Meine Tochter ist dreieinhalb und hat sieben oder mehr unsichtbare Freunde und einen Hund. Es kommen nach und nach immer mehr dazu. Sie erfindet Namen für sie, spielt mit ihnen und erzählt Geschichten über sie. Manchmal spricht sie einer von ihnen auch einfach mal von der Seite an und sie lacht dann und sagt, "Ach, xy, was erzählst du denn da!". Die Freunde tauchen auch auf Fotos auf - für uns unsichtbar, natürlich. Ich mache mir da gar keine Sorgen, sie hat generell viel Fantasie. Ich finde es im Gegenteil sehr süß und unterhaltsam. Ich nehme das auch ernst - spielen ist eine wichtige und ernste Sache - eben die "Arbeit der Kinder".

    Zitat

    Ich bin 30 und habe immer noch einen imaginären Freund. Er ist ein Ausserirdischer, der wie eine Mischung aus Schwein und Mensch aussieht.

    ;-D

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    Ein Neffe von mir hatte auch imaginäre Freunde. Als er in der zweiten Klasse immer noch nicht damit aufhörte habe ich geraten ihn zum Kinder- und Jugendpsychiater zu schicken. Nun bekommt er sei 8 monaten Risperdal und es geht ihm wesentlich besser. Er ist nicht mehr so abglenkt und ruhelos, stört weniger im Unterricht und widerspricht nicht mehr. Imaginäre Freunde hat er seitdem keine mehr. Also ich finde er hat sich sehr zum positiven hin verändert. :)^

    Sehr toll... besser das Kind ruhig stellen...

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    Ein Neffe von mir hatte auch imaginäre Freunde. Als er in der zweiten Klasse immer noch nicht damit aufhörte habe ich geraten ihn zum Kinder- und Jugendpsychiater zu schicken. Nun bekommt er sei 8 monaten Risperdal und es geht ihm wesentlich besser. Er ist nicht mehr so abglenkt und ruhelos, stört weniger im Unterricht und widerspricht nicht mehr. Imaginäre Freunde hat er seitdem keine mehr. Also ich finde er hat sich sehr zum positiven hin verändert.

    Ich glaub, ich les nicht richtig! Sowas ist echt die Höhe! Und ganz schön traurig dazu! :(v Wieso soll ein Kind nicht widersprechen? Schade, dass man ihm einen Teil seiner Phantasie wegmedikamentiert hat.


    Ich hatte auch in der 3. klasse noch meinen imaginären Hund, na und? Dagegen musste ich nichts einnehmen!

    Der imaginäre Freund meines Sohnes hieß "Ank" – was mich immer dazu animierte zu fragen ob er nicht Frank meint – aber das wurde immer entrüstet verneint. Er wüsste ja wohl besser wie sein Freund heißt ... natürlich. ;-D


    Der hatte auch sein eigenes Geschirr und hat natürlich bei uns gegessen. Geschlafen hat er in einem Schubfach der Sockenkommode meines Sohnes. Das ging von etwa 3 – 5 Jahre – dann war er so plötzlich weg wie er kam. Mein Sohn weiß das noch heute mit 16 – aber streitet natürlich alles peinlich berührt ab. Meine mittlere Tochter hatte keinen imaginären Freund und bei meiner kleinsten bin ich schon gespannt wer da auftaucht.


    Aber eins werde ich nie vergessen – nämlich wie mein Sohn jeden Abend Gute Nacht sagte: Man sieht sich. ;-D ;-D ;-D

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    Also ich finde er hat sich sehr zum positiven hin verändert.

    :-o


    Also das schockt mich jetzt schon. Ein Kind, das so mit Medikamenten vollgedroehnt wird, dass es keine Phantasie mehr hat und auch keine eigene Meinung mehr, finde ich nicht erstrebenswert. Armer Junge.

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    Meine Imaginäre Freundin hieß Riti und war klein wie ein Schlumpf. Sie erfand ich im alter von 2 Jahren und tauschte sie zwei Jahre später gegen meine menschliche Freundin Karina ein ;-D . Das weiß ich aber nur von Verwandten die ich immer in den Wahnsinn trieb. Meine Mutter vermisste sie ein wenig ;-) .


