ops, das mit der krankschreibung hatte ich befürchtet, aber ok, kann man jetzt nichts machen, also, mach' dir kein kopf!


    jaa, wenn du dich doch mal selbst verletzst, sollten die in der klinik es auch erfahren, je mehr und ausführlicher du erzählst (nichts erfundenes, klar ;-), du hast auch so viel zu erzählen) und antwortest, desto besser können sie die therapien (jaaa, und auch die medis... ;-D ) auf dich abstimmen, und desto wahrscheinlicher wird es, das sie dir helfen können.


    keine angst, keine scheu, kein scham, die sind da um dir zu helfen, die haben schon seeehr viel schlimmeres gehört und erlebt, und die werden schon nichts gegen dich verwenden!


    ich kann gut verstehen das die anspannung jetzt gross ist, aber hey, du willst es doch auch, du willst das es dir besser geht, vergiss' das es ein zweites mal ist, und egal was das erste mal war, damals war damals, und zählt jetzt nicht, jetzt gehst du hier hin, und es ist eine andere erfahrung, versuche ein bisschen vertrauen in dir und in der klinik zu setzen, versuche nicht daran zu denken das es nervt, sondern das es helfen kann, denk' nicht das es eh nichts bringt, sondern mach' mit, lass' die schwarze brille zuhause... ;-)


    sehe es nicht als was schlimmes, sehe es objektiv, die ganze energie die du jetzt verbrauchst um alles negativ zu sehen kannst du auch dafür verwenden, um die, die dir helfen wollen zu helfen, mit uns paar laien und nur schreibfreunde hat es doch schon ein bisschen geklappt, ich hatte den eindruck das es dir etwas besser ging, jetzt sind die profis an der reihe, vielleicht sind sie nicht so nett wie wir ;-D , aber sie haben viel mehr ahnung als wir, sie können dir viel besser helfen!


    ...und wir laufen trotzdem nicht weg! ;-)


    wann musst du dort erscheinen, morgen?


    jaa, die angst vorm weissen blatt kenne ich, nicht nur als möchtegerne künstler, auch mit meinem psychiater habe ich immer schwierigkeiten gehabt seine fragen zu beantworten, am ende war es aber doch recht so wie ich es hingekriegt habe, denk' an das berg vom vorigen beitrag, und lass' den zettel ein zettel sein! :)z


    dann geht es viiiiel einfacher!


    ach menno, fühl dich gedrückt (wenn es dich nicht stört... ;-D ), ich denke an dich!

    ähmm, ich hoffe ich sage dir nicht ZU viel... :=o


    das "Aber jetzt gibt es kein zurück mehr" soll aber nicht als "green mile" gemeint sein ]:D , sehe es als eine möglichkeit für ein neues anfang, es kann sogar urlaub von der aussenwelt sein, schon das kann gut tun! ok, wahrscheinlich eher erlebnis- als erholungsurlaub, aber die zwei sachen müssen sich nicht ausschliessen, sicher wirst viel tun müssen, aber das könnte eine grosse erleichterung bedeuten.

    Also bis jetzt bin ich etwas enttäuscht, die Therapieangebote welche mir zusagen würden, werden gerade wegen Ferienzeit nicht angeboten und andere sind voll, da gibt es eine Warteliste, ja ich kann nicht glauben dass in 8 Wochen die letzten 10 Jahre gut gemacht werden können oder wie auch immer man es ausdrücken mag. Man scheint auch viel freie (sinnlose )Zeit zu haben (juley hat glaube mal was derartiges erwähnt), jetzt kann ich 1h warten bis ich mit meiner Therapeutin sprechen kann und ich warte schon 1h, durch rumsitzen wird es nicht besser, das kann ich auch daheim.


    Okok es ist der erste Tag, ich kann noch keine Bilanz ziehen, aber ich hoffe doch dass es das wert ist, ich gebe mir das nicht dass mich alle anschauen wenn ich wieder zur Arbeit gehe, ich mag da nicht mehr hin, hoffentlich lohnt sich der klinikaufenthalt, wenn ich wieder arbeiten gehe nehme ich davor highdose benzos, dann schaue ich die dumm an, ich gebe mir das doch nicht.


    Mit den mitpatienten kann ich auch nicht einfach reden, das gemeinsame essen war schon peinlich, ich bin einfach kompliziert schüchtern


    Was die Zeit bringt mal schauen, ich will Tod sein, ja das habe ich gesagt

    Zitat

    ich gebe mir das nicht dass mich alle anschauen wenn ich wieder zur Arbeit gehe, ich mag da nicht mehr hin, hoffentlich lohnt sich der klinikaufenthalt, wenn ich wieder arbeiten gehe nehme ich davor highdose benzos, dann schaue ich die dumm an, ich gebe mir das doch nicht.

