavor gibt es nicht, oder? Jemand eine idee. bzw. kann mir sagen was das ist. Das hat doch bestimmt auch ein F.XX Nummer :-)

  • 10 Antworten

    Habe eben deinen anderen Faden überflogen.


    Es kann auch eine gewisse Gleichgültigkeit und Antriebsverlust sein. Schlafstörungen hast du auch.


    Schwer aus der Ferne zu beurteilen.


    Solltest du noch Medikamente nehmen, kann es auch eine Nebenwirkung sein.


    Spreche mit deinem Therapeuten darüber.

    FUCK, 1 Stunde geschrieben und PC kackt ab. ARGHHH


    @Realia - Ich bin nicht Bi-Polar und hatte noch nie einen Manie. Da würde auch alle anderen Symthome fehlen. Ich müßte mir 4 Stunden schlaf rumhüpfen wie ein junger gott...


    Antriebsverlust ist da, wegen Schlafmangel (bzw der extremen Tagenmüdigkeit ohne Energie). Kann ich nichts gegen machen außer besser zu schlafen. Medikamente nehm ich nicht mehr. Schlafmittel sind keine Lösung. Und Ritalin bzw Amphetaminsaft kommt gegen die Müdigkeit (Bin schon hoch dosiert, kurz vor maximalgrenze, aber 5 bzw 10mg mehr bringen auch nicht*). Da die so auch kaum gegen die ADS Symthome helfen (grübeln abschalten, konzenration...) brauch ich die nicht mehr nehmen. Dafür hat beides zu starke NW.


    Man kann Gleichgültigkeit tatsächlich leicht mit Angstverlust verwechseln. Ergebniss kommt tatsächlich aufs selbe raus. Aber komplett alles kann mir nicht gleichgültig sein. Sonst würd ich das nicht schreiben, nicht versuchen mich mit Frauen zu daten (fällt mir so leicht aktuell, da hab ich Todesangst vor gehabt, genau wie vor Spinnen).


    Bei einigen Dingen ist mir mittlerweile einiges gleichgültig. Bei der Schlafstörung hab ich mir das sogar immer und immer wieder eingeredet. Dann war es wärend der Depression leichter zu ertragen. Wurde vor ein paar Tagen im Gespäch mal drauf aufmerksam gemacht das ich mich mal wegen Narkolepsie untersuchen lassen sollte.


    Bissel gegoogelt. Würd die veränderung tatsächlich wie die Faust auf Auge erklären. Wenn Ritalin/Tavor/Lyrica das anfangs überdeckt haben, hätte ich das vorher bei einem normalen verlauf vieleicht auch nicht bemerkt. Oder hatte im dummen alleingang Benzoentzug kein Delirium sondern so nen hohen Blutdruck, das ich nicht mehr klar denken konnte. Mein Hausarzt hatte mich mal mit 220/115 gemessen, da war mir schon alles egal, wenns nicht so genervt hätte, wäre ich nichtmal hin (war auch mein letzter Arztbesuch, so erschreckt hab ich den noch nie gesehen)


    Dafür müßte ich eh ins Schlaflabor (außer ich bekomm das mit der Angstzustand hin, wenn das ne Kataplexie Trigger ist das praktisch eine 100% bestätigung, das ist exklusiv. Das Träume vorm einschlafen, Schlafparalyse, Hallus wärend des schlafen können z.b. auch von ner Schizophenie/Psychose kommen. Die stören mich aber nicht. Aber würde den fragmentieren schlaf nicht erklären.


    Das einzigste was mich aktuell richtig stört ist diese Tagesmüdigkeit mit dem Null Energie Gefühl. Seit dem ich wieder Bock hab zu unternehmen, aber oft nicht geht. Bei Narkolepsie würde das aber bedeuten, das das für den Rest meines lebens so bleibt, ohne Chance das es besser wird.


    Kein Plan ob/wie ich damit umgehen würde. Dann kann ich mir bei der nächsten Depression auch keine realitätsfernen Hoffnungen aus den Fingern saugen und mich selbst belügen....

    Ich "leide" auch darunter.


    Nein es gibt kein ICD-10 Kodierung dafür. Diagnose existiert nicht. Ich habe auch noch nie ein Patient damit gesehen. Meine Therapeutin zu Hause und in der Reha auch nicht.


    Ich bin in Therapie dafür. Ich mache Sache die für euch selbstverständlich sind. Z.B. Fahrrad fahren. Ich habe eine ausgeprägte Gleichgewichtsstörung und auch Momente wo ich ohne Warnung die Bewusstsein verliere. Für mich in Prinzip gefährlich. Bin auch gestürzt Tief im Inneren sehe ich das aber nicht so. Ich finde Ausrede warum ich gestürzt bin und sie liegen nicht an mir. Ich betrachte mich oft als gesund.


    Allerdings ist bei mir die Ursache klar. Ich habe eine Hirnschädigung. Der mir fast umgebracht hat. Habe aber überlebt. Das und das Ort der Schädigung selbst hemmen die Krankheitseinsicht. Ich kann über meine und auch gefährliche Symptome berichten. Sie sind da. Aber ich glaube sie nicht, bzw. sehe sich für mich persönlich nicht als gefährlich. Hatte ich ein Patient mit diese Symptome, würde ich und habe auch einige ins Krankenhaus geschickt. Wenn ich mich schneide, schaue ich x-mal hin, ob ich mich wirklich verletzt habe. Trotz viel Blut.


