_kitsune, was Du mir hier um die Ohren haust ist wirklich eine absolute Frechheit, anders kann man es nicht nennen.


    Es wird alleine dadurch schon komplett entkräftet dass ich bei (so gut wie) jedem meiner von Dir gemeintem Beiträge ausdrücklich dazugeschrieben haben dass es mein Eindruck ist, so wie er entsteht durch das Lesen Deiner Beiträge, und dass es natürlich möglich ist, dass ich mich irre.


    Ich kann verstehen dass Du Dich getriggert fühlst wenn Du auch nur die geringste Spur von verdrehung und Manipulation witterst (geht mir durchaus nicht anders), aber was Du hier daraus machst ist echt hammerhart und fernab der Realität (und tut Dir selber auch mit Sicherheit nicht gut, wenn Du immer so verfährst). Überlege wirklich Deinen ganzen Faden der Moderation zu melden.

    Nanu? ":/

    Kitsune, ich kann Die Angriffe und emotionalen Übergriffe von rr2017 auch überhaupt nicht verstehen.


    Ich finde Du setzt Dich sehr differenziert und offen (und nebenbei: intelligent!) mit der schwierigen Thematik auseinander.

    @ :)

    Ich frage mich, wie ich das, was ich Dir schreiben möchte, formulieren kann, ohne dass Du es ähnlich auffasst und es bei Dir die gleiche Abwehrreaktion hervorruft, wie bei rr..


    Damit möchte ich keinesfalls schreiben, dass rr.. zwingend Recht hat oder Du falsch liegst - aber so ein wenig tust Du doch etwas sehr ähnliches: unterstellst narzisstische Charakterzüge, die an Dir abgearbeitet werden, dass da eine Agenda hinter steht, die Dich destabilisieren soll, Dir etwas übergestülpt werden soll etc.. Das ist schon ziemlich harter Tobak.


    Ich "trau'" mich auch nicht so richtig, über meine Erfahrungen und meinen weiteren Umgang damit zu schreiben, weil ich quasi damit rechne, dass Du mir dann ebenfalls "überstülpen" und/oder "Projektion" unterstellst.


    Du zeigst hier nur einen kleinen Auschnitt von Dir und Deinem Leben. Und viele Deiner Verhaltensweisen waren mit Sicherheit gut und wichtig für Dich. Jeden prägt seine Erfahrung und man entwickelt Strategien, damit umzugehen. Nicht zuletzt um sich selbst zu schützen. Für mich liest es sich so, dass "Dich schützen" für Dich vorallem über "gewaltartige" Abgrenzung funktioniert. NAch außen wirkst Du damit auch stark und selbstbewusst. Aber es ist auch immer ein Kampf. Das frisst unglaublich viel Energie. Wie ein ehemals gequältes Tier, dass bei weiteren Zusammentreffen, die gar nichts mehr mit der Vergangenheit und dem Erlebten zutun hat, auch keine andere Strategie kennt, als zuzuschnappen. Sicher ist sicher. Und da man ja die Abgründe von Menschen nur zu gut kennt, fühlt man sich damit ggf. auch auf der Seite des "Rechts".


    Um doch den Vergleich zu wagen: mein Charakter, so wie er damals war, war mir lieb und wichtig - denn er hat mein Überleben gesichert. Und immerhin war das immernoch ich - also das einzige Ich, was ich kannte. Letztendlich war es aber nur das Ich, zu welchem mich mein Bruder gemacht hat. Und, wie gesagt, zu der Zeit waren diese Strategien auch wichtig und richtig - später dann aber ggf. völlig fehl am Platz. Und es keimte auch die Frage auf: wer bin ich wirklich? bzw. wer wäre ich, ohne diese Erfahrung? Die therapeutische Aufarbeitung war für mich der Weg, zu meinem tatsächlichen Selbst zu finden und meiner Vergangenheit die (destruktive) Macht über mich zu nehmen.


    Und nochmal zu dem Eltern-Thema: Ich kann absolut verstehen, dass sie Dir als Bezugspersonen wichtig sind und erhalten bleiben sollen und auch, wenn es blöd klingt: es war ja nicht alles schlecht. Zwischenmenschliche Beziehungen sind nunmal nicht schwarz/weiß.


    Bezüglich meiner Eltern: sie waren als Eltern völlig unfähig und überfordert und hätten wohl am besten niemals Kinder kriegen sollen. Das konnten sie aber damals nicht wissen und verbieten kann es ihnen hierzulande auch keiner. Wenn ich aber nun, aus einer anderen Perspektive betrachte, mit welchen Herausforderungen sie zu kämpfen hatten, muss ich mich natürlich auch fragen: hätte ich es besser gemacht? Denn schon ohne Kinder ist das Leben (manchmal) eine ziemliche Herausforderung. Und sie sind eben auch nur Menschen. Jetzt, wo ich in keinerlei Weise mehr von ihnen abhängig bin und somit nicht mehr darunter leide, wie sie sind und welche Schwächen sie haben, kann ich sie so akzeptieren wie sie sind.

    Zitat

    Ich finde Du setzt Dich sehr differenziert und offen (und nebenbei: intelligent!) mit der schwierigen Thematik auseinander.

    Der Preis ist für mich dafür viel zu hoch.


    Mein Problem ist, dass mein Bruder es gut verstanden hat, mir Sprechverbote darüber mitzugeben. Er hat mich ja auch sexuell missbraucht unter anderem, wie ich mehrfach geschrieben habe.