    ??? Wo bist du denn gerade gedanklich?


    Du verlangst eine Garantie, dass es "sich lohnt"? Das liegt aber nun mal auch an dir selbst. Offenheit ist wichtig. Wenn du dich verschließt, kann die beste Klinik nicht zaubern, dass es dir gut geht.

    Zitat

    Was die Zeit bringt mal schauen, ich will Tod sein, ja das habe ich gesagt

    Klingt irgendwie wie eine Drohung. - Weißt du, das ist allein deine Wahl.

    hm, das mit den ferienzeit dürfte eigentlich nicht passieren, das wäre echt doof wenn du anstatt therapie freizeit hast, aber ok, wie du selbst sagst :)^ es ist erst dein erster tag dort, klar das heute nicht viel passieren wird.


    und wie die Jule schon sagte, es ist vielleicht gar nicht falsch wenn du viel zeit für dich hast, da hast du keinen stress von der aussenwelt, das kann dir helfen um deine gedanken zu sammeln, aber es bleibt dabei, es hat keinen sinn das du jetzt an die arbeit denkst, oder das du nur das negative wahrnimmst, die zeit kannst du für dich nutzen, und das gemeinsame essen war für andere vielleicht noch viel peinlicher und schlimmer als für dich, das kann dir auch zeigen das du nicht alleine mit deinen problemen bist. und das muss nicht die ganze zeit peinlich bleiben, bekanntschaften entwickeln sich auch so... ;-)


    die extreme gedanken an benzos und tod bringen dich jetzt nur runter, das ist doch der falscheste moment dafür, das kannst du auslassen wenn der richtige moment kommt, und bestimmt wirst danach gefragt werden.


    und du willst benzos und/oder tot sein nur weil du keinen ausweg siehst, aber hey, schau mal wo du bist, und nimm wahr das dies gerade der erste schritt zu den ausweg sein kann! ;-)


    jetzt wäre die richtige zeit um zu versuchen deine jetzige situation in der klinik objektiv, offen und hoffnungsvoll zu sehen, sehe es nicht als stress, es ist eine neue, andere, ja, wahrscheinlich komische situation, aber du hast jetzt die gelegenheit, deine ängste los zu lassen, lass' dich in ruhe, lass' locker, lass' dich führen, lass' zu das sie dich verstehen und helfen können, wenn du es objektiv betrachtest gibt es keinen grund angst zu haben, oder verspannt zu sein, zwei monaten können sicher nicht das ganze negative was du bisher elebt hast wieder gut machen, das ist aber auch nicht sinn der sache, sinn der sache ist das du was anderes erlebst als nur negatives, und wie schon gesagt, dafür braucht es nur einen moment, die zwei monaten sollen dir helfen, diesen moment zu erreichen, und das ist dann der neuanfang.


    du brauchst es, du willst es, und du kannst es auch, denn verstanden hast du es doch schon, wie es sich in den letzten zeiten angehört hat, jetzt geht es von der theorie zur praxis, und du hast profis auf deiner seite, versuche die negativen gedanken weg zu schieben, und die leute da zu vertrauen, die wollen dir nur helfen, und du kannst viel dazu beitragen.


    ich denk' an dich, denk' du daran worüber wir geredet haben, und an welche schlüsse wir gekommen sind, anstatt an was negatives... :)_




    so, und jetzt die praktischere fragen, wie ist die klinik an sich (klein, gross, sauber, dunkel, modern, ...?), wie sind die ärzte (jung, alt, freundlich, viele, ...?), wie ist dein zimmer, wieviele und was für zimmerkollegen hast du, und ganz wichtig für mich, wie ist das essen? ;-D

    Also ich kann jetzt zwar noch nicht viel sagen, das Gespräch mit meiner Therapeutin war gut, aber leider geht es mir jetzt schlechter, Unruhe, düstere Gedanken.


    Hayley , wo ich gedanklich bin? Ich kann ja nichts gegen diese penetranten Gedanken machen, glaubst du mir macht das Spaß, solchen Gedanken ausgesetzt zu sein.


    Wieso Drohung? Ich glaube du hast mich falsch verstanden "ja das habe ich gesagt " heißt dass ich es in der Klinik angesprochen habe!


    Aelixir, es ist für mich schon deshalb anstrengend wegen meinen sozialängste, die ganze Zeit mit fremden Menschen zusammen. Ich habe einfach angst dass ich ein hoffnungsloser Fall bin, das habe ich der Therapeutin auch gesagt. Mit dem Handy ist soviel schreiben blöd.

