@ Comran

    Zitat

    Spontan würde ich folgendes machen: die Daten kopieren und bei der Polizei überprüfen lassen.

    Das hatten wir hier schon erwähnt, dass dies eine Straftat für sich darstellt. Ich habe es jetzt noch mal direkt heraus gesucht:

    Quelle

    Anscheinend habe dieses Stick nun von den Foristen einige selber in Augenschein genommen und können die Strafbarkeit der fraglichen Bilder aufgrund ihrer Erfahrungen auf dem Gebiet eindeutig bejahen.


    Gut ich gebe mich geschlagen!


    Vater anzeigen und mit ruhigen Gewissen ihm nach erfolgten Einstellung des Verfahrens begegnen und mit ihm im weiteren Verlauf des Lebens viele schöne Weihnachten in voller Harmonie unter dem Baum feiern.

    Zitat

    "Plötzlich zog sich das Kind aus und fing an sich selbst anzufassen.

    " Das ist ein nichtssagender Satz, der unendlich viel Spielraum für eine Interpretation lässt. Ist das wirklich ein Kind oder sieht es nur so aus, war es nackt (steht da nämlich nicht), fängt an sich anzufassen (ja wo denn). Bei klaren Vorgaben im Text sollte man sich ggf. wirklich Sorgen machen aber so ist das PILLEPALLE.

    Zitat

    Ist das wirklich ein Kind oder sieht es nur so aus, war es nackt (steht da nämlich nicht), fängt an sich anzufassen (ja wo denn).

    Ich kann nur von mir reden aber ich erkenn den Unterschied zwischen Kind und Teen.

    Na ja, den Hintern einer Bekannten zu fotografieren ist jetzt nicht gerade eheschädigend.


    Die Bilder sind vor über sechs Jahren auf dem Stick gelandet.


    Es ist in der Tat nicht nur moralisch sondern auch juristisch ein Unterschied ob es sich um Pornographie handelt (also Beischlafszenen) oder ob es "nur" Aufnahmen in "geschlechtsbetonter" Pose sind.


    Soll sie tatsächlich ihren Vater ans Messer liefern wegen eines USB-Sticks dessen Herkunft und Besitzverhältnis nicht mal gesichert ist?


    Ich weiß nicht was ich machen würde an ihrer Stelle und ich kann ihr zu nichts raten. ??Ich würde den Stick vermutlich löschen/formatieren und im Hausmüll entsorgen, dieses dem Vater mitteilen und ansonsten nichts machen. Aber dann bin ich bei den meisten hier unten durch, fast schon ein Mittäter, ganz sicher aber min. selber pädophil veranlagt da ich damit die "Taten" des Vaters verharmlose/entschuldige.??


    Traurig wie die Gutmenschen mächtig empört sind und "Kopf ab!" fordern, ganz so als hätte die Tochter den eigenen Vater beim Geschlechtsverkehr mit dem Nachbarskind erwischt...


    Keine Frage, Kinderpornos sind furchtbar schlimm! Vor allem natürlich für die dargestellten Personen! Und ich würde alles in meiner Macht stehende tun um die "Hersteller" der Justiz auszuliefern. Aber Menschen mit pädophilen Neigungen sind ganz arme Schweine. Da sie ganz genau wissen das sie ihr Verlangen nicht ausleben dürfen. Einige wenige Arschlöcher tun das natürlich trotzdem...


    Aber selbst das wissen wir nicht... Ich jedenfalls kann und will hier kein (Vor)Urteil fällen.

    Zitat

    **Beachten Sie aber bitte, dass Sie sich bei einer Sicherung von kinder- oder jugendpornografischem Bildmaterial selbst strafbar machen, da sie dadurch eine Kopie erstellen. Halten Sie dafür vorher Rücksprache mit Ihrer Polizei und ggf. mit einem Rechtsanwalt.

    Das ist ein guter Hinweis, aber wir haben die Gewaltenteilung und über den Straftatsbestand entscheidet gottseidank nicht die Polizei.


    Im gleichen Link heißt es in einem anderen Absatz:


    // Achten Sie bitte darauf das kinder-/jugendpornografische Material nicht unnötig zu vervielfältigen//


    Wenn sie den Stick an sich nimmt, um ihn zur Polizei zu bringen, ist sie genauso in Besitz. Wenn sie die Kopie auch direkt der Polizei aushändigt, um überhaupt feststellen zu lassen, ob es sich hierbei um strafrechtliches Material handelt (da hat Jan74 völlig Recht, vgl. auch Edathy-Diskussion), sagt mir der gesunde Menschenverstand, dass dies nicht in einem Strafverfahren endet ;-)


    Um sicherzugehen könnte sie es ja tatsächlich vorher mit der Polizei absprechen. Die Aufforderung, den originalen Datenträger mitzubringen, kann sie mit dem Hinweis ablehnen, dass es nicht ihr Eigentum ist und sie lediglich weiß, dass er existiert. Sie könnte sich ja auch theoretisch (!!!) in Gefahr bringen, wenn das rauskommt. Das kann die Polizei nicht verlangen.


