Zitat

    ja die Sache macht mir Leidensdruck.

    Ja, das glaube ich Dir. Um herauszufinden, worunter Du genau leidest, müsste man genauer herausfinden, was die Sache eigentlich ist.


    Was mir aufgefallen ist: Du hattest schon mal Angst vor HIV. Jetzt hast Du Angst, Du könntest Autist sein. Also, es ist die Angst, die Dich umtreibt, würde ich sagen.

    criecharly

    Dazu mein Kommentar:


    1. Dass es sich beim rdos-Fragebogen um Teil einer Erhebung handelt, kann man im Link problemlos nachlesen.


    2. Diese Befragung dient nicht einer Selbstdiagnostik, sondern lediglich dem Aufzeigen einer Tendenz.


    3. Wer nach dem ehrlichen Ausfüllen der Fragen in der Auswertung als eher neurotypisch eingestuft wird, kann zu fast 100% davon ausgehen, kein Autist zu sein.

    Eko55

    Nach Deinen weiteren Beiträgen meine ich auch, dass bei Dir massive Ängste und sehr geringes Selbstvertrauem im Vordergrund stehen. Ich hatte einst eine Klassenkameradin, bei der genau dies der Fall war. Sie war Außenseiterin, machte rein nichts aus sich und wirkte extrem verklemmt. Sie war aber keine Autistin, sondern litt an einer schweren Angststörung und Sozialphobie.

    Zitat

    man ich würde mir die Kugel geben wenn ich so eine Behinderung habe

    Meinst Du damit etwas aus dem autistischen Spektrum? Nun, die Kugel setzt man sich hoffentlich nicht gar so leicht. Ich bin Asperger-Autistin und hatte/habe deshalb zahllose Probleme in meinem über 60jährigen Leben, doch möchte ich keinesfalls ein anderer Mensch sein.

    Zitat

    man ich würde mir die Kugel geben wenn ich so eine Behinderung habe

    Meennoo...was ist denn daran so schlimm? Wie du drauf bist, weißt du ja eh schon, deswegen gibst du dir ja auch nicht die Kugel, und nur weil das Kind dann einen Namen hätte, würdest du austicken? ":/


    Ich glaube, es gibt Asperger wie Sand am Meer....

    Zitat

    Ich glaube, es gibt Asperger wie Sand am Meer....

    Das stimmt ganz sicher nicht. Aber sie kommen wahrscheinlich etwas häufiger als vermutet vor. Ich habe in meinen über 60-jährigen Leben genau 5 Menschen kennengelernt, die entweder als solche diagnostiziert waren oder aber (ohne Diagnose) eindeutig in diese Richtung gehen/gingen. Einer von diesen ist mein Vater.

    @ Surferin

    Mein Ergebnis:


    Dein Aspie-Wert: 135 von 200


    Dein neurotypischer (nicht-autistischer) Wert: 80 von 200


    Du bist sehr wahrscheinlich ein Aspie


    150 Fragen fand ich schon anstrengend. DASS ich anders ticke als andere, weiß ich schon sehr lange. Und wie das Kind dann letztendlich genannt wird, ist mir egal. ;-)


    Ich bin froh, dass ich alleine arbeite. ;-D

    Mich haben auch schon mein Leben lang (bin Ende 30) die meisten Menschen als komisch empfunden.


    Ich habe mich irgendwann mal mit dem Asperger-Syndrom beschäftigt und war vor ein paar Jahren zur Diagnostik in der Autimus-Ambulanz einer Uniklinik.


    Bei mir wurde Autismus ausgeschlossen, weil ich gut auf Mimik reagierte und keine ausgeprägten Routinen habe. Anonsten habe ich leider viele autistische Verhaltensweisen und Wahnehmungen. Diese schob der Oberarzt jedeoch auf die Prägung in meiner Kindheit. Ich hatte ein sehr liebloses Elternhaus und wurde psychisch misshandelt.


    Entsprechende Symptome können auch durch Depressionen, Persönlichkeitsstörungen oder einer Sozialphobie ausgelöst werden.


    Da hilft wirklich nur der Gang zum Psychiater, um Klarheit zu bekommen.

    Ach ja, diese Tests im Internet sind auch immer so eine Sache...