    In der Klinik hatte ich auch Unruhe, ich dachte dass es dort besser wäre weil dort geschultes Personal ist und jetzt habe ich auch Unruhe... Man dass das nie aufhören kann, vollstationär wäre besser gewesen, weil mir ist eingefallen dass ich theoretisch ja gar nicht einkaufen kann oder überhaupt das Haus verlassen, weil mir könnte jemand von der Arbeit über den Weg laufen.

    Zitat

    Ich glaube du hast mich falsch verstanden "ja das habe ich gesagt " heißt dass ich es in der Klinik angesprochen habe!

    Stimmt, das hatte ich dann falsch verstanden, sorry. GUT, wenn du es dort direkt angesprochen hast!

    Zitat

    Hayley , wo ich gedanklich bin? Ich kann ja nichts gegen diese penetranten Gedanken machen, glaubst du mir macht das Spaß, solchen Gedanken ausgesetzt zu sein.

    So kann ich dich wieder verstehen. Nein, dass die Gedanken kommen, dazu kannst du nichts. Ein Therapieziel könnte sein, das aufzugreifen und anzugehen.

    Zitat

    Das kann doch nicht sein dass es mir jetzt schlechter als sonst geht

    Oh doch! Es wird jetzt eine Menge an verbuddelten Gefühlen hochkommen … und dass es einem erst einmal schlechter geht, kann sogar ein gutes Zeichen sein. Das sollte aber möglichst aufgefangen werden.


    Hast du jemanden dort, mit dem du das jetzt gerade besprechen kannst?

    ja, gerade wenn du über dich reden musst ist klar, aber auch gut, das dir die düstere gedanken hoch kommen, die therapeutin muss alles mitbekommen was dir hemmt, verletzt, oder schwarz sehen lässt.


    ich hoffe es tut dir auch gut, dich richtig auszukotzen, lass' es raus, alles was du uns erklärt hast kannst dort auch los werden, sollst sogar! ;-)


    ja klar sind jetzt alle noch fremd, aber es dauert nicht lange bis du wenigstens deine therapeuten und gruppenkollegen ein bisschen kennst, das wird schon etwas angst abbauen.


    und denk' dran, die einen sind in eine ähnliche situation wie du, die andere sind um zu helfen da, es gibt also eigentlich keinen grund, angst zu haben. ich weiss, solche ängste sind irrational, du aber nicht! ;-) , versuche sie nicht zu wichtig zu nehmen.


    auch die unruhe ist logisch, neue situation, unbekannte leute, dich öffnen müssen, am nafang ist es stressig, das wird sich aber doch ein bisschen legen, und vielleicht findest du dort auch einen weg, damit zu recht zu kommen, mach' dir nicht zu viele sorgen darber, du bist doch auch deswegen da, oder?


    das mit den kollegen die dich eventuell sehen könnten ist natürlich blöd, aber du kannst dich nicht deswegen einmauern, oder immer angst haben wenn du vor der tür gehst, du machst dich kaputt...


    es muss nicht sein das dich jemand sieht, und auch wenn es passiert, muss nicht sein das du angesprochen wirst, also, wenigstens bis dahin solltest du versuchen diese angst zu bekämpfen, denn sie bringt dir nichts, ausser das du angespannt bist, und das es dir schlechter geht, gerade jetzt wo so viel gemacht werden kann, das es dir besser geht.


    gönn dir selbst ein bisschen ruhe, du machst nichts schlimmes, du hast nichts zu verstecken, du brauchst dich vor niemandem zu verstecken.


    und wenn du tatsächlich angesprochen werden solltest, und angst hast das du nicht weisst was du da sagen sollst, bereite dir schon eine antwort vor, sowas wie "ja sorry, will nicht darüber reden", oder was du für richtig hältst, eine antwort für den notfall muss reichen, jetzt bist du wichtig, und das es dir besser geht, der rest muss dir so egal sein, wie es nur geht, auf den notfall vorbereitet zu sein ist gut, ständig bei rotalarm zu leben macht dich nur kaputt, es bringt sonst nichts... wenn du erkennst das die ängste unnötig, schädlich und irrational sind, kannst du sie auch rational angehen...


    jaa, es ist alles theorie, aber hey, die ängste auch! ;-)


    klar, um das ganze umzugehen wäre die vollstationäre klinik eine möglichkeit, hast du schon danach gefragt, ob und wie du dazu kommen könntest?


    wobei, bekämpfen wäre eigentlich besser als umgehen, also, wenn du nur teilstationär da bleibst, sehe es als herausforderung, aber keine unlösbare, sehe es als naja, spiel, nimm' deine ängste das ernste, sie sind genauso irrational wie träume, witze, die können dir nur weh tun, wenn du daran glaubst, aber umgekehrt, die können dir nicht weh tun, wenn du sie als irrational erkennst...


