hatte ich mal eine zwanggstörung?

    ich kannte zwangsstörung natürlich schon lange... aber erst vor kurzem habe ich in einer sendung gesehen das (natürlich übertrieben dargestellt) es dieser zwang ist z.b. alles 3mal machen zu müssen...


    ich weis das ich das als kind auch hatte... immer mal wieder habe ich sachen einmal oder zweimal gemacht und hab mich dann komisch gefühlt, musste es also (damit sich alles wieder normal anfühlt) nochmal ein drittes mal machen... manchmal war das gefühl sogar sehr sehr oft da... jeden tag ein paar mal...


    ein anderer punkt war das ich irgendwo hingeguckt habe und etwas auf der linken seite war, anstatt in der mitte (z.b. der mauszeiger auf dem bildschirm wie im moment)... ich habe dann eine bindung auf der linken seite meines gesichtes gespürt und damit das objekt "in der mitte" ist, musste ich meinen kopf drehen, so das sich die linke seite nicht anders anfühlt als die rechte... ich weis nicht wie ich beschreiben soll wie sich meine linke seite angefühlt hat... aber als wäre sie... "wärmer"? als wäre dort eine energie... und auf der rechten seite halt eben nicht und das hat sich richtig doof angefühlt... ungleichmäßig eben...


    ich weis halt nicht wie ich das beschreiben soll...


    naja... also ich hatte das ne lange zeit als kind (bis ich vielleicht so 14 war...) und habe es natürlich nie jemandem erzählt...


    aber kann es sein das es eine zwangsstörung war?


    beide phänomene habe ich nur noch extremst selten (das mit dem fühlen wenn ich etwas sehe, nur dann wenn ich daran denke, wie im moment... und das mit dem alles 3 mal machen eigendlich gar nicht mehr)


    woher kommt das? bleibt das für immer (unterbewusst oder kommt immer mal wieder vor, in meinem leben)? und ist das schlimm?


    (btw. bin jetzt 18)


    ich hoffe ihr könnt mir helfen!

  • 17 Antworten

    Ja, das klingt schon stark danach. Das größste Rätsel ist allerdings, warum es nun weitgehend weg ist. Normalerweise wird sowas von alleine eher schlimmer als besser.


    "Schlimm".. hm, kommt drauf an, wie arg es das Leben beeinträchtigt.


    Was mich selber betrifft, ich kann rückblickend sagen, dass schon als Kind ähnliche Anflüge vorhanden waren (Dinge 3x machen und so), die eindeutig die Anfänge meiner nun definitiv vorhandenen Zwangsstörung waren. Alles ähnliche Dinge wie Du sie beschreibst.


    Wie das kommt.. darüber gibts diverse Theorien. Neurologische Ansätze (simple Neutransmitter-Ungleichgewichte), tiefenpsychologische Ansätze (die ich eigentlich plausibel finde).

    Naja, viel machen kann man da eh nicht.. ganz wichtig finde ich da eher die Frage, wie (un)glücklich Du ansonsten bist. Zwänge treten selten so für sich isoliert auf, eher im Rahmen allgemeiner Depressionen und Angststörungen. Diese sind dann auch die Ursache für die Zwänge, bzw. beides hat gemeinsame Wurzeln. Man kann also "die Psyche insgesamt" in Angriff nehmen, aber wenns Dir soweit gut geht, wird schon alles ok sein..

    Hast du unter diesen Dingen gelitten oder Angst gehabt, wenn du sie nicht ausgeführt hast?


    Ein gewisses Mass an solchen Gedanken kommt bei Kindern sehr oft vor und das ist auch normal (nicht auf die Fliessen treten, sich im Kreis drehen und danach wieder in die Gegenrichtung drehen, usw). Du musst deswegen sicher nicht zum Arzt und das ist auch nicht schlimm.

    Ich schließe mich mal die_naseweise an. Mein Sohn hatte das zwischen dem 4. und 7. Lebensjahr auch. Und so schnell wie es da war, war es über Nacht wieder weg. War auch sehr komisch für mich, aber der Kinderarzt sagte auch immer: ist nur ne Phase und verwächst sich.

    Ja, das ist eine Zwangsstörung, und die zweite finde ich besonders interessant. Ist mal eine ganz spezielle.


    Ich kenne das auch mit den Zwangsstörungen und ich habe da auch komische Dinge dabei, die ich anderen kaum beschreiben kann. :)*


    Ursachen sind seelische Konflikte, die verdrängt sind und sich nun in Zwangsstörungen wieder zeigen. :)* *:) @:)

    Zitat

    Ja, das ist eine Zwangsstörung

    Aha, und woher weisst du das? Kennst du die Diagnosekriterien? Für die Diagnose einer Zwangsstörung muss ein Leidensdruck vorhanden sein, ich lese im Eingangsbeitrag nichts von einem Leidensdruck oder von Angst, wenn das Verhalten nicht ausgeführt wird.

    Zitat

    Ursachen sind seelische Konflikte, die verdrängt sind und sich nun in Zwangsstörungen wieder zeigen.

