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    Gefühl von "Unwirklichkeit"

    Hallo,


    ich habe gerade schon einen anderen Beitrag eröffnet über Angst beim Auto fahren, das ist eigentlich im Moment mein Hauptproblem. Allerdings ist meine gesamte Angsterkrankung von einem Gefühl der Unwirklichkeit begleitet, was mein Arzt als ein normales Symptom davon wertet, was für mich aber - für sich genommen - total schlimm ist. Auch wenn ich nicht direkt Panikattacken erlebe, habe ich oft ein Gefühl der Unwirklichkeit. Es ist schwer zu beschreiben. Ich kann alles normal einschätzen und beurteilen, nur fühle ich mich so als wäre ich in einem Film oder so ähnlich. Alles kommt mir irgendwie irreal vor, Farben wirken total intensiv, Entfernungen kommen mir kleiner oder größer vor und mein Zeitgefühl ist irgendwie komisch (auch wenn ich eigentlich weiss, wie spät es ist). Ich versuche mir dann manchmal zu helfen, indem ich auf die Uhr schaue oder irgendwas mache, um einen Bezug zur Realität herzustellen. Da ich momentan das Problem habe, dass ich Angstsymptome beim Fahren auf der Autobahn habe (allein) ist es dort besonders schlimm. Ich fühle mich so als wäre ich nicht wirklich da und daraus entwickelt sich dann die Angst, ich könnte vergessen wer und wo ich bin und die Kontrolle verlieren. Kennt das irgendjemand? Ich habe nämlich, wenn ich über Angsterkrankungen nachlese immer das Gefühl, dass ich damit wohl sehr alleine bin. Das Ganze nennt man wohl Derealisation, kaum einer scheint das jedoch so zu erleben wie ich.

  • 29 Antworten

    Hallo Gelimoon,


    diese Derealisation ist leider ein häufiges Symptom von Angsterkrankungen.


    Ich selber leide auch darunter; nenne es "Wattegefühl", weil alles irgendwie gedämpft bei mir ankommt und doch gleichzeitig Farben u. Geräusche u. Gerüche intensiver sein können. Bei mir kommen außerdem Orientierungsproblem hinzu - habe mich im Urlaub mit dme Roller z.B. ziemlich verfahren, was die Panik natürlich steigerte.


    ABER: in den 17 Jahren meiner Angsterkrankung ist es mir noch NIE passiert, dass ich die Kontrolle verloren, mich völlig verfahren habe, nicht mehr wusste wer ich bin etc. - dass ich mich im UrLaub verfahren habe lag wohl hpts. an der miesen Beschilderung und der panikbedingten Unaufmerksamkeit.


    Ich denke, diese Befürchtungen gehören "nur" mit zur Palette der (unrealistischen) Befürchtungen, die wir Paniker so haben... :-(


    Glücklicherweise ist die Derealisation bei mir NICHT eines der Hauptsymptome meiner Angsterkrankung.


    Wichtig wäre bei dir zunächst mal herauszufinden, ob die Derealisation vielleicht durch gestörtes Atmen / leichte Hyperventilation verursacht wird.


    Bist du wg. der Ängste schon mal beim Arzt / Psychologen gewesen? Azs eigener ERfahrung kan ich nur sagen das es wichtig ist, SCHNELL Hilfe zu suchen. Bevor man aufgr. von "Angst vor der Angst" immer mehr Situationen / Dinge vermeidet - und sich der Lebensraum erst langsam, dann immer schneller einengt.


    Und man sich dann umso mühsamer wieder da raus arbeiten muss.


    Sonja

    Hallo Gelimoon!


    Auch ich kenne das Gefühl von Unwirklichkeit, das Gefühl nicht wirklich in die Welt integriert zu sein und in einem Film oder Computerspiel zu leben. Ebenso wie Sonja schreibt, habe ich auch niemals die Kontrolle darunter verloren. Da man diese Faszination für das "andere Empfinden" irgendwie immer automatisch steuert. Selbst durch Depersonalisation hab ich niemals irgendwie die Kontrolle über mich oder die Umwelt verloren ( ich weiss nicht, ob du sowas auch hast/hattest). Ich denke, dass irgendwie jeder dabei das Gefühl hat er könne vergessen wer er ist oder was er tut, das ist normal.. aber dem ist nicht so. Ich finde auch immer es fühlt sich ein Stück weit an als ob man langsamer oder doppelt denkt.. aber das heisst nicht, dass man gar nicht denkt :-)


    Bei mir kam die DR /DP - soweit ich das rückverfolgen kann für mich - irgendwann in folge der Phobophobie (angsterwartung/ Angst vor der Angst) also dass die Angst vor der Angst und die negativen /ängstlichen Gefühle in mir immer weiter unterdrückt wurden und schließlich zu diesem Unwirklichkeitsgefühl führten.