    ...ich hab' wieder ein roman geschrieben, aber du brauchst natürlich kein roman zu antworten, mir reicht es zu wissen wie es dir geht, was da passiert, und ob ich was für dich tun kann! :)_

    Also zum Programm noch, so sieht es diese Woche aus (hoffentlich wird das noch besser ): ergotherapie, Bewegung, wieder ergotherapie, spielegruppe, Aufbau Training für den Rücken, gruppenunternehmung, wieder ergotherapie, musiktherapie und eben immer so abschlussrunden. Also nichts was jetzt konkret gegen meine Probleme helfen würde, ich glaube ich rufe morgen meinen Neurologen an und frage ob es das sein kann. Und einmal die Woche habe ich ein therapeutengespräch, d.h. ich habe in 8 Wochen 8 Gespräche. Ich frage mich echt ob mir das hilft. Ich will es nicht schlecht reden, aber ich habe angst, Unruhe, antriebslosigkeit, ständig gedrückte Stimmung, das finde ich alles nicht lustig, mir ist jeden Tag zum kotzen. Und ich bin nicht in der depreseionsgruppe weil die voll ist, nicht in der sozialen Kompetenzgruppe, nicht in der angstgruppe. Und zum Thema "mich auskotzen" ich kriege fast kein Wort raus, weil ich so schüchtern bin, aber ich habe ja sowieso nur 8 mal gelesen Gespräch. Es gibt also gerade leider nichts was mich etwas optimistischer in die Zukunft blicken lässt.


    Aber aelixir du hast eigentlich mit allem recht was du schreibst, es hilft etwas das zu lesen, hoffentlich geht es mal in meinen Kopf rein :(

    Zitat

    ich glaube ich rufe morgen meinen Neurologen an und frage ob es das sein kann.

    Das ist für mich rätselhaft. Was hat im Moment denn dein Neurologe damit zu tun?


    Aber jetzt mal Klartext: Du kannst nicht erwarten, NonT, dass du dich sofort in der Klinik wohlfühlst. Es braucht schon ein paar Tage Eingewöhnungszeit, du musst ja erst einmal dort ankommen. Dir im Kopf nun so viele Ängste aufzubauen - stationär wäre wohl tatsächlich einfacher, auch weil du dir so viele irrationale Gedanken dazu machst. Aber nun bist du nun mal dort, und jetzt mach das Beste daraus; die Chance bekommst du so schnell nicht noch einmal.


    Hör auf, über das was sein könnte, nachzugrübeln. Sei ein wenig optimistisch und lasse dem Raum, was positiv auf dich zukommt. Dort bist du jetzt erst einmal geschützt und behütet, und vielleicht kannst du das ja empfinden: Dir kann dort nichts passieren. Du kannst dich fallen- und auffangen lassen.


    Lass dich beschenken, wie ein Kind, das mal gar nichts leisten muss, nur annehmen. Das ist kein Widerspruch zu dem, dass du auch etwas tun wirst; du trägst dabei ja nicht die übliche Verantwortung.

    Habe ein neues Problem, mich hat gerade jemand von der Arbeit angerufen, also hat es sich schon herum gesprochen. Was soll das. Habe mir so ein Stück vom zehnagel weggerissen, tut weh und blutet, aber hilft auch nicht. Mein Leben eine Müllhalde. Das mit der Klinik war glaube keine so gute Idee. Ich gehe nicht zurück zu meiner Arbeitsstelle, lieber arbeitslos, weil bin zu antriebslos um mir etwas anderes zu suchen. Benzos würden meine Gedanken jetzt sofort stoppen. Darf die nicht mal nehmen während ich in der Klinik bin müssen mich eben schmerzen ablenken oder ich nehme benzos dann geht es mir gut und ich fliege aus der Klinik und das Problem hat sich erledigt hätte damals einfach weiter benzos nehmen sollen hätte einfach die Dosis erhöhen sollen und das sage ich jetzt obwohl der Entzug die Hölle war man stelle sich vor meine jetzige Unruhe 100 Fach potenziert dauernd irgendwo anstoßen weil die Glieder sich zu spät bewegen Schwindel Übelkeit aber die panische angst ist das schlimmste und die bewegungsstörungen warum schreibe ich das alles weil ich das nie wieder durch machen will dann lieber Tod sein aber was soll ich machen ich kann nicht mal in eine Klinik wenn es mir scheiße geht die Leute reden sofort und lästern ich hasse die Menschheit außer euch aber mir ist zum kotzen keine Lust mehr Probleme über Probleme ich begreife es schon lange nicht mehr warum kann ich nicht einschlafen und nicht wieder aufwachen