hey, sehr gut, und, was ist dann raus gekommen, hast du jetzt eine lösung für den arbeitsproblem?


    naja, keiner kann dir versprechen das alles perfekt wird, aber menschen ohne problemen existieren nicht, es geht nicht darum alle deine problemen zu lösen, sondern dich in der lage zu bringen, problemen angehen zu können, wie schon gesagt, sie können dir nur den weg aufzeigen, und den eingang ein bisschen frei räumen, es ist aber dein weg, den musst du dann selber gehen.


    ich hab' dir viel von mir erzählt, du weisst das ich auch nicht wirklich sagen kann das ich keine problemen habe, aber jetzt kann ich sagen das es mir, der situation entsprechend, gut geht, obwohl ich genau diesselbe problemen wie vorher habe, und sogar ein paar dazu.


    nur, jetzt weiss ich das ich keine superkräfte brauche, weil ich keine superproblemen habe, ich habe immer noch angst das ich bald unter der brücke bin, und/oder auf den rollstuhl, usw, aber es ist ein normales mass an menschliche angst wegen menschliche problemen, es ist keine panik mehr, der mich blockiert, ich kann die problemen realistisch sehen, für das was sie sind, und teilweise wenigstens auch angehen, manchen vielleicht, hoffentlich, sogar lösen.


    das wäre vor ein jahr nicht möglich gewesen, da war nur die panik, und die problemen waren überall, undefiniert, bedrohlich und unlösbar, und ich war paralisiert, zu nichts fähig...


    und genau das ist DAS problem was auch bei dir gelöst werden kann, und dafür brauchst du ein klarer kopf, keine benzos, und kein optimismus, realismus würde für den anfang reichen! ;-)


    ich meine das du öfter mal von was positives berichtest, nette leute, gute gespräche, sogar sachen die dir gefallen oder spass machen, und ich meine auch sowas von dir vor ein paar monaten überhaupt nicht erwartet zu haben... ;-)


    es ist ein langer weg, aber der richtige, je weiter du gehst, desto besser wird es, du brauchst positive erfahrungen, und davon viele, es wird ein weilchen dauern bis du die ganze negativen erfahrungen ausgleichen kannst, aber ich finde du machst es gut, du erkennst schon was gut ist als gut, also, die schwarze brille rutschen langsam runter, weiter so! :)^


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    mit der liste weiss ich nicht, ich will nichts negatives erzählen, aber bei mir hat es überhaupt nicht funktioniert, erst jetzt, ab und zu, geht es...


    vor allem sollst du die liste nicht mit den benzos assoziieren, wenn sie funktionieren soll, dann ohne...


    apropo medis, du hattest gesagt ihr würdet es besprechen, ob du was bekommst, weisst du was neues?

    mir ging es nicht anders, wenn auch ganz anders ;-D , mit mein ADHS, ich habe es schon immer, es gehört zu mir, es ist unmöglich zu definieren was charakter und was "krankheit" ist, eine heilung gibt es nicht, aber man kann lernen damit umzugehen, man kann lernen zu unterscheiden ob die gedanken die einem aufkommen es wert sind das man sich den kopf darüber zerbricht, man kann nachdenken vom grübeln unterscheiden, und das grübeln unterbinden oder minimieren, man kann merken das man bald explodiert, und ein gang runter schalten, oder ein paar kleinere explosionen verteilen, um den druck auszulassen, man kann sehr viel tun, und am ende ist der resultat derselbe, oder fast, wie eine heilung.


    der mensch denkt rational, deine ängste sind aber irrational, natürlich nicht alle, ich meine jetzt die übertriebene sozialängste z.b., ich weiss nicht ob man erreichen kann das sie verschwinden, gut möglich wäre es aber schon, denn der mensch ist auch ein gewönheitstier, also, sinn der sache wäre es, das du in der lage kommst, wenn eine angst aufkommt, zu unterscheiden ob diese angst berechtigt oder irrational ist, und wenn sie als irrational eingestuft wird, schwirrst sie dir vielleicht noch im kopf rum, hemmt dich aber nicht, zwingt dich zu nichts, macht dir keine angst mehr.


    da der mensch rational denkt, was ist das für eine angst, wenn es keine angst macht? so kann mit der zeit unser hirn auch lernen, das ist eine angst die keine angst macht, also wird es auch unterbewusst gespeichert, irgendwann, und dann ist sie weg.


    natürlich klingt es einfacher als es ist, für dich klingt das ganze aber wahrscheinlich schwerer als es ist, es ist aber hauptsächlich übungsache...


    du hast nur nie gelernt mit deine ängste umzugehen, du wärst nicht ein anderer wenn du das lernst, du wärst endlich DU, ohne angstfesseln und davon verursachte problemen.


