vitalboy,

    das ist aber auch zermürbend. Mit Medis geht es nicht, und ohne aber wahrscheinlich auch nicht. Da ging es mir eine zeitlang besser und nun dies. Ich vermute ja, dass es NW sind. wie du schon sagst, und dass ich davon Panik bekomme, weil sie sich wie meine Panik anfühlen.


    :(v

    vitalboy,

    meine Ärztin ist der Meinung ich muss was einnehmen. Aber ich habe schon horror, vor den NW. Viell. ist auch auch psych. bedingt, dass die Medis bei mir paradox wirken. Meine Grundeinstellung ist immer -ohne Medis muss es auch gehen! Bei jeder Tablette habe ich Bedenken sie zu nehmen.


    LG

    eMandy

    ich kenne diese bedenken - aber bei mir ist es momentan auch ohne tabletten ziemlich schlimm. fast jedes symptom fasse ich gleich als lebensbedrohlich auf - wenn ich z.b. leichte spannungskopfschmerzen habe, meine ich, das ist jetzt ne hirnblutung oder so. leichte bauchmscherzen-> magengeschwür usw. das hängt alles mit der panikstörung zusammen.

    und das "witzige" ist, denke ich nicht dran (an angst/panik/sterben usw.) geht es mir wirklich besser - aber leider ist es momentan quasi unmöglich, längere zeit nicht dran zu denken. weil es "zwangsgedanken" sind.

    diese sterbens/kontrollverlust bzw. verrückt-werd-angst ist auch die schlimmste. habe z.b. kein problem damit zum zahnarzt zu gehen, dort ohne spritze bohren zu lassen etc.


    aber diese "furcht vor unberechenbarkeit", also daß ich nie 100pro sicher gehen kann, daß im nächsten moment nichts schlimmes passiert, macht micht am allermeisten fertig. werd ich dann auch meinem therapeuten erzählen am 7.1.

    Zitat

    aber diese "furcht vor unberechenbarkeit", also daß ich nie 100pro sicher gehen kann, daß im nächsten moment nichts schlimmes passiert, macht micht am allermeisten fertig.

    Das ist eines der häufigsten Merkmale bei Angststörungen, gerade auch bei Krankheitsangst. Die meisten Betroffenen könnten z.B. mit einer handfesten (noch so schlimmen) Diagnose besser leben als mit der Ungewissheit, was da sein könnte und wie sich das entwickeln könnte. Da kommt dann die Phantasie ins Spiel (angstgestörte Menschen sind sehr phantasievoll) und man kann sich Sachen vorstellen, die andere Menschen gar nicht in den Sinn kämen.


    *:)


    Lupo

    Zitat

    Die meisten Betroffenen könnten z.B. mit einer handfesten (noch so schlimmen) Diagnose besser leben als mit der Ungewissheit, was da sein könnte und wie sich das entwickeln könnte.

    genau so ist das! viel lieber hätte ich diagnose morbus hashimoto und damit gewissheit, als dieses unbestimmte "es wird mir gesagt, daß ich nix hab und mich beruhigen soll, aber es könnte ja doch was sein *schauder*"


    für gesunde menschen sicher kaum nachzuvollziehen, aber das ist wirklich so.


    deswegen hoffe ich auch z.b., daß der radiologe am freitag wirklich etwas an der schilddrüse findet, damit ich endlich mal gewissheit habe. doch, diese ungewissheit ist so ziemlich das schlimmste, zermürbendste an der ganzen angststörung. habe wahrsch. auch wegen dieser krankheitsängste die GAS-diagnose bekommen

    das problem ist halt, daß man sofort auf die "psychisch gestört"-schiene kommt, wenn man so z.b. beim hausarzt erscheint. was die angst natürlich nicht bessert, denn laut wikipedia:

    Zitat

    Die wichtigste therapeutische Maßnahme ist, dem Patienten zu versichern, dass er keine tödliche oder sonstwie bedrohliche Krankheit hat, denn das ist die größte Sorge der meisten, die sich in Behandlung begeben.

    das ist nämlich WIKRLICH das wichtigste, wichtiger als irgendwelche medis oder psychotherapie etc. kann das zu 100% bestätigen.

    ich finde ehrlich gesagt sch... daß die kasse hier in D nicht einen gründlichen gesundheitscheck auf körperl. krankheiten übernimmt... in österreich gibt es diese "gesundenuntersuchungen" hab ich mir sagen lassen.

    heute war ich beim radiologen... beim ultraschall wurde nichts besonderes festgestellt. hat dann blut abgenommen, ich hab so ein seltsames nasenspray reingesprüht bekommen (davon wurde mir heiß, etwas übel und schwindlig) und nach 30 min war nochmal blutabnahme. er hat gesagt, das wäre um zu testen, ob die schilddrüse richtig mit dem gehirn kommuniziert oder so. soll am donnerstag bei der praxis anrufen.


    VG

    ich hab den eindruck, daß es mir etwas besser geht... etwas stabiler... nicht mehr so diese dauerpanik daß ich gleich umkippe... ich krieg den kopf so halbwegs für andere sachen frei und DP/DR sind noch da, aber nicht mehr ganz so stark...


    könnte das vom mirtazapin kommen oder isses dafür noch zu früh? wäre ja zu schön wenn dieses AD mal richtig was bringen würde

    ich habe schon wieder angst... angst vor der angst, und angst davor, daß ich eine hirnhautentzündung kriegen könnte, weil ich einen pickel unten an der nase habe und das geschwollen ist... könnte ein furunkel sein.


    das wäre so ein beispiel für meine ängste.

    ich versteh das alles nich... wieso kann ich mir selber einfach nicht ein für alle mal beibringen, daß nix schlimes passieren kann? wenns nach mir ginge, hätte ich in den letzten 3 monaten 100e male die kontrolle verloren, wer zig male gestorben oder umgekippt. versteh das einfahc nich.