    Wahrscheinlich war mir nur langweilig...oder vielleicht gabs sie doch ;-) :-/ ?

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    Ich hatte ein imaginäres Eichhörnchen. ;-D

    Mein Sohn hatte eine imaginäre Kuh. Die bekam auch immer einen eigenen Teller.

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    Nun bekommt er [...] und es geht ihm wesentlich besser. Er ist nicht mehr so abglenkt und ruhelos, stört weniger im Unterricht und widerspricht nicht mehr. Imaginäre Freunde hat er seitdem keine mehr. Also ich finde er hat sich sehr zum positiven hin verändert. :)^

    Aha. Dir ist aber schon klar, dass das keine lustigen Smarties sind, mit denen man eben mal schwerste Verhaltensbeeinträchtigungen beheben (oder imaginäre Freunde wegzaubern) kann – ohne jegliche Nebenwirkungen. Risperidon – der Wirkstoff im Risperdal ist ein hochpotentes Neuroleptikum, das massiv in den Gehirnstoffwechsel eingreift.


    Ein Kind, dass ich recht gut kenne bekam auch mal über einen längeren Zeitraum Risperdal. Der Junge hat schwere Verhaltensbeeinträchtigungen – keine Frage. In der Zeit, in der er das Medikament bekam, hatte ich beim Blick in seine Augen oft den Eindruck, als sei da "keiner mehr daheim". Er wußte nicht mehr, wann er zur Toilette muss und hat begonnen, sich in die Hose zu machen. Mehrmals täglich. Sprachlich war er immer schon schwach gewesen, aber unter Risperdal konnte er sich nicht mehr verständlich machen. Schlussendlich wurde es wegen der vielen Nebenwirkungen abgesetzt.


    Ach ja – hier noch ein Auszug aus dem Wikipedia-Artikel:

    Zitat

    Zugelassen ist Risperdal in Deutschland ab 16 Jahren. Nur im Indikationsgebiet "Verhaltensstörungen bei Intelligenzminderung" können auch Kinder ab 5 Jahren behandelt werden, maximal 6 Wochen mit einer begleitenden Psychotherapie.

    danke für die alpträume heute nacht %:|


    vorsorglich wegmedikamentierte phantasie aus angst davor, dass völlig normales kindliches verhalten schizophrenie ist - wär ich drehbuchautorin, ich würd daraus was basteln.

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    ich hatte ach imaginäre Freunde. Mit denen hatte ich Schule gespielt und oder andere Rollenspiele. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube bei mir hatte das auch bis nach der 4. Klasse gehalten. Meist habe ich mich mit den imaginären Freunden in den Schulferien beschäftigt, wenn die richtigen Kinder alle im Urlaub waren


    Aber da fiel mir gerade ein Film zum Thema ein "Mein böser Freund Fred", den fand ich als Teenie dann ganz toll


    http://www.youtube.com/watch?v=Kg5-XgbsX3U

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    @ amalina

    was du hier machst wäre so ähnlich, wie wenn ich in einem faden mit em titel "im winter hustet mein kind manchmal, eure auch und was macht ihr dann so" von lungenkrebs anfangen würde.


    [Bezieht sich auch auf zwischenzeitlich gelöschte Beiträge]

    Halli Hallo,


    erstmal schönen guten Abend an alle :)D :-)


    Also das mit dem Imaginären Freund ist absolut normal und für die kindliche Entwicklung sehr wichtig. Ich weiß auch nicht was manche daran schlimm finden so schlimm das man Medikamente gibt? Ganz ehrlich das ist doch nicht normal welcher "Arzt" macht sowas. :-o %-| Es geht von alleine und fast jeder hat es erlebt.


    Viele kennen vielleicht diese typische Situation Kind sitzt am Tisch und hat nicht nur für sich, sondern auch für z.B drei weitere Personen den Tisch gedeckt selbst dieses Rollenspiel hat etwas damit zu tun. Zu mir ich hatte früher als Kind einen Hund der Flitzer die Mampftonne hieß und das sehr lange :)z


    Liebe Grüße Achtung Pädagogik @:) :-)