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    hast du deine stimmung von gestern auch mit deine therapeutin besprochen?


    heute geht es dir aber doch besser, oder? :)_

    Zitat

    ich hingegen bin seit ich denken kann ängstlich und unsicher, das bin ich, es fühlt sich nicht fremd an, die Depression schon, früher war ich nicht depressiv, aber ängstlich war ich schon immer, kenne es nicht anders. Ohne Ängste wäre ich eine andere Person.

    Wir wären ALLE ohne unsere Ängste andere Menschen. Nicht ständig voller Angst auf deine Ängste zu schauen, vielleicht können sie dir jetzt dabei helfen. Du steckst voller Angst vor der Angst!


    Ich bin bzw. war auch ein ängstlicher Mensch, bin in dieser Angst erzogen worden. Das ist aber nichts, was immer so bleiben muss, es lässt sich ändern bis zu einem gewissen Grad. Bloß - und das ist es! - ändert es sich nicht, wenn du diese Täler nie durchschreitest, dann kommst du auch nicht auf der anderen Seite an, das ist die Crux.


    Du kannst, wie Aelixir richtig schreibt, von der Klinik jetzt kaum Wunder erwarten - sie können dir zwar Türen öffnen, hindurchgehen musst du.


    Ins Krankenhaus zu gehen bei solchen Zuständen wie du vor Tagen einen hattest, ist wohl die richtige Idee; allerdings können sie dort Panikattacken - also solche kann man sie wohl einordnen - auch wieder nur mit Medikamenten stoppen: ein Teufelskreis, denn es kann gut sein, dass sie bei dir eine Art Entzug darstellen, dass sie also DURCH deine ewige Einnahme überhaupt so auftreten.


    Was sagt denn die Therapeutin dazu? Ich würde mit ihr darüber reden, wie du dich dann am besten verhalten solltest.

    Heute bin ich sehr hoffnungslos, vorallem dass ich jetzt quasi nicht mehr in die Arbeit zurück mag lässt mich schwarz sehen. Es ist der Gedanke an den Selbstmord welcher mir etwas hilft, es ist nichts schlimmes in anderen Kulturen und zu anderen Zeiten wurde das als etwas positives aufgefasst, ich bin der Meinung dass es ein Zeichen von Schwäche ist sich jahrelang von Depression und angst zu zerfressen zu lassen, eine entschlosse tat hingegen erfordert Mut. Das ist aber nur meine Meinung.

    Niemand wird dich davon abhalten, wenn es dein Ziel ist. Ich glaube aber nicht, dass du wirklich sterben willst, sondern dass du eigentlich dein echtes Leben suchst. Und der Tod erscheint dir als Fluchtmöglichkeit. Wobei man nicht mal sicher wissen kann, ob er das Ende ist oder ob man nicht, wenn man seine Aufgabe nicht erledigt hat, wieder zurückgeschickt wird .. darum gehts aber nicht.


    Es geht darum: Du unterdrückst seit vielen Jahren deine ganze Lebendigkeit, in den letzten Jahren mit den Tabletten, und das ist natürlich schon ein bisschen wie tot sein.


    Es GIBT aber ein Leben, das sich lohnt.


    Ob du es wählst, ob du den sicherlich manchmal steinigen Weg gehen wirst oder nicht, das ist eine Wahl, die dir niemand abnehmen kann. Wenn du nicht einen Wert in dem Weg selbst sehen kannst - die Selbstüberwindung, das Ausprobieren, das Stärkerwerden, Freude zu spüren, Interesse, das neue Lebensgefühl - z. B. zu sehen, selbst Farben werden lebendiger und kräftiger - weiß ich nicht, wer dich aus deinem Tal herausholen könnte. Im Moment finde ich, wäre es ein großer Erfolg, wenn die Therapie dies erreichen könnte: dass du dich endlich FÜR das Leben entscheidest.

