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    Ich hatte mal einen Test bei aspergia.de gemacht und da kam raus:


    Dein Ergebnis ist: 113 Punkte

    Dein Ergebnis ist: 90 Punkte. Du hast wahrscheinlich nicht das Asperger Syndrom.


    Hängt halt von den jeweiligen Fragen ab, wo ich eingeordnet werde.

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    @möppeche glaube dein Problem habe ich auch :( heißt das ich werde ein lebenslang komisch bleiben :(

    Dass du ein Leben lang "komisch" bleiben wirst, hat möppelchen doch gar nicht geschrieben.


    Gehe zum Psychiater oder Psychologen und der soll erst mal nachsehen was Sache ist.


    Durch entsprechendes Verhaltenstraining kann man eine Menge verändern. Nichts bleibt so wie es ist, außer man hat kein Interesse und keine Motivation etwas zu ändern. Ändern kannst nur du dich selbst, der Psychiater oder Psychologe oder Therapeut hilft dir nur dabei bzw. zeigt dir wie es geht.

    @ Evoluzzer

    Zitat

    Nichts bleibt so wie es ist, außer man hat kein Interesse und keine Motivation etwas zu ändern.

    Gut, dann sag mir bitte, wie ein Homosexueller vorgehen soll, der nicht nur den großen Wunsch hat, heterosexuell zu werden, sondern auch eine sehr große Motivation, etwas zu ändern.

    @ Eko55

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    heißt das ich werde ein lebenslang komisch bleiben :(

    So leid es mir tut, ich sehe keinen Grund, Dir da zu widersprechen. Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, wäre etwas an der Wortwahl zu ändern. Denn sicherlich gibt es auch andere Wörter als das abwertende "komisch".


    Da ich Dich nicht sehen kann und dementsprechend nicht weiß, was die Anderen als "komisch" bezeichnen, kann ich Dir da nur leider keine Vorschläge machen.

    Komisch könnte man vielleicht in "nicht für andere nachvollziehbares Verhalten" ändern.


    Vieles ist für mich nicht bei anderen Menschen nicht nachvollziehbar (z.B. wenn wegen Kleinigkeiten gestritten wird, wenn gelogen wird (ich kann lügen, sehe meistens keinen Sinn oder Zweck dafür).


    Ich habe vor kurzem zum ersten Mal jemand mit Borderline kennengelernt.


    Das Verhalten (für mich empathielos) konnte ich nicht nachvollziehen.


    Wir haben es zum Glück sehr schnell geklärt.

    @ mond+sterne

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    Gut, dann sag mir bitte, wie ein Homosexueller vorgehen soll, der nicht nur den großen Wunsch hat, heterosexuell zu werden, sondern auch eine sehr große Motivation, etwas zu ändern.

    Man kann eine Kuh in einen Pferdestall stellen, deswegen wird es aber nie ein Pferd und immer eine Kuh bleiben. Dass man sich als Homosexueller nicht in einen Hetero verwandeln kann, auch wenn man es sich noch so sehr wünscht, dürfte bekannt sein. Um auf deine Frage einzugehen, selbstverständlich gibt es Grenzen der Veränderbarkeit.


    So lange nicht klar ist, was genau beim TE als "komisch" beschrieben wird, kann hier niemand sagen, ob es "komisch" bleiben muss. Die Wahrscheinlichkeit eine Veränderung zu erreichen besteht, sofern es sich um Verhaltenseigenschaften handelt, da Verhalten änderbar ist. Mit einer schiefen Nase z.B. tut man sich schon schwerer, die kann man nur operativ verändern.

    Was "komisch" ist, ergibt sich vor allem aus den Reaktionen anderer. Man wird gemieden, nicht ernst genommen, gehänselt, gemobbt oder auch direkt angegriffen. Passiert das nur ab und an, so ist das wohl ziemlich normal und erfährt wohl jeder Mensch mal. Ist es aber meistens so, dann wird man als "komisch" eingeordnet, was der Betroffene natürlich mehr oder weniger schmerzhaft spürt.


    In meinem Leben habe ich (neben mir selbst) sehr viele "komische" Menschen unterschiedlichen Alters kennengelernt. Alle haben oder hatten aber auch Qualitäten, teilweise sogar sehr herausragende.


    Ich werde niemals Frau Prof. Dr. med. Meta Alexander (siehe Wikipedia), eine internistische Koryphäe in Berlin vergessen. M.E. war sie astreine Asperger-Autistin. In ihrer Freizeit war sie entweder mit ihrem Pferd oder aber mit dem Tennisspielen beschäftigt. Ich lernte sie im Tennisverein kennen, und wir spielten auch oft miteinander, wobei sie aufgrund eines Hüftproblems geradezu grauenhaft Tennis spielte. Meta war zeitlebens komisch, alle im Verein belächelten sie. Ich schätzte vor allem ihre gnadenlose Ehrlichkeit - eine ihrer ganz großen Qualitäten auch außerhalb ihres Berufs als Internistin.


    Näher kamen wir uns wie folgt: Nach dem Sport und dem Duschen danach zogen wir uns beide an. Wir waren allein in der Umkleide. Plötzlich kam Frau Professor auf mich zu, hielt mir ihr total vergilbtes und durchlöchertes Unterkleid unter die Nase und fragte, ob man das noch tragen kann. Ich lächelnd: "Nein, es sieht unmöglich aus und gehört entsorgt." Frau Professor zerknüllte den Fetzen und warf ihn in den Abfallkübel. Daraufhin kam sie strahlend auf mich zu und sagte: "Danke für Deine Ehrlichkeit! Ich heiße Meta, wie Du heißt, weiß ich, bist ja im Vorstand." Danach waren wir bis zu ihrem Tod lockere Freundinnen.