    Wenn sie bei dir aber erst zu enormer Angst führen, dann würde ich dir - genau wie Sonja- raten dich drüber zu informieren ( oft hilft das schon enorm.. zu lesen was genau das alles ist und bewirkt) oder von einem Arzt beraten zu lassen :-) Dann fühlst du dich sicherer!


    LG


    Angelizer

    Danke für eure Beiträge!

    Hallo Sonja,


    ich habe schon mal vor ungefähr 8 Jahren mit einer Angsterkrankung zu tun gehabt und war damals schon bei einem Arzt. Als da Ganze jetzt anfing bin ich auch gleich zu meinem Arzt gegangen, den ich von damals kannte (Psychiater und Neurologe) und mache jetzt auch eine Therapie.


    Diese Derealistion steht bei mir leider ziemlich im Vordergrund und ich finde, sie ist am schwierigsten zu bekämpfen. Sie kommt bei mir auch so schleichend, manchmal ist es so als würde auf einmal alles "umkippen" und wäre "irreal", dann ist es wieder weg, mal mehr mal weniger.


    Ich denke nicht, dass es direkt mit dem Atmen zusammenhängt, es ist eher ein Zustand, der außerhalb von Panikattacken Raum einnimt.


    Ich bin aber jedenfalls froh, dass jemand anders auch dieses Gefühl kennt und dass Du schreibst, dass Du noch nie wirklich die Kontrolle verloren hast! Vielen Dank für Deinen Beitrag!


    Hallo Angelizer,


    vielen Dank auch für Deinen Beitrag! Ich habe mich schon ziemlich viel informiert, bin auch bei einem Arzt in Behandlung und mache eine Therapie. Ich rede da auch über diese Gefühl der Unwirklichkeit. Es tritt bei meistens in Situationen auf, in denen ich auch von Angst betroffen bin. Ich kann momentan aber nichts daran ändern, dass sie wiederum zu Angst führen, da ich mich so merkwürdig fühle, trotzdem ist es aber beruhigend, dass Du und Sonja schreiben, dass man die Kontrolle nicht wirklich verliert. Auch mein Therapeut ist der Meinung, dass das nicht wirklich passiert und dass ich einfach nur den Mut aufbringen muss wieder alleine Autobahn zu fahren!

    Hallo Gelimoon,

    ich kenne dieses Gefühl auch. Gibt es für Dich Situationen, in denen Du es nicht hast? Vielleicht könntest Du Dich auf solche Situationen berufen, diese verstärken. Bei mir ist es z.B. so, dass ich es beim Malen nicht hab, auch wenn ich jogge ist es nicht da. Falls das Gefühl in bestimmten Situationen auftaucht, konzentriere ich mich auf Gefühle, die ich z.B. beim Joggen habe. Ich hab gemerkt, dass das Gefühl manchmal ein guter Ratgeber ist. Wenn es in Gesellschaft bestimmter Personen häufiger auftaucht weiß ich, dass es in dieser Beziehung Störgefühle gibt und versuche herauszufinden, welche das sind und wie ich damit umgehen will.


    Ist das bei Dir auch so?

    Hallo Sonja,


    ich habe das gleiche Problem. Nur das ich gar nicht in der Lage bin Auto zu fahren. Ich bekomme schweißausbrüche und totale Panik sobald ich hinter dem Steuer sitze.


    Kann aber komischerweise ohne Probleme mit anderen mitfahren. Ich habe noch nie einen Unfall erlebt, und kann mir diese Panik selbst nicht erklären. Derealisation erlebe ich auch manchmal, allerdings selten. Und nicht in einer Angstsituation.


    Leider können das nur sehr wenige nachvollziehen.


    Und das mit dem einfach losfahren und die Angst überwinden ist leicht gesagt. Ich denke nicht das man diese Todesangst mit üben überwinden kann.


    Sicher liegen die Gründe dafür tiefer.


    Aber ich hoffe irgendwann mich einfach ins Auto setzen zu können und gerne zu fahren.


    Ich wünsche dir viel Glück!

    Hallo Gelimoon 75

    Hallo gelimoon 75


    Das was Du als unwirklich erlebst,ist ein hauch von der "Wirklichkeit".Es gibt nur wenige Menschen,denen diese Gnade zuteil wird.


