bin jetzt zurück, war ganz ok, gar nicht mal SO schlimm und ich habs ja 2,5 stunden ausgehalten... nur gegen ende wurd mir doch recht schummrig und ich hatte das gefühl, zu wenig luft zu kriegen, die luft war auch so dick.... mach mich grade fürs bett fertig und hab die remergil genommen.


    war heut auch wieder arbeite, ja!


    VLG und gute nacht♥

    schreib ich hier mal meine NW rein. also, einnahme 45 mg remergil seit 1 woche (di 12.12. abends erste dosis):


    davon: schläfrigkeit, appetitsteigerung, schwindel, müdigkeit, teils kopfschmerzen (also im prinzip alles was auf dem zettel unter "häufig" steht) teils auch seltsame "traumbilder" im bett, die aber nicht so unangenehm sind.

    @ emandy:

    naja, direkt verschlimmern nicht, würde ich sagen - aber es kann NW haben, vor denen man wiederum angst bekommt und damit in den panikkreislauf gerät. bei mir ist es momentan ähnlich mit dem remergil-schwindel. hab heute auch wieder nen recht schlechten tag, was panik betrifft. steh total neben mir usw. :-/

    vitalboy,

    meine Ärztin ist der Meinung ich muss was einnehmen. Aber ich habe schon horror, vor den NW. Viell. ist auch auch psych. bedingt, dass die Medis bei mir paradox wirken. Meine Grundeinstellung ist immer -ohne Medis muss es auch gehen! Bei jeder Tablette habe ich Bedenken sie zu nehmen.


    LG

    eMandy

    ich kenne diese bedenken - aber bei mir ist es momentan auch ohne tabletten ziemlich schlimm. fast jedes symptom fasse ich gleich als lebensbedrohlich auf - wenn ich z.b. leichte spannungskopfschmerzen habe, meine ich, das ist jetzt ne hirnblutung oder so. leichte bauchmscherzen-> magengeschwür usw. das hängt alles mit der panikstörung zusammen.

    diese sterbens/kontrollverlust bzw. verrückt-werd-angst ist auch die schlimmste. habe z.b. kein problem damit zum zahnarzt zu gehen, dort ohne spritze bohren zu lassen etc.


    aber diese "furcht vor unberechenbarkeit", also daß ich nie 100pro sicher gehen kann, daß im nächsten moment nichts schlimmes passiert, macht micht am allermeisten fertig. werd ich dann auch meinem therapeuten erzählen am 7.1.

    Zitat

    aber diese "furcht vor unberechenbarkeit", also daß ich nie 100pro sicher gehen kann, daß im nächsten moment nichts schlimmes passiert, macht micht am allermeisten fertig.

    Das ist eines der häufigsten Merkmale bei Angststörungen, gerade auch bei Krankheitsangst. Die meisten Betroffenen könnten z.B. mit einer handfesten (noch so schlimmen) Diagnose besser leben als mit der Ungewissheit, was da sein könnte und wie sich das entwickeln könnte. Da kommt dann die Phantasie ins Spiel (angstgestörte Menschen sind sehr phantasievoll) und man kann sich Sachen vorstellen, die andere Menschen gar nicht in den Sinn kämen.


    *:)


    Lupo

    Zitat

    Die meisten Betroffenen könnten z.B. mit einer handfesten (noch so schlimmen) Diagnose besser leben als mit der Ungewissheit, was da sein könnte und wie sich das entwickeln könnte.

    genau so ist das! viel lieber hätte ich diagnose morbus hashimoto und damit gewissheit, als dieses unbestimmte "es wird mir gesagt, daß ich nix hab und mich beruhigen soll, aber es könnte ja doch was sein *schauder*"


    für gesunde menschen sicher kaum nachzuvollziehen, aber das ist wirklich so.


    deswegen hoffe ich auch z.b., daß der radiologe am freitag wirklich etwas an der schilddrüse findet, damit ich endlich mal gewissheit habe. doch, diese ungewissheit ist so ziemlich das schlimmste, zermürbendste an der ganzen angststörung. habe wahrsch. auch wegen dieser krankheitsängste die GAS-diagnose bekommen

    das problem ist halt, daß man sofort auf die "psychisch gestört"-schiene kommt, wenn man so z.b. beim hausarzt erscheint. was die angst natürlich nicht bessert, denn laut wikipedia:

    Zitat

    Die wichtigste therapeutische Maßnahme ist, dem Patienten zu versichern, dass er keine tödliche oder sonstwie bedrohliche Krankheit hat, denn das ist die größte Sorge der meisten, die sich in Behandlung begeben.

    das ist nämlich WIKRLICH das wichtigste, wichtiger als irgendwelche medis oder psychotherapie etc. kann das zu 100% bestätigen.