    Ich war mir z.B. immer sicher, Mimik sehr gut deuten zu können. Doch bei dem Test im Internet, wo man Stimmungen an den Augen ablesen soll, habe ich voll versagt. Es kam als Ergebnis, dass ich sicherlich ein Aspie bin. ":/

    @ Möppelchen

    Ich nehme die Stimmung wahr, weniger die Mimik. Und nur an den Augen eine Stimmung abzulesen finde ich sehr schwierig.


    Abgesehen von ASS (Autismus-Spektrum-Störungen) gibt es feinfühlige Menschen, die einfach anders wahrnehmen und andere Prioritäten setzen.

    Zitat

    Abgesehen von ASS (Autismus-Spektrum-Störungen) gibt es feinfühlige Menschen, die einfach anders wahrnehmen und andere Prioritäten setzen.

    Stimmt, aber man betrachtet bei der diagnostischen Beurteilung, ob ASS vorliegt oder nicht, deshalb stets die Gesamtheit der sog. Symptome ab der frühen Kindheit. Die andersartige Wahrnehmung ist zwar typisch für ASS, doch gibt es noch unzählige weitere Faktoren, die bei einer Diagnose berücksichtigt werden müssen.

    Zitat

    Dein Aspie-Wert: 135 von 200


    Dein neurotypischer (nicht-autistischer) Wert: 80 von 200

    Dieses Ergebnis halte ich für kontrollbedürftig. Ich würde diesen Test ab und zu wiederholen (die Fragen sind jedes Mal ein wenig anders).


    Die drei diagnostizierten Aspies, die ich kenne (einschließlich mir) haben NT-Werte von deutlich unter 40. Mein Ergebnis z.B. Aspie-Wert: 182 von 200, NT-Wert: 26 von 200. Der EQ/SQ-Test (bei http://www.aspergia.de) fiel bei mir wie folgt aus: EQ = 8 P., SQ = 81 P., also "Extreme S".

    @ Monsti

    Woher hast du den Quotienten?


    Ich hatte mal einen Test bei aspergia.de gemacht und da kam raus:


    Dein Ergebnis ist: 113 Punkte


    Du hast Persönlichkeitszüge, die typisch sind für Menschen mit dem Asperger Syndrom.


    Es gibt noch einen bei psychotherapiepraxis.at.


    Da kam raus:


    38 Punkte (von 50):


    Sie zeigen auffallend viele Verhaltenscharakteristika, die an Asperger-Patienten beobachtet werden.


    Woher auch immer die Ursachen Ihres Verhaltens stammen mögen, es könnte sein, daß es Ihnen bisher trotz allem verhältnismäßig gut gelang, im Alltag damit umzugehen. Sie sind im Job oder Studium vermutlich durchschnittlich bis sehr erfolgreich (von fallweisen Motivationsproblemen mal abgesehen) und haben diverse Bekannte, auch einige Freunde. Gleichzeitig führen die Kontaktstörungen, die Sie wahrscheinlich auch selbst immer wieder an sich spüren, auch dazu, daß es Ihnen schwer fällt, andere Menschen nahe genug an sich heranzulassen, sodaß intensive und lebendige Beziehungen mit großer Nähe und Intensität daraus entstehen könnten. Dies kann nicht nur zu Problemen bei der Partnersuche führen, sondern wirkt sich meist auch innerhalb von Partnerschaften, fallweise auch im Job belastend aus (etwa, wenn es darum geht, eigene Positionen nachdrücklich genug wahrzunehmen). Da verläßt Sie dann oft Ihre Energie und Sie ziehen sich zurück - was die anderen dann oft als 'unnahbar', 'glatt', 'verstockt' oder gar 'kalt' interpretieren mögen. In diesen Situationen ist es weder für Sie leicht, sich zu öffnen, noch schaffen es die anderen, Sie aus Ihrer inneren Zuflucht zu locken.


    Habe wenig Probleme mit Berufsausbildung und Studium gehabt, mag Menschen aber nicht zu dicht. Und ich bin froh, dass ich alleine arbeite, wenn ich die "Hühnerkacke" mitbekomme, die zwischenmenschlich im Kollegium abläuft. ;-)