    Es bleibt verzwickt. Die Schilderungen gehen immerhin nicht eindeutig in Richtung KiPo. Lasziv guckende Mädchen im Slip sind sicherlich sehr verstörend und lässt auf eindeutige Neigungen schließen, aber allein die Interpretation einer geschockten 18-Jährigen ist noch keine juristische Bewertung. Sexuelle Handlungen an den Kindern wurden noch keine entdeckt. Insofern bleibt es einem Verdacht, und außer von Berufs wegen damit befassten Behörden würde ich das Material niemandem zeigen, sondern direkt damit zu den richtigen Stellen gehen. Der Eigentümer kann nicht benannt werden, weitere Aussagen werden mit Berufung aufs Zeugnisverweigerungsrecht verweigert.

    Sie hat Dateinamen gesehen. Sie hat einen kleinen Teil der Bilder angesehen und dort Strandbilder gefunden von einer Bekannten ihres Vaters und von ein paar leicht bekleideten minderjährigen in erotischen Posen. Weder weiß sie wo der Stick her kommt, noch weiß sie wem er gehört. Sie weiß nicht wie lange er unangefasst in dem Versteck lag oder von wem er dort deponiert wurde.


    Klar, KiPo, dass kann ja nur dem Vater gehören! Super, die Konditionierung der Bevölkerung durch öffentlichen Medien scheint zu funktionieren...


    Und klar, einfach zur Polizei. Die finden bestimmt die richtigen Antworten auf die oben genannten offenen Frage. Und das nebenbei dabei ein ganzes Leben zerstört wird und eine Familie noch dazu, selbst wenn der Vater unschuldig sein sollte, dass ist wohl vielen hier völlig gleichgültig.


    Und das hat nichts mit Gleichgültigkeit gegenüber den Opfern auf den Bilder zu tun! Denn die Tat ist schon passiert. Egal wer, was, wann, wie oft, warum mit dem Stick gemacht hat oder nicht.

    Mir kommt die Geschichte sehr unglaubwürdig vor. Die "Freundin", welche in einem Uralt-Videorekorder einen USB-Stick findet und diesen dann noch zur Gänze untersucht.


    Ich will nichts schönreden, aber hier ist absolut nicht sicher, ob


    a) der Stick dem Vater gehört


    b) sollte der Stick dem Vater gehören, er überhaupt schonmal übergriffig wurde oder ob er seine Neigungen für sich ganz allein auslebt


    c) der Videorekorder vllt. mal gebraucht gekauft wurde und der Stick vllt. jetzt erst zum Vorschein kam


    Fakt ist, solche Bilder findet man Zuhauf im Netz, selbst ungewollt. Man muss für solche Bilder nichtmal zahlen. Traurig, aber wahr! Solche Seiten zu melden, bringt rein garnichts, diese Erfahrung musste ich desöfteren schon machen. Somit ist also auch nicht nachgewiesen, wie der Vater in den Besitz der Bilder gelangt ist, hat er diese einfach nur kostenlos heruntergeladen, hat er nichtmal direkt die abgebildeten Personen geschädigt, sofern man überhaupt von einer Schädigung ausgegen kann. Wird der Vater jetzt hochgenommen, bringt es erstmal garnichts, die Produzenten solchen Materials machen munter weiter.


    Eine pädophile Neigung sucht sich zudem niemand aus, dass ist eine sexuelle Präferenz, welche einem mit in die Wiege gelegt wird, genau wie ein anderer heterosexuell, der nächste homosexuell wird und ein weiterer auf Omas steht.


    Pädophilie ist keine Krankheit und somit auch nicht heilbar, durch Psychotherapie aber eventuell kontrollierbar. Eine Hetzjagd auf solche Menschen ist genauso abartig, wie es von Vielen derer Neigung nachgesagt wird.


    Wie gesagt, falls die Geschichte stimmen sollte... Einmal (zu Unrecht) verdächtigt, wird der Vater diesen Ruf nie wieder los.

    Zitat

    Um sicherzugehen könnte sie es ja tatsächlich vorher mit der Polizei absprechen.

    Eben. Das wurde ja auch mehrfach geraten. Ob nun erst Polizei oder erst andere Beratungsstelle ist ja nun auch egal.