    Ich laufe seit Wochen mit sehr hohen Hirndruck rum. Ich habe endlich nach Wochen bearbeitung von Freunde (viele sind Ärzte) zugestimmt ins Krankenhaus zu gehen - aber erst nächste Wochrme, habe ja zu tun - denke aber es ist Zeitverschwendung. Ich nehme extrem hohe Dosen an hirndrucksenkende Medikamente und denke ich komme damit durch. Laut Freunde sind diese Medikamente in diese Dosen gefährlich. Glaube ich nicht. Obwohl ich fachlich das weiss.


    Wenn ich es schaffe zum Arzt zu gehen, kannst du es auch! Ich weiss was du mit kein Bock meinst. Es ist keine Antriebslosigkeit sondern einfach kein Einsicht.


    Problem ist, man landet oft ins Krankenhaus mit extrem gefährliche Symptome die nicht so weit gekommen wäre, hätte man etwas früher getan.


    Vielleicht war dein Nahtot Erlebnis die Auslöser?

    Hi Lucia32 - Dein Text ist teilweise sehr schwer zu verstehen, liegt an den Medikamenten oder an der Hirnschädigung?


    Bis das mit der Hirnschädigung kam, hätte ich mein ganzes hab und gut drauf gewettet das du extrem am Benzodiazepinen bist.


    Nur interesse halber für mich, merkst du das Satzbau, Gramatik und teilweise Zusammenhänge nicht richtig zusammenpassen?


    Nahtod wars nicht wirklich. 2-3 Tage wären es noch gewesen^^


    Seit dem hab ich halt keine Bock mehr groß zum Arzt zu gehen. Die Depression (dank dem anderen scheiß) war nach 3 Monaten so stark das ich aufgegeben habe und mir alles egal war.


    Mir ist nicht mehr alles egal, bin nicht Depressiv. Aber den Zustand aktuell mag ich nicht. Mal vorsichtig ausgedrückt. Und ich brauch noch die Hoffnung das es besser werden kann. Wenn da keine Besserung möglich ist, ist normales Leben mit Job, Beziehnung ect nicht mehr drin.


    Kann mir genau ausmalen wie das endet...

    HypochondaX80

    Zitat

    Ka ob es was ähnliches ist. Aber mir ist wärend einer Depression mit Suizidgeanken, meine generallisierte Angstörung abhanden gekommen. Es fehlt eignetlich jegliches Angstgefühl seit 14 Monaten (wären der Depression extrem blöd, hab alleine Deshalb 4-5 Anzeigen bekommen. körperverletzung, wiederstand gegen die Verhaftung, Beleidigung...) seit dem die weg ist hab sowas zumindest unter Kontrolle.

    Du hast also aufgehört dir Angst zu machen. Das ist jazuerst einmal positiv.

    Zitat

    Gesunder Menschenverstand sagt mir, das ich mit einem 200/110 Blutdruck zum Arzt gehen sollte. Aber faulheit die 500 Meter zu gehen wars mir nicht wert (obowohl ich weiß wie gefährlich das ist). Oder wenn man denkt man hat einen Schlaganfall, den Notarzt rufen (komischer Geruch in Nase, Denkverlust und kurz später schwarz vor Augen und war paar Stunden weg (hatte 5-6 Tage nichts gegessen und "nur" Zuckermangel). Vieleicht hab ich ja doch noch Todessehnsucht...

    Eben, das hat ja nichts mit Angst zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand, den du jetzt einsetzen könntest. Du hast ihn ja. Du weißt - hoher Bluttdruck, geh zum Arzt. Es gibt ja andere Motivatoren als Angst oder hast du bisher nur dann gehandelt, wenn du Angst hattest? ich kann mir gut vorstellen, dass es jetzt etwas neues für dich ist, dass diese Angstgedanken nicht mehr da sind. Du kannst sie aber durch andere motivierende Gedanken ersetzen lernen.

    Zitat

    Man kann Gleichgültigkeit tatsächlich leicht mit Angstverlust verwechseln. Ergebniss kommt tatsächlich aufs selbe raus. Aber komplett alles kann mir nicht gleichgültig sein. Sonst würd ich das nicht schreiben, nicht versuchen mich mit Frauen zu daten (fällt mir so leicht aktuell, da hab ich Todesangst vor gehabt, genau wie vor Spinnen).

    Mag sein, dass das Ergebnis gleich ist, aber was in dir vorgeht, ist schon anders. Keine Angst zu haben, heißt keine Angst zu haben. Gleichgültigkeit heißt, dass dir nichts wichtig ist. ist das so? Bist du dir nicht wichtig? Gibt es nichts, was dir wichtig ist?

    Zitat

    Das einzigste was mich aktuell richtig stört ist diese Tagesmüdigkeit mit dem Null Energie Gefühl. Seit dem ich wieder Bock hab zu unternehmen, aber oft nicht geht. Bei Narkolepsie würde das aber bedeuten, das das für den Rest meines lebens so bleibt, ohne Chance das es besser wird.

    du schreibst aber selbst, dass das so nicht ganz stimmen kann, weil du für manche Dinge die Motivation aufbringst. du bist doch sicher in Behandlung. Welche Skills hast du denn schon probiert?

    Dinge können wegfallen, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Irgendetwas löst sich auf. Das kann auch ganz plötzlich geschehen.


    Jage nicht der verlorenen Angst nach. Finde etwas in dir, das die schützenden Wirkungen der Angst ersetzt. Selbstliebe z.B. oder, ja, auch Vernunft. Mach dich aktiv auf die Suche.