    Und ganz konkret zu deinem heutigen Tag: Ja, dann ist er eben Sch**, aber warum, wenn es dir sowieso schon schlecht geht, auch noch an der Arbeitssituation herumdenken?


    Du machst es dir mit solchen Gedanken erst recht selbst schwer. Erst mal gehts für dich darum gesund zu werden, oder wenigstens ein Stück gesünder, und danach kommt alles andere.

    Die Hausaufgabe meiner Therapeutin kann ich heute auch nicht machen, weil ich nicht in die Stadt kann, da mich jemand aus meiner Arbeit sehen könnte. Was Medikamente angeht finde ich es lustig, ich soll jetzt noch früher mein neuroleptikum nehmen zur Beruhigung, dann also diese eklige körperliche müde Müdigkeit noch früher, ich sehe schon wegen Medikamenten werde ich in Zukunft nur noch zu meinem Hausarzt gehen. Lieber aelixir vor 100Jahren hätte man dir kein Loch in den Kopf gebohrt, man hätte dir opioide gegeben, später hätte man dir barbiturate gegeben, dann mandrax und vor 30 Jahren hätte man dir benzos gegeben, das hätte dann auch alles geholfen.


    Mein Problem ist eben die Motivation, ich bin einfach müde und antriebslos, so sehe ich keine Chance aus der Depression zu kommen. Und wenn ich dann keine Arbeit mehr habe wird es noch schlimmer, diese 25 Jahre, dieses vierteljahrhundert auf dieser Erde haben mich einfach müde gemacht

    Ich fühle mich in der Klinik wirklich gut aufgehoben, alle sind so freundlich, das triggert sogar wiederum meine sozialängste, aber besser so als anders. Aber dass ich gegen Unruhe jetzt einfach noch mehr seroquel nehmen soll, obwohl ich das schon solange nehme finde ich einfach doof, mein Neurologe meinte noch so erstmal keine neuen Medikamente weil man in der Klinik schneller hochdosieren kann, einzig mein Hausarzt nimmt sich immer zeit und serviert einen nicht einfach ab. Wieso kann man nicht einfach für immer benzos nehmen? ok der Gedanke mag für manchen einfach sein, aber spätestens dann wenn man nicht mehr ohne kann merkt man was man mit seiner leichtsinnigkeit angerichtet hat, dann ist es nicht mehr lustig^^ wenn es soweit ist will man nichts lieber wie seine ganz normalen Probleme zurück ^^ aber wenn man wieder von benzos weg ist und die normalen Probleme kommen wieder, wünscht man sich die benzos wieder. Am besten sind benzos aber seltenst genommen dann wirken sie wie sie sollen und es ist angenehm, der Begriff angenehm assoziiert aber schon eine suchtaffinität, da es nicht angenehm sein soll, sondern einfach den Normalzustand wieder herstellen soll, Menschen ohne suchtgedächtnis oder mit wenig suchtneigung finden den Zustand wenn man so sediert ist nicht mal angenehm, was mir unverständlich ist bei mir ist es so, dass ich es erstrebend finde mich nicht zu spüren, neben mir zu stehen, benebelt im Kopf zu sein, ob das gut oder schlecht ist weiß ich nicht aber es ist so ^^

    Ähm hayley ich sehe deine Beiträge nicht, wenn ich nicht aktualisiere, ich sehe sie erst wenn ich meine abgeschickt habe, wieso also so beleidigt. Du magst mich wohl nicht weil ich so ein benzojunkie bin, aber mein letzter Post war doch eher kritisch. Übrigens du hast meine Frage an dich auch überlesen. Habe mit dem Handy nicht so super Empfang, bis ich aktualisiert habe braucht es etwas und ich schreibe einfach darauf los und auf Beiträge eingehen ist auch nicht so einfach weil ich nicht mal so zwischen 2 Tabs hinund her kann, es geht, aber ich bleibe dabei mit dem Handy finde ich es blöd