    Die TE hat gestern hier noch mitgelesen, sich aber nicht mehr beteiligt. Solange sie sich nicht wieder meldet, dreht sich die weitere Diskussion im Kreis und besteht zunehmend aus Spekulationen. Selbst die TE ist ja nicht 'erste Quelle'. Mehr als hier bisher geschrieben wurde, lässt sich zu dem Sachverhalt gar nicht sagen.

    Und was bitte haben

    Zitat

    Bilder von einer damaligen Bekannten ihres Vaters, welche Sie leicht bekleidet und lasziv in die Kamera guckend auf ihrem Bett zeigen.

    die sie mit Tränen in den Augen gefunden hat mit KiPo zu tun? Ob er seine Frau betrogen hat oder nicht ist 1. kein Fall für die Polizei und 2. nicht mal bewiesen...


    Irgendwie habe ich ein schlechtes Gefühl bei der Sache. Aus welchen Grund untersucht eine 18jährige den uralten VHS-Videorekorder ihrer Eltern? Und das derart gründlich das sie einen im inneren verstecken USB-Stick findet. Oberflächlich abstauben reicht dafür nicht aus...

    Zitat

    Neben all den oben beschriebenen Bildern und Videos sind auch normale Erotikfilme auf dem Stick.

    Zitat

    Sie hat sich nur ein Video angeguckt und diese auch nicht zu Ende.

    Zitat

    Die Mädchen ( im Alter von 8-12) tragen Strings und schauen lasziv in die Kamera.

    Ähm... ja. Gut. Wo und wie kann man dort KiPo hinein interpretieren?


    Vielleicht ander Stelle wo er den Arsch seiner Bekannten auf die er wohl scharf war fotografiert hat?

    Manche Leute haben eine derart verharmlosende Haltung, es ist die pure Freude.


    Wir haben hier die Aussage der TE, nehmen wir das doch einfach mal ernst. Die freundin hat Material gefunden, wie und warum auch immer, dass sie für bedenklich hält. Ob das jetzt pornographisches Material ist oder nur "Erotik mit oder an Kindern" ist völlig egal, offenbar ist es so schlimm, dass die freundin da ein beklemmendes Gefühl hat. Das reicht absolut um zu überlegen, wie man vorgehen soll und um sich mal massive Gedanken zu machen.


    Bezugnehmend auf den eingangspost kommen wahrscheinlich Vater und Mutter aks Eigentümer des Sticks in Frage.


    ICH halte das alles für brisant genug, um damit bei der Polizei vorstellig zu werden. Wem der Stick gehört, wer davon weiß, kann die dann klären. Und nein, die Feindin der TE zerstört keine Familie. Das hat derjenige getan, der bedenkliche oder vielleicht kriminelle Bilder besitzt, wer auch immer das ist.

    @ avanti

    Wenn jemand eventuell bedenkliche Bilder besitzt, rechtfertigt das die Zerstörung einer Familie. Langsam aber sicher ticken hier aber einige aus. Entschuldigung aber mit euch als Ratgebern braucht man keine Feinde mehr.

    Bei einem Verdacht in einer derart härtesten Sache, die egal wie es ausgehen würde nachhaltige, negative Konsequenzen für alle Beteiligten hätte, muss man sich mehr als 100%ig sicher sein bevor man eine solche Anschuldigung äußert. Mit einem Ups, sorry... ist so was nicht wieder aus der Welt!


    Und - es tut mir ja auch Leid - entschuldigt, aber das "beklemmende Gefühl der Freundin" reicht dazu nicht aus.


    Wie viel Angst muss man vor der eigenen Reputation haben um bei dieser Ausgangslage derart laut zu werden?

    Zitat

    Das hat derjenige getan, der bedenkliche oder vielleicht kriminelle Bilder besitzt, wer auch immer das ist.

    Bedenklich (d.h. möglicherweise moralisch verurteilbar) und kriminell ist für dich dasselbe und gleich zu behandeln? Und wenn das Material nicht strafbar ist, rechtfertigt das trotzdem die Zerstörung einer Familie? Weil der Besitzer angeblich selber schuld ist? Gratuliere zu so einem simplen Weltbild! :)^


    Im Fall Edathy geht es auch um Bilder / Filme von Minderjährigen, aber die Strafbarkeit ist völlig offen. Worum es hier geht und ob überhaupt strafbare Handlungen vorliegen, kann hier niemand beurteilen, aber offensichtlich hat trotzdem jeder ne Meinung dazu. %-| Die Beurteliung sollte man jemandem überlassen, der sich damit auskennt. Und da wäre die Polizei sicher nicht mein erster Ansprechpartner.