    Die Angst in Dir ist nur eine unsichtbare Grenze des Egos,dass noch nicht bereit ist aufzugeben.Du musst nichts unter Kontrolle behalten.


    Wenn Du dich Deiner Angst stellst,Keine Flucht ,keine Gegenwehr,wird sie Dich tiefer führen.Es ist der Fall in den Abgrund der Liebe Gottes,das SEIN oder


    der WIRKLICHKEIT, nenne es wie Du willst.


    Alle Menschen leben in einen Traum und halten das für die Wirklichkeit. Im erwachen Deiner Selbst erkennst Du ,dass Du geschlafen hast.


    Wenn Du Deine Identität verlierst,kommt Dir alles vor wie in einen Film.Du bist nur noch Beobachter oder Regieseur dieses Filmes.Von hier aus gibt es kein persönliches Leiden mehr.Du bist Frei. Mann nennt es auch Erleuchtung.


    Es wäre gut wenn du Dich einen spirituellen Lehrer anvertraust,der dich begleitet. Ich wünsche Dir alles Gute auf Deinen Weg.


    Buchempfehlung: Wach auf du bist frei. ISBN 3926257164

    So ein Blödsinn!!

    Bei allem Respekt GELIMOON 75, aber dieser Zusatand ist keine Erleuchtung, sondern der grösste Horror den man sich vorstellen kann. Man sollte ihn nicht hinnehmen und resignieren, vom Leben bestimmt werden, sondern dagegen ankämpfen um wieder sein Leben bestimmen zu können.


    Es mag ja sein, das dein Ansatz einigen Trost spenden kann,


    um aber in der Realität anzukommen und diese auch geniessen zu können, sollte man wissen welche Probleme einen in diesen Zustand geführt haben und diese Probleme lösen.


    Du hast zwar Recht, wenn du sagst man habe kein persöhnliches Leiden mehr aber nur wenn du damit meinst, dass dir keine äusseren Ereinisse mehr Leiden bringen; jedoch erfährt man durch den Zustand selbst grösstes Leid.


    Wie du sicher weisst kann schon ein Joint diesen Zustand verursachen, und ich glaube kaum das man durch einen Joint zur Erleuchtung gelangen kann.

    gelimoon usw. ....

    ...mir geht es genauso :-( ich habe das Gefühl, nicht wirklich anwesend zu sein, alles passiert nur noch automatisch...naja, eben genauso wie du es in deinem ersten Beitrag beschrieben hast :-(


    im Moment ist es besonders schlimm...ich stehe kurz vor 4 Wochen Urlaub (außerhalb Europa's) und der "Zustand" der Unwirklichkeit nimmt mich momentan dermaßen ein, dass ich am liebsten zu hause bleiben würde :-(


    p.s.: ich suche "Leidensgenossen/Leidensgenossinen im Raum Sachen - Anhalt...

    willkommen im club

    Hallo Leidensgenossen!


    Bei mir begann auch meine Angsterkrankung mit der Derealisation- ich dachte schon, ich erkranke an Schizophrenie und habe mich gewaltig hineingesteigert bis ich auch noch Angst vor der Schizophrenie entwickelte.... leider- deswegen halte ich mich auch nicht gerne in der Nähe von Psychiatrien o.Ä. auf!


    Habt ihr Erfahrung mit Medikamenten? Ich nehme Zoloft seit einem halben Jahr wegen meiner dadurch entstandenen Depression aber gegen diese Zustände helfen sie nicht unbedingt- ich finde sogar, dass es schlimmer geworden ist! :-o

    ??

    Inwieweit nehme ich ihn in Schutz, ich habe nur deinen Beitrag kritisiert. Weil ich aber ausversehen "bei allem Respekt Gelimoon75" und nicht "bei allem Respekt Momo1306" geschrieben habe, habe ich noch den Korrekturbeitrag geschrieben.


    Abgesehen davon habe ich sehr wohl verstanden was du geschrieben hast!


    Ach ja noch was. Vielleicht waren die ganzen religiösen Erleuchteten nicht erleuchtet, sodern litten schlicht an Depersonalisation!? ;-D

    An michi 22

    Du hast vollkommen Recht, die "religiösen Erleuchteten" waren gar nicht erleuchtet, weil es gar keine Erleuchtung gibt.


    Wer sollte erleuchtet werden?Das Ich? Wenn sich das "ich" auflöst, bleibt nur noch das strahlende Selbst eines Menschen übrig.


    Wenn sich die Wolkendecke schließt und die Sonne ist verdeckt, kann man ja auch nicht sagen, es gibt keine Sonne.