    So ein Quatsch :-X


    Wie von anderen schon dargelegt wurde sind solche Anflüge von Zwangshandlungen im Kindesalter normal.

    aaaalso...


    als kind wüsste ich jetzt nicht das ich angststörungen hatte... war halt schon immer ein wenig "isolierter"...


    im moment glaube ich, da ich mich noch nicht getraut habe zu einem arzt zu gehen, das ich Sozialphobie habe....

    Du, ich glaub, dass ich da ein bisschen mehr Ahnung habe wie du, also halte dich mal mit deinen plumpen Beleidigungen zurück.


    Wer das, was die TE beschreibt, nicht als Zwangshandlung erkennt, dem kann man halt auch nicht mehr helfen.


    So, bin dann hier aus dem Faden raus, ist mir zu dümmlich hier... *:)

    Das war einfach eine kleine harmlose Macke, die Kinder nunmal in irgendeiner Form oft haben.


    Es ist vorbei und die Gründe sind unerheblich, denn es hat dein Leben nicht eingeschränkt oder sonstwas.


    Es kommt nicht darauf an was man hat, sondern wie ausgeprägt etwas ist um es als Krank zu bewerten. Es ist kein Entweder-oder Prinzip.


    Willst du jetzt zum Arzt und ihm ernsthaft erzählen, was du als Kind gemacht hast?


    Willst du denn unbedingt eine Störung haben uns suchst nach Anzeichen?

    Zitat

    Wer das, was die TE beschreibt, nicht als Zwangshandlung erkennt, dem kann man halt auch nicht mehr helfen.


    So, bin dann hier aus dem Faden raus, ist mir zu dümmlich hier...

    ohja, hat da wieder jemand Psychologie, Sozialwissenschaften oder Pädagogik studiert, und ist der Annahme, die Welt verstehen zu können?


    Wer das, was die TE beschreibt, pathologisiert, und alle anderen mit gegenteiliger Meinung als dümmlich bezeichnet, der kann nur zu diesem besonderen "Völckchen" gehören, das sich stets zu wichtig nimmt. (Achtung Polemik ;-D )

    Zitat

    Nunja, aber es SIND Zwangssymptome,

    Das hat niemand bezweifelt. Aber Zwangssymptome machen keine Zwangsstörung. Transiente Zwangssymptome in der Kindheit sind normal und sehr häufig anzutreffen.

    Ich frage mich warum hier herum diskutiert wird. Der TE hat doch selbst geschrieben, dass er dieses Verhalten kaum bis gar nicht mehr hat. Also denke ich mir, dass kein Leidensdruck dahinter steht. Die Symptome treffen auf eine Zwangsstörung zu ja, es muss aber noch keine sein. Und wenn doch, wäre dies eine leichte Zwangsstörung. Gibt ja auch verschiedene. Ich hab die Diagnose F42.2 Also Zwangshandlungen und Gedanken gemischt. Gibt aber auch Zwangsstörung die nur die Handlungen betrifft oder nur die Gedanken. Oder auch sonstige Zwangsstörungen usw.


    Ich hab mich auch sehr lange damit auseinander gesetzt, da ich selbst betroffen bin. Und es ist tatsächlich so, dass man nicht gleich wenn jemand Zwänge hat, von einer Störung spricht. Erst wenn der Alltag beeinträchtigt wird dadurch und wenn der Patient einen Leidensdruck verspürt. Viele Menschen, gerade auch Kinder haben Ticks und Macken. Wenn die Zwänge weg gehen, dann handelt es sich nicht um eine Störung. Meistens verschlimmert es sich über die Jahre, wenn diese Zwänge krankhaft sind und die bekommt man ohne Therapeutische Hilfe nicht so einfach los. Daher denke ich Te, das es bei dir recht normal war, da du es auch eher im Kindesalter/Jugendalter hattest und es ja jetzt anscheinend auch weg ist.


    Da es dich nicht mehr belastet oder belastet hat, würde ich es einfach abhaken. Man muss nicht immer unnötigerweise in vergangenes rumwühlen. Wenn es dir heute psychisch gut geht, dann lass es doch einfach dabei.


    Lg Vamp28

    lol...

    Zitat

    Du, ich glaub, dass ich da ein bisschen mehr Ahnung habe wie du, also halte dich mal mit deinen plumpen Beleidigungen zurück.


    Wer das, was die TE beschreibt, nicht als Zwangshandlung erkennt, dem kann man halt auch nicht mehr helfen.


    So, bin dann hier aus dem Faden raus, ist mir zu dümmlich hier...

    Du, ich glaube es ist nicht klug zu behaupten man habe mehr Ahnung als das Gegenüber wenn man a) nicht weiss was das Gegenüber für eine Ausbildung hat und über die Thematik weiss und b) wenn man sich selber mit unqualifizierten Aussagen disqualifiziert. Mit Diagnosen um sich zu werfen ist unprofessionell, egal ob man das Fachwissen dazu hat oder nicht. Erst recht ohne sorgfältige Anamnese und erst recht, wenn man dabei Fehler macht. Und wie bereits gesagt wurde, Zwangshandlung ist ungleich Zwangsstörung.