    Also man kann ja sagen dass es nicht gut ist darüber nachzudenken aber die Gedanken sind halt da. Und zwar je mehr ich darüber nachdenke desto weniger kann ich mir vorstellen zu meiner Arbeit zurückzugehen, ich kann mit vorgesetzten so schon nicht reden, ich müsste wenn ich zurück gehe soviele benzos nehmen dass ich lallen und schwanken würde,ich war wenige male in dem Zustand (war wie gesagt immer nur lowdose und habe es einfach unterschätzt, wollte mich nicht berauschen) für einen ängstlichen Menschen ist das der siebte Himmel komplett angstfrei aber das ist auch der Zustand indem man dumme Dinge tut und sich nicht mehr daran erinnern kann, in so einem Zustand könnte ich zurück gehen, aber man würde mir es anmerken und in kommenden Situationen wäre ich ohne benzos schutzlos. Das ist jetzt eigentlich eine blöde Situation, ich habe mir somit dadurch dass in die Klinik bin ein mir existenzgefährdendes Problem geschaffen, das wusste ich freilich davor, aber einmal wollte ich etwas wagen. Ich hatte schon ein schlechtes Gefühl. Ich will halt auch nicht alt werden, ich stelle mir das schlimm vor, alt und alleine zu sein, wenn ich nur daran denke, dann sitzt man so alleine da und ertrinkt seine Einsamkeit in Alkohol, bäh ne so will ich nie werden, dabei mochten mich manche Mädchen schon, aber ich war ja immer zu schüchtern und habe einfach immer den Kontakt abgebrochen. Und jetzt droht mir der soziale Abstieg. Ich bin doch eh schon zu antriebslos für alles, wie soll ich klar kommen im Leben, bis jetzt ging ich noch jeden Tag arbeiten, aber jetzt bin ich raus aus dieser Routine. Ok ich mag nicht mehr, es erscheint alles unüberwindbar. Vielleicht gibt es irgendwann mal Programme für Menschen die sich entschlossen haben gehen zu wollen in denen es ihnen leichter gemacht wird, in denen auch den Angehörigen Unterstützung zukommt und klar gemacht wird dass es für für denjenigen besser ist und sie nicht traurig sein müssen, im Gegenteil, vielleicht wird das die Gesellschaft irgendwann einsehen, wenn ich antrieb hätte würde ich mich damit beschäftigen, so bleibt mir grübeln über immer wieder das selbe ohne input von außen sonst könnte das ja sogar noch produktiv sein, das wissen mehren. Aber Taten zählen mehr als wissen, das weiß ich schon lange, aber konnte nie danach leben, wenn man sie als etwas alltägliches normales sieht und etwas subjektiv gutes daraus entsteht fallen sie vielleicht leichter. So muss es dir aelixir ergehen, du musst wahrscheinlich auch immer soviel grübeln und denken.

    Hayley im Internet ist das immer schwer einzuschätzen wie eine Nachricht verstanden wird, ich versuche es meistens locker zu nehmen, nach dem Motto es ist halt ein forum und darin schreiben iwelche unbekannten. mein Post an dich war mehr selbstkomisch an mich erinnernd gerichtet, weil ich von dir immer so ein Bild habe dass du über allem stehst, aber schon positiv, nicht überheblich, halt so wissend mit Lebenserfahrung, aber dann hast du dich daran gestört, dass ich nicht auf deine Beiträge eingegangen bin und das fand ich iwie komisch, weil ich so etwas nicht erwartet habe, aber du bist halt auch nur ein Mensch, was ja ok ist^^


    Man sieht ich habe kein Leben


    Was ich über aelixir denke schreibe ich jetzt nicht^^


    Ideen und gedanken sind schon da, aber ich komme nicht in die gänge, gar nichts geht, seit Jahren, das ist echt frustrierend.


    Ich habe auch wortfindungsprobleme, weil ich so wenig geistigen input habe, lese nichts mehr.


    Ok das war es erst mal, mir fällt nichts mehr ein, jetzt bin ich iwie leer, aber auch nie zufrieden mit meinem Zustand, denke ich viel, ist es zuviel. denke ich nichts, fühle ich mich leer