    Und wenn die Schattenseiten eines Menschen sich auflösen, öffnet sich die Wolkendecke. So einfach ist es, aber keiner will dem ins Auge sehen.


    Depersonalisation ist nichts anderes, als die Auflösung des persönlichen Ichs ,was früher oder später in das unpersönliche Eine mündet. Von der Zweiheit in die Einheit.


    Als Anmerkung: Das geschriebene kommt aus meiner eigenen Erfahrung und nicht weil ich es irgendwo gelesen oder gehört habe.


    Wenn Worte das innerste eines Menschen nicht erreichen, haben sie ihre Wirkung verfehlt. Es gibt nichts schöneres, als sich von


    Der Einen Wahrheit berühren zu lassen. Alles Gute.

    ??

    Tut mir leid aber bei dir hört sich das an, als sei der Zustand der DP das Schönste was es gibt, du bezeichnest es als Gnade. Für mich ist das der Schlimmste Zustand den ich mir vorstellen kann, denn zum Mensch sein gehört Gefühle zu haben und nicht sich wie ein Eisklotz zu fühlen. Alles wird bedeutungslos man ist praktisch tot und zum Zuschauer verurteilt. Ich finde diesen Zustand nicht schön, und auch ich weiß wovon ich rede.


    Wofür lebt man denn?! Das Schönste was man haben kann sind doch (positive) Gefühle. Und auch negative Gefühle können im Nachhinein schön sein wenn man durch sie gestärkt hervorgehen kann. Wer an DP leidet und diesen Zustand hinnimmt, hat nicht erkannt das es Zeit ist etwas aus seinem Leben zu machen. Im Zustand der DP vegetiert man doch im Schlimmsten Fall vor sich hin. Es ist nicht der Weg von der Zweiheit in die Einheit, sondern die Spaltung der Einheit die aus Körper und Geist besteht.


    Bist du Masochist oder warum findest du diesen Zustand so schön?

    ??

    Tut mir leid aber bei dir hört sich das an, als sei der Zustand der DP das Schönste was es gibt, du bezeichnest es als Gnade. Für mich ist das der Schlimmste Zustand den ich mir vorstellen kann, denn zum Mensch sein gehört Gefühle zu haben und nicht sich wie ein Eisklotz zu fühlen. Alles wird bedeutungslos man ist praktisch tot und zum Zuschauer verurteilt. Ich finde diesen Zustand nicht schön, und auch ich weiß wovon ich rede.


    Wofür lebt man denn?! Das Schönste was man haben kann sind doch (positive) Gefühle. Und auch negative Gefühle können im Nachhinein schön sein wenn man durch sie gestärkt hervorgehen kann. Wer an DP leidet und diesen Zustand hinnimmt, hat nicht erkannt das es Zeit ist etwas aus seinem Leben zu machen. Im Zustand der DP vegetiert man doch im Schlimmsten Fall vor sich hin. Es ist nicht der Weg von der Zweiheit in die Einheit, sondern die Spaltung der Einheit die aus Körper und Geist besteht.


    Bist du Masochist oder warum findest du diesen Zustand so schön?

    michi 22

    Michi 22


    DP ist für Dich der schlimmste Zustand, den Du Dir vorstellen kannst .Da Du nur eine "Vorstellung" hast, weißt Du gar nicht, von was ich berichte.


    Es gibt Keine Vorstellung von Glückseligkeit und wenn, dann ist sie falsch. Das persönliche Glück hat nichts damit zu tun, weil es kommt und geht.


    Glückseligkeit kann dir niemand geben oder nehmen. Sie IST.


    Der Zustand von DP kann sehr unangenehm werden, wenn man in der Mitte hängen bleibt und weder vor noch zurück weiß. Doch eins ist sicher, am Ende des Tunnels ist das Licht . .Es ist kein einfacher Weg, da es mit Leiden verbunden ist. Jesus sagte: Verleugne dich selbst, nimm dein Kreuz auf dich und folge mir nach.


    Für viele Ohren sind es harte Worte. Der Wahrheit ins Gesicht zu schauen ,ist für die meisten Menschen sehr unbequem.


    Was die Spaltung der Einheit betrifft. Mit dem Sündenfall, der Fall aus dem Paradies wurde aus EINS= ZWEI und das war der Beginn des Ichs. Ich und du, gut und schlecht, hell und dunkel, glück und Unglück usw. Am Ende kehrt alles wieder in das EINE zurück und dafür hat der Mensch seinen freien Willen.


    Danke für Euere Beiträge.