    Über all dies, was ich im Thread erzählt habe, habe ich noch nie mit irgendjemandem geredet. Vor wenigen Tagen habe ich wohl das gehabt, was sich flashback nennt. Und erstmalig seit über 15 Jahren wollte etwas in mir mit einem anderen Menschen darüber sprechen. Obwohl das absehbar dumm und selbstschädigend ist.


    Deshalb ist auch der Thread so "durcheinander".


    Mein Wunsch wäre gewesen, dass man mir wenigstens einmal im Leben glaubt, wenn ich etwas darüber erzähle. Ohne dass ich persönlich angegriffen werde und meine Sichtweise negiert wird und wieder jemand mit diesen Mustern ankommt und die auf mich anwendet. Einfach nur zuhören und mir glauben, ein einziges Mal, das wäre schön gewesen.


    Meine Eltern sind anders gewesen als die Eltern des ein oder anderen Users hier, und die Problematik ist anders gelagert, wenn auch ähnlich. Ich verstehe nicht, warum das so ein Problem ist für andere.


    Ich wünschte, ich hätte nie darüber geredet hier.

    @ LvanPelt

    Es geht mir um die Art und Weise, wie rr2017 seine Sicht vorbringt. Dazu habe ich aber im vorletzten Beitrag mehr als genug geschrieben.


    Ich kann mich einfach nicht verständlich ausdrücken und mitteilen. Deshalb wird mich nie jemand verstehen und Reden macht alles schlimmer.

    Zitat

    Über all dies, was ich im Thread erzählt habe, habe ich noch nie mit irgendjemandem geredet. Vor wenigen Tagen habe ich wohl das gehabt, was sich flashback nennt. Und erstmalig seit über 15 Jahren wollte etwas in mir mit einem anderen Menschen darüber sprechen. Obwohl das absehbar dumm und selbstschädigend ist.

    Ich freue mich für dich, dass du es gemacht hast. Es tut vielleicht gerade weh, aber lohnt sich auf lange Sicht bestimmt! Wenn es wirklich zu früh gewesen wäre, hättest du es nicht losgetreten!


    Ich finde dein Geschriebenes nicht diffus und denke ebenfalls, dass du dich kritisch mit deiner Vergangenheit und allem, was dazu gehört, auseinander setzt. Ich versuche mit meinen Themen ähnliches und bekommen manchmal Zuspruch und manchmal Widerspruch. Manchmal tut es gut und manchma weh.


    In sofern lese ich hier interessiert, offen und aufmerksam mit und freue mich über eine Entwicklung, im inneren wie im Äußeren @:)

    Zitat

    Ich kann mich einfach nicht verständlich ausdrücken und mitteilen. Deshalb wird mich nie jemand verstehen und Reden macht alles schlimmer.

    Das stimmt übrigens nicht! Und du bekommst neue Einsichten, lernst, dich mehr an deine Themen ranzuwagen, weitere Erkenntnisse sind die Folge. Ab und zu kommt dadurch Instabilität, die - einmal verarbeitet - zu mehr Stabilität führt usw.


    Es ist ein langer, schwieriger und manchmal schmerzhafter Weg. Und ich kann dir sagen, dass es sich lohnt, ihn zu gehen. Du bist ja noch ziemlich jung und kannst den Rest deines Lebens irgendwann mal mit einer anders verarbeiteten Vergangenheit leben.


    Was fühlst du denn, wenn du hier auf Widerspruch stößt? Oder einfach nur, wenn du dich mit deiner schmerzhaften Vergangenheit auseinandersetzt?

    Mir wurde von der Moderation mitgeteilt, hier übermäßig hart aufgetreten zu sein und unfair zu rr2017 gewesen zu sein und dadurch andere User verschüchtert zu haben, sodass sie sich nicht mehr trauen würden hier zu schreiben und rr2017 habe mir ja nur helfen wollen.


    Dazu möchte ich sagen, dass ich das nicht als Hilfe betrachte und erlebe, ganz im Gegenteil. Aber mir geht es deutlich besser als die letzten Tage und ich bin wieder stabil und nicht mehr so vunerabel. Deshalb lasse ich das so stehen - soll sich jeder seinen Teil dazu denken.


    Ich beende mein Thema hiermit.

    Ich verstehe echt nicht, wie manche Leute hier im Forum drauf sind... Was bringt es denn irgendwem, Meinungen in einer Form anzubieten, die der Adressat nicht annehmen kann und dann beleidigt zu sein, wenn der Adressat verletzt ist und sich wehrt 8-(


    Und warum sollte irgendwer verschüchtert sein, weil irgendjemand irgendwas schreibt? Das hat doch alles in erster Linie mit dem Schreibenden zu tun. Und unabhängig davon gilt zusätzlich: Die Botschaft mach der Enpfänger. Ergo, jeder versteht sowieso das, was er/sie verstehen will.

    Zitat

    Ich beende mein Thema hiermit.

    Sehr schade! Ich finde du hast sehr reflektiert geschrieben, auch wenn du deinen eigenen Umgang mit diesem Thema hast.


    Den einen richtigen Weg gibt es sowieso nicht.

    Hallo,


    der Thread ist etwas älter, aber ich finde die Thematik äußerst interessant. Daneben hat mich der Threadverlauf gegen Ende überrascht. Jemand anderem zu unterstellen, dass der lügen würde und ihm eh keiner glauben würde, ist heftig. Noch dazu vor dem Hintergrund. :-o :|N Schade, dass die TE daraufhin ausgestiegen ist.