    Alles ok bei dir?

    Erstens: Kannst du vielleicht mal ganz normale Sätze formulieren und nicht in Rätseln sprechen, die man erst entschlüsseln muß? Wie wäre es mal, wenn du eigene Sätze formulierst und nicht nur aus irgendeinem Buch zitierst.


    Zweitens: Wenn ich eine Krankheit habe, dann kann ich sie mir doch auch vorstellen. Das sagt man so!


    Du fabulierst hier etwas, was dir schon ein anderer vorgekaut hat. Wie wäre es wenn du dich zu dieser Krankheit im psychologischen (irdischen/rational erklärbaren) Sinne, als im religiösen Sinne äußerst.


    Wie du dir vielleicht vorstellen kannst hat nicht jeder dieses Buch gelesen(Hoff ich doch) und so könntest du wenn du schon daraus zitierst, die Zitate auch erläutern: Was soll zum Beispiel "Verleugne dich selbst..." heißen, oder "Am Ende kehrt alles wieder..."?

    Hallo


    ich habe auch permanent dieses Gefühl der Unwirklichkeit, bei mir ist es als ob ich Träume und ich habe wenn ich zum Beispiel stürze oder mich erschrecke dann wieder kurzzeitig das Gefühl jetzt wirklich da zu sein. Ansonsten habe ich dauernd den Eindruck das ich irgendwie nicht wirklich da bin, sondern irgendwo weit weg, und ich schaue aus sicherer Entfernung zu.


    Zu diesen Diskussion ob Depressionen toll sind oder nicht kann ich nur sagen, es hängt sicher vom Menschen ab wie man das war nimmt, es tut auch mal gut sich in sowas total gehen zu lassen, eben weil es am Ende Licht gibt, aber es ist auch genauso Quatsch das ganze zu Verherrlichen, niemand sehnt sich danach Tagelang zu weinen oder permanent negative Gefühle zu haben.


    Wenn jemand noch was beitragen kann um diese Unwirklichkeitsgefühle abzustellen, wäre ich echt froh, ich dachte immer ich bin die Einzige der das so geht.


    Gruß Sabine

    Hallo

    Erstens: Das Leben ist ein Rätsel, geheimnisvoll und voller Überraschungen. Dafür sind wir hier , um das Rätsel zu lösen.


    Bis jetzt habe ich immer eigene Sätze formuliert, außer einmal ein Zitat von Jesus.


    Zweitens: Der Denkende Geist (Verstand) kann sich alles vorstellen, er lebt nur in Vorstellungen, Wünschen, Glauben und Hoffnungen.


    Was für eine Krankheit meinst Du? DP?


    DP ist für mich nichts weiter als die Auflösung des Ichs, die Destrukturrierung, von der Illusion in die Wirklichkeit. Die Evolution frägt nicht nach einem Ich ob es Recht ist oder nicht, Die Natur entwickelt sich weiter und der Mensch ist in sie eingebunden und auch das Gehirn.


    "Verleugne dich selbst" heißt, das man sich innerlich entleert, nicht der Konditionierung folgt, und alle Konzepte aufgibt. Selbsterforschung " Wer bin Ich?"


    Wenn jemand gerne etwas über sich erfahren möchte, ist diese Frage ein guter Einstieg.


    Nun noch etwas zu Sabserl


    Ich hatte vor ca.4 Jahren das gleiche erlebt, weit weg von Allem und nur ein Beobachter . Es war wie eine Vogelperspektive. Ich wollte unbedingt mit jemanden darüber sprechen und erzählte es meinen Chef. Er war schon jahrelang mit Ohso (Erleuchteter aus Indien) .Er schaute mich an und sagte: "Ich brauche unbedingt Urlaub".


    Die Erfahrungen wiederholten sich in Abständen.


    Bei diesen beobachten ist das Ich nicht mehr präsent .Das wahre Selbst ist der Beobachter. Viele spirituelle suchen danach und finden es nicht und andere suchen nicht und bekommen es geschenkt .Die Unwirklichkeitsgefühle abzustellen würde bedeuten, das wahre Selbst zu ignorieren.


    Warum glaubt man, dass sie unwirklich sind? Hat sich schon jemand mal die Mühe gemacht und das überprüft. Glauben ist nicht Wissen!


    Die Erde ist keine Scheibe, sie ist rund! Hört auf zu glauben und erforscht , stellt alles in Frage, auch das was ich schreibe. Vor 150 Jahren hat keiner daran geglaubt, das eines Tages der Mensch fliegen wird. Und Heute?


    Alles Gute